Wahl-Splitter

Wahl-Splitter


  • 11/9/2016 7:28:13 AM   Anna-Lena Ripperger
    Die "Alternative für Deutschland" (AfD) feiert Trump als Sieger im Kampf gegen das Establishment. Der Zeitung "Welt" sagte AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch: "Der Sieg von Donald Trump ist ein Signal dafür, dass die Bürger in der westlichen Welt einen klaren Politikwechsel wollen." Auch wenn Trump erst beweisen müsse, dass er wirklich einen Neuanfang für die Vereinigten Staaten wolle, insbesondere durch die versprochene außenpolitische Zurückhaltung, sagte Storch.
     
    Die AfD Berlin freut sich auf Twitter über den Erfolg Trumps und schlägt vor: "Next stop: Germany#Trump".
     
    Die AfD Hamburg bedankt sich sogar bei denen, die ihrer Meinung nach die Wahl entschieden haben:
     
     
  • 11/9/2016 7:43:42 AM   Oliver Kühn
    Hillary Clinton hat Informationen von CNN zufolge Donald Trump angerufen und eingestanden, dass sie nicht die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika sein werde.
  • 11/9/2016 7:55:46 AM   Anna-Lena Ripperger
    Mike Pence, der als Vize-Präsidentschaftskandidat der Republikaner angetreten war, präsentierte Donald Trump in New York als neu gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er und seine Familie fühlten sich geehrt, für Trump arbeiten zu dürfen, sagte er. Trump kündigte an, das amerikanische Volk wieder einen zu wollen und Präsident aller Amerikaner zu sein, "um den amerikanischen Traum wieder aufleben zu lassen".
     
  • 11/9/2016 8:01:10 AM   Anna-Lena Ripperger
    "Auch wenn für uns Amerikas Interessen immer an erster Stelle stehen werden, werde wir alle anderen fair behandeln", kündigte Donald Trump in New York im Hinblick auf die außenpolitische Ausrichtung seiner Politik an. Er dankte seiner Familie, seinen Eltern, "die auf mich herunterschauen", seinen Geschwistern, seiner Frau und seinen Kindern. Im Rückblick auf den Wahlkampf bedankte er sich bei seinen Unterstützern: "Das war hart."
  • 11/9/2016 8:08:09 AM   Anna-Lena Ripperger
    "Es ist das, was man einen historischen Moment nennt", sagte Donald Trump unter lauten "USA"-Rufen. "Ich verspreche Euch, ich werde einen guten Job machen. Und ich freue mich darauf, Euer Präsident zu sein."
  • 11/9/2016 8:13:56 AM   Anna-Lena Ripperger
     "Ich liebe dieses Land", sagte Donald Trump zum Abschluss seiner Dankesrede:
     
    (Quelle: AP)
     
  • 11/9/2016 8:25:22 AM   Anna-Lena Ripperger
    Die amerikanischen Medien reagieren auf Trumps Sieg: "Trump triumphiert", titelt die "New York Times" auf ihrer Internetseite. Das "Wall Street Journal" schreibt: "Trump bäumt sich auf zu einem sensationellen Sieg". Der Sender "Fox News" zitiert auf seiner Startseite bereits Trumps Dankesrede: "'Lasst uns das Schicksal unseres Landes wieder in die Hand nehmen". Der Sender CNN titelt nur: "Es ist Trump".
  • 11/9/2016 8:31:45 AM   Anna-Lena Ripperger
    Der Dax leidet unter Trumps Wahlsieg
     
    Der Sieg des als unberechenbar geltenden Republikaners Donald Trump bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl hat am Mittwoch bei den Anlegern für Verwirrung gesorgt. Der deutsche
    Leitindex Dax fiel im frühen Handel um 1,73 Prozent auf 10 300,06 Punkte. Von einer Verkaufspanik war allerdings nichts mehr zu spüren.
    (Quelle: dpa)
     
    Mehr zu den Reaktionen der Finanzmärkte lesen Sie hier:
     

    Anleger verunsichert : Dax verliert über 2 Prozent nach Trump-Sieg

    FAZ.NET Der Sieg von Donald Trump verschreckt die Anleger. Der Dax verliert zur Eröffnung zwar über 2 Prozent, von der zwischenzeitlichen Verkaufspanik ist aber nichts mehr zu spüren. Die deutsche Wirtschaft reagiert derweil geschockt auf den Triumph von Trump.
     
