dpa zu Präsidentenwahl 2017 in Frankreich

dpa zu Präsidentenwahl 2017 in Frankreich

  • 4/23/2017 6:03:41 PM   dpa-live Desk

    UPDATE Der Mitte-Links-Politiker Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen haben die erste Runde der Präsidentschaftswahl nach ersten Hochrechnungen gewonnen. Wie die Sender France 2 und TF1 berichten, konnten der Ex-Wirtschaftsminister und die Chefin der rechtsextremen Front National (FN) sich für die Stichwahl am 7. Mai qualifizieren.   


    Macron liegt laut France 2 mit 23,7 Prozent vor Le Pen mit 21,7 Prozent. Die Hochrechnung von TF1 sieht beide Kandidaten auf Augenhöhe mit 23 Prozent. Die 48-Jährige Le Pen schnitt damit wesentlich besser ab als vor fünf Jahren, als sie im ersten Wahlgang 17,9 Prozent der Stimmen geholt hatte.


    Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron. Foto: Thibault Camus, AP/dpa
  • 4/23/2017 6:08:02 PM   dpa-live Desk

    Erste Reaktionen aus der Bundespolitik - Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, bei Twitter:



  • 4/23/2017 6:08:42 PM   dpa-live Desk

    Und auch Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten, mit einem ersten schnellen Statement:



  • 4/23/2017 6:13:43 PM   dpa-live Desk

    Die Nichte Marine Le Pens freut sich auf Twitter und schreibt von einem «schönen Sieg für alle Patrioten».



  • 4/23/2017 6:15:05 PM   dpa-live Desk

    Riesenjubel bei den Anhängern der Spitzenkandidatin des Front National, Marine Le Pen, in Henin-Beaumont nach der ersten Hochrechnung.

  • 4/23/2017 6:21:24 PM   dpa-live Desk

    Offiziell geäußert haben sie sich zwar noch nicht, doch die Stimmung dürfte bei Macron und Le Pen nicht schlecht sein, mutmaßt der Radiosender France Info.



  • 4/23/2017 6:22:54 PM   dpa-live Desk

    Premierminister Bernard Cazeneuve ruft bereits keine halbe Stunde nach den ersten Hochrechnungen dazu auf, in der Stichwahl für Emmanuel Macron zu stimmen.



  • 4/23/2017 6:25:44 PM   dpa-live Desk

    Belgiens Regierungschef Charles Michel gratuliert dem Bewerber Emmanuel Macron zum prognostizierten Erfolg bei der ersten Runde der Präsidentenwahl. «Herzliche Glückwünsche, und ich wünsche Erfolg für ein europäisches Projekt, optimistisch und in die Zukunft gerichtet!», schreibt Michel auf Twitter. 



  • 4/23/2017 6:27:59 PM   dpa-live Desk

    Die bisher Bestplatzierten nach den ersten Hochrechnungen kurz im Porträt: 


    Emmanuel Macron will in Frankreich das Rechts-Links-Schema durchbrechen. Der frühere Wirtschaftsminister von Präsident François Hollande trat als unabhängiger Kandidat an. Der 39-jährige Chef der Bewegung «En Marche!» (Auf dem Weg) setzt auf Europa und damit eine Partnerschaft mit Deutschland. Er will als Präsident 120.000 Stellen im öffentlichen Dienst streichen. Allerdings würde Schuldensünder Frankreich unter Macron 2022 immer noch ein Defizit von 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung haben.


    Foto: Christophe Ena, AP/dpa

    Die Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National (FN) ist eine leidenschaftliche EU-Gegnerin. Sie will die Franzosen über den Verbleib in der Union abstimmen lassen. Außerdem soll Frankreich den Euro abschaffen und das Schengen-Abkommen für das Reisen ohne Grenzkontrollen verlassen. «Ich will die Einwanderung stoppen», lautet eine der Devisen der 48-jährigen FN-Chefin.


    Foto: Frank Augstein, AP/dpa
  • 4/23/2017 6:36:36 PM   dpa-live Desk

    Er zog bei den Wahlen in den Niederlanden den Kürzeren und unterlag bei der Parlamentswahl Mitte März gegen Mark Rutte. Um so mehr feiert der Rechtspopulist Geert Wilders das Ergebnis von Marine Le Pen. In seinem Tweet schreibt er: «Es lebe der Sieg!»  



