anschlag_in_nizza

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Was wir wissen
  • Bei einem Angriff in Nizza sind am Donnerstagabend mindestens 84 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. 50 Menschen schweben in Lebensgefahr.
  • Ein Mann, ein 31 Jahre alter Franzose mit tunesischen Wurzeln, ist mit einem weißen Lastwagen mehr als zwei Kilometer durch eine Menschenmenge auf der  Promenade des Anglais gerast. Dann wurde er von der Polizei erschossen.
  • Die Hintergründe der Tat sind bislang noch nicht klar. Frankreichs Staatspräsident Hollande geht von einem Terroranschlag aus.
  • Unter den Opfern sind auch mindestens drei Deutsche

  • 7/15/2016 11:12:03 PM   David Klaubert
    Nach Angaben seines Vaters war der Attentäter von Nizza als Jugendlicher wegen psychischer Probleme in ärztlicher Behandlung. Mohamed Lahouaiej-Bouhlel hatte demnach zwischen 2002 und 2004 auch einen Nervenzusammenbruch erlitten. "Er wurde cholerisch, er schrie, schlug alles kaputt, was er fand", sagte der Vater Mohamed Mondher Lahouaiej-Bouhlel an seinem Wohnort im Osten Tunesiens der Nachrichtenagentur AFP.
  • 7/15/2016 7:29:42 PM   Catiana Krapp
    Nachdem bekannt wurde, dass der Täter von Nizza Kontakt zum radikalen Islam hatte, hat Barack Obama hat davor gewarnt, Muslime zu diskriminieren. Vorschläge, die Loyalität von muslimischen Amerikanern zu testen, nannte er abstoßend. Er bezog sich auf eine Aussage des Republikaners Newt Gingrich, nannte aber dessen Namen nicht.
    Gegenüber François Hollande hat Obama seine Solidarität mit Frankreich bekundet. "Wir haben zwei Jahrhunderte lang an einer Seite gestanden, wir werden auch jetzt vereint an einer Seite stehen", sagte er bei einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten. In Washington traf er den französischen Botschafter.

    Den Franzosen hat Obama sein Mitgefühl ausgesprochen. "Unsere Herzen sind bei den Menschen in Frankreich und all den unschuldigen Männern, Frauen und Kindern", sagte er am Freitag in Washington. "Wir dürfen uns jetzt nicht Angst und Hass hingeben. Das ist genau das, was diese Terroristen wollen."
  • 7/15/2016 6:47:07 PM   Catiana Krapp
    In Frankreich wird Kritik laut: "Wenn alle Vorkehrungen getroffen worden wären, hätte es die Tragödie der vergangenen Nacht nicht gegeben", sagte der französische Präsidentschaftsanwärter und ehemalige Premierminister Alain Juppé. Natürlich müsse mehr getan und besser gehandelt werden, angefangen bei den Geheimdiensten, fügte der rechtsgerichtete Politiker und  Bürgermeister von Bordeaux hinzu. Staatschef François Hollande räumte ein, bei der Terrorbekämpfung gebe es immer noch Mängel.
  • 7/15/2016 6:35:17 PM   Catiana Krapp
    Nun hat sich der französische Ministerpräsident Manuel Valls zu dem Täter geäußert: "Das ist ein Terrorist, der ohne Zweifel auf die eine oder andere Weise mit dem radikalen Islamismus verbunden war", sagte er dem Sender France 2.

    Die internationale Koalition gegen die Terrormiliz IS in Syrien und im Irak werde nach dem Attentat von Nizza mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet, sagte Valls. Es werde dazu nächste Woche eine wichtige Sitzung in Washington geben, an der der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian teilnehmen werde, sagte Valls. Frankreich werde den Krieg gegen den Terrorismus gewinnen.
  • 7/15/2016 5:57:53 PM   Catiana Krapp
    Was wir über den Mann hinterm Steuer wissen

    - Name: Mohamed Lahouaiej-Bouhlel

    - Geboren am 3. Januar 1985 in Tunesien, wohnhaft in Nizza

    - Tunesischer Staatsbürger

    - War als Lieferant tätig

    - Vater von drei Kindern, geschieden

    - Vorbestraft, wurde im März nach einer Auseinandersetzung mit Waffengewalt zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er hatte nach einem Verkehrsunfall eine Holzpalette auf seinen Kontrahenten geworfen.