     
  • 11/9/2016 8:57:33 AM   Anna-Lena Ripperger
    Liebe Leser, nach einer spannenden Nacht steht fest: Donald Trump ist der Sieger der amerikanischen Präsidentenwahl. Nach dem bisherigen Ergebnis der Stimmauszählung hat Trump 288 Wahlmännerstimmen sicher - 270 reichen aus, um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. In 46 der 50 Bundesstaaten steht das Ergebnis bereits fest. Offen ist noch, wer in Michigan, Arizona, New Hampshire und Minnesota das Rennen macht.
     
    In New York hielt Trump eine Dankesrede, in der er ankündigte, Präsident aller Amerikaner sein zu wollen. "Ich liebe dieses Land", sagte er zum Abschluss. Zuvor hatte er einen Anruf von Hillary Clinton erhalten, die ihre Niederlage eingestand. Die Kandidatin der Demokraten ist bisher nicht öffentlich aufgetreten. Nur ihr Wahlkampfmanager John Podesta bedankte sich bei ihren Anhängern und Helfern für deren Einsatz.
     
    Die Reaktionen auf Trumps Sieg reichten von Entsetzen, über Wut bis hin zu Freude. Der russische Präsident Wladimir Putin gratulierte Trump zum Sieg. Der Schweizer Außenminister Didier Burkhalter forderte die Vermeidung kriegerischer Konflikte: "Ich glaube, es ist wichtig, dass die Vereinigten Staaten sich als Kraft für den Frieden einsetzen." Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin, John Emerson, sagte, dass sich an den Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika nichts ändern werde. "Das wird bleiben."
  • 11/9/2016 9:01:22 AM   Anna-Lena Ripperger
     
    Von Jubel und Enttäuschung berichtet FAZ.NET-Reporter Simon Riesche live aus New York:
     

    Wahl in Amerika: In 18 Monaten vom Außenseiter zum Präsidenten

    FAZ.NET Donald Trump ist die große Sensation geglückt, der Außenseiter hat das Rennen gemacht. Seine Fans jubeln auf den Straßen. FAZ.NET-Reporter Simon Riesche berichtet aus New York.
  • 11/9/2016 9:05:37 AM   Anna-Lena Ripperger
    Die FAZ.NET-Reporter Simon Riesche und Oliver Georgi jetzt live aus New York auf Facebook:
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Der Morgen (beziehungsweise das "Morgengrauen") nach der Wahl aus der Perspektive von Twitter-Nutzerinnen:
     
     
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Nato appelliert an Trump
     
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat dem künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert und weiter ein starkes Engagement der Vereinigten Staaten im Bündnis gefordert. "Ich freue mich darauf, mit dem gewählten Präsidenten Trump zu arbeiten", sagte Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel. Angesichts vieler Herausforderungen im Sicherheitsbereich sei die Führungsrolle der USA "unverändert wichtig." Eine starke Nato sei "gut für die Vereinigten Staaten und gut für Europa".
    (Quelle: AFP)
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Deutsche Politiker reagieren auf Trumps Wahlsieg
     
    SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den kommenden US-Präsidenten Donald Trump als "Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen" kritisiert. "Trump ist auch eine Warnung an uns", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die "autoritäre Internationale" nutze die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur als Lockmittel für die Wähler. In Wirklichkeit gehe es um "ein echtes Rollback in die alten schlechten Zeiten, in denen Frauen an den Herd oder ins Bett gehörten, Schwule in den Knast und Gewerkschaften höchstens an den Katzentisch."
     
    CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht "große Aufgaben" vor dem kommenden US-Präsidenten Donald Trump. "Vor dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten liegen große Aufgaben, insbesondere wenn es darum geht, das Land wieder zusammenzuführen", erklärte Tauber am Mittwoch in Berlin. "Dafür wünschen wir Donald Trump viel Erfolg." Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA sei für die Christdemokraten etwas ganz Besonderes. "Wir setzen darauf, dass wir auch weiterhin als Partner und Freunde eng zusammenarbeiten werden", erklärte Tauber weiter.
     
    Der Linken-Fraktionschef im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat die Wahl von Donald Trump zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten als "schwarzen Tag für Amerika und die Welt" bezeichnet. Wenn Trump seine Äußerungen aus dem Wahlkampf wahr mache, "dann gehen wir schweren Zeiten entgegen", sagte Bartsch am Mittwoch dem Fernsehsender n-tv. Einen Kurswechsel des Republikaners wollte er aber nicht ausschließen: "Vielleicht frisst der Wolf auch schnell viel Kreide."
     
    Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion in Thüringen kommentierte Trumps Sieg so: "Das amerikanische Volk hat mit der Wahl von Trump zum Präsidenten gegen Altparteien und Lückenpresse gestimmt. Ein 'Weiter so' darf es in der internationalen und in der deutschen Politik nicht mehr geben."
     
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, sich um 12 Uhr zur amerikanischen Präsidentenwahl zu äußern.
    (Quellen: AFP/dpa/Reuters)
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Wie konnte es so weit kommen? Das fragen sich am Tag nach der Wahl viele. Ein Stimmungsbild aus New York von FAZ.NET-Reporter Oliver Georgi:
     

    Trump gewinnt Wahl: Das Undenkbare ist geschehen

    FAZ.NET Es ist eine historische Wahlnacht, an deren Ende ein historisches Ergebnis steht: Donald Trump wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten. Viele in New York hätten das nie für möglich gehalten - und jetzt ist ihr Entsetzen grenzenlos.
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Auch die Europäische Union hat Trump zum Wahlsieg gratuliert. Man wolle sich so bald wie möglich bei einem Gipfeltreffen austauschen, erklärten EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in ihrem Gratulationsschreiben. "Es ist heute wichtiger denn je, die transatlantischen Beziehungen zu stärken."
     
    Auch die britische Premierministerin Theresa May gratulierte Donald Trump zum Wahlsieg. "Großbritannien und die USA haben eine andauernde und besondere Beziehung, die auf den Werten Freiheit, Demokratie und  Unternehmungsgeist basiert. Wir sind starke und enge Partner bei Handel, Sicherheit und Verteidigung, und wir werden es bleiben", sagte sie.
    (Quelle: Reuters)
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Wie die Berliner am Mittwochmorgen auf den Ausgang der Wahl in Amerika reagierten, sehen Sie in diesem Video:
     

    Wahl in Amerika: Das sagen die Berliner zum Wahlsieg von Trump

    FAZ.NET Die Menschen auf den Straßen in Berlin reagieren am Morgen geschockt auf die Nachricht, dass Donald Trump neuer amerikanischer Präsident wird. Die Unsicherheit über die Folgen dieses Wahlsiegs ist groß.
     
     
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Der amerikanische Präsident Barack Obama hat nach Informationen des Fernsehsenders CNN seinem Nachfolger Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert. Beide wollten sich am Donnerstag treffen, berichtete CNN weiter.
    (Quelle: dpa)
     
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Haben die alten, weißen Männer die Wahl entschieden? Warum das Wahlergebnis zugunsten Donald Trumps ausgefallen ist, erklärt FAZ.NET-Autor Stefan Tomik:
     

    Wer wählte wen?: Die weiße Revolution

    FAZ.NET Weiße Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung. Schwarze, Latinos und Frauen unterstützten Hillary Clinton nicht so wie erhofft. Eine Wahlanalyse.
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Ein Rückblick auf die Wahlnacht in Bildern:
     

    Jubel und Enttäuschung - Bild 1 von 14

    FAZ.NETJubel und Enttäuschung - Bild 1 von 14
  • 11/9/2016 9:20:53 AM   Anna-Lena Ripperger
    Glückwünsche für den Quereinsteiger
     
    Nach dem überraschenden Wahlsieg Donald Trumps erreichen diesen nun Glückwünsche aus der ganzen Welt. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat Donald Trump „herzlich“ zu seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gratuliert. „Ich freue mich darauf, die gute Zusammenarbeit mit der neuen amerikanischen Regierung fortzusetzen“, erklärte Rutte am Mittwoch in Den Haag.
     