  • 4/23/2017 6:38:06 PM   dpa-live Desk

    Frankreichs sozialistischer Präsidentschaftskandidat Benoît Hamon gesteht seine Wahlniederlage ein und ruft zur Unterstützung des pro-europäischen Emmanuel Macron auf. «Ich bin dabei gescheitert, das Desaster, das sich angekündigt hatte, zu verhindern. Ich übernehme dafür die volle Verantwortung», sagt Hamon vor seinen Anhängern. Die «Auslöschung der Linken durch die extreme Rechte» sei eine schwere Wahlniederlage. «Ich rufe dazu auf, die Front National so deutlich wie möglich zu schlagen, mit Stimmen für Emmanuel Macron, auch wenn er nicht der Linken angehört.» 

  • 4/23/2017 6:40:16 PM   dpa-live Desk

    Klar ist mittlerweile, dass Emmanuel Macron und Marine Le Pen in die Stichwahl gehen. Doch wer liegt genau vorne?  Laut der französischen Tageszeitung «Le Monde» bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen an.



  • 4/23/2017 6:42:37 PM   dpa-live Desk

    Der SPD-Europapolitiker Jo Leinen bezeichnet das starke Abschneiden der Rechtspopulistin Marine Le Pen im ersten Durchgang als erschreckend. Gleichzeitig wertet er den Einzug des Linksliberalen Emmanuel Macron in die Stichwahl als Chance. «Die französischen Wählerinnen und Wähler haben es nun in der Hand, im zweiten Wahlgang für ein europäisches Frankreich und gegen Abschottung und Nationalismus zu stimmen», erklärt Leinen. 

  • 4/23/2017 6:44:57 PM   dpa-live Desk

    Cem Özdemir, Bundesvorsitzender und Spitzenkandidat für Bündnis 90/ Die Grünen, ist froh über die ersten Zahlen:



  • 4/23/2017 6:48:38 PM   dpa-live Desk

    Ihm ist nicht nach Freude: Der Vorsitzende der Partei die Linke, Bernd Riexinger, spricht von einem «schweren Schlag für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit» und bezieht sich dabei auf das Ergebnis der Rechtspopulistin Marine Le Pen.



  • 4/23/2017 6:48:48 PM   dpa-live Desk

    Der französische Sender BFMTV zeigt einen jubelnden Emmanuel Macron samt Frau, der seinen Anhängern zuwinkt.



  • 4/23/2017 6:53:39 PM   dpa-live Desk

    Der konservative französische Präsidentschaftskandidat François Fillon gesteht seine Niederlage ein und kündigt an, in der Stichwahl für den Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron zu stimmen. «Die Enthaltung entspricht nicht meinen Genen, vor allem wenn eine extremistische Partei sich der Macht nähert», sagt er mit Blick auf den Einzug der Rechtspopulistin Marine Le Pen in die Stichwahl gegen Macron. «Der Extremismus kann Frankreich nur Unglück und Spaltung bringen», sagte er. Es gebe deshalb keine andere Wahl, als am 7. Mai «gegen die extreme Rechte zu stimmen».



  • 4/23/2017 6:56:19 PM   dpa-live Desk

    Emmanuel Macron sieht seinen Erfolg bei der ersten Runde der Präsidentenwahl als eine Wende in der französischen Politik. «Die Franzosen haben ihren Wunsch nach einer Erneuerung ausgesprochen», sagt Macron der französischen Nachrichtenagentur AFP. 

    Er liegt laut ersten Hochrechnungen an der Spitze. Ein Kapitel der französischen Politik sei nun geschlossen worden, sagt er. Der 39-Jährige will sich im Laufe des Abends vor Anhängern äußern. 

  • 4/23/2017 7:00:30 PM   dpa-live Desk

    Auch der frühere Premier Manuel Valls ruft zur Wahl Macrons in der Stichwahl auf. 



  • 4/23/2017 7:03:50 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile sieht auch der Sender TF1 sieht den sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron im ersten Wahlgang vor der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Laut einer neuen Hochrechnung kommt Macron auf 23 Prozent, die Chefin der rechtsextremen Front National auf 22 Prozent. Anfangs hatte der Sender die beiden noch auf Augenhöhe gesehen. Die Hochrechnung des Senders France 2 hatte Macron von Anfang an vor Le Pen gesehen. Laut TF1 kam der Konservative François Fillon auf 19,5 Prozent, der Linkskandidat Jean-Luc Mélenchon auf 19 Prozent



  • 4/23/2017 7:20:06 PM   dpa-live Desk

    Die ersten Proteste und Krawalle lassen nicht lange auf sich warten: Jugendliche kippen in der Innenstadt von Paris einen Glascontainer um. Die Polizei setzt Pfefferspray gegen die Demonstranten ein.


