WeihnachtsmarktBerlin

WeihnachtsmarktBerlin

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem Tunesier Anis Amri, der verdächtig wird, am Montag mit einem gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gefahren sein soll. 12 Menschen kamen dabei ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

  • Die Bundesanwaltschaft erließ Haftbefehl gegen Amri, teilte eine Sprecherin der Behörde mit
  • Die Berliner Polizei stürmte einen Moschee-Verein im Stadtteil Moabit, den Amri besucht haben soll
  • Dokumente und Fingerabdrücke Amris wurden im Anschlags Lkw gefunden
  • Am Dienstagabend reklamierte der "Islamische Staat" den Anschlag für sich
  • Das Bundeskriminalamt setzte eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Verdächtigen führen
  • 12/21/2016 1:59:14 PM   Monika Ganster
    Auch in Frankfurt hat die Polizei auf die Gefährdungslage reagiert und das Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt verbessert:
  • 12/21/2016 1:46:35 PM   Monika Ganster

    Nach dem Anschlag in Berlin hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch die Fahndung nach einem neuen Verdächtigen bestätigt. "Es gibt einen neuen Verdächtigen. Nach ihm wird gefahndet", sagte de Maizière in Berlin. Er sei seit Mitternacht zur Fahndung ausgeschrieben. Einzelheiten wollte der Minister nicht nennen, sagte aber,
    bei dem Verdächtigen müsse es sich nicht zwingend um den Täter handeln.
     
  • 12/21/2016 1:32:06 PM   Monika Ganster
    Der im Zusammenhang mit dem Anschlag in Berlin gesuchte Tunesier gilt bei den Ermittlern laut Berichten von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR als sogenannter Gefährder. Er habe Kontakte zum Netzwerk des kürzlich verhafteten Salafisten-Predigers Abu Walaa unterhalten. Seit Dezember 2016 sei der Mann abgetaucht.
     
    Hintergrund: Gefährder
     
    Die deutschen Sicherheitsbehörden stufen nach Angaben des Bundesinnenministeriums derzeit 549 Menschen als sogenannte Gefährder ein. Das sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Berlin. Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte Mitte November noch von 530 Gefährdern berichtet. Gefährder sind Personen, denen die Polizei grundsätzlich zutraut, dass sie einen Terrorakt begehen könnten.
     
    Nicht alle Gefährder halten sich in Deutschland auf, viele von ihnen befinden sich im Ausland. Auch der neue Verdächtige im Fall des Anschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt wird zum Kreis der
    Gefährder gezählt. Als rechte Gefährder sind dem Ministerium zufolge derzeit 20 Menschen eingestuft, als linke Gefährder  (dpa)
     
     
  • 12/21/2016 1:18:59 PM   Monika Ganster
    Das nach dem Anschlag von Berlin freigeschaltete Hinweisportal des Bundeskriminalamts ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Am Dienstag sei das Portal am frühen Abend für zweieinhalb Stunden aufgrund der Attacke nicht erreichbar gewesen, sagte eine Sprecherin des  Bundeskriminalamts am Mittwoch in Wiesbaden. Die BKA-Experten hätten durch umgehend eingeleitete Gegenmaßnahmen die Situation aber schnell im Griff gehabt.
     
