WeihnachtsmarktBerlin

WeihnachtsmarktBerlin

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem Tunesier Anis Amri, der verdächtig wird, am Montag mit einem gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gefahren sein soll. 12 Menschen kamen dabei ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

  • Die Bundesanwaltschaft erließ Haftbefehl gegen Amri, teilte eine Sprecherin der Behörde mit
  • Die Berliner Polizei stürmte einen Moschee-Verein im Stadtteil Moabit, den Amri besucht haben soll
  • Dokumente und Fingerabdrücke Amris wurden im Anschlags Lkw gefunden
  • Am Dienstagabend reklamierte der "Islamische Staat" den Anschlag für sich
  • Das Bundeskriminalamt setzte eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Verdächtigen führen
  • 12/20/2016 2:24:50 PM   Monika Ganster
    Zwölf Menschen sind bei dem Anschlag in Berlin ums Leben gekommen, darunter der polnische Fahrer des offenbar gestohlenen Lkw. Von den elf Todesopfern auf dem Weihnachtsmarkt konnten bisher erst sechs Deutsche identifiziert werden, sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch.
    Damit kennen die Ermittler bisher nur die Identität von sieben Opfern.
  • 12/20/2016 2:05:00 PM   Monika Ganster
    Auf der Pressekonferenz wird Generalbundesanwalt Peter Frank gefragt, ob er Angehörigen und Freunden noch ruhigen Gewissens raten könne, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen. Zunächst weicht er aus, doch der fragende Journalist bleibt beharrlich: "Würden Sie heute abend auf einen Weihnachtsmarkt gehen?"
     
    Man kann Peter Frank ansehen, wie sehr ihm die Frage nahe geht. Schließlich gesteht er: "Nein, heute Abend würde ich nicht auf einen Weihnachtsmarkt gehen, aber vor allem weil mich die Bilder, die ich gesehen habe, zu stark persönlich bewegt haben." Aber er schließt an, dass das ein umittelbarer Eindruck sei, dass er sich keinesfalls seine freiheitliche Lebensart von dem Anschlag nehmen lasse wolle.
     
    Am Ende fragt er den Journalisten: "Wollen Sie immer zuhause sitzen und sich fürchten?" Alle ermittelnden Behörden arbeiteten mit Hochdruck an der Aufklärung des Verbrechens.
  • 12/20/2016 1:45:08 PM   Monika Ganster
    Generalbundesanwalt Peter Frank hat in Berlin vor Journalisten den aktuellen Stand der Ermittlungen skizziert. Dazu gehöre, dass der Lkw, mit dem der Anschlag verübt wurde, genau untersucht werde. Außerdem werde der polnische Lkw-Fahrer, der erschossen auf dem Beifahrersitz gefunden wurde, obduziert.
     
    "Wir wissen noch nicht, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt und ob sie Unterstützer hatten. Derzeit gibt es noch kein Bekennerschreiben.Wir müssen uns aber auch mit dem Gedanken vertraut machen, dass der gestern als Verdächtiger Festgenommene eventuell auch nicht zur Tätergruppe gehört." 
     
    Zu deutsch: Der Festgenommene könnte nichts mit der Tat zu tun haben.
     
  • 12/20/2016 1:32:08 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 1:30:39 PM   Stefanie Michels
    Bundespräsident Joachim Gauck hat den Zusammenhalt in Deutschland beschworen. "Der Hass der Täter wird uns nicht zu Hass verführen", sagte Gauck in einer kurzen Ansprache am Dienstag in Berlin. "Er wird unser Miteinander nicht spalten", betonte der Bundespräsident. Die Menschen hierzulande lebten in einer "starken Gemeinschaft", in der das Recht und die Menschlichkeit zählten. "Unser Zusammenhalt wird nicht schwächer, er wird stärker, wenn wir angegriffen werden", sagte Gauck. (afp)
  • 12/20/2016 1:17:17 PM   Monika Ganster
    Die Öffentlichkeit kann sich darauf verlassen, dass die zuständigen Sicherheitsbehörden nicht rasten und nicht ruhen werden, bis vollständige Klarheit über die Hintergründe dieser Tat besteht. Und ich persönlich werde nicht ruhen, bis der oder die Täter gefunden und einer gerechten und harten Strafe zugefügt worden sind.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière
  • 12/20/2016 1:16:01 PM   Monika Ganster

    Der in Berlin festgenommene Terrorverdächtige hat den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt möglicherweise nicht begangen. «Es ist in der Tat unsicher, dass es der Fahrer war», sagt Polizeipräsident Klaus Kandt.

