WeihnachtsmarktBerlin

WeihnachtsmarktBerlin

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem Tunesier Anis Amri, der verdächtig wird, am Montag mit einem gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gefahren sein soll. 12 Menschen kamen dabei ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

  • Die Bundesanwaltschaft erließ Haftbefehl gegen Amri, teilte eine Sprecherin der Behörde mit
  • Die Berliner Polizei stürmte einen Moschee-Verein im Stadtteil Moabit, den Amri besucht haben soll
  • Dokumente und Fingerabdrücke Amris wurden im Anschlags Lkw gefunden
  • Am Dienstagabend reklamierte der "Islamische Staat" den Anschlag für sich
  • Das Bundeskriminalamt setzte eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Verdächtigen führen
  • 12/20/2016 7:30:12 PM   Oliver Georgi
    Stilles Gedenken an die Opfer von Berlin vor dem Spiel der Borussia gegen Augsburg in Dortmund.
  • 12/20/2016 7:29:57 PM   Stefanie Michels
    Auch die Ghelamco Arena im belgischen Gent leuchtet in den deutschen Nationalfarben: 
  • 12/20/2016 7:27:34 PM   Oliver Georgi
    Der Attentäter sei ein "Soldat" des "Islamischen Staats" gewesen, heißt es auf der Webseite der Amaq News Agency.
  • 12/20/2016 7:25:04 PM   Oliver Georgi
    Nach Angaben der Tagesschau hat sich die Terrororganisation "Islamischer Staat" zu dem Anschlag in Berlin bekannt. Das teilte der IS demnach auf einer Webseite mit, die ihm nahesteht.
  • 12/20/2016 7:19:57 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 7:17:17 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 7:17:09 PM   Sebastian Reuter
    Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) schweben etwa 24 Stunden nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt noch 14 Schwerverletzte in Lebensgefahr. "Es ringen noch 14 Menschen, die sind schwer verletzt, mit dem Leben", sagte de Maizière am Dienstagabend im ZDF. "Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Opfer gibt." Bis vor einigen Stunden seien erst sechs der Opfer identifiziert worden, sagte de Maizière. Es sei noch unklar, ob und wie viele Ausländer unter den Toten seien.
     
    Zudem wird derzeit noch eine Frau aus Israel vermisst. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung in Jerusalem, man fürchte um ihr Leben. Nach Angaben eines israelischen Repräsentanten handelt es sich um die Ehefrau eines israelischen Staatsbürgers, der bei der Attacke am Montagabend verletzt wurde. Liora Givon, Leiterin der israelischen Konsularabteilung in Berlin, besuchte den Verletzten nach Angaben des Jerusalemer Außenministeriums im Krankenhaus. Er sei schwer verletzt und mehrmals operiert worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, berichtete das israelische Fernsehen am Dienstag.
  • 12/20/2016 7:04:18 PM   Oliver Georgi
    Es ist bitter, aber wahr: Der Anschlag von Berlin ist kaum 24 Stunden her, da ist der meistgelesene Hashtag auf Twitter schon wieder ein anderer: #SGEM05, zum Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen den Nachbarn Mainz 05.
  • 12/20/2016 6:59:51 PM   Oliver Georgi
    Das Bundeskriminalamt hat eine Internetseite eingerichtet, auf der man Hinweise zum Tathergang in Berlin hochladen kann, auch Fotos und Videos. Bitte verantwortungsvoll damit umgehen!
  • 12/20/2016 6:57:37 PM   Oliver Georgi
    Die verheerende Schneise des Lkw durch den Weihnachtsmarkt - die "New York Times" hat diese schreckliche Route so eindrucksvoll wie bedrückend grafisch aufgearbeitet - hier zum Nachlesen.
  • 12/20/2016 6:52:47 PM   Oliver Georgi
    „Fahrzeuge sind wie Messer“: In der jüngsten Ausgabe eines IS-Propagandamagazins findet sich eine Art Handreichung für Anschläge wie den von Berlin. Sie liest sich wie eine zynische Vorhersage, nach der sich der Täter gerichtet hat - der Kollege Timo Steppat hat es aufgeschrieben.
  • 12/20/2016 6:50:18 PM   Oliver Georgi
    Ein Hörer des Radiosenders "1 Live" formuliert seine Gedanken nach dem schrecklichen Abend von Berlin so:
  • 12/20/2016 6:48:24 PM   Oliver Georgi

