merkelbeiwill

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  • 2/28/2016 9:25:19 PM   Sebastian Reuter

  • 2/28/2016 9:26:40 PM   Oliver Georgi
    "Mazedonien hat mit der Grenzschließung eigenständig und eigenmächtig gehandelt, Griechenland hat man einfach außen vor gelassen", sagt Merkel. Dabei hätten alle 28 Staaten unterschrieben, die europäischen Außengrenzen im Vorrang zu schützen und auf die Zusammenarbeit mit der Türkei zu bauen.

    Aber es gehe nicht, dauernd "kurzfristige Lösungen zu suchen, weil man an die Lösung, die doch eigentlich alle richtig finden, sowieso nicht glaubt."
  • 2/28/2016 9:28:23 PM   Oliver Georgi
    Merkel präsentiert sich heute Abend wieder einmal als Leitfigur in Europa: Zweifelt nicht, verzagt nicht und handelt nicht so kurzsichtig, ruft sie vor allem den osteuropäischen Staaten zu. "Ich habe die langfristige Lösung im Blick, deshalb folgt mir."

    Die Frage ist nur, wie viele Staaten dazu noch bereit sind.
  • 2/28/2016 9:29:35 PM   Oliver Georgi
    Das Merkelsche Mantra "Wir schaffen das" hat heute Abend einen Ergänzung bekommen: "Nicht kurzfristig, sondern nachhaltig müssen wir es schaffen"
  • 2/28/2016 9:30:25 PM   Sebastian Reuter

  • 2/28/2016 9:30:29 PM   Oliver Georgi
    Merkel zitiert die "Einmütigkeit" Europas in der Griechenlandkrise als Vorbild für die Lösung der Flüchtlingskrise: Das dürfte manchen vor allem im Osten Europas bitter auflachen lassen.
  • 2/28/2016 9:31:11 PM   Oliver Georgi
    "Wann steuern Sie um, Frau Merkel" - so ist die Sendung von Anne Will heute Abend betitelt. "Überhaupt nicht", antwortet die Kanzlerin.
  • 2/28/2016 9:34:02 PM   Oliver Georgi
    "Ich bin nicht in der Rolle eines Bittstellers", sagt Merkel mit Blick auf den Türkei-Gipfel am kommenden Montag. "Alle wollen die Freizügigkeit im Schengen-Raum erhalten, auch Polen oder die Tschechische Republik."

    "Ich werde die Gemeinschaft mit den anderen europäischen Ländern sehr suchen", so Merkel. Da sei "langsam und sehr spät etwas in Bewegung gekommen": Optimismus allerorten. 
  • 2/28/2016 9:35:10 PM   Sebastian Reuter
    Auch der Co-Vorsitzende der Linkspartei guckt heute Abend Anne Will:



  • 2/28/2016 9:35:21 PM   Oliver Georgi
    Die Gretchenfrage: Ziehen Sie die Konsequenzen, wenn der Türkei-Gipfel scheitert? Antwort: Nein, denn dann kommt der nächste Gipfel, und danach vielleicht noch einer.

    Ein Scheitern kommt bei der Kanzlerin auch heute Abend nicht vor.
  • 2/28/2016 9:35:30 PM   Oliver Georgi
    "Ich glaube, dass ich Deutschland diene, wenn ich es anders mache (als meine Kritiker es fordern)"

  • 2/28/2016 9:35:55 PM   Oliver Georgi
    "Ich bin sehr optimistisch, dass uns der europäische Weg gelingt. Es ist überhaupt nicht die Zeit, über Alternativen nachzudenken."


  • 2/28/2016 9:36:40 PM   Oliver Georgi
    "Lohnt es sich, zu diesem Zeitpunkt noch für den europäischen Weg zu arbeiten? Eindeutig ja."


  • 2/28/2016 9:37:38 PM   Oliver Georgi
    Sie habe keinen Plan für eine nationale Lösung der Flüchtlingskrise, sagt Merkel auf die Frage von Will. Außerdem antworte sie prinzipiell nicht auf Spekulationen.

    "Wir sind besser dabei, als manch einer denkt. Auch wenn noch ein langer Weg vor uns liegt."
  • 2/28/2016 9:38:37 PM   Sebastian Reuter

    Raute statt radikale Aussagen: Auch bei Anne Will setzt die Kanzlerin auf ihre Lieblingsgeste (Foto: dpa).

  • 2/28/2016 9:38:44 PM   Oliver Georgi
    Anne Will versucht es trotzdem weiter mit Wenn-Fragen: Was, wenn die Landtagswahlen am 13. März verheerend für die CDU enden?

    Merkel: "Nur wer von sich selbst überzeugt ist, kann überzeugen."
  • 2/28/2016 9:39:46 PM   Oliver Georgi
    Ein Abrücken von Teilen der CDU von ihrer Politik - vor allem von Julia Klöckner in Rheinland-Pfalz, die vor der Landtagswahl einen Plan "A2" präsentiert  hat? Das sehe sie nicht, sagt Merkel, der Konsens sei sehr groß.
  • 2/28/2016 9:40:51 PM   Sebastian Reuter

  • 2/28/2016 9:41:01 PM   Oliver Georgi
    Das Erstarken der AfD laste sie sich nicht an, sagt Merkel jetzt. Auch wenn ihr die wachsende Zustimmung für die AfD Sorge bereite.

    Aber der Erfolg der AfD sporne sie an, noch "intensiver und schneller eine nachhaltige Lösung zu finden", so Merkel.
  • 2/28/2016 9:41:42 PM   Oliver Georgi
    "Die Flüchtlingskrise ist die bislang größte Herausforderung meiner Kanzlerschaft."


  • 2/28/2016 9:42:15 PM   Helmut
    Mein Respekt Frau Bundeskanzler. Sie betreiben hier offensichtlich hochwertiges Krisen-Projektmanagement bei unklaren Zielen obwohl gerade jetzt vielschichtig "aus dem fahrenden Zug bewegliche Ziele avisiert werden". Bin sehr positiv überrascht und beeindruckt..
  • 2/28/2016 9:43:14 PM   Oliver Georgi
    Noch einmal versucht es Anne Will: Was müsste passieren, dass Merkel einen Rückzieher macht?

    Merkel:
    Ich sehe nichts. Und: Wenn man daran glaubt, dann kann man Berge versetzen.

  • 2/28/2016 9:47:23 PM   Oliver Georgi
    So schnell ist eine Stunde vorbei. Es war ein intensives, schnelles Gespräch mit einer hellwachen Bundeskanzlerin, so viel kann man sagen. Und muss konstatieren, ganz unabhängig davon, ob man Merkels Kurs folgt oder nicht: Sie ist von ihrem Weg keinen Deut abgewichen, hat die Kritik an sich abperlen lassen, hat Optimismus verströmt und ihrem Mantra "Wir schaffen das" ein weiteres hinzugefügt: "Ich schaffe das, wenn Ihr nur an mich glaubt." 

    Die Botschaft der Kanzlerin an diesem Sonntagabend: "Seid nicht so verzagt und gebt mir und uns allen in Europa die Zeit, die wir in der Flüchtlingskrise brauchen."

    Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob Europa bereit ist, ihr diese Zeit zu geben.

    Damit beenden wir unseren Liveblog und wünschen noch einen schönen Abend!
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