  • 12/20/2016 1:15:00 PM   Monika Ganster
    Der Attentäter des Lastwagen-Anschlags mit zwölf Toten auf einem Berliner Weihnachtsmarkt ist offenbar noch auf freiem Fuß. Berlins Polizeipräsident Klaus Kant sagte am Dienstagmittag, es sei unsicher, ob der festgenommene  junge Mann aus Pakistan tatsächlich am Steuer saß. "Der Fahrer des Lkw ist nach meinen aktuellen Informationen flüchtig", zitierte der Südwestrundfunk Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU).
    Nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) bezweifeln die Behörden allerdings nicht mehr, dass es sich um einen Anschlag handelte. Der kurz nach der Tat festgenommene Mann "stammt wohl aus Pakistan", sagte de Maiziere. "Er streitet die Tat ab."
  • 12/20/2016 1:07:54 PM   Stefanie Michels
    Gleich will Bundespräsident Gauck eine Erklärung abgeben.
  • 12/20/2016 1:07:17 PM   Monika Ganster
    Die Ermittlungen der Berliner Polizei fördern eine überraschende Wendung zutage: Nach der Festnahme eines Verdächtigen wegen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat sie inzwischen Zweifel an dessen Schuld.
    "Es ist nach meinem Stand unsicher, ob es wirklich der Fahrer war", sagte der Berliner  Generalstaatsanwalt Ralf Rother am Dienstag vor Journalisten. Am Vorabend war ein Lkw in die Menge auf einem Berliner Weihnachtsmarkt gefahren - zwölf Menschen starben. Ein Mann, der ihn gefahren haben soll, war wenig später festgenommen worden.
  • 12/20/2016 1:07:09 PM   Tobias Rabe
    Hertha BSC wird die Sicherheitsmaßnahmen für sein Fußball-Bundesliga-Heimspiel am Mittwoch (20.00 Uhr / Live bei Sky und im Bundesliga-Ticker bei FAZ.NET) gegen den SV Darmstadt 98 erhöhen. Dies teilte der Berliner Verein auf einer Pressekonferenz mit. Es werde angesichts des Anschlags eine außerordentliche Sicherheitskonferenz im Vorfeld der Begegnung geben. Die Besucher der Partie sollen sich auf längere Wartezeiten an den Einlasskontrollen rechnen. Dort werden mehr Sicherheitskräfte als gewöhnlich eingesetzt. Außerdem soll auf größere Taschen verzichtet werden. Die Polizei sieht es allerdings als nicht notwendig an, die Mannschaft mit Extra-Maßnahmen zu schützen.  (dpa)
     
  • 12/20/2016 1:00:59 PM   Monika Ganster
    Es wäre verheerend, wenn wir jetzt sagen: Aha, jetzt sehen wir es: Die Flüchtlinge sind schuld", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx im Münchner Presseclub zu möglichen Konsequenzen nach dem Anschlag von Berlin. „Wir dürfen diesen Terroristen nicht noch einen nachträglichen Erfolg verschaffen, indem wir gegeneinander lostreten, indem wir nicht zusammenhalten, indem wir unbesonnen und mit Hass im Herzen die Dinge angehen.“ (Foto: dpa)
     
  • 12/20/2016 12:33:23 PM   Andreas Krobok

    Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einen Tag nach dem Anschlag in Berlin gut besucht. Viele wollen sich nicht in ihrer Freiheit einschränken lassen, wie Regina Wang, Mutter von zwei Kindern.

