Coronavirus

Coronavirus Live


  • 1/21/2021 7:03:31 PM   Sönke Sievers
    Jetzt in der Multimedia-Ausgabe der F.A.Z.: Wie Europa mit der britischen Mutante kämpft, die Kultur bei Bidens Amtseinführung deutliche Zeichen setzt und was der Präsident gleich am ersten Tag anpackt.
  • 1/21/2021 9:48:14 PM   Moritz Grimmig
    Dem amerikanischen Regierungsberater Anthony Fauci zufolge ist die zunächst in Großbritannien nachgewiesene, ansteckendere Variante des Virus bereits in gut 20 Bundesstaaten zu finden. Die ursprünglich in Südafrika gefundene Mutation sei dagegen wohl noch nicht in den Vereinigten Staaten angekommen. Es sei diese Variante, die etwas mehr Anlass zur Sorge gebe.

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  • 1/21/2021 8:55:17 PM   Moritz Grimmig

    Die EU-Kommission hat deutsche „Novemberhilfen“ im Umfang von zwölf Milliarden Euro genehmigt. Die Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise sei mit den EU-Regeln vereinbar, erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Donnerstagabend in Brüssel.

    Die „Novemberhilfen“ sollen Unternehmen für wirtschaftliche Schäden durch den Lockdown in der Pandemie entschädigen. Die jetzt genehmigten Hilfen sehen nach Angaben der Kommission vor, dass bis zu 100 Prozent der nachgewiesenen Verluste erstattet werden oder 75 Prozent des Umsatzes der Monate November und Dezember 2019.

    Zuvor hatte die Brüsseler Behörde bereits grünes Licht für einen anderen Teil des deutschen Hilfspakets gegeben, wonach Firmen mit bis zu 4 Millionen Euro pro Unternehmen unterstützt werden können. Die Kommission stellte fest, dass die deutschen Hilfen direkt mit der Pandemie zusammenhingen und angemessen seien. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte dazu: „Damit sind außerordentliche Wirtschaftshilfen auch von über 4 Millionen Euro beihilferechtlich möglich. Das ist ein wichtiges Signal für Unternehmen und Beschäftigte und dringend notwendig, um die Substanz unserer Wirtschaft zu erhalten.“

    In Deutschland hatte es von Unternehmen und Verbänden Kritik daran gegeben, dass die Novemberhilfen zu langsam geflossen seien.
    Beklagt wurden Bürokratie und Regelwirrwarr. Die Auszahlung über die Länder hatte erst Mitte Januar begonnen.

  • 1/21/2021 8:44:37 PM   Moritz Grimmig

    Ab Montag müssen in Nordrhein-Westfalen OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken in Bussen und Bahnen, Supermärkten, Arztpraxen und Gottesdiensten getragen werden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde.

    „Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen“, heißt es in der neuen Verordnung. Kinder bis zum Grundschulalter sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen. Wo man keine OP- oder FFP2-Maske tragen muss, gelten weitgehend die bisherigen Regeln für normale Alltagsmasken. Die muss man zum Beispiel weiter auf Spielplätzen benutzen.

    Gestrichen wurde das allgemeine Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Lediglich der Verkauf ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr verboten. In Bayern war das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit vor wenigen Tagen gekippt worden. Auch in NRW hatte es nach Medienberichten rechtliche Bedenken gegeben.

    Die neue Coronaschutz-Verordnung stellt unterdessen strengere Regeln für Religionsgemeinschaften auf, was das Abhalten von Gottesdiensten angeht. Sie müssen den Behörden unter anderem gemeldet werden. Zuletzt hatte es immer wieder Ärger um Gottesdienste freikirchlicher Gemeinden in Nordrhein-Westfalen gegeben.

  • 1/21/2021 7:18:32 PM   Moritz Grimmig

    Wer in Großbritannien in Corona-Zeiten an illegalen Partys teilnimmt, muss künftig mit hohen Geldstrafen rechnen. In der kommenden Woche sollten die neuen Strafgebühren in Kraft treten, die im Wiederholungsfall umgerechnet rund 7200 Euro betragen könnten, sagte Innenministerin Priti Patel am Donnerstag. Großbritannien verzeichnet mit 94.000 Corona-Toten die meisten Todesfälle in Europa.