    Wächst, wie Bundespräsident Gauck meint, unser Zusammenhalt, wenn wir angegriffen werden? Das wäre sehr zu wünschen. Am Ende des Jahres 2016 könnte man freilich auch zu einem anderen Schluss kommen: dass der freie Westen zerfällt, kommentiert F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler nach dem Anschlag von Berlin. Hier können Sie seinen Kommentar nachlesen.

  • 12/20/2016 6:39:30 PM   dpa-live Desk

    Der Eintrag von Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt im Kondolenzbuch in der Gedächtniskirche in Berlin.

    (Foto: Michael Kappeler)
  • 12/20/2016 6:39:09 PM   Oliver Georgi
    Trotz der Mitteilung des Generalbundesanwalts bleibt unklar, ob die kriminaltechnischen Untersuchungen des Führerhauses schon beendet worden sind und zweifelsfrei ergeben haben, dass der am Montag festgenommene Mann nicht am Steuer des Wagens gesessen haben kann. Insidern zufolge gibt es dort unzählige DNA-Spuren und Fingerabdrücke, die in der Kürze der Zeit nicht alle ausgewertet werden konnten.
  • 12/20/2016 6:35:34 PM   Oliver Georgi
    Auch der russische Präsident Putin kondoliert...
  • 12/20/2016 6:29:57 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 6:19:29 PM   Sebastian Reuter
    Der Kölner Hauptbahnhof ist nach einer Bombendrohung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Das sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstagabend in Berlin. Die Bombendrohung war nach ersten Angaben der Polizei gegen 18 Uhr eingegangenen. Danach hatte die Polizei damit begonnen, den Bahnhof räumen zu lassen. Der Zugverkehr war komplett eingestellt worden. Um 18.58 Uhr sei Entwarnung gegeben worden, sagte der Bahn-Sprecher. Der Bahnhof könne wieder angefahren werden.
     
  • 12/20/2016 6:07:29 PM   Stefanie Michels
    Der festgenommene Verdächtige ist wieder freigelassen worden. Es sei kein Haftbefehl erlassen worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstagabend in Karlsruhe mit. "Die bisherigen Ermittlungsergebnisse ergaben keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten." Eine Anwesenheit des Beschuldigten während des Tatgeschehens im Führerhaus des bei der Tat eingesetzten Lkw könne bislang nicht belegt werden.
  • 12/20/2016 5:52:24 PM   Sebastian Reuter
    Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hat nach dem Terroranschlag in Berlin dazu aufgerufen, nicht mit weiterem Hass zu reagieren. „Wir geben dem Terror nicht dadurch Recht, dass wir uns entzweien lassen, nur weil wir in verschieden Kulturen leben“, sagte er am Dienstagabend beim Trauergottesdienst in der Gedächtniskirche. „Wir lassen uns nicht zu Unmenschlichkeit verführen.“

    „Mit dem gestrigen Abend wurde dem Breitscheidplatz, der Gedächtniskirche, der ganzen Gesellschaft eine Wunde zugefügt und der Schmerz brennt“, sagte der Bischof. Aber diese Kirche werde gerade jetzt neu mahnen. An dem Trauergottesdienst nehmen unter anderem auch Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck teil.
  • 12/20/2016 5:35:30 PM   Stefanie Michels
    Musiker Adel Tawil veröffentlicht ein ganz persönliches Statement:
  • 12/20/2016 5:32:06 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 5:31:34 PM   Sebastian Reuter
    Bis Mitternacht wird definitiv über einen Haftbefehl gegen den festgenommenen Verdächtigen von Berlin entschieden. „Um 24 Uhr ist für uns die Zeit abgelaufen“, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Dienstag in Berlin. Grund ist Paragraf 128 der Strafprozessordnung „Vorführung bei vorläufiger Festnahme“. Darin heißt es, der Festgenommene sei, sofern er nicht wieder in Freiheit gesetzt werde, unverzüglich, spätestens am Tage nach der Festnahme, dem Richter bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk er festgenommen worden ist, vorzuführen. Hält der Richter die Festnahme nicht für gerechtfertigt oder ihre Gründe für beseitigt, so ordnet er demnach die Freilassung an. Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt sagte zuvor, der Festgenommene habe am Montagabend den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt womöglich gar nicht begangen.
  • 12/20/2016 4:58:58 PM   Monika Ganster
    Das Brandenburger Tor wird heute Abend ein Ort des Gedenkens an die Opfer des gestrigen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. Das Wahrzeichen wird hier in den Farben der Berliner Flagge angestrahlt.
     