    Bei dem Angriff handelte es sich der Sprecherin zufolge um eine sogenannte DDoS-Attacke, bei der der Angreifer sein Ziel durch eine Überlastung lahmlegen will. Das BKA hat nach den Worten der Sprecherin noch keine Erkenntnisse, wer hinter dem Angriff stecken könnte. Unter der Adresse www.bka-hinweisportal.de können Augenzeugen des Anschlags vom Montagabend Bilder und Videos vom Tatort hochladen. (dpa)
  • 12/21/2016 1:02:42 PM   Lorenz Hemicker
    Berliner Hotels, Einzelhändler und Deutsche Bahn spüren nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz bislang offenbar kaum negative Folgen. Mit Blick auf Weihnachten und Silvester herrsche für die deutsche Hauptstadt "eine starke Buchungsnachfrage", sagte der Geschäftsführer des Tourismusportals visitBerlin, Burkhard Kieker, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters nach einer Umfrage unter zahlreichen Hotels und Herbergen mit. "Das Vertrauen in Berlin wurde nicht  erschüttert. Das sorgt für Erleichterung im Tourismus- und Kulturbereich."
  • 12/21/2016 12:55:39 PM   Lorenz Hemicker
    Auch nach dem Anschlag von Berlin stufen vier von fünf Deutschen das eigene Land offenbar als sicher ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Nachrichtensendung „RTL-Aktuell“.  Das teile der Fernsehsender am Mittwoch in Köln mit. Lediglich zehn Prozent der Befragten gaben an, aus Angst vor neuen Terroranschlägen auf den Besuch einer Großveranstaltung zu verzichten. 46 Prozent der Befragten würden zwar hingehen, hätten dabei aber ein ungutes Gefühl.
  • 12/21/2016 12:46:53 PM   Stefanie Michels
  • 12/21/2016 12:32:45 PM   Stefanie Michels
    Um der Opfer zu gedenken, hat sich heute Mittag ein Chor von Berlinern und Flüchtlingen auf dem Breitscheidplatz versammelt, um gemeinsam "We are the world" zu singen. 
  • 12/21/2016 12:21:34 PM   Stefanie Michels
  • 12/21/2016 12:18:18 PM   Monika Ganster
    Humor haben sie aber auch: #AusGruenden, die sie nicht näher ausführen mögen, veröffentlichen sie ab heute eben nur noch Cat Content. Wenn das kein Trending Topic auf Twitter wird...
     
     
  • 12/21/2016 12:15:41 PM   Monika Ganster
    Die Kollegen bei der Berliner Polizei, die über @PolizeiBerlin_E bis gestern spätabends vorbildlich die Öffentlichkeit über den Anschlag und seine Folgen informiert haben, haben nun Pause.
    Schade - aber ein großes Dankeschön für die bisherige Informationspolitik an die Berliner Polizei!
     
     
     
  • 12/21/2016 11:42:59 AM   Monika Ganster
    Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt besuchten zum Teil schwerverletze Opfer des Terroranschlags vom Montagabend. Gauck sagte, seine Visite im Berliner Virchow-Klinikum der Charité sollte den „Beistand der ganzen Nation“ zum Ausdruck bringen. Zudem sei sein Besuch ein Symbol dafür, dass Millionen von Menschen in ganz Deutschland Anteil nehmen am Schicksal der Opfer und auf ihre Genesung warten und hoffen. Das Staatsoberhaupt forderte die Bundesbürger auf, die Gewaltattacke mit „Hilfsbereitschaft, menschlicher Nähe, Fürsorge und Dasein für Andere“ zu beantworten. (Foto: dpa)
     
  • 12/21/2016 11:39:02 AM   Monika Ganster
    Nach dem Anschlag vom Montagabend soll der Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz am Donnerstag wieder geöffnet werden. Alle anderen Weihnachtsmärkte in der Bundeshauptstadt machten bereits am heutigen Mittwoch wieder auf.
     
  • 12/21/2016 11:23:57 AM   Monika Ganster

    Führende AfD-Politiker haben sich zu einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt am Abend angekündigt. Sowohl Thüringens Landes- und Fraktionschef Björn Höcke, als auch der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland haben ihre Teilnahme zugesagt. Gauland hatte gestern die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung für den Anschlag verantwortlich gemacht. «Es reicht!», schreibt Höcke zu der Mahnwache auf Facebook. «Gesicht zeigen in Berlin! Den Opfern des feigen Anschlags ein würdiges Gedenken.» Zu den Veranstaltern gehört den Angaben nach der Ideologe der Neuen Rechten, Götz Kubitschek

  • 12/21/2016 11:23:41 AM   Monika Ganster

    Bundesjustizminister Heiko Maas mahnt zu Besonnenheit in der politischen Debatte über Konsequenzen. «Wir müssen alles tun, um diesen abscheulichen Anschlag aufzuklären. Der oder die Täter müssen mit der ganzen Härte des Rechtsstaates zur Rechenschaft gezogen werden», sagt der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die beste Antwort auf den Hass von Terroristen sei der wehrhafte Rechtsstaat. «Niemand sollte versuchen, dieses abscheuliche Verbrechen für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Wer es dennoch tut, entlarvt sich selbst als verantwortungslos.»