    - War den Geheimdiensten laut Staatsanwaltschaft "vollkommen unbekannt" und wurde auch in keiner Datenbank wegen möglicher Radikalisierung geführt.

    - Noch nicht geklärt ist, ob der Mann Komplizen und Verbindungen zu Terrororganisationen hatte. Ein Bekennerschreiben zu dem Anschlag gibt es bislang nicht. Er entspricht Ermittlern zufolge aber den "Mord-Appellen" verschiedener islamistischer Gruppen. Nach Auskunft von Nachbarn war der Mann zwar Muslim, galt jedoch nicht als gläubig.
  • 7/15/2016 5:19:24 PM   Catiana Krapp
    Brasilien will die Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nochmals verschärfen. Das kündigte Verteidigungsminister Raul Jungmann an. Details will die Regierung in einer Krisensitzung festlegen. Jungmann sagte, ihm sei bewusst, dass nochmals verstärkte Sicherheitsmaßnahmen "eine Unannehmlichkeit mehr" für Athleten und Zuschauer bedeute. "Aber es ist notwendig im Namen der Sicherheit für uns alle."
  • 7/15/2016 4:51:51 PM   David Klaubert

    Der sechste Anschlag nach Charlie Hebdo

    Frankreich ist seit dem Attentat auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 so häufig Anschlagsziel gewesen wie kein anderes europäisches Land. Mehr als 230 Menschen wurden seitdem schon ermordet. Ein Überblick:

    7. bis 9. Januar 2015: Chérif und Said Kouachi stürmen das Redaktionsgebäude der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ in Paris und erschießen dabei zwölf Menschen. In den folgenden Tagen tötet ihr Komplize Amédy Coulibaly ebenfalls in Paris eine Gemeindepolizistin und vier Menschen in einem jüdischen Supermarkt. Die Islamisten werden schließlich von Sondereinheiten der Polizei erschossen.

    26.
    Juni: Yassin Salhi enthauptet in einem Gaslager nahe Lyon seinen Chef und hängt dessen Kopf neben islamistischen Flaggen an einem Zaun auf. Anschließend bringt er auf dem Industriegelände mehrere Gasflaschen zur Explosion und verletzt dabei zwölf Menschen, bevor er von Feuerwehrleuten überwältigt wird. Der Mann war nicht vorbestraft. Den Ermittlungsbehörden waren aber seine Kontakte zu salafistischen Kreisen bekannt.

    21. August: In einem Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris kann ein Blutbad verhindert werden: Der schwerbewaffnete Ayoub El Khazzani eröffnet im Zug das Feuer auf Mitreisende und verletzt zwei Menschen schwer. Zufällig mitreisende amerikanische Soldaten überwältigen den Mann.

    13. November:
    Bei den schwersten Anschlägen in der französischen Geschichte gehen die Angreifer koordiniert an fünf verschiedenen Orten gleichzeitig vor: In der Konzerthalle Bataclan, in mehreren Bars und Restaurants sowie im Fußballstadion Stade de France töten sie während des Länderspiels Deutschland-Frankreich insgesamt 130 Menschen. Zum Anschlag bekennt sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Seitdem gilt in Frankreich der Ausnahmezustand.

    7.
    Januar 2016: Am Jahrestag des „Charlie Hebdo“-Anschlags attackiert ein Mann in Paris mehrere Polizisten mit einem Metzgerbeil. Die Polizei erschießt den Angreifer. Ein vermeintlicher Sprengstoffgürtel, den er trug, erweist sich als Attrappe. Die Polizei findet bei dem Angreifer ein Bekennerschreiben und eine IS-Fahne.

    13. Juni:
    Wenige Tage nach Beginn der Fußball-Europameisterschaft tötet ein vorbestrafter Islamist im westlich von Paris gelegenen Magnanville einen Polizisten und dessen Lebensgefährtin. Der Angreifer, der sich in einem Video zum IS bekennt, wird von Elitepolizisten erschossen.
  • 7/15/2016 4:41:57 PM   David Klaubert
    Dem Kraken folgt der einsame Wolf

