dpa zu Präsidentenwahl 2017 in Frankreich

dpa zu Präsidentenwahl 2017 in Frankreich

  • 4/23/2017 2:57:20 AM   Desk

    Besonders lang sind die Schlangen vor den 25 Wahllokalen in einer französischen Schule in London. Die Organisatoren rechnen dort mit insgesamt 50.000 Menschen. Polizisten sicheren das Areal ab. 

    Landesweit wurden 70 Wahllokale eingerichtet, darunter in Birmingham, Leeds und Edinburgh. Viele EU-Ausländer im Vereinigten Königreich sind verunsichert, da ihre Rechte nach dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union noch nicht geklärt sind.

     


    Mehrere tausend Franzosen kommen zur Schule «Lycée Français Charles de Gaulle» in London, um dort ihre Stimmen für die französische Präsidentschaftswahl abzugeben. Foto: Rob Pinney/London News Pictures via ZUMA/dpa
  • 4/23/2017 2:01:44 PM   dpa-live Desk

    «Bonjour», guten Tag und herzlich willkommen im Liveblog zum ersten Wahlgang bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich!

  • 4/23/2017 2:04:34 PM   dpa-live Desk

    Wir halten Sie hier an dieser Stelle in den nächsten Stunden mit allen News & Infos rund um den Wahltag auf dem Laufenden.

  • 4/23/2017 2:08:04 PM   dpa-live Desk

    Seit 8.00 Uhr haben die Wahllokale geöffnet. Rund 45 Millionen Franzosen dürfen zur Wahlurne gehen. In gut drei Stunden schließen die ersten Wahllokale ihre Pforten. In Großstädten haben die Wähler noch bis 20.00 Uhr Zeit

  • 4/23/2017 2:11:28 PM   dpa-live Desk

    Begleitet wird die Wahl mit enormen Sicherheitsvorkehrungen. Zur Absicherung sind im ganzen Land mehr als 50.000 Polizisten und 7000 Soldaten im Einsatz. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen islamistischen Anschlagsserie mit mehr als 230 Toten immer noch der Ausnahmezustand.


    Ein schwer bewaffneter Polizist vor dem Eiffelturm in Paris. Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 2:16:06 PM   dpa-live Desk

    Mit Spannung blickt Europa nach Frankreich. Denn die Wahl gilt als eine Richtungsentscheidung für die Europäische Union. Falls sich die rechtspopulistische Kandidatin Marine Le Pen bei der Stichwahl am 7. Mai durchsetzen sollte, drohen dem Staatenverbund schwere Turbulenzen. Denn die Chefin der Front National will aus dem Euro aussteigen und ihre Mitbürger über die EU abstimmen lassen.



  • 4/23/2017 2:20:07 PM   dpa-live Desk

    Auch im Weißen Haus blickt man mit Neugier auf die andere Seite des Atlantiks. «In Frankreich findet derzeit eine sehr interessante Wahl statt», schreibt der US-Präsident auf Twitter.



  • 4/23/2017 2:25:39 PM   dpa-live Desk

    Frankreichs Präsident François Hollande hat seine Stimme zur Wahl seines Nachfolgers bereits abgegeben. Hollande stimmte am Morgen in seinem Wahlkreis im zentralfranzösischen Tulle ab. Er selbst hatte wegen schlechter Umfragewerte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. 

    Für seine Sozialistische Partei tritt Benoît Hamon an, dem aber keine Chancen auf den Einzug in die entscheidende Stichwahl am 7. Mai eingeräumt werden.


    Foto: Georges Gobet, AFP/dpa
  • 4/23/2017 2:28:28 PM   dpa-live Desk

    Die Wahlbeteiligung liegt etwa so hoch wie bei der letzten Abstimmung vor fünf Jahren. Bei gutem Wetter in ganz Frankreich haben nach Angaben des Innenministeriums bis zum Mittag rund 28,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2012 hatten im ersten Wahlgang bis 12.00 Uhr knapp 28,3 Prozent der Wähler abgestimmt; damals lag die Wahlbeteiligung am Ende bei rund 79,5 Prozent. 

  • 4/23/2017 2:30:28 PM   dpa-live Desk

    Die französischen Überseegebiete, die teils schon gestern votiert hatten, sind bei den Zwischenständen nicht eingerechnet. Sie machen aber nur einen sehr kleinen Teil der Wähler aus. 

