Brexit

Brexit


  • 1/16/2019 10:10:08 AM   Oliver Kühn
    Der britische Botschafter Sebastian Wood geht auch nach dem Scheitern des Brexit-Abkommens nicht davon aus, dass es in Großbritannien eine weitere Volksabstimmung über den Ausstieg aus der EU geben wird. "Im Moment sehe ich keine Mehrheit im Parlament für ein zweites Referendum", sagte Wood am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Zudem zeigten Umfragen, dass es in der britischen Bevölkerung keinen Stimmungswandel gebe. "Der Willen des Parlaments bleibt, den Brexit durchzuführen." Man müsse auch nach der Ablehnung des Deals von Premierministerin Theresa May mit der EU ruhigbleiben und weiter daran arbeiten.
    Das britische Unterhaus hatte am Dienstagabend mit großer Mehrheit gegen das Austrittsabkommen gestimmt. Die Zeit drängt: Großbritannien will die Europäische Union bereits am 29. März verlassen. Gibt es bis dahin keine Einigung, droht ein Austritt aus der Staatengemeinschaft ohne Abkommen. Für diesen Fall wird mit chaotischen Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche gerechnet. Wood geht davon aus, dass May das Misstrauensvotum auf Antrag der Labour-Opposition an diesem Mittwochabend im Unterhaus übersteht, weil die regierenden Konservativen keine Neuwahlen wollten. Dann werde die Premierministerin weiter für einen geregelten Brexit kämpfen. "Die stärkste Karte in ihrer Hand bleibt, dass niemand einen Vorschlag hat, der bessere Chancen hat, eine Mehrheit zu bekommen."
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  • 1/16/2019 10:15:07 AM   Oliver Kühn
    In der Labour-Partei herrscht derzeit große Aufregung, weil es so aussieht, als wolle Theresa May nicht mit dem Oppositionsführer Jeremy Corbyn sprechen. May müsse endlich rote Linien aufgeben, schreibt beispielsweise der frühere Labour-Vorsitzende Ed Miliband auf Twitter.
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  • 1/16/2019 10:20:19 AM   Oliver Kühn
    Australiens Premierminister Scott Morrison sieht nach eigenen Worten durch das Scheitern des Brexit-Abkommens im britischen Parlament keine großen Gefahren für die Handelsbeziehungen seines Landes zu Europa. Australien habe bereits gleich nach der Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union damit begonnen, den Zugang zu den Märkten in Großbritannien und der EU zu gewährleisten, sagte Morrison am Mittwoch bei einem Besuch im Pazifikstaat Vanuatu.
    Die Australier könnten sich darauf verlassen, dass sie trotz unklarer Aussichten „von ruhiger Hand“ geführt würden, versicherte Morrison seinen Landsleuten. Zudem seien die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexits auf Australien begrenzt. Es gebe jedoch „Unsicherheiten“ im Welthandel, weshalb es wichtig sei, dass Australien eine klare Finanzpolitik betreibe. Das britische frühere Kolonialgebiet und Großbritannien verbinden seit jeher besondere Beziehungen. Queen Elizabeth II. ist dort auch immer noch Staatsoberhaupt.
    In Australien stehen demnächst Wahlen an. Spätestens im Mai muss ein neues Parlament gewählt werden. Die liberal-konservative Partei von Premier Morrison liegt in den Umfragen hinter der sozialdemokratischen Opposition zurück. Oppositionsführer Bill Shorten sagte: „Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir gute Beziehungen zu Europa haben und auch zu Großbritannien.“ (dpa)
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  • 1/16/2019 10:26:49 AM   Oliver Kühn
    Die Unzufriedenheit von Labour wurde ausgelöst von Andrea Leadsom, Fraktionsführerin der Konservativen im Unterhaus. In einem Interview sagte sie heute morgen, Corbyn werde nicht zu Gesprächen mit der Premierministerin eingeladen, so lange er nicht gesagt habe, was er wolle. Der BBC sagte Leadsom, Corbyn sei nicht eingeladen worden, weil er vor allem eine Neuwahl wolle und kaum Interesse daran zeige, einen neuen Austrittsvertrag zu verhandeln.
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  • 1/16/2019 10:28:33 AM   Oliver Kühn
    Im Unterhaus soll heute übrigens auch über einen Gesetzesvorschlag abgestimmt werden, der es verbieten würde, Briefkästen zu dicht am Boden anzubringen. Nur so nebenbei.
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  • 1/16/2019 10:33:35 AM   Oliver Kühn
    Larry, der oberste Mäusefänger des Vereinigten Königreichs, hat gestern die Ereignisse mit Interesse beobachtet.
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    AP
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  • 1/16/2019 10:45:28 AM   Oliver Kühn
    Der niederländische Premierminister Mark Rutte hält einen Aufschub für Großbritannien für möglich, um doch noch ein ausgehandeltes Brexit-Abkommen durchs britische Parlament zu bekommen. Wenn die Regierung in London die Europäische Union um mehr Zeit bitten sollte, dann werde das in Europa wohlwollend geprüft werden, sagte Rutte am Mittwoch in Den Haag dem niederländischen Fernsehen. Allerdings müsse London zugleich auch mit konkreten Lösungsvorschlägen und Zugeständnissen kommen. "Denn wenn wir uns noch ein paar Monate länger im selben Kreis drehen, wird es sicher keine große Begeisterung geben." (dpa)
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  • 1/16/2019 10:59:55 AM   Oliver Kühn
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Unterhaus bedauert. Es sei jetzt an der britischen Premierministerin Theresa May, "uns zu sagen, wie es weiter geht", sagte sie am Mittwoch vor einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags. "Wir haben noch Zeit zu verhandeln, aber wir warten jetzt auf das, was die britische Premierministerin vorschlägt."
    Merkel sagte, es werde "in jedem Fall einen Schaden geben durch den Austritt". Dieser solle "so klein wie möglich" gehalten werden. "Deshalb werden wir natürlich versuchen, eine geordnete Lösung weiter zu finden." Die Bundesregierung sei allerdings auch auf den Fall vorbereitet, "dass es eine solche geordnete Lösung nicht gibt". (AFP)
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  • 1/16/2019 11:12:07 AM   Oliver Kühn
    Unser Brüsseler Politik-Korrespondent Michael Stabenow hat die Debatte im EU-Parlament gesehen und sieht Michel Barnier plötzlich wieder im Verhandlungsmodus.