    Die Mehrzahl der Briten halte sich an die Lockdown-Bestimmungen, sagte Patel. Eine „kleine Minderheit“ jedoch widersetze sich dem, „was notwendig ist“. Die Geldstrafen sollen bei 800 britischen Pfund einsetzen – viermal so viel wie zuvor. Bei jeder Zuwiderhandlung soll die Sanktion verdoppelt werden, bis der Betrag von 6400 Pfund erreicht ist. Die Strafen werden für alle Teilnehmer von Veranstaltungen fällig, bei denen in einer Wohnung mehr als 15 Menschen angetroffen werden.

    Das Abhalten solcher Veranstaltungen sei „unverantwortlich“ und stelle eine „Bedrohung für die öffentliche Sicherheit“ dar
    , sagte Patel. Bedroht seien auch die Polizeikräfte, die eingesetzt werden müssten, um die Veranstaltungen zu beenden. Die Londoner Polizei verhängte im Zusammenhang mit den Lockdown-Bestimmungen bereits Geldstrafen in Höhe von 39.000 Pfund binnen zwei Tagen. In einem Fall wurden in einer Wohnung im Stadtviertel Brick Lane 40 Menschen angetroffen. Bislang wurden in Großbritannien fast fünf Millionen Menschen mit Corona-Vakzinen geimpft.

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    Innenministerin Patel: "Zuhause bleiben. Das Gesundheitssystem schützen. Leben retten." (Foto: AFP)

  • 1/21/2021 6:41:37 PM   Moritz Grimmig
    Spanien meldet mit 44.357 neuen Positv-Tests einen Höchstwert. Zudem steigt die über 14 Tage gemessene Inzidenz auf 796 Fälle je 100.000 Einwohner, ebenfalls der höchste jemals verzeichnete Wert.
  • 1/21/2021 5:56:37 PM   Moritz Grimmig

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie versuchen die 27 EU-Staaten, das Tempo beim Impfen zu erhöhen und die gefürchteten neuen Virusvarianten einzudämmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warb am Donnerstag vor einem EU-Videogipfel für einen „kooperativen Ansatz“. Doch schloss die CDU-Politikerin nicht aus, notfalls Grenzkontrollen einzuführen, um hochansteckende Virusformen fernzuhalten. Belgien plädierte für ein Verbot touristischer Reisen.

    Bürger und Wirtschaft könnten also neue Hindernisse bei Reisen und Transporten in Europa ins Haus stehen. Dabei hoffen einige EU-Urlaubsländer wie Griechenland, Spanien oder Portugal auf mehr Bewegungsfreiheit im Sommer: Sie sind für einen europäischen Corona-Impfpass, der einfacheres Reisen ermöglichen könnte. Merkel hält die Debatte über solche Vorteile für Geimpfte aber für verfrüht.

    Eigentlich herrscht im Schengenraum, dem 26 europäische Länder angehören, Bewegungsfreiheit ohne stationäre Grenzkontrollen. Doch etliche Länder hatten zu Beginn der Pandemie teils unkoordiniert Grenzen dichtgemacht oder Kontrollen veranlasst. An der deutschen Grenze zu Polen staute sich der Verkehr teils Dutzende Kilometer. Verderbliche Waren kamen nicht ans Ziel, Grenzpendler hatten Probleme, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

    Die EU-Kommission will eine Wiederholung unbedingt vermeiden. Nur kontrollieren einige Länder bereits wieder an ihren Grenzen, darunter Ungarn, Österreich und Dänemark. Und jetzt lösen die in Großbritannien und Südafrika entdeckten Mutanten des Coronavirus neue Ängste aus, weil sie deutlich ansteckender als bisherige Varianten sein könnten.

    Dazu tauschten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend bei ihrer Videokonferenz erstmals aus. Das Ziel ist klar: Die mutierten Viren gezielter aufspüren und die Verbreitung so weit wie möglich bremsen. Merkel sagte, sie erwarte, dass man sich auf gemeinsame Vorkehrungen bei Einreisen aus Großbritannien und Südafrika verständigen werde. Deutschland hat für Reisende aus diesen Ländern bereits eine Testpflicht eingeführt.

