meconvention2017

meconvention2017

  • Rapper A$AP Rocky unterhält das Publikum in seiner Abschluss-Keynote
  • Der Wissenschaftler John Cohn rät: Wir sollten mehr spielen
  • Wie Brain Hacking beim Vermarkten von Produkten und bei der Kommunikation mit Kranken helfen kann.
  • Nach drei Tagen voller Kreativität und Zukunftsvisionen geht die "me Convention" zu Ende.
  • 9/17/2017 8:19:34 AM   Martin Gropp

    Greg De Temmerman vom internationalen Fusionsforschungsprojekt ITER

  • 9/17/2017 8:24:59 AM   Martin Gropp

    So sieht der Forschungsreaktor in der Theorie aus. Er soll 30 Meter hoch werden und bringt das 3,5-fache Gewicht des Eiffelturms auf die Waage.

  • 9/17/2017 8:28:44 AM   Martin Gropp
    Greg De Temmerman ist ein sehr guter Erklärer aber auch ein schneller Redner. Hier können Sie noch einmal nachlesen, was genau im Projekt ITER passiert: https://www.iter.org/proj/inafewlines
  • 9/17/2017 8:29:57 AM   Martin Gropp

    Und so sieht die Baustelle des Forschungsreaktors gerade aus.

  • 9/17/2017 8:34:27 AM   Martin Gropp
    Gerade wird der Reaktor noch zusammengebaut, das dauere, weil die Maschine so groß sei, sagt De Temmerman. Der Betrieb des Forschungsreaktors soll im Jahre 2025 anlaufen - und nicht wie vorher hier geschrieben erst im Jahre 2026. Langsam und vorsichtig werde es starten, sagt De Temmerman. Denn es sei das erste Mal, dass so eine Maschine gebaut wird - De Temmerman nennt sie "das riesige Biest".
  • 9/17/2017 8:40:43 AM   Martin Gropp
    Das ITER-Projekt ist in der Tat auf Langfristigkeit angelegt: Es werde wohl bis in die fünfziger Jahre dieses Jahrhunderts dauern, bis aus dem Forschungsreaktor tatsächlich eine machbare Lösung für die Energiegewinnung wird, sagt De Temmerman.
  • 9/17/2017 8:43:11 AM   Martin Gropp
    Ob Fusionsenergie auch dazu geeignet sei, um den Weltraum zu bereisen, will ein Zuschauer zum Abschluss wissen. Das sei nicht sein Feld, sagt De Temmerman. Er erinnert aber daran, dass ein Fusionsreaktor immer relativ groß sein muss. Und die Größe wäre eine Hürde.
  • 9/17/2017 9:04:47 AM   Martin Gropp
    Nun hat Leen Balcaen ihren Auftritt, Leiterin der Sparte "Smart Cities" beim Digital-Kartendienst Here. Sie wird darüber sprechen, wie man Städte fit machen kann für die Zukunft.
  • 9/17/2017 9:09:16 AM   Martin Gropp
    Städte seien immer für die Menschen da gewesen, sagt Balcaen. Mit der Digitalisierung kann man nun aber die Städte vernetzen, um sie effizienter zu gestalten.
  • 9/17/2017 9:09:59 AM   Nadine Bös

    Unsere Mitarbeiterin Elena Witzeck ist gerade am Makers' Spot. Dort gibt's Kontrastprogramm. Für diejenigen, die noch Zeit zum Aufwachen brauchen, beginnt hier nämlich gerade eine Yogasession mit Chelsey Korus. Sie verspricht: "Danach werdet ihr euch wacher fühlen als je zuvor."