    Nach Brexit-Abstimmung: London calling?

    FAZ.NETNach der krachenden Niederlage Theresa Mays im Unterhaus hofft die EU auf „konstruktive Vorschläge“ aus London. In Straßburg werden aber auch die Rufe nach einem zweiten Brexit-Referendum lauter.
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  • 1/16/2019 11:21:49 AM   Oliver Kühn
    Das Statement der Bundeskanzlerin gibt es auch als Video bei FAZ.NET:
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  • 1/16/2019 11:26:10 AM   Oliver Kühn
    Der britische Schatzkanzler Philip Hammond hat laut Informationen der BBC Wirtschaftsvertretern angedeutet, dass die Regierung auf eine Verlängerung des Austrittszeitraums zusteuern könnte. Dies müsse wohl geschehen, um einen No-Deal-Brexit zu vermeiden, berichtet die BBC.

    Chancellor hints at Article 50 delay

    BBC NewsPhilip Hammond reassures business Brexit could be delayed to avoid "no-deal" scenario.
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  • 1/16/2019 11:28:35 AM   Oliver Kühn
    Besondere Interessen im Brexit-Prozess haben auch die Kanalinseln, die in vielen Dingen einen Sonderstatus genießen. Was mit diesen geschieht, haben die Kollegen von ITV aufgeschrieben.