  • 4/23/2017 2:37:29 PM   dpa-live Desk

    Zum Teil bildeten sich in Übersee sehr lange Schlangen vor den Wahllokalen, so wie hier im kanadischen Montréal:



  • 4/23/2017 2:49:51 PM   dpa-live Desk

    In Paris hingegen schien der «Andrang» bei strahlendem Sonnenschein - so wie hier im 10. Arrondissement - überschaubar.



  • 4/23/2017 2:52:31 PM   dpa-live Desk

    Doch auch in den anderen europäischen Hauptstädten gehen die Franzosen heute wählen. So etwa in London:  



  • 4/23/2017 2:54:02 PM   dpa-live Desk

    ...in Istanbul:



  • 4/23/2017 2:55:32 PM   dpa-live Desk

    Auch in Berlin reihen sich zahlreiche Franzosen vor einem Wahllokal ein: 



  • 4/23/2017 3:00:53 PM   dpa-live Desk

    Laut einer vom belgischen Rundfunk zitierten Umfrage hat der Mitte-Links-Kandidat Emmanuel Macron in den ersten Stunden knapp vorn gelegen. In einer Nachwahlbefragung habe Macron bis zum Mittag 24 Prozent erreicht, dicht gefolgt von der Rechtspopulistin Marine Le Pen mit 22 Prozent, berichtet der Sender RTBF. Der Konservative François Fillon kam demnach auf 20,5 Prozent der befragten Wähler, der Linksaußen-Kandidat Mélenchon auf 18 Prozent

    Die Zahlen sind mit großer Vorsicht zu sehen: Der Sender sagt nicht, wo oder von welchem Institut die Umfrage durchgeführt wurde oder wie viele Personen befragt wurden. Damit ist auch unklar, ob sie repräsentativ ist. Zudem sind die Wahllokale noch bis 19.00 Uhr geöffnet, in großen Städten sogar bis 20.00 Uhr. Erst dann sind offizielle Hochrechnungen zu erwarten. In Frankreich ist die Veröffentlichung von Umfragewerten und Teilergebnissen untersagt, solange noch gewählt wird. 

  • 4/23/2017 3:15:25 PM   dpa-live Desk

    Aller Voraussicht nach wird heute kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, weshalb die zwei stärksten Bewerber in der entscheidenden Stichwahl am 7. Mai aufeinander treffen werden.

  • 4/23/2017 3:17:25 PM   dpa-live Desk

    Bei der ersten Runde der französischen Präsidentenwahl ist die Beteiligung bis zum späten Nachmittag ein wenig niedriger als bei der letzten Abstimmung vor fünf Jahren. Bei gutem Wetter in ganz Frankreich gaben nach Angaben des Innenministeriums vor 17.00 Uhr rund 69,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. 2012 hatten bis zum gleichen Zeitpunkt rund 70,6 Prozent der Wähler abgestimmt; damals lag die Beteiligung im ersten Wahlgang am Ende bei rund 79,5 Prozent. 



  • 4/23/2017 3:19:17 PM   dpa-live Desk

    Alle fünf Jahre wählen die Franzosen einen neuen Staatspräsidenten - hier eine Erklärgrafik zum Regierungssystem des Landes:


    Grafik: A. Brühl
  • 4/23/2017 3:31:57 PM   dpa-live Desk

    Wann können wir mit den ersten Zahlen rechnen? Die erste Prognose gibt es um 20.00 Uhr. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um ein offizielles Ergebnis - aber es sind gute Indizien für das spätere Wahlergebnis.

  • 4/23/2017 3:32:49 PM   dpa-live Desk

    Welche zwei Kandidaten setzen sich durch? In den letzten Umfragen liegen der Sozialliberale Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen zuletzt vorn, doch auch zwei weitere Kandidaten können sich noch Chancen auf den Einzug in die Stichwahl ausrechnen. Dies sind der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon sowie der Konservative François Fillon. Höchstwahrscheinlich machen diese vier das Rennen heute unter sich aus.


    Grafik: C. Goldammer
  • 4/23/2017 3:36:50 PM   dpa-live Desk

    Im folgenden ein paar Sätze zu den aussichtsreichsten Kandidaten. 

    EMMANUEL MACRON Einige nennen ihn den «französischen Kennedy». Der 39-Jährige tritt bei der Präsidentenwahl an, ohne von einer klassischen Partei unterstützt zu werden. Der frühere Wirtschaftsminister und Investmentbanker hat dabei Großes vor: Er will die Parteienlandschaft umpflügen und der Rechtspopulistin Marine Le Pen Paroli bieten. 

    Macron gab schon vor langer Zeit sein Parteibuch bei den Sozialisten ab. Er positioniert sich «weder rechts noch links». Er tritt mit seiner Bewegung «En Marche!» offen für Europa und damit auch für eine enge Partnerschaft mit Deutschland ein. Damit ist er in der Kandidatenrunde eher die Ausnahme. «Ich habe Europa im Herzen», lautet einer seiner Wahlsprüche.


    Emmanuel Macron bei der Stimmabgabe. Foto: Eric Feferberg, AFP/AP/dpa
  • 4/23/2017 3:39:41 PM   dpa-live Desk

    MARINE LE PEN Ihre Feindbilder sind «das System» und «die wilde Globalisierung»: Sie ist eine der bekanntesten Figuren des Rechtspopulismus in Europa. Seit sie 2011 die Führung der Front National (FN) von ihrem Vater übernahm, eilt die französische Rechtsaußen-Partei von einem starken Wahlergebnis zum nächsten. 

    Die 48-Jährige hat der FN ein gemäßigteres Auftreten verordnet, offenen Rassismus zurückgedrängt. Für diese Strategie ließ sie sogar ihren Vater aus der Partei ausschließen. Sie setzt aber weiter auf Abschottung und vertritt radikale Positionen gegen Einwanderung, den Islam und die Europäische Union. Immer wieder greift sie Deutschland und Kanzlerin Angela Merkel an.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 3:52:22 PM   dpa-live Desk

    FRANCOIS FILLON Viele hatten ihn schon abgeschrieben. Doch der 63-Jährige bleibt als Kandidat der bürgerlichen Rechten standhaft. Seit Mitte März ist Fillon mit einem Ermittlungsverfahren der französischen Justiz konfrontiert. In der Affäre um die Beschäftigung seiner Frau Penelope im Parlament prüfen Ermittler den Verdacht, dass Staatsgelder hinterzogen wurden. Kein anderer Präsidentschaftskandidat der vergangenen Jahrzehnte war mit derart massiven Vorwürfen konfrontiert.

    Nach seiner Kür zum konservativen Spitzenmann galt der Ex-Premier Ende 2016 noch als klarer Favorit für den Präsidentenposten. Die Affäre beschädigte jedoch sein Image als Saubermann. Dazu kamen Enthüllungen über sein Privatleben, so nahm er in seiner Zeit als Regierungschef eine teure Uhr als Geschenk an. Trotz allem werden dem Notarssohn aus der Provinz im ersten Wahlgang immer noch rund 20 Prozent der Stimmen zugetraut.


    Fillon in einem Wahllokal in Paris. Foto: Christophe Archambault, AFP/dpa
  • 4/23/2017 3:54:23 PM   dpa-live Desk

    JEAN-LUC MÉLENCHON Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Frankreichs Reformen trat er schon mal recht drastisch entgegen: «Maul zu Frau #Merkel! Frankreich ist frei», schrieb er Ende 2014 auf Twitter. Im Wahlkampf polterte der redegewandte Linksaußen-Politiker nun bewusst etwas weniger, um breitere Wählerschichten anzusprechen. Mit Schlagfertigkeit und radikal linken Positionen ist der 65-Jährige im Schlussspurt in den Kreis der Favoriten aufgerückt.

    Der harte EU-Kritiker widmete seiner Abrechnung mit der deutschen Politik in der Eurokrise ein ganzes Buch: «Der Bismarck-Hering», Untertitel: «Das deutsche Gift». 


    Der linke Europakritiker Jean-Luc Mélenchon. Foto: Francois Mori, AP/dpa
  • 4/23/2017 4:01:32 PM   dpa-live Desk

    Bei der Wahl herrscht große Nervosität. Erst am vergangenen Donnerstag war ein Polizist bei einem Terroranschlag auf den Pariser Champs-Élysées getötet worden. Die Tat heizte die Debatte um die Sicherheitspolitik neu an. Frankreich war in den vergangenen Jahren Ziel mehrerer islamistischer Anschläge. Laut Medienberichten wurden einige Wahllokale aus Sicherheitsgründen kurzzeitig geräumt, es habe aber keine größeren Zwischenfälle gegeben. 

  • 4/23/2017 4:08:15 PM   dpa-live Desk

    In der Nähe des Wahllokals der französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen haben Femen-Aktivistinnen mit nacktem Oberkörper gegen die Rechtspopulistin demonstriert. Die Frauen trugen bei der Aktion in der nordfranzösischen Front-National-Hochburg Hénin-Beaumont Masken von Le Pen, US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin. Auf den Oberkörper hatten sie sich «Team Marine» geschrieben. Sie seien von der Polizei abgeführt worden, berichtet der Sender France 3


    Foto: Stringer/dpa
  • 4/23/2017 4:13:36 PM   dpa-live Desk

    Reporter warten in Henin-Beaumont auf Einlass zur Wahlparty des Front National.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 4:23:46 PM   dpa-live Desk

    Bisherige Wahlerfolge von Le Pens Front National

    Ganz Europa schaut auf das Abschneiden der Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der französischen Präsidentenwahl. Seit sie 2011 den Parteivorsitz der Front National (FN) von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen übernahm, hat sie der Partei deutliche Zugewinne verschafft. Wichtige Wahlerfolge der FN:

    Europawahl 1984: Die Front National kommt auf 11 Prozent, zwölf Jahre nach ihrer Gründung der erste große Erfolg.

    Parlamentswahl 1986: Dank des neu eingeführten Verhältniswahlrechts kommt die Partei mit knapp 10 Prozent ins Parlament und kann eine Fraktion mit 35 Abgeordneten gründen. Zwei Jahre später kehrt Frankreich zum Mehrheitswahlrecht zurück, die FN konnte deshalb seitdem kaum Abgeordnetenmandate gewinnen.

    Präsidentenwahl 2002: Völlig überraschend kommt Jean-Marie Le Pen mit knapp 17 Prozent in die Stichwahl der Präsidentenwahl. Das Ergebnis wird als «Schock vom 21. April» bezeichnet. Die Stichwahl gegen den Konservativen Jacques Chirac verliert Le Pen haushoch.

    Präsidentenwahl 2012: Bei ihrer ersten Kandidatur für den Élysée schneidet Marine Le Pen gleich besser ab als ihr Vater jemals: 17,9 Prozent. Sie kommt auf Platz 3 - und somit nicht in der Stichwahl.

    Europawahl 2014: Mit fast 25 Prozent wird die Front National erstmals stärkste Partei in Frankreich und stellt 24 Abgeordnete.

    Regionalwahlen 2015: Im ersten Wahlgang wird die Partei mit 27,7 Prozent national stärkste Partei. In der Stichwahl hat sie trotzdem in keiner Region die Nase vorn - doch 6,8 Millionen Franzosen machen ihr Kreuz bei der FN, so viele wie nie zuvor.

  • 4/23/2017 4:26:38 PM   dpa-live Desk

    Das Abscheiden der Front National bei den Regionalwahlen 2015: 


    Grafik: F. Boekelmann
  • 4/23/2017 4:32:37 PM   dpa-live Desk

    Insgesamt sind heute etwa 47 Millionen Bürger in Frankreich zur Stimmabgabe aufgerufen. Das französische Umfrageinstitut Ifop schätzte die Wahlbeteiligung vor mehr als einer Stunde auf 81 Prozent.



  • 4/23/2017 4:40:08 PM   dpa-live Desk

    Wie sehen deutsche und französische Intellektuelle die Präsidentschaftswahl? Der Philosoph Jürgen Habermas verbindet etwa mit der Kandidatur Macrons durchaus Hoffnung:

    Die parteilose Kandidatur von Emmanuel Macron bildet, wenn sie Erfolg hat, eine Zäsur in der Nachkriegsgeschichte der Französischen Republik. Mit dieser Initiative könnte eine verfestigte Konstellation zwischen den Lagern der politischen Linken und Rechten aufgebrochen werden. Das würde mich als Linken alarmieren, wenn damit ein überparteilicher Anspruch verbunden wäre: Wer sich über den Parteien wähnt, ist nicht unpolitisch, sondern gefährlich. Aber der aussichtsreiche Kandidat Macron wird wohl eher den Anstoß zu einer überfälligen Umgruppierung der Kräfte geben.

    Jürgen Habermas im Gespräch mit der Wochenzeitung «Die Zeit».
  • 4/23/2017 4:45:39 PM   dpa-live Desk

    Deutlich kritischer sieht der junge französische Schriftsteller Édouard Louis die Lage:  

    Politiker wie Macron haben Le Pen stark gemacht. Sie gaben sich als Linke und haben lupenrein rechte Politik gemacht, die Banken unterstützt, das Parlament geschwächt. Wenn er im ersten Wahlgang gewinnt, hat Le Pen im zweiten Wahlgang gute Chancen. Weil sie in erster Linie das Produkt des Ekels vor dieser konservativen Linken ist.

    Édouard Louis im Gespräch mit der «Süddeutschen Zeitung».
  • 4/23/2017 4:51:10 PM   dpa-live Desk

    Der französische Intellektuelle Geoffroy de Lagasnerie hält einen Wahlsieg Le Pens hingegen für ausgeschlossen

    Marine Le Pen hat keine Chance zu gewinnen. Warum behauptet man es trotzdem? Damit wir am Ende glücklich sind über einen rechten konservativen Kandidaten. So war es in den Niederlanden. Da wird unsere Angst regiert. 

    Der Soziologe de Lagasnerie im Interview mit der «taz».
  • 4/23/2017 5:05:22 PM   dpa-live Desk

    Macron versuchte sich vor der Wahl betont locker zu geben.  



  • 4/23/2017 5:13:13 PM   dpa-live Desk

    Den technisch versiertesten Wahlkampf dürfte wohl Jean-Luc Mélenchon geführt haben. «Wo bin ich? In Lyon! Und jetzt? In Paris!» – Beim Einsatz der Hologramm-Technik für simultane Wahlkampfauftritte an verschiedenen Orten schien Mélenchon selbst am fasziniertesten von dieser Technik zu sein. In den Medien und sozialen Netzwerken erntete er eine Menge Spott. Bestreiten, dass dem Linksaußen-Kandidaten damit ein Coup gelang, kann dennoch niemand.

    YouTube | by Public Sénat
  • 4/23/2017 5:19:26 PM   dpa-live Desk

    Derweil wird in Henin-Beaumont die französische Fahne für die Wahlparty von Marine Le Pen aufgestellt.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 5:22:55 PM   dpa-live Desk

    Die Rechtspopulistin Le Pen ist laut der Plattform Visibrain, die Kandidatin, über die bis 18.00 Uhr am meisten in Online-Netzwerken diskutiert wurde.



  • 4/23/2017 5:28:16 PM   dpa-live Desk

    Die ersten Wahllokale haben bereits geschlossen. In den großen Städten wird noch gut eine halbe Stunde gewählt.

  • 4/23/2017 5:33:06 PM   dpa-live Desk

    Nicht umsonst unterstellen manche den Franzosen einen erlesenen Geschmack - oder wo sonst lässt es sich in einer solchen Umgebung wählen? 



  • 4/23/2017 5:42:00 PM   dpa-live Desk

    Frankreich wählt einen neuen Präsidenten - oder vielleicht doch eine Präsidentin? Eine Übersicht über die bisherigen Staatsoberhäupter: 


    Grafik: F. Boekelmann
  • 4/23/2017 5:46:39 PM   dpa-live Desk

    Frankreichs Staatschef hat viel Macht, manche sprechen von einer «Präsidenten-Monarchie». Der Präsident ist Armeechef und kann über Militäreinsätze und den Gebrauch von Atomwaffen entscheiden. Für längere Einsätze oder eine Kriegserklärung benötigt er das Einverständnis des Parlaments. Er ernennt den Premierminister und die übrigen Regierungsmitglieder, die aber faktisch eine Mehrheit in der Nationalversammlung brauchen - die Abgeordneten könnten sie sonst per Misstrauensvotum stürzen. Gesetze verabschiedet das Parlament. Der Präsident kann die Nationalversammlung auflösen und Referenden ansetzen

  • 4/23/2017 5:51:19 PM   dpa-live Desk

    Das französische Innenministerium warnt vor falschen SMS mit Wahlschätzungen. Die Behörde weist darauf hin, dass sie keine Nachrichten verschicke.



  • 4/23/2017 6:00:41 PM   dpa-live Desk

    So viel Vorfreude muss sein: ein Anhänger Macrons scheint mehr als siegesgewiss und hat sich gleich mit mehreren Fahnen ausgerüstet.



  • 4/23/2017 6:02:13 PM   dpa-live Desk

    Wie soll man diesen Gesichtsausdruck interpretieren? Der Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon kommt in seine Wahlkampfzentrale in Paris. Hat es für den linke Europakritiker gereicht, um in die Stichwahl zu kommen? In diesen Minuten schließen die Wahllokale.


    Foto: Francois Mori, AP/dpa
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