    "Der Albtraum des islamistischen Terrorismus vervielfältigt sich." Das schreibt F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler in seinem Leitartikel zum Anschlag in Nizza. Die Staaten Europas müssten die Rekrutierung junger Männer für den Dschihad unterbinden. Und genau darauf achten, wem sie ihre Türen öffnen. Den gesamten Kommentar finden Sie hier.
  • 7/15/2016 3:41:20 PM   Catiana Krapp
    Beim Anschlag von Nizza sind auch zehn Kinder und Jugendliche getötet worden. Das sagte der Pariser Staatsanwalt François Molins, der die Ermittlungen zu der Attacke leitet, am Freitag vor Journalisten. Insgesamt habe es 84 Tote und 202 Verletzte gegeben. 52 der Verletzten würden nach wie vor in Lebensgefahr schweben. "Diese Bilanz ist selbstverständlich provisorisch", sagte Molins.
  • 7/15/2016 3:26:41 PM   Aziza Kasumov
    Nach dem Anschlag von Nizza rüsten auch Frankreichs Nachbarländer ihre Antiterrormaßnahmen auf. An welchen Grenzen jetzt stärker kontrolliert wird, lesen Sie hier.
     
    In Deutschland wird dagegen nun besonders das Sicherheitskonzept für Volksfeste genauer unter die Lupe genommen. Was sich beim Besuch auf der Rheinkirmes in Düsseldorf oder dem Münchner Oktoberfest ändern könnte, haben wir hier für Sie aufgeschrieben.
  • 7/15/2016 2:59:11 PM   Stefanie Michels
    Das fasst es wohl ganz gut zusammen:
  • 7/15/2016 2:52:24 PM   Oliver Georgi
    Die Szenen, die sich am späten Donnerstagabend in Nizza abgespielt haben, sind schrecklich - in unserer Chronologie zeichnen wir die Ereignisse der schrecklichen Nacht nach - hier zum Nachlesen.
  • 7/15/2016 2:50:49 PM   Oliver Georgi
    Warum ist nach Paris jetzt ausgerechnet Nizza an der Côte d’Azur offenbar Ziel eines Anschlags geworden? Maria Wiesner hat die Hintergründe - und zeigt auf, warum Nizza für Terroristen ein Ziel ist - hier können Sie den Text nachlesen.
  • 7/15/2016 2:46:45 PM   Oliver Georgi

    Zahlreiche Menschen legten am Freitag in Nizza Blumen in der Nähe des Ortes nieder, an dem am Donnerstagabend der Angriff stattfand. (Foto: afp)

  • 7/15/2016 2:46:00 PM   Oliver Georgi
    Rund 30.000 Menschen waren am Donnerstagabend auf der Promenade des Inglais in Nizza, als der Attentäter mit seinem Lastwagen in die Menge fuhr. Das teilte das Rathaus von Nizza auf Anfrage der AFP mit, wie "Le Monde" berichtet.
  • 7/15/2016 2:40:40 PM   Aziza Kasumov
    Das Bezirksamt Berlin-Charlottenburg bestätigte den Tod von zwei Schülern und einer Lehrerin bei dem Attentat in Nizza. Die Schüler waren Teil des ersten Abiturjahrgangs der Berliner Paula-Fürst-Schule, der gemeinsam mit einer Lehrerin zur Abiturfahrt nach Nizza gereist war. "Wir sind zutiefst bestürzt", sagte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann in einer Pressemitteilung. Als Zeichen tiefer Trauer habe man die Dienstgebäude des Bezirksamtes auf Halbmast geflaggt.
  • 7/15/2016 2:13:23 PM   Stefanie Michels
    So reagieren Karikaturisten auf den Anschlag:
     
     
     
     
  • 7/15/2016 1:34:33 PM   Oliver Georgi

    Hier können Sie die Erklärung von Präsident Hollande nach seinem Besuch in dem Krankenhaus im Bild verfolgen.
  • 7/15/2016 1:24:25 PM   Aziza Kasumov
    Frankreichs Präsident Hollande besuchte am Nachmittag in Nizza das Krankenhaus "Pasteur", in dem mehrere Verletzte von dem Anschlag am Donnerstagabend derzeit versorgt werden. Nach seinem Besuch teilte er mit, dass etwa 50 Verletzte noch in Lebensgefahr schweben. Vor dem Besuch im Krankenhaus hatte sich Hollande, gemeinsam mit Ministerpräsident Valls, mit den Sicherheitskräften zu einem Krisengespräch getroffen.
     