  • 9/17/2017 9:14:01 AM   Martin Gropp
    Es gebe aber eine Art "dumme" Digitalisierung, sagt Balcaen. Zwar verließen sich viele Pendler heutzutage auf digitale Dienste, um ihren Arbeitsweg zu planen. Sie setzten eine ganze Reihe von Smartphone-Anwendungen ein, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Aber das Ergebnis ist oft nicht zufriedenstellend. Daher gehe es darum, die Dinge intelligenter zu gestalten.
  • 9/17/2017 9:16:33 AM   Martin Gropp
    Ein Beispiel, das Baclean nennt: Die Vernetzung von Mobilitätsdiensten mit dem digitalen Wecker auf dem Smartphone. Verspätet sich das Verkehrsmittel, auf das ein Pendler angewiesen ist, würde sich der Wecker einfach selbst umstellen, der Pendler könnte länger schlafen.
  • 9/17/2017 9:29:20 AM   Nadine Bös

    Überfliegerin im Interview: „Erfolg ist für mich, das zu tun, was ich möchte“

    FAZ.NETSie ist Großbritanniens Wunderkind: Anne-Marie Imafidon. Mit 20 einen Master in Mathe und Informatik von Oxford, mit 24 Firmengründerin und mit 27 eine Auszeichnung von der Queen. Im FAZ.NET-Gespräch erzählt sie, was sie noch so vorhat.
  • 9/17/2017 10:10:45 AM   Martin Gropp
    Gleich spricht hier John Cohn, der als Wissenschaftler für den Computerhersteller IBM tätig ist. Cohn beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit Künstlicher Intelligenz. Vor kurzem hat er mit der F.A.Z. darüber gesprochen.
  • 9/17/2017 10:10:56 AM   Martin Gropp

    Künstliche Intelligenz: „Computer können bald mehr als wir ihnen beibringen“

    FAZ.NETJohn Cohn beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit Künstlicher Intelligenz. Er erklärt im FAZ.NET-Interview, warum der große Durchbruch jetzt da ist und was man nun nicht mehr weiß.
  • 9/17/2017 10:18:10 AM   Martin Gropp

    John Cohn beginnt seinen Vortrag mit einem Geständnis: "Ich bin ein Nerd."

  • 9/17/2017 10:24:41 AM   Martin Gropp
    Cohn spricht über den Zusammenhang von Innovationen und Disruptionen. Kontinuierliche Innovation habe Grenzen, daher brauche es Innovationssprünge.
  • 9/17/2017 10:28:06 AM   Martin Gropp
    Es gehe aber auch darum, sich selbst immer wieder selbst als Arbeitnehmer neu zu erfinden, um neue Ideen zu entwickeln. Ein Weg dahin: Man muss sich Zeit nehmen um zu spielen. Das mache kreativer, sagt Cohn.
  • 9/17/2017 10:31:25 AM   Martin Gropp
    Wer spiele, habe keine Angst Fehler zu machen, sagt Cohn. Und die Angst vor Fehlern verhindere Kreativität.
  • 9/17/2017 10:40:05 AM   Nadine Bös
    Gleich startet hier auf der me Convention der Workshop "Unfuck the Economy" mit Philip Siefer. Er hat das Start-up "Einhorn" gegründet; das Unternehmen vertreibt vegane Kondome. Schlagzeilen macht es unter anderem damit, dass die Mitarbeiter bei ihrem Gehalt mitreden dürfen - und selbst bestimmen, wie viel Urlaub sie haben. Wie läuft das Experiment für die schöne neue Arbeitswelt? Das wollen wir hier erfahren!
  • 9/17/2017 10:40:44 AM   Tillmann Neuscheler
    Unsere Mitarbeiterin Elena Witzeck verfolgt die Veranstaltung "Fashion and the Circular Economy", die  beschäftigt sich mit Initiativen in der Modeindustrie, die weg von Billigproduktion und hin zu nachhaltigen Herstellungsstandards wollen. Die Marke Patagonia fordert ihre Kunden heraus, indem sie die Frage aufwirft, welche neuen Kleidungsstücke wirklich nötig sind. Ryan Gellert, General Manager: "wir sind eine verantwortliche Firma, aber noch keine nachhaltige. das werden wir erst, wenn wir der Erde das zurückgeben, was wir ihr wegnehmen". Die Modeikone Amber Valletta sagt: "Bei allem, was wir herstellen, müssen wir daran denken, den Kreis zu schließen." Sie glaubt, dass die Modeindustrie
    eine Vorbildrolle einnehmen muss.