    Fotos: Kamil Zihnioglu, AP/dpa
  • 4/23/2017 7:21:33 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile hat der scheidende Staatspräsident François Hollande  dem sozialliberalen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron zum Erfolg der ersten Wahlrunde gratuliert. Hollande habe Macron nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse angerufen, meldet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Élyséepalast. Hollande werde bald seine Entscheidung für die zweite Wahlrunde am 7. Mai bekanntmachen. Bisher hatte sich der Sozialist aus der Wahl um seine Nachfolge herausgehalten. 

  • 4/23/2017 7:25:33 PM   dpa-live Desk
    Ich bin sicher, er wird der neue französische Präsident. Er war der einzige proeuropäische Kandidat, der sich nicht versteckt hat hinter Vorurteilen gegenüber Europa.

    Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zum Abschneiden des linksliberalen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron.

    Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
  • 4/23/2017 7:29:45 PM   dpa-live Desk

    Erste Statements der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Sie spricht nach ihrem Einzug in die Stichwahl von einem «historischen Ergebnis» gesprochen. «Es ist Zeit, das französische Volk von den arroganten Eliten zu befreien, die ihm sein Verhalten vorschreiben wollen», sagt sie.

    «Die Franzosen müssen diese historische Gelegenheit ergreifen», betont die Chefin der rechtsextremen Front National. «Denn die große Herausforderung dieser Wahl ist die wilde Globalisierung, die unsere Zivilisation gefährdet.» Sie spricht von einer Entscheidung zwischen der «totalen Deregulierung ohne Grenzen und ohne Schutz» und «Grenzen, die unsere Jobs schützen, unsere Kaufkraft, unsere Sicherheit, unsere nationale Identität.» Le Pen sagt, «das Überleben Frankreichs» stehe auf dem Spiel.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 7:38:05 PM   dpa-live Desk

    Laut den ersten Hochrechnungen kommt der Linkskandidat Jean-Luc Mélenchon auf 19 Prozent. «Wir erkennen die Hochrechnungen nicht an», schreibt er auf Facebook. Die Ergebnisse der großen Städte seien noch nicht bekannt. «Ich rufe zur Zurückhaltung und die Kommentatoren zur Vorsicht auf», schreibt er weiter.

    Facebook | by Jean-Luc Mélenchon | by Jean-Luc Mélenchon
  • 4/23/2017 7:39:35 PM   dpa-live Desk

    Kanzlerkandidat und SPD-Chef Martin Schulz bei Twitter:



  • 4/23/2017 7:43:16 PM   dpa-live Desk

    Der deutsche CDU-Europaparlamentarier Elmar Brok legt sich schon einmal fest - er rechnet mit einem klaren Sieg des sozialliberalen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron bei der Stichwahl. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen werde kaum eine Chance auf eine Mehrheit haben, so Brok im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Nach den Niederlanden und Österreich zeigt auch dieses Ergebnis, dass die Träume dieser Rechtspopulisten keine Zukunft haben», erklärt Brok weiter.

  • 4/23/2017 7:44:36 PM   dpa-live Desk

    Frankreichs Ex-Premier Alain Juppé warnt vor einer Präsidentschaft der Rechtspopulistin Marine Le Pen . «Ohne zu zögern unterstütze ich Emmanuel Macron in seinem Duell mit der FN, die Frankreich ins Desaster führen würde», schreibt der 71-jährige Republikaner auf Twitter. «Ich rufe die Franzosen dazu auf, dasselbe zu tun.» Juppé war von 1995 bis 1997 Frankreichs Premierminister.



  • 4/23/2017 7:50:07 PM   dpa-live Desk

    Die französischen Sozialisten wollen nach der herben Wahlniederlage nun mit dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron einen Wahlsieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen verhindern. «Ich bin dabei gescheitert, das Desaster, das sich angekündigt hatte, zu verhindern. Ich übernehme dafür die volle Verantwortung», so Präsidentschaftskandidat Benoît Hamon vor seinen Anhängern.

  • 4/23/2017 7:51:37 PM   dpa-live Desk
    Als Patriot und Europäer werde ich Emmanuel Macron am 7. Mai mein Vertrauen schenken. Frankreich muss europäisch bleiben!