  • 12/20/2016 4:50:49 PM   Stefanie Michels
    "Die Angst darf nicht gewinnen." Justizminister Heiko Maas spricht in einem Video-Statement über Konsequenzen nach dem Anschlag: 
     
  • 12/20/2016 4:39:16 PM   Monika Ganster
    In Österreich ermitteln die Behörden gegen einen 25-jährigen Asylbewerber aus Marokko wegen des Verdachts, einen Anschlag zu Weihnachten oder Silvester in Salzburg geplant zu haben.
     
    Der Verdächtige solle entsprechende Gespräche geführt haben, sagte der Sprecher der Salzburger  Staatsanwaltschaft, Robert Holzleitner, am Dienstag. Die Ermittlungen liefen wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung. Bereits am Montag war die Flüchtlingsunterkunft in Fuschl bei Salzburg durchsucht und der 25-Jährige festgenommen worden. Bei der Aktion seien aber keine „unmittelbar für die Durchführung eines Anschlages erforderlichen Materialien zum Vorschein“ gekommen, teilte die  Staatsanwaltschaft weiter mit.
     
    Dem Zugriff waren wochenlange Ermittlungen vorangegangen. Die Staatsanwaltschaft hat einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.Der Verdächtige war im Herbst 2015 illegal nach Österreich gekommen und hat inzwischen einen negativen Asylbescheid erhalten.
     
  • 12/20/2016 4:22:20 PM   Monika Ganster
    Zum Schutz vor Anschlägen wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt dürfen schwere Lastwagen von diesem Mittwoch bis zum Jahresende nicht mehr durch die Dortmunder City fahren. Es gebe ein abendliches Durchfahrtverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Dies sei mit den Schaustellern und der Polizei abgesprochen. Entsprechende Verkehrsschilder würden aufgestellt. Das Durchfahrtverbot gilt innerhalb des Wallringes, der die unmittelbare City mit dem großen Weihnachtsmarkt begrenzt.
     
    Essen will auf dem Innenstadt-Weihnachtsmarkt die Zufahrtswege mit Autos verstellen. Die Besatzungen sollen aber nicht als Zielscheiben in den Wagen sitzen, sondern in der Nähe kontrollieren. Eine echte Sperre sei dies für große Lastwagen natürlich nicht, sagte ein Sprecher. (dpa)
  • 12/20/2016 3:47:34 PM   Monika Ganster

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt den Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin als «terroristischen Angriff». Er drücke den Familien der Opfer sowie der Regierung und dem deutschen Volk sein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus, erklärt Ban in New York. 

  • 12/20/2016 3:44:02 PM   Monika Ganster

    Die Auswirkungen nach dem Anschlag in Berlin sind auch im Ausland spürbar. In Ungarn wurden die Sicherheitsmaßnahmen an öffentlichen Plätzen wie etwa auf dem Budapester Weihnachtsmarkt erhöht.


    Foto: Janos Marjai, epa/dpa
  • 12/20/2016 3:27:45 PM   Monika Ganster

    Die Entscheidung über den weiteren Umgang mit dem Tatverdächtigen von Berlin fällt möglicherweise noch heute. «Es ist möglich, dass wir heute Abend entscheiden: Er ist es aus unsere Sicht nicht», sagt Generalbundesanwalt Peter Frank. BKA-Chef Münch sagt, es gelte die Ergebnisse der Spurensicherung abzuwarten. Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt sagt, die Beschreibungen des geflüchteten Täters seien noch nicht konkret genug.