    Brexit crisis? How things are looking for the Channel Islands

    ITV NewsAfter Theresa May's heavy defeat in the House of Commons last night over her Brexit withdrawal deal, many in the Channel Islands are concerned about the looming impact it will have. To try to calm any worries, Jersey's External Relations Minister Ian Gorst is providing advice in a business 'toolkit' workshop today, spelling out the measures in place to ensure Jersey can deal with all eventualities when it comes to Brexit. But despite the workshop, one sector that appears to be remaining relatively calm and intact in the run up to Brexit is the finance industry in both Jersey and Guernsey. With the two islands being heavily dependent on finance, those parts of the sector have said they have been creating links with jurisdictions outside the EU for the last decade and for some Brexit is creating positive opportunities. However for those in the fishing industry, things might not be so positive. A no deal Brexit will mean, at the very least, that exporting fishery products will require additional paperwork in Jersey for example. And animal products and live animals being exported will also require Export Health Certificates. There is also the issue of farming of course, which the two islands are heavily reliant on and many in this industry are concerned about possible export tariffs and how much needed European workers will have access to the islands. With concern rising, Senator Gorst in Jersey has said that the island is ready for Brexit still to take place on the 29th March and that he wants to assure islanders the case for Jersey will be put to the UK government. With more details on how Brexit is going to effect the islands here is our Political Correspondent, Clare Burton:
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  • 1/16/2019 11:42:03 AM   Oliver Kühn
    Sky hat unter seinen Abonnenten eine SMS-Umfrage veranstaltet und interessante Ergebnisse herausbekommen. 61% der Teilnehmer sagten, dass sie das Land in einer Krise sehen. Gleichzeitig sind aber 53% dagegen, Theresa May zu stürzen. Diese Zahlen dürften die Premierministerin positiv stimmen, zeigen sie doch eine Mehrheit für ihre Regierung. Andererseits verdeutlichen sie aber auch das Problem vom May. Sie hat zwar keine Mehrheit für ihr Austrittsabkommen aber andererseits will sie zumindest die Mehrheit auch nicht von ihrer Aufgabe entbinden, ein besseres Übereinkommen auszuhandeln.

    Sky Data Brexit poll: Public thinks UK 'in crisis' but opposes no-confidence vote

    Sky NewsThe poll comes after the prime minister's proposed Brexit deal was defeated in a historic Commons vote on Tuesday night.
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  • 1/16/2019 11:48:50 AM   Oliver Kühn
    Übrigens noch mal zu den Briefkästen. Hier ist ein Artikel von "heart.co.uk" zu dem Thema. Es geht der Initiatorin vor allem darum, Rückenschmerzen bei Briefträgern zu bekämpfen, heißt es dort.

    Chelmsford's MP wants to ban low-level letterboxes

    Heart EssexChelmsford's MP wants to ban letterboxes from being installed at the bottom of doors.
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  • 1/16/2019 11:57:49 AM   Oliver Kühn
    Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz fordert Klarheit vonseiten der Briten, welches Szenario sie sich wünschen. Die Hand der Europäischen Union bleibe natürlich ausgestreckt, sagt Kurz. Eine Neuverhandlung des Austrittsabkommens schloss er aus. "Was das Verhältnis in Zukunft betrifft, da gibt es natürlich noch die Möglichkeit den einen oder anderen Punkt noch genauer zu definieren und zu konkretisieren, wenn das hilfreich sein sollte, um einen harten Brexit zu verhindern".
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    AFP
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  • 1/16/2019 12:12:52 PM   Swaantje Marten
    Theresa May und Jeremy Corbyn liefern sich im britischen Parlament heftige Wortgefechte. Corbyn beschuldigt May: "Diese Regierung hat unser Land im Stich gelassen." Das Ganze können Sie hier im Livestream mitverfolgen:
     
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  • 1/16/2019 12:26:34 PM   Swaantje Marten
    Reporter des BBC haben den ehemaligen britischen Premierminister David Cameron für eine Stellungnahme abgefangen, als dieser zum Joggen sein Haus verließ. Er werde May in ihren Bemühungen, ein Abkommen mit der EU zu schließen, unterstützen. Und nein, er bereue es nicht, das Referendum damals einberufen zu haben.
     