    Hollande beim Verlassen des Krankenhauses "Pasteur" in Nizza. (Foto: AFP)
     
     
     
     
  • 7/15/2016 1:08:21 PM   Aziza Kasumov
    Reisende dürfen den Flughafen in Nizza wieder betreten. Nach einer Evakuierung war am frühen Nachmittag ein Terminal geräumt worden. Augenzeugen berichteten, der Anlass der Evakuierung wäre ein liegengebliebenes Gepäckstück gewesen. Der Flugverkehr soll nun trotz der Ereignisse am Donnerstagabend wieder ohne Unterbrechungen weiterlaufen, wie auf der Internetseite des Flughafens nachzulesen ist.
  • 7/15/2016 12:21:44 PM   Aziza Kasumov
    Der Flughafen in Nizza wird gerade evakuiert. Das berichtet die Presseagentur "Associated Press". Militärpersonal soll sich im abgeschlossenen Terminal aufhalten. Der Polizei zufolge soll es sich um eine Sicherheitsmaßnahme handeln, nachdem dort ein herrenloses Gepäckstück gefunden wurde.
  • 7/15/2016 12:11:35 PM   Tobias Rabe
    Beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Monaco soll am heutigen Freitagabend eine Schweigeminute für die Opfer des schweren Anschlags in Nizza eingelegt werden. Das berichtet die Zeitung „Monaco Matin“ via Twitter. Monaco und Nizza liegen an der Cote d'Azur nur etwas mehr als 20 Kilometer voneinander entfernt. Trotzdem entschieden sich die Organisatoren laut „Monaco Matin“ dazu, das Leichtathletik-Meeting im Stade Louis II wie geplant stattfinden zu lassen. (dpa)
     
  • 7/15/2016 12:04:38 PM   Oliver Georgi

    Krisentreffen auf Krisentreffen: Frankreichs Staatspräsident Hollande am Freitag in der Präfektur in Nizza. (Foto: Reuters)

  • 7/15/2016 12:02:45 PM   Oliver Georgi
    Die neue britische Premierministerin Theresa May hat nach dem Anschlag von Nizza zum verstärkten internationalen Kampf gegen Terrorismus aufgerufen. "Wenn das - wie wir befürchten - ein Terroranschlag war, dann müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, um diese brutalen Mörder zu besiegen, die unsere Lebensweise zerstören wollen", sagte sie.
  • 7/15/2016 11:36:24 AM   Oliver Georgi
    Auch eine russische Studentin gehört laut der Moskauer Hochschule für Finanzwissenschaften zu den Todesopfern. Das amerikanische Außenministerium hat zudem bestätigt, dass auch zwei Amerikaner unter den Opfern sind.
  • 7/15/2016 11:36:06 AM   Aziza Kasumov
    Die Polizei soll in Nizza gerade mit einem Bombenentschärfungsteam im Einsatz sein. Das berichtet die Lokalzeitung "Nice-Matin". Den Informationen der Zeitung zufolge wurden bereits zwei Gebäude evakuiert. In der Nähe des Einsatzes in der Route de Turin wird außerdem wohl gerade ein Haus durchsucht.
     
  • 7/15/2016 11:26:05 AM   Oliver Kühn
    Der polnische Innenminister Mariusz Blaszczak hat den Terroranschlag von Nizza in Zusammenhang mit der Einwanderungspolitik in Westeuropa gerückt. „Das ist ein Problem in Verbindung mit Jahrzehnten von Multikulti-Politik, mit politischer Korrektheit. Das sind leider die Folgen davon“, sagte er laut dpa im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender TVP.
  • 7/15/2016 11:07:57 AM   Aziza Kasumov
    Der französische Präsident François Hollande und der Ministerpräsident Manuel Valls sind in Nizza angekommen. Dort werden sie sich mit den Hilfs- und Sicherheitskräften treffen. Auch das Krankenhaus "Pasteur" in Nizza werden Hollande und Valls laut der Zeitung "Le Monde" besuchen.
     
  • 7/15/2016 10:47:01 AM   Oliver Georgi
    Was unsere Korrespondentin Michaela Wiegel schon in ihrem Kommentar andeutet, lässt nicht lange auf sich warten: der rechtsextreme Front National versucht den Anschlag von Nizza für seine Zwecke zu nutzen. Parteichefin Marine Le Pen sieht die Zeit für einen Krieg gegen die „Plage des islamistischen Fundamentalismus“ gekommen. Er habe bislang noch nicht begonnen, aber es sei „jetzt dringend, ihn zu erklären“, heißt es in einer Stellungnahme auf Le Pens Website (Freitag). Sie kündigt die Vorlage eines Maßnahmenpaketes an, das darauf abziele, „die Quelle des Phänomens anzugreifen“.
     
    Auf Überraschung und Mitgefühl müsse nun auch „Aktion“ folgen, so Le Pen. Es brauche Präventionsmaßnahmen und Repression sowie „alleräußerste Entschlossenheit, die Plage des islamistischen Fundamentalismus auszurotten“. An diesem Tag tiefster Verletzung für das französische Volk kündigte die Front-National-Chefin an, „all ihre Energie“ darauf zu verwenden, dass dieser Kampf endlich geführt werde.
     
  • 7/15/2016 10:33:27 AM   Aziza Kasumov
    Montreal, Mexiko City, Dallas: Weltweit zeigen verschiedene Städte ihre Solidarität mit den Opfern von Nizza, indem sie ihre Wahrzeichen in den französischen Nationalfarben erstrahlen lassen. Wir haben hier einige Eindrücke zusammengetragen. 
  • 7/15/2016 10:26:21 AM   Oliver Kühn
    Auch Iran verurteilt nun den Anschlag in Nizza. Im Kampf gegen den Terrorismus müsse es eine internationale Antwort unter Einbeziehung des Landes geben, verlautete laut dpa aus Teheran. „Wir sind tief bestürzt und unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Opfern dieses Terroranschlags, deren Angehörigen, dem Volk und der französischen Regierung“, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Weiter hieß es, der Anschlag sei ein Abermaliger Beweis dafür, dass der Terrorismus „ein teuflisches Phänomen ohne Grenzen“ sei.
  • 7/15/2016 10:16:27 AM   Oliver Kühn
    Das traditionelle Fest zum französischen Nationalfeiertag vor dem Brandenburger Tor in Berlin wurde abgesagt. Angesichts der vielen Opfer werde das Fest nicht stattfinden, teilte die französische Botschaft laut AFP mit. Auch das im Rahmen des Festes geplante Konzert der französischen Gruppe Air am Samstag vor dem Berliner Wahrzeichen wird damit nicht stattfinden.
  • 7/15/2016 10:02:16 AM   Oliver Kühn

    Nach Informationen der Berliner Senatsverwaltung seien drei Deutsche vermisst, mehr Informationen habe sie jedoch nicht. Medienberichte, wonach zwei Schülerinnen und eine Lehrerin einer  Berliner Schule bei dem Anschlag am Donnerstagabend getötet wurden, bezeichnete die Sprecherin ausdrücklich als "Spekulation". Dafür gebe es keine Bestätigung, sagte die Sprecherin weiter. "Wir sind in großer Sorge", fügte sie laut AFP allerdings hinzu.
    Bei den Vermissten könnte es sich um
    Schüler der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in Berlin handeln. Wie die dpa berichtet, befand sich eine Klasse dieser Schule in der südfranzösischen Stadt.
    Schulrätin Ilse Rudnick sagte dazu: „Ich möchte darüber noch nicht reden, weil die Betroffenen müssen erst informiert werden. Sie sagte aber, dass sich 28 Schüler auf Kursfahrt in Nizza befunden haben.
  • 7/15/2016 9:56:23 AM   Lorenz Hemicker
    In Nizza werden nach dem Anschlag mindestens 50 Kinder in der im Krankenhaus behandelt. Das berichtet die Zeitung „Nice Matin“. Zwei Kinder seien am Freitagmorgen bei Operationen gestorben, teilte eine Sprecherin des Kinderkrankenhauses Lanval mit. Weitere Kinder schwebten noch in Lebensgefahr.
  • 7/15/2016 9:52:33 AM   Oliver Kühn
    „Dieser Anschlag ist erneut eine Erinnerung an die aktive Terrorismus-Bedrohung, mit der wir in Europa konfrontiert sind“, sagte der Direktor von Europol, Rob Wainwright, in Den Haag.  Gleichzeitig hat er Frankreich die Unterstützung des Anti-Terrorismus-Zentrum der der europäischen Polizeibehörde bei der Aufarbeitung des Anschlags angeboten.
  • 7/15/2016 9:45:49 AM   Oliver Georgi
    Bei dem Angriff in Nizza sind nach ersten Erkenntnissen auch mindestens drei Deutsche getötet worden. Wie der Sender RBB berichtet, sind drei Berliner unter den Opfern. Dabei soll es sich um eine Lehrerin und zwei Schüler handeln, die Teilnehmer einer Abi-Fahrt nach Nizza waren.
  • 7/15/2016 9:43:41 AM   Oliver Georgi
    Polizisten hindern Touristen und Schaulustige am Freitag daran, die Promenade in Nizza zu betreten, auf der sich am Donnerstagabend der Angriff ereignet hat. (Foto: AP)
     
  • 7/15/2016 9:39:12 AM   Oliver Georgi
    Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan kündigt an, die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt zu überprüfen. Er werde alles für die Sicherheit der Bewohner tun, sagt er der Nachrichtenagentur PA.
  • 7/15/2016 9:38:34 AM   Oliver Georgi
    Gemeldet wurde es schon seit einiger Zeit, jetzt gibt es mehr Hintergründe zu der Durchsuchung, die französische Sicherheitskräfte in der Wohnung des Lkw-Fahrers durchgeführt haben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Nachbarn berichtet, sollen Polizisten gegen 9.30 Uhr in das Appartement des 31-jährigen Franko-Tunesiers gegangen sein. Laut AFP liegt die Wohnung in einem Viertel im Osten der südfranzösischen Küstenstadt.
  • 7/15/2016 9:24:45 AM   Oliver Georgi
    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat den Terroranschlag von Nizza „aufs Schärfste“ verurteilt. Er rief am Freitag in Berlin alle Gemeinden und Moscheen auf, zum Freitagsgebet für die Toten, Verletzten, deren Familien und Angehörigen zu beten.

    „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind unsere Werte“, erklärte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek. „Wir sind tief erschüttert über diesen feigen und perfiden Anschlag.“ Die allermeisten Muslime setzten sich für Toleranz, Frieden und Zusammenhalt ein. „Möge die Saat des Hasses und der Zwietracht, die diese Mörder in unsere Gesellschaften hineinbringen wollen, nicht aufgehen“, fügte er hinzu.
     
  • 7/15/2016 9:22:35 AM   Aziza Kasumov
    Die Bundespolizei kündigte am Freitag in Potsdam an, die Grenze zu Frankreich nach dem Anschlag in Nizza stärker zu kontrollieren. Die zusätzlichen Kontrollen gelten nicht nur für den Straßen- und Schienenverkehr über die Grenze, sondern auch für die Flughäfen. Die Maßnahme sei "in Abstimmung mit den französischen Sicherheitsbehörden" beschlossen worden, so die Polizei.
     
     
  • 7/15/2016 9:14:24 AM   Oliver Georgi
    Stilles Gedenken: Vor der französischen Botschaft in Berlin hat jemand Blumen niedergelegt, um der Opfer von Nizza zu gedenken. (Foto: dpa)
     
  • 7/15/2016 9:12:21 AM   Oliver Georgi
    Der Terrorexperte Rolf Tophoven sieht in dem Anschlag von Nizza klare Strategien und wiederkehrende Muster. Der Zeitpunkt des Anschlags sei "kalkuliert und perfide gewählt", sagte Tophoven am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Mit dem Fest zum Nationalfeiertag habe der Täter ein Symbol der Franzosen getroffen. Und wieder einmal habe sich die Attacke gegen feiernde Menschen gerichtet.
     
    Ziel solcher Anschläge sei es, Freiräume in der Gesellschaft immer mehr einzuschränken. Der Täter habe zudem einen "Überraschungsmoment" genutzt, nachdem ein größerer Anschlag während der Fußball-EM in Frankreich ausgeblieben sei und das Land den Ausnahmezustand gerade erst wieder habe beenden wollen.
     
    Zu der Tatsache, dass der Angreifer einen Laster nutzte, sagte Tophoven: "Das Instrumentarium des Terrors weitet sich aus. Es werden alle Mittel benutzt, um 'Ungläubige' anzugreifen." Die Führung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe mehrfach dazu aufgerufen, "Ungläubige" mit allen Mitteln zu attackieren.
     
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