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/21/2016 11:11:08 AM   Monika Ganster

    Die Polizei fahndet nach Informationen von SZ, NDR und WDR bundesweit nach einem Tunesier namens Anis A. Im Fußraum des Lastwagens, der am Montagabend in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste, soll ein persönliches Dokument des 23-Jährigen gefunden worden sein. Es soll sich um eine Duldungsbescheinigung handeln, die aber auf einen falschen Namen ausgestellt war. Anis A. benutzte laut Recherchekooperation acht verschiedene Alias-Personalien.

    Der Gesuchte reiste demnach 2012 nach Italien und kam dann 2015 nach Deutschland. Anis A. hielt sich in Nordrhein-Westfalen und Berlin auf. Er soll Kontakte zum Netzwerk des unlängst verhafteten Abu Walaa unterhalten haben und gelte als Gefährder.

  • 12/21/2016 11:08:21 AM   Monika Ganster
    Mehrere Medien berichten nun über die angebliche Fahndung nach einem Tunesier, dessen Papiere in den Anschlags-Lkw gefunden wurden. Die Angaben über dessen Name und Alter weichen aber voneinander ab.
     
    Die Mainzer Allgemeine Zeitung spricht von einem 21 Jahre alten Ahmed A., die ARD und andere von einem 23 Jahre alten Anis A.
     
  • 12/21/2016 10:44:41 AM   Monika Ganster

    Auf der Suche nach einem Mann aus Tunesien, dessen Papiere in dem Attentats-Lkw gefunden wurden, hat die Polizei nach ARD-Informationen in den vergangenen Stunden sämtliche Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg abgesucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass es im Führerhaus des Lastwagens einen Kampf zwischen dem Beifahrer und dem Attentäter gab. Dabei soll der Angreifer verletzt worden sein, berichtet die rbb-Abendschau. DNA-Spuren wurden gesichert.

    Der Beifahrer war nach der Tat tot im Führerhaus gefunden worden. Der Mann arbeitete für ein Transportunternehmen, der Lastwagen war sein Arbeitsfahrzeug. Inzwischen steht fest: Der Pole wurde erschossen, von der Tatwaffe fehlt bislang aber jede Spur. Für die Ermittler stellt sich auch die Frage: Was hat sich zwischen der mutmaßlichen Entführung des Lastwagens gegen 16 Uhr und der Fahrt auf den Weihnachtsmarkt gegen 20 Uhr zugetragen?

  • 12/21/2016 10:07:02 AM   Monika Ganster
    Die polizeiliche Suche nach dem Täter des Lkw-Anschlags in Berlin scheint bereits seit gestern einen konkreten Anhaltspunkt zu haben: Nach Informationen der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ und des Hessischen Rundfunks wird bundesweit nach einem bestimmten Verdächtigen gesucht. Im Führerhauses des Lkw, der am Montagabend in einen Berliner Weihnachtsmarkt gefahren war, sei eine Duldung mit den Personalien einer Person gefunden worden.
     
    Die "Mainzer Allgemeine Zeitung" berichtet, dass es sich bei dem Gesuchten um einen 21 Jahre alten Mann aus Tunesien handele. Er heiße Ahmed A. und sei der Polizei aber noch mit drei weiteren Personalien bekannt. Das ausländerrechtliche Dokument, das im Fußraum des 40-Tonners gefunden wurde, mit dem am Montagabend ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz verübt wurde, wurde im Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) ausgestellt.

    Die konkrete Spur sei offenbar einer der Gründe für den Optimismus der Ermittlungsbehörden, den oder die Täter rasch ausfindig machen und ergreifen zu können. „Ich bin relativ zuversichtlich, dass wir vielleicht schon morgen oder in naher Zukunft einen neuen Tatverdächtigen präsentieren zu können“, hatte André Schulz, Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, am Dienstagabend im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ gesagt.

    Ob der Tunesier die Papiere im Lkw verloren oder die Attentäter damit eine falsche Spur gelegt haben, ist noch völlig offen.

  • 12/21/2016 10:02:15 AM   Monika Ganster

    Der Anschlagsort am Morgen. Der Breitscheidplatz bleibt weiter abgeriegelt. 