    Cameron: I don't regret calling referendum

    BBC NewsFormer UK Prime Minister David Cameron says he backs Theresa May's efforts to secure a Brexit deal with the EU, but insists he does not regret calling the referendum.
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  • 1/16/2019 12:40:13 PM   Swaantje Marten
    Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, hat Nachverhandlungen zum Brexit-Deal ausgeschlossen. Sollte die britische Regierung mehr Zeit benötigen, sei man jedoch bereit, den geplanten Austritt zu verschieben. "Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass es jetzt zu einem harten Brexit kommt", sagte Barley am Mittwoch in Berlin. Nun müsse London zügig Vorschläge machen, wie das weitere Verfahren aussehen könne. (dpa-AFX)
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  • 1/16/2019 12:57:29 PM   Swaantje Marten
    Nicht nur Wirtschaftler und Politiker sind besorgt über die Möglichkeit eines ungeordneten Brexit. Nach der krachenden Niederlage für das Brexit-Abkommen muss sich auch der britische Sport auf Probleme einstellen. Mit der Aussicht auf einen ungeregelten EU-Austritt wachsen die Sorgen der Fußball-Klubs, weiterhin die besten Spieler auf die Insel locken zu können. Die Fußball-Bundesliga könnte zum Profiteur werden. 
    "Brexit ist keine Lösung. Die EU mag nicht perfekt sein und wird nie perfekt sein. Aber es ist die beste Idee, die wir bisher hatten", hatte Liverpools deutscher Teammanager Jürgen Klopp vor einiger Zeit gesagt. Und Englands Fußball-Ikone Gary Lineker twitterte am Mittwoch, dass "die EU zwar nicht perfekt ist, aber sowohl für Europa als auch für das Vereinigte Königreich eine Menge außerordentlich guter Dinge leistet."
    Ganz anderer Meinung ist da Neil Warnock. "Ich kann es nicht erwarten rauszukommen. Wenn ich ehrlich bin, sind wir wesentlich besser dran ohne das verdammte Ding", tönte der Teammanager des Premier-League-Klubs Cardiff City kurz vor der Abstimmung und kann offenbar gut auf ausländische Stars verzichten: "In jederlei Hinsicht zur Hölle mit dem Rest der Welt, auch im Fußball."
    Doch das bereitet vielen Verantwortlichen im englischen Fußball Sorgen. Die Ausländer-Regel könnte in Zukunft zum großen Nachteil werden. Im Moment dürfen englische Klubs gemäß EU-Recht beliebig viele EU-Ausländer in ihren Reihen haben. Durch den Austritt gelten EU-Fußballer als Ausländer. (SID)
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  • 1/16/2019 1:16:07 PM   Oliver Georgi
    Nach der Ablehnung des Brexit-Vertrags herrsche "totales Chaos", sagt der designierte CSU-Vorsitzende Markus Söder. „Wir würden uns einfach wünschen, dass die Briten sagen, was sie wirklich wollen." Das, was jetzt passiere, sei "die totale Unregierbarkeit Großbritanniens“, sagte Bayerns Ministerpräsident am Mittwoch auf einer CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz.
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  • 1/16/2019 1:18:19 PM   Oliver Georgi
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    Der britische Künstler Banksy drückt den Brexit auf seine Weise aus. (Foto: afp) 
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  • 1/16/2019 1:36:13 PM   Swaantje Marten
    Theresa May hat angekündigt, parteiübergreifende Gespräche führen zu wollen, um eine Brexit-Lösung zu finden. Der Oppositionsführer Jeremy Corbyn ist dazu allerdings nichts eingeladen. Das bestätigte der Labourchef auf Nachfrage seiner Kollegin Catherine West. Er habe noch keinen Anruf von May erhalten. 
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  • 1/16/2019 2:11:25 PM   Swaantje Marten
    Einmal im Jahr erläutert Russlands Außenminister Lawrow, wie er die Welt sieht. Während er sonst eher kein Blatt vor den Mund nimmt, hielt er sich bei der heutigen Pressekonferenz in Sachen Brexit gepflegt zurück. Er wolle sich nicht festlegen, welche Entwicklung für sein Land am günstigsten sei. Die britische Diskussion über den Brexit sei eine innere Angelegenheit Großbritanniens, "seines Parlaments, seiner Bürger", sagte er. Moskau nehme keinen Einfluss auf Vorgänge in anderen Ländern. Man werde weiter mit Großbritannien wie mit der EU kooperieren. Aber Russland seien die Folgen eines Brexits nicht egal, weil die EU wichtigster russischer Handelspartner sei. (dpa)
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    Bild: dpa
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  • 1/16/2019 2:16:20 PM   Swaantje Marten
    Wenn Großbritannien eine Katze wäre...
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  • 1/16/2019 2:27:00 PM   Swaantje Marten
    Der walisische Rugby-Schiedsrichter Nigel Owens twitterte angesichts der lautstarken Debatte im Parlament: Wäre ich dort Schiedsrichter, würde ich der Hälfte der Abgeordneten zehn Minuten Auszeit geben und einige ganz des Spielfelds verweisen.
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  • 1/16/2019 2:40:12 PM   Swaantje Marten
    Der irische Premierminister Leo Varadkar bestreitet, einen geheimen Plan zur Einführung von Grenzkontrollen an der Grenze zwischen Irland und Nordirland im Falle eines "No-Deal"-Brexit zu haben. Dessen hatte ihn Oppositionsführer Michéal Martin bezichtigt.