  • 9/17/2017 10:49:47 AM   Martin Gropp
    Man müsse auch spielen, als ob niemand zuschaue, sagt Cohn. Eine ganz wichtige Botschaft sei auch: Mache Dir nicht so viele Sorgen.
  • 9/17/2017 10:50:51 AM   Nadine Bös

    Philip Siefer, Gründer von Einhorn Products, hält jetzt einen Workshop (Foto: Philip Gerhardt)


  • 9/17/2017 10:53:01 AM   Nadine Bös
    Philip Siefer erklärt gerade, dass er und sein Mit-Unternehmensgründer sich viele Gedanken über die Bezahlung ihres Personals gemacht haben. Schon jetzt dürfen die Mitarbeiter beim Gehalt mitreden. Jetzt wollen sie darüber nachdenken, wie man die Menschen stärker unter dem Leitbild "glücklich werden" bezahlen kann. Bislang wird das aber noch nicht besonders konkret.
  • 9/17/2017 10:54:41 AM   Nadine Bös
    Jetzt sollen die Workshop-Teilnehmer darüber nachdenken, was sie wirklich möchten und das auf einem Post-it aufschreiben. Siefer prognostiziert: "Es wird nicht draufstehen: Mehr Geld".
  • 9/17/2017 11:01:05 AM   Martin Gropp
    Ob er nicht Angst habe zu scheitern, wird Cohn zum Abschluss gefragt. Natürlich mache er auch sich Sorgen und natürlich scheitere er auch in Dingen. Es gehe aber darum, mutig zu sein und immer weiter zu machen.
  • 9/17/2017 11:02:12 AM   Nadine Bös
    Der Workshop wird richtig interaktiv. Die Teilnehmer diskutieren über Geld und darüber, was sie täten, wenn sie unendlich viel davon hätten. Spannend, wo das hinführen soll...
  • 9/17/2017 11:11:04 AM   Nadine Bös
    Siefer bedauert: "Liebe" steht gar nicht auf der Liste. "Wäre gut für mein Geschäft gewesen."
  • 9/17/2017 11:22:47 AM   Nadine Bös
    Jetzt redet Siefer über seine Marketingstrategie. Tatsächlich ist er ziemlich erfolgreich damit, seine Kondome in Tüten zu verkaufen, die wie Chipstüten aussehen. Er schlägt vor, dass auch andere Unternehmen sich mehr Gedanken in diese Richtung machen sollten. Witzig fände er zum Beispiel Kugelschreiber der Deutschen Bank mit der Aufschrift "Gestohlen von der Deutschen Bank".
  • 9/17/2017 11:29:49 AM   Nadine Bös
    Das wird hier wirklich zur Marketinglektion. "Don't fuck the customer". Was das heißen soll: "Mit fair gehandeltem, schlecht schmeckendem Kaffee kann man nicht die Welt retten", sagt Siefer.
  • 9/17/2017 11:34:40 AM   Tillmann Neuscheler

    Unsere Mitarbeiterin Elena Witzeck hört Martin Weber vom Startup Infarm zu. Er spricht auf der Insight Stage über urbanen Gemüseanbau und Biodiversität: "Die peruanische Minze kann genau dort wachsen, wo ihr sie braucht." In der vertikalen Farm, die Martin Weber mit dem Hamburger Startup Infarm vorstellt, soll in Zukunft das Gemüse der Großstadtbewohner wachsen. "600 Kilo pro Farmbox und Jahr - das ist 300 Mal ergiebiger als in der traditionellen Landwirtschaft", sagt Weber.






  • 9/17/2017 12:20:05 PM   Andreas Bayer
    Auf einer Zukunftskonferenz dürfen 3D-Drucker natürlich nicht fehlen. Der Kreativität sind hierbei (fast) keine Grenzen gesetzt
    Video: Kathrin Jakob
  • 9/17/2017 12:36:33 PM   Ina Lockhart

    Die Session "Hacking the brain" mit Kim Shimada von der Kommunikationsagentur Dentsu startet jetzt. Er leitet das Innovationsteam.