    Foto: Paul Zinken, dpa
  • 12/21/2016 9:35:08 AM   Oliver Kühn
    Nach einem Tag Pause haben am Mittwoch in Berlin die Weihnachtsmärkte wieder geöffnet. Eine Ausnahme bildet der Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wie eine Sprecherin der betreuenden PR-Agentur auf epd-Anfrage sagte. Der Markt am Breitscheidplatz sei immer noch abgesperrt und solle voraussichtlich am Donnerstag wieder öffnen. Insgesamt gibt es in Berlin rund 60 Weihnachtsmärkte, einige davon sind nur zeitweise an bestimmten Wochentagen oder Adventswochenenden geöffnet. Aus Respekt vor den Opfern waren die Weihnachtsmärkte in Berlin am Dienstag nahezu komplett geschlossen geblieben. (epd)
  • 12/21/2016 8:58:56 AM   Martin Benninghoff
     "Die Tat ist auch dann nicht der GAU der Flüchtlingspolitik, wenn sie ein Flüchtling begangen haben soll", schreibt Herausgeber Jürgen Kaube in dieser Einladung zur Kontroverse - hier lesen Sie das Stück.
     
  • 12/21/2016 8:53:18 AM   Oliver Kühn
    In der Union gibt es nun Forderungen, Flüchtlinge mit ungeklärter Identität nicht mehr einreisen zu lassen, beziehungsweise ihnen kein Asyl zu gewähren. Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach äußerte im BR Zweifel, dass Flüchtlinge in großer Zahl ihre Ausweise tatsächlich verlieren: "Sind Sie sicher, dass die alle ihre Papiere verlieren? Es ist doch wirklich interessant, fast alle haben ihr Smartphone dabei, aber alle verlieren unterwegs ihre Pässe."
    Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), will, dass Flüchtlinge ohne Papiere ihren Asylanspruch verlieren, wenn sie nicht an der Feststellung ihrer Identität mitwirken, Dazu werde er im Januar Vorschläge unterbreiten, sagte der saarländische Ressortchef der „Rheinischen Post“. „Es gibt bundesweit zahlreiche Flüchtlinge, von denen wir nicht wissen, wo sie herkommen und wie sie heißen“, sagte Bouillon. Diese Menschen überprüften die Länder jetzt, insbesondere wenn es Hinweise aus der Bevölkerung, aus den Flüchtlingsheimen oder von Nachrichtendiensten gebe. „Die Identität ist oft gefälscht, die Pässe sind verschwunden, und dann weigern sie sich auch noch, an der Überprüfung mitzuwirken“, sagte Bouillon. Wer nicht an der Identitätsfeststellung mitwirke, müsse künftig seinen Asylanspruch verlieren. (epd/Reuters)
  • 12/21/2016 8:47:51 AM   Oliver Kühn
    Nach dem Anschlag in Berlin ist der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) bemüht, die Bevölkerung zu beruhigen. „Man muss keine Angst haben. Das wäre ja jetzt fatal, wenn man sich zu Hause einschließt und nicht mehr rausgeht“, sagte er am Mittwochvormittag im ZDF. Dafür geben es auch keinen Anlass. „Es ist richtig, dass wir auch darauf aufmerksam machen, dass wir eine angespannte Situation haben, dass man wachsam sein sollte.“ Die Polizeipräsenz sei an „entsprechenden Punkten“ deutlich erhöht worden. Außerdem seien Maßnahmen getroffen worden, um den Täter schnell zu finden. Man könne sich weiterhin gut bewegen in Berlin. (dpa)
  • 12/21/2016 8:32:35 AM   Oliver Kühn
    Zwischen Berliner Politikern und der Polizeigewerkschaft bahnt sich ein Streit um die Ausweitung der Videoüberwachung an. Während der Innensenator dagegen ist, plädiert der Gewerkschaftsvorsitzende Walter dafür. Politiker versteckten sich immer wieder hinter "Datenschutz und freiheitlichem Gedankengut", sagte er, und erschwerten damit die Arbeit der Polizei.

    Nach dem Anschlag in Berlin: Polizeigewerkschaft: „Politiker erschweren unsere Arbeit“

    Nach dem Anschlag in Berlin gibt es nun eine Debatte über die Videoüberwachung. Während Berliner Politiker gegen eine Ausweitung sind, geißelt die Polizeigewerkschaft „Datenschutz und freiheitliches Gedankengut“ .
  • 12/21/2016 8:00:37 AM   Martin Benninghoff
    Eines der in die Berliner Charité eingelieferten Anschlags-Opfer ist weiterhin in kritischem Zustand, bei anderen drei sehr schwer verletzten Opfern habe sich der Zustand verbessert, teilte die Klinik mit.
  • 12/21/2016 7:04:53 AM   Oliver Kühn
    Nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verschärfte Sicherheitsmaßnahmen zu Silvester angekündigt. „Es wird vor Ort mehr Sicherheitsmaßnahmen geben. Wenn ich sage, dass wir uns unser freiheitliches Leben nicht zerstören lassen dürfen, gilt das auch für das Silvesterfest“, sage de Maizière der „Bild“-Zeitung. Zugleich betonte der Minister, „Achtsamkeit untereinander und miteinander“ sei in schwierigen Zeiten wie diesen besonders wichtig. „Wir müssen aufeinander Acht geben“, sagte de Maizière. Die Politik und die Sicherheitsbehörden unternähmen alles, damit „unsere Gesellschaften frei und zugleich sicher bleiben und haben so auch schon viele Anschläge verhindert“, sagte de Maizière. (epd)
  • 12/21/2016 6:55:40 AM   Martin Benninghoff
    Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) sagt im Deutschlandfunk, bei den Attentaten der vergangenen Monate habe es sich um Täter gehandelt, die "im Rahmen des Flüchtlingsstroms nach Deutschland" gekommen seien, "die Risiken sind offenkundig".
  • 12/21/2016 6:53:28 AM   Oliver Kühn
    Deutschland stehe vor einer "grausamen Prüfung", schreiben die Kollegen der "New York Times" in einem Kommentar. Will Europa als "Leuchtturm demokratischer Hoffnung" in einer Welt, die von gewalttätigen Auseinandersetzungen geprägt ist, überleben, dürfe es seine Werte nicht verlieren, heißt es weiter.
  • 12/21/2016 6:26:10 AM   Martin Benninghoff
    "Verführerisch, aber gefährlich": Internationale Ökonomen warnen vor wachsendem Fremdenhass und geistigem Protektionismus nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, wie Sie hier lesen können.
  • 12/21/2016 5:25:19 AM   Sascha Zastiral
    Angesichts scharfer Reaktionen von AfD-Politikern auf den tödlichen Anschlag mit zwölf Toten in Berlin warnt der Konfliktforscher Andreas Zick davor, die Ereignisse aus parteipolitischem Kalkül heraus auszuschlachten. „Anschläge sollen Chaos erzeugen und totale Unordnung. Halten wir das Bild von Unordnung aufrecht, dann ist das Wasser auf die Mühlen von Extremisten“, warnte Zick, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. 
  • 12/21/2016 5:20:06 AM   Martin Benninghoff
    Die Suche nach dem Täter geht auch am Mittwoch weiter. Die Spuren am Tatort zeigen, dass eines der Opfer möglicherweise Schlimmeres noch verhindert haben könnte. Den neuesten Stand am Mittwochmorgen zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt lesen Sie hier.
  • 12/20/2016 11:35:43 PM   Sascha Zastiral
    Der polnische Lkw-Fahrer, der beim Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Beifahrersitz saß, hat nach Informationen der „Bild“-Zeitung bis zum Attentat noch gelebt. Das habe die Obduktion ergeben, berichtete die Zeitung in der Nacht zum Mittwoch auf ihrer Internetseite. Ein Ermittler habe von einem Kampf gesprochen. Die Rede ist auch von Messerstichen. Nach dem Attentat wurde der Pole tot im Lkw gefunden. Nach dpa-Informationen wurde er mit einer kleinkalibrigen Waffe erschossen. Von ihr fehlt bislang jede Spur. 
  • 12/20/2016 11:23:21 PM   Sascha Zastiral

    Am Breitscheidplatz haben am Abend auch junge Muslime gegen den Anschlag demonstriert, berichtet dpa. "#Terror hat keine Religion", stand auf einem Transparent.

  • 12/20/2016 10:03:25 PM   Sebastian Reuter
    Deutsche Einkaufszonen sind fast nie durch Zufahrtssperren geschützt. Dabei wären Poller weder teuer noch unpraktisch.
     
  • 12/20/2016 9:50:29 PM   Sebastian Reuter
    Auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt ist am Abend mit einer Schweigeminute der Opfer des Anschlags in Berlin gedacht worden. Kurz nach 20 Uhr erloschen vorübergehend die Lichter des großen Baumes, und viele Besucher verharrten still im Stadtzentrum. Genau 24 Stunden zuvor hatte ein bislang unbekannter Täter einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt nahe der Gedächtniskirche im Herzen Berlins gelenkt. An dem Gedenken in Leipzig nahmen auch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Polizeipräsident Bernd Merbitz teil.
  • 12/20/2016 9:03:44 PM   Sebastian Reuter
    Der Berliner Breitscheidplatz, bleibt auch am Mittwoch weiträumig abgeriegelt. Die Polizei begründete diesen Schritt am Dienstagabend mit der andauernden Ermittlungsarbeit des Landeskriminalamtes. Zu der Bluttat vom Montagabend seien inzwischen 508 Hinweise über das dafür bereitstehende Telefon eingegangen, twitterte das Polizeipräsidium in Berlin.
     
  • 12/20/2016 8:50:53 PM   Sebastian Reuter
    Eine Zusammenfassung der bislang gesicherten Fakten und der derzeitigen Unklarheiten können Sie hier noch einmal nachlesen:
     
  • 12/20/2016 8:27:32 PM   Sebastian Reuter
    Am Tag nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat der türkische Staatspräsident Recep Tayip Erdogan mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert und ihr sein Beileid übermittelt. Erdogan habe Merkel ausgerichtet, dass er den Schmerz Deutschlands angesichts des Anschlags teile, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Quellen im Präsidialamt in Ankara. Zuvor hatte bereits das türkische Außenministerium den Anschlag scharf verurteilt und Deutschland Solidarität zugesichert.
  • 12/20/2016 8:10:03 PM   Sebastian Reuter
    Nach der Inanspruchnahme des Anschlags durch den IS dringt Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf Besonnenheit. „Diese angebliche Bekennung des sogenannten Islamischen Staates - das ist ja in Wahrheit eine Terrorbande - haben wir gerade erst bekommen“, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend in der ARD. Es gebe Ermittlungsansätze, die würden verfolgt. „Wir sollten die Sicherheitsbehörden ihre Arbeit machen lassen. Die arbeiten mit Hochdruck. Und niemand wird ruhen, bis nicht der Täter oder die Täter gefasst sind“, sagte der Minister.
  • 12/20/2016 7:49:20 PM   Oliver Georgi
    Wie soll man auf den Terroranschlag von Berlin reagieren? Auf jeden Fall nicht durch Polarisierung, sagt der Sicherheitsexperte Peter Neumann im FAZ.NET-Interview. Wer das jetzt tue, spiele mit im Spiel der Terroristen - hier können Sie das Interview noch einmal nachlesen.
  • 12/20/2016 7:45:36 PM   Oliver Georgi
    "Es gibt keinen Grund für Angst oder sich zu Hause einzuschließen."
    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller
  • 12/20/2016 7:45:01 PM   Oliver Georgi
    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Berliner aufgefordert, sich nicht von dem Anschlag einschüchtern zu lassen. "Richtig ist: Die Augen offen zu halten, sich umzusehen, wachsam zu sein", sagteMüller in der ARD. Man könne sich aber in der Öffentlichkeit bewegen. "Es gibt keinen Grund für Angst oder sich zu Hause einzuschließen." Die Weihnachtsmärkte in der Stadt würden zusätzlich gesichert, etwa durch Betonklötze, um Nachahmungstaten zu vermeiden.
  • 12/20/2016 7:40:56 PM   Oliver Georgi
    Julie Lenarz, Geschäftsführerin des Human Security Center in London, hält die Selbstbezichtigung des "Islamischen Staats" für authentisch.
  • 12/20/2016 7:37:19 PM   Oliver Georgi
    Nach dem Anschlag ist die Unsicherheit in Deutschland groß - auch und gerade bei den Muslimen. Ein Überblick, wie sie auf das Schrecken von Berlin reagieren - hier zum Nachlesen.
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