    Irish PM denies having secret no-deal Brexit plan for border checks

    the GuardianLeo Varadkar accused by opposition of keeping plans for Irish border from public
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  • 1/16/2019 2:56:00 PM   Swaantje Marten
    Auch Frankreich schließt eine Neuverhandlung des Brexit-Abkommens aus. Nach dem Nein des Londoner Parlaments zum Brexit-Abkommen erwartet die französische Regierung von Großbritannien einen Fahrplan für die nächsten Etappen. Staatschef Emmanuel Macron habe in einer Kabinettssitzung gesagt, dass Frankreich den Parlamentsbeschluss bedauere, sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Mittwoch in Paris. Das zwischen den 27 EU-Ländern und London ausgehandelte Brexit-Abkommen sei der „bestmögliche Vertrag“. Griveaux fügte hinzu: „Er ist nicht neu verhandelbar.“
    (dpa)
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    Bild: AFP
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  • 1/16/2019 3:52:49 PM   Swaantje Marten
    Der Brexit-Ausschuss des Unterhauses schlägt Probeabstimmungen vor, um festzustellen, ob irgendein Brexit-Vorschlag eine Mehrheit bekäme. Sollte das Parlament sich nicht auf eine Brexit-Option einigen können, sollten die Abgeordneten darüber abstimmen können, ob eine Verlängerung des im EU-Artikel 50 festgelegten Zeitraums für die Austrittsverhandlungen beantragt werden sollte, heißt es in einer Erklärung der Ausschussvorsitzenden Hilary Benn. (Reuters)
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  • 1/16/2019 3:59:16 PM   Swaantje Marten
    Deutschland und die Niederlande wollen keine weiteren Zugeständnisse an London machen. Sprecher der beiden Länder haben einen Pressebericht zurückgewiesen, wonach sie nach der Ablehnung des Brexit-Vertrags im britischen Unterhaus zu Zugeständnissen an London in der umstrittenen Nordirland-Frage bereit sind. Deutschland stehe zu den Beschlüssen des EU-Gipfels vom Dezember, sagte ein deutscher Diplomat am Mittwoch in Brüssel. "Der Ball liegt jetzt im englischen Feld". Ein Sprecher der niederländischen EU-Vertretung sagte: "Dieser Bericht gibt in keiner Weise unsere Position wider." (AFP)
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  • 1/16/2019 4:04:22 PM   Swaantje Marten
    Diese beiden Männer liefern sich ein echtes Brexit Ping-Pong
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  • 1/16/2019 4:15:31 PM   Swaantje Marten
    Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat nach der Ablehnung des Brexit-Vertrags im britischen Parlament eine neue Volksabstimmung über den EU-Austritt gefordert. „Ein zweites Referendum ist die einzige Möglichkeit, dass Schottland als Teil des Vereinigen Königreichs in Europa bleibt“, sagte Sturgeon der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Zudem sei dies „die einzig glaubwürdige Option, um ungeahnte Schäden für die Wirtschaft und künftige Generationen zu vermeiden“. (dpa)
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    Bild: dpa
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  • 1/16/2019 4:31:56 PM   Swaantje Marten
    Kein Abkommen, keine Hoffnung, keine Ahnung, kein Vertrauen – prophezeit der "Daily Mirror". Über Letzteres wird zur Zeit heiß im Parlament debattiert. Ob die Abgeordneten der Premierministerin Theresa May tatsächlich das Vertrauen entziehen werden, wird sich bei der Abstimmung heute Abend um 20.00 Uhr zeigen.

    Allie Hodgkins-Brown on Twitter

    Twitter“Wednesday’s Daily MIRROR: “No deal.. No hope.. No clue.. No confidence “ #bbcpapers #tomorrowspaperstoday”
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  • 1/16/2019 5:00:46 PM   Swaantje Marten
    In or Out? Auch Larry hat Schwierigkeiten, sich zu entscheiden. 
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  • 1/16/2019 5:05:36 PM   Manon Priebe
    Er ist der Mann, der Ordnung in das Chaos bringen soll. Zumindest in das, das während Debatten und Abstimmungen im Unterhaus herrscht: John Bercow, der Sprecher des Unterhauses.
     
    Seinem Faible für außergewöhnliche Krawatten widmen Fans einen eigenen Tumblr "John Bercow's Ties".
     
    In den vergangenen zwei Tagen fiel sein Wahl auf diese beiden Modelle:
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  • 1/16/2019 5:24:41 PM   Sebastian Reuter

    Zoll-Notlösung gesucht: Eine Extrawurst für Großbritannien, bitte!

    FAZ.NETLondoner Politiker suchen nach Wegen, das befürchtete Zollchaos nach dem EU-Austritt zu verhindern. Doch die WTO-Regeln sind streng – und das politische Eis ist dünn. Doch es gibt theoretisch Ausnahmeregeln.
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  • 1/16/2019 5:48:44 PM   Natalia Warkentin
    Die EU ist einem Bericht der Zeitung "Times" zufolge bereit, den Brexit bis 2020 zu verschieben. EU-Diplomaten bereiteten entsprechende Pläne vor und seien bereit, die Verhandlungen länger zu führen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Informanten. (Reuters)
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  • 1/16/2019 6:42:19 PM   Natalia Warkentin
    Vor dem Misstrauensvotum im Unterhaus hat die britische Premierministerin Theresa May um Unterstützung für ihre Regierung geworben. Neuwahlen "wären das schlechteste, was wir tun können", sagte May am Mittwoch vor der Abstimmung im Parlament über ihren Verbleib im Amt. Ein solcher Schritt würde die "Spaltung vertiefen" und "Chaos bringen". Vorgezogene Wahlen würden außerdem zu Verzögerungen im Brexit-Prozess führen. (AFP)
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  • 1/16/2019 6:58:28 PM   Natalia Warkentin
    Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hofft nach der Ablehnung des Brexit-Abkommens im britischen Parlament noch auf eine Einigung mit der EU in letzter Minute.
     
    „Wir planen für den schlimmsten Fall, aber wir hoffen auf das Beste“, sagte Airbus-Chef Tom Enders am Mittwochabend. (dpa)
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  • 1/16/2019 7:06:35 PM   Natalia Warkentin
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     Reuters
     
    Die Abstimmung läuft.
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  • 1/16/2019 7:17:39 PM   Natalia Warkentin
    Der Misstrauensantrag gegen die britische Regierungist gescheitert. Eine Mehrheit der Abgeordneten sprach
    Premierministerin Theresa May und ihrem Kabinett am Mittwochabend das Vertrauen aus. (dpa)
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  • 1/16/2019 7:18:30 PM   Natalia Warkentin
    May gewinnt die Vertrauensabstimmung im Parlament. 325 Abgeordnete erklären, sie stehen hinter ihrer Regierung.
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  • 1/16/2019 7:22:24 PM   Natalia Warkentin
    Das Ergebnis der Abstimmung ist bei weitem nicht so eindeutig wie die gestrige Entscheidung über den Brexit-Deal. 325 Abgeordnete stimmten für Theresa Mays Regierung – 306 dagegen.
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  • 1/16/2019 7:36:29 PM   Natalia Warkentin
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    AFP
     
    Theresa May kündigt noch für den Abend Gespräche mit Spitzenpolitikern der Parteien an. "Wir sind dafür verantwortlich, einen Weg zu finden, der die Unterstützung des Parlaments hat."
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  • 1/16/2019 7:37:46 PM   Natalia Warkentin
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  • 1/16/2019 7:39:41 PM   Natalia Warkentin
    Wie geht es jetzt weiter?
     
    Bis Montag muss May nun einen neuen Plan zum Brexit vorlegen. Mehrere Szenarien sind möglich: Sie könnte versuchen, weitere Zugeständnisse von der EU zu erreichen und das Abkommen dann erneut zur Abstimmung stellen. Denkbar ist auch die Forderung nach einer Verschiebung des Austrittsdatums – oder ein ungeordneter Brexit am 29. März. (AFP)
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