  • 12/20/2016 3:27:02 PM   Monika Ganster

    Laut BKA-Präsident Münch war der mutmaßliche Täter von Berlin der Polizei zwar bekannt gewesen, aber nicht im Zusammenhang mit Waffen oder wegen möglicher Kontakte ins islamistische Spektrum. Er sei «kein eingestufter Gefährder» gewesen.


    Holger Münch (l.) und Peter Frank. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • 12/20/2016 3:25:02 PM   Monika Ganster

    Polizeipräsident Klaus Kandt sagt bei einer Pressekonferenz, es sei möglich, dass ein gefährlicher Straftäter noch im Raum Berlin sei. Die Polizei befinde sich rund um die Uhr in einem Sondereinsatz, der voraussichtlich auch bis Silvester andauern werde.

  • 12/20/2016 3:24:49 PM   Monika Ganster

    Nach den Worten von Generalbundesanwalt Frank ist unklar, ob es eine größere Tätergruppe gibt oder ob der Täter von außen angeleitet wurde. Berlins Polizeipräsident Kandt betont jedoch, es sei «nicht zwingend notwendig», dass mehr als eine Person beteiligt war. Die Tat sei logistisch «nicht so anspruchsvoll» gewesen.


    Polizeipräsident Kandt (r.) bei der Pressekonferenz in Berlin. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • 12/20/2016 3:24:00 PM   Monika Ganster

    Bei der Durchsuchung der Flüchtlingsunterkunft am früheren Berliner Flughafen Tempelhof wurde ein Mobiltelefon beschlagnahmt. «Wir haben ein Handy gefunden, das wir auswerten», sagt Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt. Weitere Angaben machte er nicht. Die Auswertung des Telefons sei noch nicht weit genug fortgeschritten.

  • 12/20/2016 3:18:04 PM   Stefanie Michels
  • 12/20/2016 3:16:31 PM   Stefanie Michels
    Auch der frühere griechische Finanzminister Giannis Varoufakis reagiert auf den Anschlag:
  • 12/20/2016 3:09:28 PM   Sebastian Reuter
    Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat sich auch der Berufsverband der Schausteller entsetzt gezeigt. "Wir spüren tiefes Unverständnis und auch eine große Wut in uns, wenn wir über die Motive der Täter nachdenken2, erklärte am Dienstag der Präsident des Deutschen Schaustellerbunds (DSB), Albert Ritter. Weihnachtsmärkte und Volksfeste stünden "für Lebensfreude, Toleranz und unser gesellschaftliches Miteinander".Ritter erklärte, es sei wichtig, die Weihnachtsmärkte "gerade in dieser schweren Zeit unbedingt aufrecht zu erhalten". Die Märkte seien "ein Ausdruck der Freiheit und Demokratie". Der DSB steht nach eigenen Angaben seit den Anschlägen im November 2015 in Paris in engem Kontakt zu den Sicherheitsbehörden. Wegen der allgemein hohen Gefährdungslage gelten Weihnachtsmärkte schon länger als potentielle Anschlagsziele (AFP).
  • 12/20/2016 2:58:45 PM   Monika Ganster
    Dreizehn Verletzte des Anschlags sind am Montagabend an verschiedenen Standorten des Krankenhauses Charité in Berlin aufgenommen worden.
    Acht Patienten wurden mit schweren Verletzungen eingeliefert, zwei von ihnen verstarben in der Nacht. Die übrigen sechs werden intensivmedizinisch betreut. Zwei Patienten erlitten mittelschwere Verletzungen, drei Patienten leichte Verletzungen, teilte der Pressesprecher des Krankenhauses am Dienstagnachmittag mit.
  • 12/20/2016 2:27:16 PM   Monika Ganster
    Bundeskanzlerin Merkel legt am Dienstag im Beisein von Innenminister Thomas de Maizière und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, Blumen am Anschlagsort in Berlin nieder, unmittelbar vor der Gedächtniskirche.
     
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