  • 12/20/2016 12:33:19 PM   Stefanie Michels
    Oliver Kalkofe hat seine heutige Veranstaltung abgesagt. Der Comedian war gestern selbst bei einer Show in Berlin. Auf seiner Facebook-Seite beschreibt er nun, wie er auf der Bühne mit den Nachrichten umgegangen ist:
     
  • 12/20/2016 12:28:10 PM   Stefanie Michels
    Berlins Regierungschef Michael Müller hat sich tief schockiert gezeigt. „Es ist mal wieder ein Anschlag auf unser aller Freiheit, unser Leben - und es hätte tatsächlich auch jeden treffen können“, sagte er am Dienstag. Am Abend werde wie bei anderen Anschlägen zuvor am Brandenburger Tor gedacht. „Dieses Mal wird das Brandenburger Tor in unseren eigenen Farben angestrahlt werden.“ (dpa)
  • 12/20/2016 12:19:41 PM   Monika Ganster
    Die "Welt" berichtet unter Berufung auf ranghohe Sicherheitskreise, der festgenommene pakistanische Verdächtige sei nicht der Attentäter. "Wir haben den falschen Mann", zitiert das Blatt einen ranghohen Polizeiführer. "Und damit eine neue Lage. Denn der wahre Täter ist noch bewaffnet auf freien Fuß." Dafür gibt es bislang keine offizielle Bestätigung.
     
  • 12/20/2016 12:18:20 PM   Tobias Rabe
    Mit einer Schweigeminute wird die Fußball-Bundesliga bei allen Spielen am Dienstag und Mittwoch der Opfer gedenken. Alle Spieler werden zudem mit Trauerflor auflaufen, teilte die Deutsche Fußball Liga mit. „Damit möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Hauptstadt setzen“, sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball. „Das Mitgefühl des Profifußballs gilt den Hinterbliebenen sowie den zahlreichen Verletzten, denen wir gute und baldige Genesung wünschen. Wir alle sind erschüttert von dem, was sich am Montagabend auf einem friedlichen Weihnachtsmarkt ereignet hat.“ (dpa)
     
  • 12/20/2016 12:10:09 PM   Monika Ganster
    Nachdem der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) mit Blick auf den mutmaßlichen Terroranschlag von Berlin von einem „Kriegszustand“ gesprochen hat, will er diesen Begriff nun nicht mehr benutzen. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz sagte im Saarländischen Rundfunk: „Den Begriff Krieg werde ich zukünftig vermeiden. Es ist Terrorismus.“ Dass er mit seiner Wortwahl in dieser angespannten Situation die Lage erschwere, wies Bouillon zurück. Am Morgen hatte Bouillon in einem SR-Interview gesagt: „Wir müssen konstatieren, wir sind in einem Kriegszustand, obwohl das einige Leute, die immer nur das Gute sehen, nicht sehen möchten.“
     
  • 12/20/2016 12:05:33 PM   Monika Ganster

    Der polnische Beifahrer des mutmaßlich als Terrorwaffe benutzten Lkw ist mit einer kleinkalibrigen Waffe erschossen worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Ob die Waffe von den Ermittlern bereits gefunden wurde, war zunächst unklar. Im Führerhaus des Lastwagens sei zudem blutverschmierte Kleidung gefunden worden. Bei dem später in einiger Entfernung vom Tatort festgenommenen Tatverdächtigen sei dagegen keine mit Blut befleckte Kleidung gefunden worden. Ob dies darauf hindeuten könnte, dass der Mann noch im Lkw die Kleidung gewechselt haben könnte, blieb ebenfalls zunächst unklar.


    Speditionsbesitzer Ariel Zurawski steht Journalisten im polnischen Sobiemysl Rede und Antwort. Ihm gehört der verwendete Lkw. Foto: Marcin Bielecki, epa/dpa 
  • 12/20/2016 11:55:54 AM   Stefanie Michels
    Der festgenommende Verdächtige stammt nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière aus Pakistan. Er sei am 31. Dezember 2015 nach Deutschland eingereist und registriert worden. Sein Asylverfahren sei noch nicht abgeschlossen, nachdem mehrere Versuche einer Anhörung nicht zustande gekommen seien. In den entsprechenden Terror-Dateien sei er bislang nicht vertreten.
     
    De Maizière sagte, es gebe „keine Bekennung“ des sogenannten Islamischen Staates auf den bekannten Kommunikationskanälen in Zusammenhang mit der Tat.
  • 12/20/2016 11:44:40 AM   Stefanie Michels
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht eindeutig von einem Anschlag aus: „Wir haben keinen Zweifel mehr, dass es sich bei dem schrecklichen Ereignis gestern Abend um einen Anschlag gehandelt hat", sagte de Maizière am Dienstag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts.
  • 12/20/2016 11:43:47 AM   Monika Ganster

    Sollte sich bestätigen, dass es sich bei dem Täter um einen Flüchtling gehandelt habe, wäre es nach Merkels Worten «besonders widerwärtig gegenüber den vielen, vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind und gegenüber den vielen Menschen, die unseren Schutz tatsächlich brauchen und die sich um Integration in unser Land bemühen».