    Der Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier.
  • 4/23/2017 7:53:09 PM   dpa-live Desk

    UPDATE Erneut ein Blick in die französische Hauptstadt - die Proteste dauern an. Demonstranten zertrümmern in der Innenstadt von Paris die Scheibe einer Bank. Es handelt sich vorwiegend um Jugendliche. Ungefähr 300 Menschen folgten einem Aufruf antifaschistischer Bewegungen und kamen auf dem Bastille-Platz zusammen, wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. Die Polizeipräfektur ruft Autofahrer über Twitter dazu auf, den Bereich zu meiden. Der Protest richtet sich «gegen Marine und gegen Macron». 


    Foto: Kamil Zihnioglu, AP/dpa
  • 4/23/2017 8:00:18 PM   dpa-live Desk

    Der aktuelle Stand laut Meinungsforschungsinstitut Ipsos:



  • 4/23/2017 8:02:29 PM   dpa-live Desk
    Sie ist eine Blenderin. Die stolze Nation Frankreich darf nicht von einer Gaunerin regiert werden.

    CSU-Europapolitiker Manfred Weber spricht sich für ein Bündnis aller Demokraten gegen die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen aus.
  • 4/23/2017 8:22:52 PM   dpa-live Desk

    Übrigens, der bisher Führende nach den ersten Hochrechnungen, Emmanuel Macron, profilierte sich früh als liberaler Gegenspieler von Marine Le Pen. Er tritt für eine enge Partnerschaft mit Deutschland ein. Frankreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. Paris und Berlin bilden seit Jahrzehnten in der EU ein Tandem, ohne das nur wenig geht. Die Arbeitslosenquote und Wirtschaftsleistung Frankreichs im Vergleich zu Deutschland von 2007 bis 2016 auf einen Blick:

  • 4/23/2017 8:36:13 PM   dpa-live Desk
    Emmanuel Macron ist wirtschaftsreformorientiert - ich glaube, das braucht Frankreich auch - und er ist pro-europäisch, so sehr wie kein anderer in diesem Rennen. Ich glaube, wir können nun hoffnungsvoll sein, dass Macron Präsident wird.

    Norbert Röttgen, CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses beim TV-Sender Phoenix.
  • 4/23/2017 8:41:56 PM   dpa-live Desk

    Inzwischen auf der Wahlparty angekommen: Emmanuel Macron lässt sich auf der Bühne von seinen Anhängern feiern.


    Foto: Christophe Ena, AP/dpa

    Ein Kuss als Belohnung für das gute Abschneiden bei der Wahl: Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte. Foto: Christophe Ena, AP/dpa
  • 4/23/2017 8:45:25 PM   dpa-live Desk

    Blick voraus: Wie geht die Stichwahl am 7. Mai zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen aus? Zwei Umfragen sehen den sozialliberalen Kandidaten klar vor der Rechtspopulistin Le Pen. In einer Befragung des Instituts Harris Interactive liegt Macron bei 64 Prozent, Le Pen bei 36 Prozent.  Das Institut Ipsos sieht den Europa-freundlichen Macron in der zweiten Runde bei 62 Prozent und die Front-National-Chefin bei 38 Prozent. Allerdings hätten 12 Prozent der Befragten, die sicher zur Wahl gehen wollen, keine Wahlabsicht geäußert, heißt es von Ipsos.

  • 4/23/2017 8:49:36 PM   dpa-live Desk

    Derweil hat sich auch EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker geäußert. Über seinen Pressesprecher gratuliert er Emmanuel Macron zum Erfolg und wünscht ihm «viel Glück für die Zukunft». 

  • 4/23/2017 8:51:16 PM   dpa-live Desk

    Regierungssprecher Steffen Seibert begrüßt den Erfolg des Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron. «Gut, dass Emmanuel Macron mit seinem Kurs für eine starke EU und soziale Marktwirtschaft Erfolg hatte», schreibt Seibert bei Twitter. «Alles Gute für die nächsten 2 Wochen.»

  • 4/23/2017 8:59:57 PM   dpa-live Desk

    Zur Stunde spricht Emmanuel Macron vor seinen Anhängern auf der Wahlparty. «Ich will ein Präsident sein, der beschützt, der denjenigen hilft, die weniger haben. Ein Präsident, der es möglich macht, zu gestalten, zu kreieren und unternehmerisch tätig zu sein.».