    Doch in die Gratulationen mischen sich auch Wünsche und warnende Worte: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte in Istanbul, er hoffe, dass der Wahlsieg Trumps zu positiven Entwicklungen in der Türkei und der Region beitrage. „Es beginnt eine neue Ära in den USA.“, sagte Erdogan. Er wünsche dem amerikanischen Volk eine „erfolgreiche Zukunft.“
     
    Der Iran hat den künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump aufgefordert, sich an das internationale Atom-Abkommen zu halten. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte am Mittwoch bei einem Besuch in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, jeder amerikanische Präsident müsse "die Realitäten der heutigen Welt verstehen" und die bilateralen und internationalen Abkommen und Vereinbarungen respektieren.
     
  • 11/9/2016 11:01:07 AM   Sebastian Reuter
    Wer ist eigentlich Melania Trump?
     
  • 11/9/2016 11:06:31 AM   Sebastian Reuter
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem künftigen amerikanischen Präsidenten zur Wahl gratuliert und ihm eine enge Zusammenarbeit angeboten. Zugleich erinnerte sie Donald Trump bei ihrem kurzen Statement m Kanzleramt angesichts der wirtschaftlichen und militärischen Stärke der Vereinigten Staaten an dessen Verantwortung für die weltweite Entwicklung.
  • 11/9/2016 11:26:55 AM   Anna-Lena Ripperger
    Brexit und Amerika-Wahl: anders als die Umfragen es vorhergesehen hatten
     
    Als Donald Trumps Chancen in der Nacht zum Mittwoch plötzlich stiegen, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, blickten Amerikaner und Briten ein paar Monate zurück: Die Briten wählten den Brexit.
    Niemand hatte damit gerechnet, die Meinungsforscher lagen falsch. Amerikanische Medien sprechen nun vom "Brexit Plus".
     
    Warum lagen die Umfragen so daneben - beim Brexit und bei der Wahl in den USA?
    Von 67 Umfragen in den vergangenen Tagen hatten nur vier Trump vorne gesehen. Der bisher am häufigsten genannte Grund dafür: Die Wähler standen nicht zu ihrer Meinung - wie in England. Sie sagten den Meinungsforschern nicht, dass sie das unpopuläre, das politisch unkorrekte Kreuz setzen wollen. Ein zweiter Effekt: Die Forscher unterschätzen die Zahl der Wähler, die 2012 nicht zur Wahl gegangen waren, es mit Trump aber wieder lohnend fanden.
     
    Lagen alle Erhebungen falsch?
    Nein, es gab mehrere Ausnahmen: Die Umfrage der University of Southern California in Zusammenarbeit mit der "Los Angeles Times" sah praktisch durchgehend Trump als Sieger. Ihr Erfolg stützt die These vom "Shy Trump Effekt". Die Umfrage wird nämlich anonym durchgeführt, was zur Ehrlichkeit der Befragte beigetragen haben könnte. Auch IBD/TIPP, die Studie, die auch 2012 sehr gut gelegen hatte, hatte den Trump-Sieg vorausgesehen. Doch niemand wollte sie ernst nehmen.
     
    Steckt die Zunft der Meinungsforscher in einer Krise?
    Es scheint zumindest schwerer geworden zu sein, politische Ereignisse einigermaßen korrekt vorherzusagen. Das liegt an technischen Veränderungen: alte Telefonumfragen per Festnetz funktionieren nicht mehr, anonyme Online-Umfragen haben ihre eigenen Tücken, auch die über Mobiltelefone. Die Stichprobenerhebung wird
    schwieriger, die Gewichtung der Ergebnisse noch mehr.
    (Quelle: dpa)
     
    "Heute Abend sind die Daten gestorben", sagte der konservative Politik-Analyst Mike Murphy nach den Wahlen.
     
  • 11/9/2016 11:30:22 AM   Sebastian Reuter
    Der Vatikan hat Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert und zu einer Arbeit für den Frieden aufgerufen. Die Wahl des amerikanischen Volkes sei zu respektieren, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Mittwoch Radio Vatikan. Man werde die Regierung von Trump ins Gebet einschließen, damit „Gott ihn erleuchte“ und ihn beim Dienst für das Volk aber auch für den Weltfrieden unterstütze. „Heute müssen alle zusammenarbeiten, um die Lage der Welt, die eine der Zerrissenheit und des tiefen Konflikts ist, zu überwinden.“
  • 11/9/2016 11:33:23 AM   Anna-Lena Ripperger
    Die Taliban hat den Wahlsieger Donald Trump in einer Stellungnahme dazu aufgefordert, alle amerikanischen Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Die Amerikaner sollten eine Politik verfolgen, anderen Staaten ihre Unabhängigkeit und Souveränität zu lassen, erklärte die radikal-islamische Bewegung.
    (Quelle: Reuters)
  • 11/9/2016 11:42:03 AM   Sebastian Reuter
    Kremlchef Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zu einer Annäherung an die Vereinigten Staaten bekräftigt. „Wir sind uns bewusst, dass es kein leichter Weg wird angesichts des Verfallszustands, in dem sich die Beziehungen zwischen Amerika und Russland befinden“, sagte Putin im Moskauer Kremlpalast. Aber daran sei nicht Russland schuld, betonte er. „Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen, um das russisch-amerikanische Verhältnis auf eine stabile Bahn zu lenken.“
  • 11/9/2016 11:43:07 AM   Anna-Lena Ripperger
    Sie haben sich geirrt: Demoskopen und Journalisten haben nicht mit dem Sieg Trumps gerechnet. Weil sie die Kraft des Populismus unterschätzt haben. Ein Kommentar von FAZ.NET-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron:
     

    Trumps Triumph : Die verstümmelte Nation

    FAZ.NET Die Demoskopen lagen daneben, die meisten Journalisten haben geirrt: Die Amerikaner haben Donald Trump zum Präsidenten gewählt. Die mächtigste Nation der Welt wird von einem unberechenbaren Mann regiert werden, der die Mechanismen der digitalen Revolution perfekt zu nutzen wusste. Ein Kommentar.
  • 11/9/2016 11:45:59 AM   Anna-Lena Ripperger
    Chinas Präsident Xi Jinping hat in einem Telefongespräch mit Trump die große Bedeutung der beiderseitigen Beziehungen für die globale Entwicklung hervorgehoben. Er wolle mit Trump die Prinzipien "keine Konfrontation, kein Konflikt, gegenseitiger Respekt und Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil" hochhalten, sagte der chinesische Präsident.
    (Reuters)
  • 11/9/2016 11:54:54 AM   Anna-Lena Ripperger
    Es geht wieder los, er twittert wieder: In seinem ersten Tweet seit seiner Wahl zum amerikanischen Präsidenten rief Donald Trump zur Einheit auf. „Wir werden alle zusammenkommen wie nie zuvor“, schrieb er am Mittwochmorgen (Ortszeit). „So ein wunderbarer und wichtiger Abend! Der vergessene Mann und die vergessene Frau werden nie wieder vergessen werden.“ Trumps Twitterprofil trägt mittlerweile den Zusatz „gewählter Präsident der Vereinigten Staaten“.
    (Quelle: dpa)
  • 11/9/2016 12:01:28 PM   Sebastian Reuter
    Von Lady Gaga bis Clint Eastwood hat natürlich auch Amerikas Prominenz ihre Meinung zur Wahl abgegeben:
     
  • 11/9/2016 12:15:11 PM   Anna-Lena Ripperger
    Netanjahu: "Ein wahrer Freund des Staates Israel"
     
    Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Donald Trump zu seinem Sieg bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl beglückwünscht. Der Republikaner sei "ein wahrer Freund des Staates Israel", erklärte Netanjahu am Mittwoch. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Trump, "um Sicherheit, Stabilität und Frieden in unserer Region" voranzutreiben. Gemeinsam könnten sie die "einmalige Allianz" zwischen den beiden Ländern verstärken und zu "noch größeren Höhen" bringen.
     
    Der israelische Bildungsminister Naftali Bennett, Vorsitzender der nationalreligiösen Partei Jüdisches Heim, erklärte, nach Trumps Wahlsieg sei die Idee einer Gründung eines Palästinenserstaats gestorben. "Die Ära eines Palästinenserstaats ist vorbei." Netanjahu unterstützt offiziell die sogenannte Zweistaaten-Lösung, die eine friedliche Koexistenz eines zu gründenden Palästinenserstaats mit Israel anstrebt.
     
    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte sich bereits am Mittwochmorgen an Donald Trump gewendet: Er hoffe, dass auch der künftige amerikanische Präsident auf eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt hinarbeiten werde. „Die US-Regierung sollte verstehen, dass Stabilität und Frieden in der Region dadurch erreicht werden, dass eine gerechte Lösung für die palästinensische Sache gefunden wird“, sagte Abbas' Sprecher Nabil Abu Rudeineh am Mittwoch. Die Palästinenserführung werde mit jedem vom amerikanischen Volk gewählten Präsidenten zusammenarbeiten, so lange es zu permanentem Frieden auf Basis zweier Staaten in der Region führe.
    (Quelle: dpa)
  • 11/9/2016 12:30:22 PM   Sebastian Reuter
    Bundespräsident Joachim Gauck hat nach den Wahlen die Hoffnung geäußert, dass Donald Trump in die Tradition des transatlantischen Miteinanders eintritt. „Dieses Miteinander ist ja nicht nur auf Interessen gegründet, sondern auf universelle Werte“, sagte Gauck am Rande einer Gedenkstunde für die Opfer der Pogromnacht 1938 in Cottbus.
     
    Neue Herausforderungen für Deutschland und Europa seien aber ziemlich offensichtlich: „Ich gehe davon aus, dass Europa zur Bewahrung und zur Verteidigung seiner universellen Werte doch mehr Verantwortung übernehmen wird. Und deshalb sind die kommenden Jahre für uns eine Bewährungsprobe“, sagte Gauck. Er wünsche sich, dass gestaltende Kräfte des amerikanisch-europäischen Verhältnisses gestärkt werden. Zuvor hatte Gauck betont, der heutige Tag habe viele Menschen in der Welt beunruhigt. „Jetzt hat das amerikanische Volk gewählt. Wir respektieren den Willen des amerikanischen Volkes. Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidenten.“
  • 11/9/2016 12:31:11 PM   Anna-Lena Ripperger
    Für viele Twitter-Nutzer ist klar: #Trumpageddon hat nach dieser Nacht begonnen.
     
    Vielleicht sollte Barack Obama das Weiße Haus verbarrikadieren?
     
    Diese Userin schreibt: "An alle Journalisten, bitte findet einen Skandal, um das zu verhindern".
  • 11/9/2016 12:41:48 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die FAZ.NET-Korrespondenten geben einen Überblick über die Reaktionen auf Trumps Sieg: Moskau hofft auf ein "neues Jalta", Frankreich deutet das Ergebnis als Omen für die eigene Wahl im kommenden Frühjahr und Mexiko sucht nach einem Notfallplan.
     

    Überraschender Wahlausgang: Wie die Welt auf Trumps Sieg reagiert

    FAZ.NETTräume von einer neuen Weltordnung in Moskau, Hoffnung und Sorge in der arabischen Welt und ein Notfallplan für Mexiko. F.A.Z.-Korrespondenten haben die ersten Reaktionen auf den Sieg Donald Trumps zusammengetragen.
  • 11/9/2016 12:43:00 PM   Sebastian Reuter
    Barack Obama hat Donald Trump für Donnerstag ins Weiße Haus eingeladen. Bei einem Anruf am Mittwochmorgen habe der Präsident seinem designierten Nachfolger zunächst zum Wahlsieg gratuliert – und mit ihm dann einen Termin zu Gesprächen über die Übergabe der Amtsgeschäfte vereinbart. Obama wolle auch darüber sprechen, wie das Land nach dem harten Wahlkampf geeint werden könne.
     
    Obama telefonierte auch mit Hillary Clinton und teilte ihr nach Angaben eines Sprechers im Weißen Haus seine "Bewunderung für den starken Wahlkampf" mit. Der Präsident will sich im Laufe des Tages auch noch öffentlich zum Wahlergebnis äußern.
  • 11/9/2016 12:58:20 PM   Anna-Lena Ripperger
     
    Der Sieg Trumps stärkt Rechtspopulisten in Europa. Das sagte Extremismusforscher Andreas Zick am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst . Parteien wie die "Alternative für Deutschland" (AfD) erlebten den Wahlsieg Trumps als Motivationsspritze. Die Führungseliten der rechtspopulistischen Parteien in Europa sähen Trump als Signal für einen Aufschwung ihrer Bewegung. „Tatsächlich hat Trump auch ähnliche Wählergruppen angesprochen wie rechtspopulistische Parteien, und er hat mit fast identischen Argumenten Propaganda betrieben.“
     
    Unter den ersten Trump-Gratulanten waren Rechtspopulisten wie Marine Le Pen, Geert Wilders und verschiedene AfD-Mitglieder. Beatrix von Storch twitterte:
     
    Frauke Petry spannte Trump in ihrem Twitter-Post - zumindest grafisch - als AfD-Unterstützer ein:
    (Quelle: epd)
  • 11/9/2016 1:09:28 PM   Sebastian Reuter
    Die Wahlkampfmanagerin von Donald Trump hat die Einsetzung eines Sonderermittlers gegen Hillary Clinton nicht ausgeschlossen. Die Diskussion darüber werde zu gegebener Zeit geführt werden, sagte  Kellyanne Conway in einem MSNBC-Interview. Trump hatte nach seinem Wahlsieg erklärt, er wolle die im Wahlkampf aufgerissenen Gräben überwinden und das Volk einen. Zuvor hatte er Clinton jedoch mehrfach kriminelles Verhalten und Korruption vorgeworfen (Reuters).
  • 11/9/2016 1:17:00 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die unterlegene demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton will um 15.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit eine Rede vor Mitarbeitern und Unterstützern in einem Hotel in New York halten. Auch Präsident Barack Obama will sich heute noch vor der Presse äußern, ein Zeitpunkt ist allerdings noch nicht bekannt (dpa).
     
  • 11/9/2016 1:17:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat Donald Trump zu dessen überraschendem Wahlsieg gratuliert. „Kanada hat keinen engeren Freund, Partner und Verbündeten als die Vereinigten Staaten“, teilte Trudeau am Mittwoch mit. „Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit dem designierten Präsidenten Trump, dessen Regierung und dem Kongress der Vereinigten Staaten bei Themen wie Handel, Investitionen und internationalem Frieden und Stabilität zusammenzuarbeiten.“ Die Beziehung zwischen den USA und Kanada bezeichnete Trudeau als ein „Vorbild für die Welt“.
     
    Einen anderen Blick auf die Beziehungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten hat dieses Gif:
     

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    (Quelle: Giphy/dpa)
     
  • 11/9/2016 1:17:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Liebe Leser, während in vier amerikanischen Bundesstaaten das endgültige Wahlergebnis immer noch nicht  feststeht, erreichen den neu gewählten Präsidenten Donald Trump Glückwünsche aus der ganzen Welt. Der israelische Präsident Benjamin Netanjahu sagte, Trump sei "ein wahrer Freund des Staates Israel", mit dem er die "einmalige Allianz" zwischen beiden Ländern weiter stärker will. Auch die Palästinenser hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Trump. Wie die Menschen in Frankreich, Mexiko, Israel oder Großbritannien auf den Erfolg des Republikaners reagieren, lesen Sie hier, zusammengefasst von den FAZ.NET-Korrespondenten.
     
    Hillary Clinton, die unterlegene demokratische Präsidentschaftskandidatin, will um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit zum ersten Mal nach der Wahl an die Öffentlichkeit treten. Auch der amtierende amerikanische Präsident Barack Obama will noch heute mit der Presse sprechen. Ein genauer Termin dafür steht aber noch nicht fest.
     
    Bundespräsident Joachim Gauck sagte in einer Stellungnahme am Rande einer Gedenkstunde für die Opfer der Pogromnacht 1938 in Cottbus, Europa stehe vor einer Bewährungsprobe. "Ich gehe davon aus, dass Europa zur Bewahrung und zur Verteidigung seiner universellen Werte doch mehr Verantwortung übernehmen wird", sagte er.  Deutschland würde den Willen des amerikanischen Volkes aber respektieren. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte Trump und erinnerte ihn gleichzeitig an seine Verantwortung für zentrale demokratische Grundwerte-
     
    Zahlreiche deutsche Politiker reagierten entsetzt auf das Ergebnis der amerikanischen Präsidentenwahl. Was genau sie über den Sieg Trumps denken, hat die FAZ.NET-Redaktion hier zusammengefasst. Wer welchen Kandidaten gewählt hat, erklärt Ihnen unsere Wahlanalyse.
     
    Was außerdem geschah: Donald Trump twitterte zum ersten Mal nach seinem Wahlerfolg. Über den Kurznachrichtendienst meldeten sich auch viele amerikanische Prominente zu Wort. Viele von ihnen stehen den Demokraten nahe und sind entsetzt über das Ergebnis der Wahl.
  • 11/9/2016 1:17:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Wer hat Angst vor Donald Trump?
     
    Zahlreiche User haben bereits darüber abgestimmt, ob sich die Welt vor einem amerikanischen Präsidenten Trump fürchten muss. Wenn auch Sie das Ergebnis der amerikanischen Präsidentenwahl bewerten wollen, können Sie dies in unseren Artikel tun, zum Beispiel hier oder im Bericht unserer Korrespondenten über die weltweiten Reaktionen auf die Wahl.
    (Quelle: FAZ.NET)
     
     
     
  • 11/9/2016 1:17:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Er hat mindestens fünf Staaten "geflippt": Donald Trump hat dem Demokraten bei den Wahlen fünf Staaten abgenommen, die 2008 und 2012 für den demokratischen Kandidaten Barack Obama gestimmt hatten, und zwar Florida, Wisconsin, Iowa, Ohio und Pennsylvania. In der Grafik der "New York Times" sind sie rot straffiert:
     
    (Quelle: New York Times)
     
    Wie es Trump gelungen ist, die Wähler-Landkarte der Vereinigten Staaten politisch nach rechts zu verschieben, zeigt die "New York Times" in einer weiteren Grafik.
  • 11/9/2016 2:12:43 PM   Sebastian Reuter
    Auch in der Sportwelt hat es einige entsetzte Kommentare zum Wahlsieg von Donald Trump
    gegeben. Die in den Amerika lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova äußerte sich empört über ihre Mitbürger: „Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns“, schrieb sie bei Twitter.
    „Was zum Teufel...“, fing der belgische Fußball-Nationalspieler Vincent Kompany seinen Tweet an. „Lasst uns alle Idioten auf der Welt an die Macht kommen und sehen, was passiert. Reality-TV der nächsten Generation“, kommentierte Kompany. „Ich kann es nicht glauben“, twitterte Skistar Julia Mancuso.
     
    Golfer John Daly dagegen gratulierte bei Twitter seinem „großartigen Freund“ und nächsten Präsidenten, Donald Trump.  Mit Humor reagierte Javi Martínez vom FC Bayern München: „Das Ende meiner MLS-Karriere in der Zukunft?“, fragte er scherzhaft auf Twitter.
     
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