  • 9/17/2017 12:40:27 PM   Ina Lockhart
    Brain-Hacker Shimada sagt zur Einleitung: "Wir interagieren mit dem kompliziertesten System der Welt: unser Gehirn."
  • 9/17/2017 12:44:31 PM   Ina Lockhart
    Jetzt sind die Spotify-User gefragt. "Was wäre wenn wir ein System hätten, dass Musik für uns auswählt - abhängig von unserer aktuellen Stimmung?, fragt Shimada. Ein entsprechendes System mit dem Namen "mico" hat Shimada bereits getestet. Die Forschung dazu begann vor sieben Jahren.
  • 9/17/2017 12:46:01 PM   Ina Lockhart
    Bald Realität: In zwei oder drei Jahren wäre ein solches neuro-basiertes Musikauswahlsystem Realität. So die Prognose des Marketingexperten Shimada im Expert Talk zu Brain Hacking.
  • 9/17/2017 12:50:36 PM   Ina Lockhart
    Shimada spielt ein amüsantes Video zu einem Essensversuch in Japan, bei dem "Brain Hacking" eine Rolle spielte: Die Versuchsperson - neuronal verkabelt - mochte das Dessert sehr, doch stieg das Stresslevel während des Essensgenusses. Das Problem: Sie wusste nicht, wie sie das geschittene Obst auf den kleinen Löffel bekommen sollte. Fazit des testenden Unternehmens: Künftig nur noch mit Kuchengabel servieren!  Obwohl auf den ersten Blick amüsant, zeigt das Beispiel doch, wie relevant unsere Empfindungen bei der Nutzung eines Produkts sind.
  • 9/17/2017 12:53:37 PM   Ina Lockhart
    Jetzt kommt das nächste Praxisbeispiel: der japanische Bekleidungseinzelhändler Uniqlo. Wie wir ein T-Shirt-Kauf abhängig von unserer Stimmung tätigen können. Shimadas Kommentar: Taugt für eine gute Marketingkampagne!
  • 9/17/2017 12:55:48 PM   Ina Lockhart
    Und jetzt das letzte Praxisbeispiel zum Thema Brain Hacking: der Care Communicator für ältere Menschen, damit sie mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen besser vom Pflegepersonal und Familienmitgliedern verstanden werden.
  • 9/17/2017 12:58:16 PM   Ina Lockhart
    Der Care Communicator macht die Gefühle der älteren, kranken Menschen, die oft nicht mehr sprechen können, für die Angehörigen sichtbar, wie Shimada in einem Video zeigt.
     
  • 9/17/2017 1:06:50 PM   Ina Lockhart
    Eine Frage aus dem Publikum zum Thema Brain Hacking: Was ist Shimadas Meinung zu Elon Musks "Neuralink"? Seine Antwort: "In der Theorie kann es funktionieren, dass wir unsere Gefühle hochladen. Aber wir können nicht das hochladen, was in unserem Gehirn vorgeht. Das ist einfach zu viel." Für ihn ethisch akzeptabel, Gefühle hochzuladen? Ein klares Nein von Shimada. "Das geht zu weit in die Intimsphäre eines Menschen."
  • 9/17/2017 1:10:06 PM   Ina Lockhart
    Nächste Frage: Wie kann man sicherstellen, dass die gemessenen Emotionen wirklich eine Reaktion auf das gezeigte Produkt sind? Shimada: "Wir versuchen die Versuchspersonen erst einmal in eine Situation zu bringen, in der sie über möglichst wenig nachdenken. Dann haben wir auch Methoden, um das Messergebnis beispielsweise um den Stress zu bereinigen, den die Versuchspersonen durch das Tragen des Messgeräts empfinden." 
  • 9/17/2017 1:13:43 PM   Ina Lockhart
    Das Brain-Hacking-Panel mit Kei Shimada geht jetzt zu Ende. Shimadas Ausblick: Das verwendete Neuro-Messsystem wird noch weiter verfeinert, um besser zu ergründen, was die Auslöser für die gemessenen Gefühle sind.
  • 9/17/2017 1:41:33 PM   Ina Lockhart
    Die Keynote beginnt etwas später. Jetzt wird das wartende Publikum aufgefordert, sich vorzustellen bei den jeweiligen Sitznachbarn. "Hi, how are you?!"
  • 9/17/2017 1:44:11 PM   Ina Lockhart
    You guys ready?, wird jetzt gefragt.. Bis die Lautstärke des Applauses aus dem Publikum stimmt. Rapper A$AP Rocky kommt gleich...
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