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 11:35:13 AM   Monika Ganster
    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) drückt seine tiefe Bestürzung über die Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt aus. «Der ZMD wird sich mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass die böse Saat, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu stiften, niemals aufgeht», sagt der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek in Berlin. Die Tat erinnere an die Attentate von Brüssel, Paris und Istanbul, «was uns Muslime zutiefst betroffen macht», fügt er hinzu. Den Täter müsse «die volle Härte unserer Gesetze treffen». (Foto: dpa)
     
  • 12/20/2016 11:31:25 AM   Monika Ganster
    Die Innenminister von Bund und Länder haben entschieden, die Weihnachtsmärkte auch nach dem Anschlag in Berlin offen zu lassen.
     
    Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Baden-Württemberg (GdP), Hans-Jürgen Kirstein hat diese Entscheidung begrüßt. Er halte nichts von der Idee, die Märkte vorsorglich zu schließen, sagte Kirstein in SWRinfo: „Ich denke, das Signal wäre das völlig Falsche, wenn wir jetzt schließen. Das wäre genau das, was man erreichen will, dass man unsere Freiheit oder die Möglichkeiten, die wir nutzen, einschränken will und auch noch Erfolg damit hat.“ Wenn man das machen würde, müsste man eigentlich auch Fußballstadien schließen, weil dort viele Menschen zusammenkämen. „Man kann nie hundertprozentigen Schutz geben.“

  • 12/20/2016 11:20:55 AM   Stefanie Michels
    "Ich bin ein Berliner" - Kennedys Zitat bekommt mit dem heutigen Tag eine neue Bedeutung. Unter #IchbineinBerliner zeigen Nutzer auf Twitter ihre Anteilnahme:
     
  • 12/20/2016 11:03:16 AM   Franz Nestler

    Die Menschen stehen Schlange, um den Opfern des Anschlages in der Berliner Gedächtniskirche zu Gedenken, zwei Kondolenzbücher liegen aus. Die Schlange wird minütlich länger.

  • 12/20/2016 10:55:10 AM   Monika Ganster
    Der nach dem Lkw-Attentat auf einen Berliner Weihnachtsmarkt festgenommene Terror-Verdächtige streitet die Tat ab. Der 23 Jahre alte Mann streite bisher alles ab, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen.
  • 12/20/2016 10:54:28 AM   Franz Nestler

    Eine der vielen Stellen rund um die Berliner Gedächtniskirche, an der Menschen Blumen und Kerzen abgelegt haben, um den Menschen des mutmaßlichen Anschlages zu Gedenken.

  • 12/20/2016 10:49:43 AM   Monika Ganster
    In einer Reaktion auf den mutmaßlichen Terroranschlag von Berlin sagte der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU): „Wir müssen konstatieren, wir sind in einem Kriegszustand, obwohl das einige Leute, die immer nur das Gute sehen, nicht sehen möchten“, so der Vorsitzende der Innenministerkonferenz im Saarländischen Rundfunk. (Foto: dpa)
     
  • 12/20/2016 10:44:21 AM   Timo Steppat
    "Wir wollen Frankfurt nicht in eine Festung verwandeln"
    Frankfurts Sicherheitsdezernent Markus Frank äußert sich zu den Anschlägen in Berlin und den Schlussfolgerungen, die daraus am Main gezogen werden.
  • 12/20/2016 10:44:06 AM   Andreas Krobok

    Der Sicherheitsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank, sagt, dass man auf die schrecklichen Ereignisse in Berlin natürlich angemessen reagieren werde, sowohl was die Sicherheit auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt angehe als auch hinsichtlich der Feierlichkeiten an Silvester, aber dennoch die Stadt in keine Festung verwandeln wolle.

  • 12/20/2016 10:39:22 AM   Stefanie Michels
    Die Innenminister der Länder und des Bundes haben die Ausweitung von Sicherheitsvorkehrungen für Silvester und andere Großveranstaltungen beschlossen.
     
    „Wir werden unmittelbar Kontakt aufnehmen mit Kommunen und Veranstaltern, um gemeinsam zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen und technische Möglichkeiten auszuloten, wie man Zugangswege sperren kann“, sagte der saarländische Ressortchef Klaus Bouillon (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag nach einer Telefonkonferenz der Ressortchefs.
     
    Beschlossen worden sei dabei auch, „dass alle Polizeistreifen waffenmäßig aufgerüstet werden“. Dabei würden verstärkt Maschinenpistolen und schweres Gerät eingesetzt. Die konkrete Entscheidung dazu liege im Ermessen der Länderminister und der Einsatzleiter der Polizei. Bouillon ist derzeit Vorsitzender der Innenminister-Konferenz (IMK). (dpa)
  • 12/20/2016 10:36:12 AM   Stefanie Michels
    In einer Stunde will sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußern: 
  • 12/20/2016 10:30:45 AM   Stefanie Michels
    Merkel kündigte an, am Nachmittag zum Breitscheidplatz zu fahren, um zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller und Bundesinnenminister Thomas de Maizière ihre Anteilnahme zu bekunden. 
  • 12/20/2016 10:25:48 AM   Oliver Kühn
    Die Berliner Polizei berichtet auf Twitter, dass die Zahl der Streifen in Berlin erhöht worden sei. Die Polizisten seien mit Schutzwesten und Maschinenpistolen ausgerüstet, heißt es dort.
  • 12/20/2016 10:08:10 AM   Oliver Kühn
    Die Frage sei, wie man damit leben könne, dass ein Mörder auf einem Weihnachtsmarkt, "also auf einem Platz, wo man das Leben feiert" den Tod bringt. Eine Antwort auf diese Frage habe sie nicht. Das Land werde aber die Kraft finden, so zu leben, wie wir es uns vorstellen, sagte Merkel am Ende ihrer kurzen Ansprache.
  • 12/20/2016 10:05:53 AM   Oliver Kühn
    Es sei besonders schlimm, wenn sich bestätigen würde, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Menschen handele, der nach Deutschland gekommen sei, um den Schutz des Landes zu suchen. Merkel sagte, man müsse davon ausgehen, dass es sich um einen Terroranschlag handele.
  • 12/20/2016 10:04:37 AM   Oliver Kühn
    Bundeskanzlerin Merkel bezeichnet die Tat in einer Ansprache als "grausam" und "unbegreiflich". Sie sei "entsetzt und erschüttert", sagte sie in Berlin. Ihre ersten Gedanken gelten den Betroffenen, den Hilfskräften und den Ermittlern. Sie sagte, die "unselige Tat" werde in jedem Detail aufgeklärt und bestraft werden.
  • 12/20/2016 10:02:20 AM   Oliver Kühn
    Die Berliner Charité zeigt sich in einer Pressemitteilung "erschüttert" über den Anschlag von Berlin. Die Häuser der Universitätsmedizin haben demnach 16 Patienten des Anschlags aufgenommen. Acht von diesen seien schwerst-verletzt gewesen und würden derzeit noch intensivmedizinisch betreut.
  • 12/20/2016 9:48:02 AM   Stefanie Michels
    Das Justizministerium kündigt eine Pressekonferenz am Nachmittag an:
  • 12/20/2016 9:15:39 AM   Oliver Kühn
    Unter den Toten auf dem Berliner Breitscheidplatz befindet sich nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auch eine Person, die erschossen wurde. Vermutlich handele es sich um einen polnischen Kraftfahrer, der allerdings Opfer und nicht Täter sei, sagte Schröter am Dienstag in Potsdam. Schröter berief er sich dabei auf Angaben aus einer Telefonkonferenz der Innenminister der Länder. (dpa)
  • 12/20/2016 9:09:39 AM   Oliver Kühn
    Die Berliner Polizei bittet die Bürger über Twitter, Kontakt zu ihren Angehörigen direkt aufzunehmen. Die Hotline müsse entlastet werden, heißt es.
  • 12/20/2016 8:56:24 AM   Lorenz Hemicker
    Der Sender RBB berichtet, bei dem Polizeieinsatz in der Flüchtlingsunterkunft im stillgelegten Flughafen Tempelhof seien vier junge Männer befragt worden. Es habe keine Festnahmen gegeben, habe der Sprecher des Landesamtes für  Flüchtlingsangelegenheiten, Sascha Langenbach, erklärt.
     
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