  • 4/23/2017 9:09:09 PM   dpa-live Desk

    «Die Mitte ist stärker als die Populisten glauben»: Kanzleramtschef Peter Altmaier bei Twitter:



  • 4/23/2017 9:10:40 PM   dpa-live Desk

    Die AfD freut sich mit der Rechtspopulistin Marine Le Pen: «Glückwunsch an Marine Le Pen, das ist eine ganz große Leistung», so AfD-Vorstandsmitglied André Poggenburg im Gespräch  mit der Deutschen Presse-Agentur. Das gute Abschneiden der Front-National-Chefin sei ein weiterer Hinweis darauf, «dass die patriotische Bewegung in Europa wirklich wächst». Ein Sieg Le Pens in der Stichwahl am 7. Mai sei aus seiner Sicht «möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich».

  • 4/23/2017 9:18:51 PM   dpa-live Desk

    Für den ehemaligen Nato-Generalsekretär Javier Solana ist Emmanuel Macron das Beste, was Europa passieren kann.



  • 4/23/2017 9:25:33 PM   dpa-live Desk

    Zum Abschluss seiner Rede vor seinen Anhängern in Paris erklärt der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron, dass er der «Präsident des ganzen Volks von Frankreich» werden will. «Der Präsident der Patrioten angesichts der Bedrohung durch die Nationalisten.» Er wolle mit einem System brechen, «das unfähig ist, auf Problem zu reagieren», so Macron. Er ruft seine Anhänger dazu auf, ihm die nötige parlamentarische Mehrheit zu verschaffen. 


    Foto: Christophe Ena, AP/dpa
  • 4/23/2017 9:38:16 PM   dpa-live Desk

    Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon gibt keine Empfehlung für die Stichwahl am 7. Mai ab. Er wolle die 450.000 Personen befragen, die seine Kandidatur unterstützt hatten, so Mélenchon. Das Ergebnis dieser Befragung werde dann veröffentlicht.

  • 4/23/2017 9:40:36 PM   dpa-live Desk

    Wie die französische Polizei mitteilt, sind bei den Protesten in der Innenstadt von Paris drei Personen von den Sicherheitskräften festgesetzt worden. Zwei Menschen wurden verletzt.


    Foto: Benjamin Cremel, AFP/dpa
  • 4/23/2017 9:53:47 PM   dpa-live Desk

    Auch er reiht sich in die Riege der Gratulanten: George Osbourne. Erst kürzlich gab der ehemalige britische Finanzminister bekannt, seinen Sitz im Parlament aufzugeben. Der 45-jährige Konservative wird Chefredakteur der Zeitung «Evening Standard», eine der wichtigsten Londoner Zeitungen. 



  • 4/23/2017 10:08:21 PM   dpa-live Desk

    Weitere Eindrücke aus der französischen Hauptstadt: Protestler verbrennen Müll auf den Straßen von Paris. Ihr Protest richtet sich gegen die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen.


    Foto: Emilio Morenatti, AP/dpa
  • 4/23/2017 10:13:51 PM   dpa-live Desk

    Die Wahlparty der Front National ist noch voll im Gange. Marine Le Pen lässt sich in Henin-Beaumont (FN-Hochburg) von ihren Anhängern feiern. Die Kandidatin der rechtsextremen Partei gewann zwar hier, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Nach Zahlen des französischen Innenministeriums holte die 48-Jährige im nordostfranzösischen Hénin-Beaumont 46,5 Prozent. Der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron lag dort abgeschlagen mit 14,86 Prozent auf Platz drei, noch hinter dem Linkskandidaten Jean-Luc Mélenchon (19,07 Prozent).


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 4/23/2017 10:22:51 PM   dpa-live Desk

    Der Vollständigkeit halber: Marine Le Pen lag tatsächlich zwischenzeitlich vor dem sozialliberalen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron. ARD-Reporter Markus Preiß nennt den Grund dafür.

  • 4/23/2017 10:37:53 PM   dpa-live Desk

    Übrigens, erstmals seit Jahrzehnten ist kein Kandidat der Sozialisten oder der bürgerlichen Rechten im Endduell vertreten.


    Enttäuscht vom Wahlergebnis: Der konservative französische Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Francois Fillon. Foto: Thibault Camus, AP/dpa/Archiv
  • 4/23/2017 10:39:13 PM   dpa-live Desk
    Zu sehen, wie die Flaggen Frankreichs und der EU das Ergebnis von Emmanuel Macron begrüßen - das ist die Hoffnung und die Zukunft unserer Generation.

    Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini begrüßt den Wahlerfolg von Emmanuel Macron.
  • 4/23/2017 11:06:27 PM   dpa-live Desk

    Europafreundliche junge Franzosen? Weit gefehlt! Wähler zwischen 18 und 24 Jahren haben für die radikale Rechte oder die radikale Linke gestimmt, wie Yascha Mounk, Dozent für Politikwissenschaft an der Harvard University, auf Twitter mitteilt. So kommt der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon auf 30 Prozent der Wähler in dieser Altersgruppe. Die Rechtspopulistin Le Pen landet mit 21 Prozent auf dem zweiten Rang.



  • 4/23/2017 11:06:47 PM   dpa-live Desk

    Blick in die französischen Zeitungen: Die links-liberale Zeitung «Libération» spielt mit dem Namen der Bewegung von Emmanuel Macron, «En Marche». 

  • 4/23/2017 11:07:51 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile sind sind laut französisches Innenministerium 89 Prozent der Stimmen ausgezählt

  • 4/23/2017 11:15:18 PM   dpa-live Desk

    Emmanuel Macron hat in der nordöstlichen Gemeinde Le Touquet, wo er seine Stimme abgab, den zweiten Platz belegt. Nach den Zahlen des französischen Innenministeriums liegt er mit 30,39 Prozent hinter dem Konservativen François Fillon mit 50,8 Prozent. Die Kandidatin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, musste sich mit 9,02 Prozent und Platz drei begnügen. Macron hat dort auch seinen Wahlkreis.

  • 4/23/2017 11:18:09 PM   dpa-live Desk

    Nach Ansicht des CDU-Europapolitikers Gunther Krichbaum hat Emmanuel Macron bei der Stichwahl am 7. Juni  alle Chancen zu gewinnen. «Das ist ein wertvolles Signal für die deutsch-französische Zusammenarbeit», sagt Krichbaum im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Wir brauchen mehr denn je ein politisch starkes Frankreich, wenn es in den nächsten Monaten darum geht, zahlreiche europäische Krisen zu meistern.»

  • 4/23/2017 11:25:30 PM   dpa-live Desk

    Blick in die internationalen Zeitungen. Eine Auswahl von Pressestimmen: 

    Es ist historisch: Seit den Anfängen der Fünften Republik spielte sich das politische Leben Frankreichs um zwei große Parteien ab, eine links und eine rechts. (...) 

    Das französische Blatt «Le Monde».
    Sollte es keine großen Überraschungen geben, wird Emmanuel Macron, ein 39-Jähriger, der keine andere Erfahrung besitzt, als zwei Jahre lang Wirtschaftsminister unter Präsident François Hollande gewesen zu sein, der nächste Bewohner des Élyséepalastes sein.

    Die spanische Tageszeitung «El Mundo».
    «(...) die vergangenen Wochen und der erste Durchgang der Präsidentenwahl (spiegelten) ein Land, das zwischen Angst und Agonie schwankt, zwischen Depression und Aufruhr taumelt – und das vor allem den Glauben an sich, seine Politiker und deren gestalterische Kraft verloren hat.

    «Die Presse» aus Österreich.
  • 4/23/2017 11:31:32 PM   dpa-live Desk

    Was bleibt vom ersten Wahlgang festzuhalten? Das Wichtigste im Überblick:

    ▪ Europas Hoffnungsträger Emmanuel Macron zieht als Favorit in den Kampf mit der Rechtspopulistin Marine Le Pen um das Präsidentenamt in Frankreich. Erstmals seit Jahrzehnten ist kein Kandidat der Sozialisten oder der bürgerlichen Rechten mehr im Endduell vertreten. 

    ▪ Die Franzosen haben am 7. Mai die Wahl zwischen der europafeindlichen Linie Le Pens und dem Deutschland- und EU-freundlichen Programm Macrons. Laut Umfragen kann der 39-jährige Politjungstar Le Pen klar schlagen. Sozialisten und Konservative riefen bereits zur Unterstützung Macrons auf, um Le Pen zu verhindern.  

    ▪ Politiker der Mitte reagierten bestürzt auf das gute Abschneiden von Le Pen. Auch für viele Franzosen und Europäer ist das gute Ergebnis Le Pens ein Schock. Zum zweiten Mal seit 2002 steht die FN in der Stichwahl. 

    ▪ Etwa 47 Millionen Franzosen waren zur Wahl des Nachfolgers von Präsident François Hollande aufgerufen. Insgesamt wollten elf Kandidaten den Sozialisten beerben. Die Wahlbeteiligung lag um die 80 Prozent - etwa so wie vor fünf Jahren.

  • 4/23/2017 11:37:02 PM   dpa-live Desk

    Liebe Leserinnen und Leser, der Liveblog endet an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Dabeisein!

Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform