Wahl in Berlin

Wahl in Berlin


  • 9/18/2016 6:06:00 PM   Timo Steppat

    Wahl in Berlin: Die Verlierer feiern ihren Sieg

    Ein Abend der Umdeutung: Die SPD hat die Wahl in Berlin gewonnen und zugleich stark verloren. Die CDU fährt ein historisch schlechtes Ergebnis ein. Einen eindeutigen Sieger gibt es nicht – auch wenn sich alle mühen, ihren Wählern das zu verkaufen. 
  • 9/18/2016 6:09:24 PM   Astrid Benölken
    Obwohl sie deutlich schlechter abschneidet als bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, feiert die AfD ihren Kandidaten Georg Pazderski als "Wahlsieger":
  • 9/18/2016 6:15:57 PM   Ina Pirkmayr
    Die AfD konnte im Osten über vier Prozentpunkte mehr holen als im Westen. Noch deutlicher ist der Unterschied bei den Linken: sie wurde im Osten, wie schon 2011, mehr als doppelt so häufig gewählt wie im Westen. Gemeinsam mit der FDP, die den Einzug geschafft hat, ist die Linke die einzige der etablierten Parteien, die insgesamt an Stimmen gewonnen hat.
  • 9/18/2016 6:18:32 PM   Astrid Benölken
    Nach den persönlichen Glückwünschen auf der Bühne vor SPD-Anhängern gratuliert Parteichef Sigmar Gabriel dem SPD-Spitzenkandidaten Michael Müller und seiner Partei auch über Twitter:
  • 9/18/2016 6:33:48 PM   Astrid Benölken
    Mit den 6,5 Prozent der Stimmen, welche die FDP Berlin nach derzeitigen Hochrechnungen bei dieser Wahl gesammelt hat, kann sie einen alten Facebook-Kanal wiederbeleben. In der letzten Nachricht vom 27. Oktober 2011 hatten die Liberalen bereits ein "baldiges Wiedersehen" angekündigt.
     
  • 9/18/2016 6:34:40 PM   Ina Pirkmayr
    Die Piraten sind gescheitert

    Das Ausscheiden der Piraten aus dem Berliner Abgeordnetenhaus setzt den Abstieg der Partei fort. Derzeit ist sie noch in drei Landtagen vertreten: im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen. In allen drei Bundesländern wird im kommenden Frühjahr gewählt. Bei der Berlin-Wahl flogen die Piraten nun aus ihrem ersten Landesparlament. Hochrechnungen zufolge kamen sie am Sonntag auf deutlich weniger als zwei Prozent - vor fünf Jahren waren es noch 8,9 Prozent gewesen. Damals löste die Internetpartei einen großen Hype aus. Dann kam der Abstieg. Seit 2012 ist die Partei nicht mehr über die Fünf-Prozent-Hürde gekommen. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichten sie magere 2,2 Prozent. Die Euphorie ist verflogen - obwohl sich die Parlamentarier gerade im Berliner Abgeordnetenhaus durchaus solide präsentierten. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern erlitten die Piraten in diesem Jahr deutliche Pleiten und blieben jeweils unter 1,0 Prozent der Stimmen. 
     
  • 9/18/2016 6:39:02 PM   Laura Schmitt

    Wahl in Berlin: „Wo sind denn die jungen Spitzenleute der CDU?“

    Bei der Wahlparty der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus herrscht im Angesicht der Wahlniederlage fast heitere Stimmung. Bis der Spitzenkandidat kommt.
  • 9/18/2016 6:47:53 PM   Astrid Benölken
    Die CDU hat im Vergleich zur letzten Wahl 5,4 Prozent verloren. Damit könnte die sie in Zukunft in die Opposition rutschen - worüber Generalsekretär Peter Tauber nicht sonderlich erfreut ist:
  • 9/18/2016 7:01:24 PM   Astrid Benölken
    Und der erste fertig ausgezählte Wahlkreis "Lichtenberg 1" geht an... Kay Nerstheimer von der AfD mit 26 Prozent der Stimmen.
       
  • 9/18/2016 7:09:12 PM   Ina Pirkmayr
    Treptow-Köpenick ist der Bezirk mit dem niedrigsten Ausländeranteil. Mehr als doppelt so viele Wähler setzten dort ihr Kreuz bei der AfD als in Mitte, dem Bezirk mit dem höchsten Ausländeranteil:
  • 9/18/2016 7:11:15 PM   Astrid Benölken
    Nicht nach jedermanns Geschmack: Die AfD feiert beim Büfett mit Mett die 13,7 Prozent gewonnenen Wahlstimmen:
     
  • 9/18/2016 7:15:00 PM   Laura Schmitt

    AfD bei Wahl in Berlin: Erfolgreich mit Widersprüchen

    Tabubrüche braucht die AfD keine, um erfolgreich zu sein. Nach dem Erfolg in Berlin spricht sie von großen Zielen - und hat dabei die Bundestagswahl im Blick.
  • 9/18/2016 7:17:18 PM   Ina Pirkmayr
    Trend zu mehr Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen hält an. Dafür ist vor allem die AfD verantwortlich, die auch diesmal viele Nichtwähler mobilisieren konnte:
     
    Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin haben deutlich mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als 2011. Damit bestätigte sich am Sonntag ein Trend, der sich bereits bei vergangenen Landtagswahlen in diesem Jahr abgezeichnet hat. In Berlin lag die Wahlbeteiligung am Abend bei 66,7 Prozent. 2011 waren es noch 60,2 Prozent gewesen. Zuletzt war die Wahlbeteiligung in diesem Jahr bereits bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (+4,1 Prozent), Rheinland-Pfalz (+8,6), Sachsen-Anhalt (+9,9) sowie in Mecklenburg-Vorpommern (+10,1) gestiegen. Die Wahlanalysen ergaben für Berlin wie schon für Mecklenburg-Vorpommern, dass es vor allem der AfD gelang, bisherige Nichtwähler für sich zu mobilisieren. (dpa)
  • 9/18/2016 7:33:29 PM   Laura Schmitt

    Nach Berlin-Wahl: „Die CDU sollte sich weiter rechts positionieren“

    Er war der letzte, der für die CDU Berlin regierte: Der ehemalige Bürgermeister Eberhard Diepgen spricht im Interview über das Wahldesaster für seine Partei – und fordert, eine stärkere Positionierung rechts der Mitte.
  • 9/18/2016 7:36:04 PM   Astrid Benölken
    Die Linke liegt inzwischen sowohl bei den Hochrechnungen von ARD als auch ZDF als drittstärkste Partei vor den Grünen:
     
  • 9/18/2016 7:45:19 PM   Astrid Benölken
    Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus als Vorzeichen für die Bundestagswahl? Der Berliner Spitzenkandidat Klaus Lederer bemüht sich zumindest schon einmal, den linken Kampfgeist wieder heraufzubeschwören:
  • 9/18/2016 7:52:35 PM   Astrid Benölken
    Grünen-Spitzenkandidatin Ramona Pop hat im direkten Vergleich gegen CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel das Direktmandat für den Wahlkreis Mitte 1 geholt.
  • 9/18/2016 7:52:42 PM   Ina Pirkmayr
     Der erste AfD-Kandidat, der in Berlin für den Wahlkreis Lichtenberg 1 ein Direktmandat geholt hat, soll laut Medienberichten, unter anderen von rbbI24, Chef der "German Defence League" gewesen sein. Die Partei wird vom Bremer Verfassungsschutz als islamfeindlich und rechtsextremistisch eingestuft.
     
  • 9/18/2016 7:54:22 PM   Laura Schmitt
    Berlins Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD) hat knapp sein Direktmandat in Mitte verteidigt. Der SPD-Politiker gewann bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag mit 25,0 Prozent vor dem Grünen-Kandidaten Nedim Bayat mit 24,5 Prozent im Stimmbezirk 6 in Mitte. Der 59-jährige Wieland würde gern für eine zweite Amtsperiode als Parlamentspräsident kandidieren. (dpa)
  • 9/18/2016 8:02:43 PM   Laura Schmitt
     Die Grünen freuen sich über das Direktmandat von Ramona Pop.
  • 9/18/2016 8:06:34 PM   Astrid Benölken
    Nach aktuellen Hochrechnungen hat die AfD die 14-Prozent-Hürde geknackt, derzeit vereint sie 14,1 Prozent der Stimmen auf sich. Die Grünen verlieren dagegen noch weiter an Zustimmung. Zu Beginn der Hochrechnungen waren sie noch gleichauf mit den Linken, die jetzt aber weiter gewinnen und derzeit bei 15,7 Prozent stehen. SPD und CDU verlieren kontinuierlich.
     
  • 9/18/2016 8:11:36 PM   Astrid Benölken
    So sähe aktuell die Sitzverteilung im Berliner Abgeordnetenhaus aus:
     
  • 9/18/2016 8:19:14 PM   Astrid Benölken
    Was ein Krimi: Im Wahlkreis Mitte 3 entfielen nach der ersten Zählrunde auf Thomas Isenberg von der SPD und Tilo Siewer von den Grünen jeweils 26,3 Prozent der Erststimmen. Isenberg scheint aber mit sechs Stimmen in Führung zu liegen. Jetzt wird nachgezählt.
  • 9/18/2016 8:21:11 PM   Ina Pirkmayr
    Für den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 3 kann die AfD-Kandidatin Jesssica Bießmann ein weiteres Direktmandat holen:
     
  • 9/18/2016 8:35:58 PM   Astrid Benölken
    Selbstironie kann sie, die Piratenpartei. Mit 1,6 Prozent der Stimmen scheidet sie zwar aus dem Abgeordnetenhaus, wirbt über Twitter aber schon wieder neue Mitglieder an, die als "wandelnde Tote" die anderen Parteien ärgern sollen.
     
  • 9/18/2016 8:52:01 PM   Ina Pirkmayr
    Auch im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 1 geht das Direktmandat an die AfD, an Gunnar Lindemann, der nach aktuellem Stand 30,6 Prozent der Erststimmen holen konnte. Damit vergibt der Bezirk zwei von sechs Direktmandate an die AfD.
  • 9/18/2016 9:03:01 PM   Ina Pirkmayr
    Erster Bezirk ist fertig ausgezählt. Die CDU hätte Grund zur Freude, käme sie landesweit auf dieses Ergebnis. 
  • 9/18/2016 9:08:08 PM   Astrid Benölken
    Hier die aktuellste Hochrechnung: CDU und Grüne haben je 0,1 Prozentpunkte gewonnen, die SPD diese verloren. Bei den anderen Parteien gibt es keine Veränderungen. Die AfD liegt nach Hochrechnungen des ZDF mit 13,9 Prozent derzeit noch unter der 14-Prozent-Marke, bei der ARD hat sie diese mit 14,1 Prozent geknackt. 
     
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