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    Kampf gegen die Mutationen: Angela Merkel sucht nach Lösungen. (Foto: AFP)

  • 1/21/2021 5:29:18 PM   Moritz Grimmig
    In den Niederlanden gilt ab Samstag erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine nächtliche Ausgangssperre: Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmt für die Maßnahme von 21.00 bis 04.30 Uhr, die mindestens bis zum 09. Februar gelten soll. Zwar sind die Infektionszahlen seit drei Wochen rückläufig. Gesundheitsexperten fürchten jedoch die neuen, ansteckenderen Virus-Varianten.
  • 1/21/2021 4:43:30 PM   Moritz Grimmig

    Nach Plänen der Landesregierung sollen ältere Schüler, die in Thüringen noch zum Präsenzunterricht an die Schulen dürfen, künftig auch im Unterricht eine Maske tragen. Das sieht ein Entwurf für die neue Corona-Verordnung von Gesundheitsministerium und Bildungsministerium vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Entwurf befand sich am Donnerstag noch in der Abstimmung zwischen den Ressorts und soll am Freitag in den Ausschüssen des Landtages beraten werden. Ob es zu Änderungen kommt, ist noch unklar.

    Nach den bisherigen Plänen soll das gesamte Personal an Schulen sowie Schüler ab der siebten Klasse bei jedem Kontakt mit anderen Personen in der Schule einen Mund-Nasen-Schutz tragen. „(...) Dies gilt auch im Unterricht und in der Notbetreuung“, heißt es in dem Verordnungsentwurf. Bisher waren Masken für Schüler zwar im Schulgebäude Pflicht - etwa beim Wechsel des Raumes oder beim Anstehen in der Schulkantine -, eine Maskenpflicht im Unterricht gab es bisher jedoch nicht. Die Verordnung soll nach derzeitigem Zeitplan am Montag unterzeichnet werden und am Dienstag in Kraft treten. Gelten soll sie demnach zunächst bis 14. Februar.

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    Fester Bestandteil der Schulsachen: der Mundschutz (Foto: dpa)

  • 1/21/2021 4:23:48 PM   Moritz Grimmig

    Im Zuge der verstärkten Suche nach den neuen Coronavirus-Varianten hat es in Deutschland weitere Treffer gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bislang (Stand 21.1., 0.00 Uhr) 28 Nachweise der Variante B.1.1.7 aus sieben Bundesländern gemeldet bekommen, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Variante war erstmals in Großbritannien aufgetaucht und gilt als besonders infektiös. Für die Variante, die sich zunächst in Südafrika stark verbreitete, waren dem RKI insgesamt 17 Fälle aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bekannt. Die Meldungen können beim RKI allerdings zeitverzögert ankommen.

    Am Donnerstag wurde erstmals in Sachsen eine Infektion mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus bekannt. Die Frau Mitte 20 war am Leipziger Universitätsklinikum ambulant und nicht wegen eines Corona-Verdachts behandelt worden. Die Infektion war laut Klinikum im Zuge eines Routine-Screenings aller Patienten nachgewiesen worden.

    In Berlin waren neben anderen Nachweisen allein auf einer Station des Humboldt-Klinikums bei neun Infizierten die britische Variante registriert worden, wie der landeseigene Vivantes-Konzern mitteilte. Bei den Fällen bei Patienten und Personal hieß es, die Ansteckungen seien nicht mit Reisen zu erklären.

    In Deutschland wird noch lange nicht jeder Infizierte auf die genaue Virusvariante untersucht. Über die mögliche Verbreitung der Varianten aus Großbritannien und auch aus Südafrika könne bisher nichts gesagt werden, heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV).

  • 1/21/2021 3:56:37 PM   Kim Maurus
    Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat die EU aufgefordert, in der Corona-Krise die Vergaberegeln für die Start- und Landerechte an viel genutzten Flughäfen weiterhin auszusetzen. Wenn es beim bisherigen Vorschlag der Kommission für den Sommer bleibe, könnte sich Lufthansa zu umweltschädlichen Leerflügen gezwungen sehen, um die attraktiven Slots zu erhalten. „Das wäre verrückt“, sagte der Vorstandschef der Lufthansa Gruppe am Donnerstag bei einer Veranstaltung der Fluglotsen-Organisation Eurocontrol.
     
    Die Start- und Landerechte an den Drehkreuzen zu bestimmten Zeiten sind der Kern des Systems einer Netzgesellschaft wie Lufthansa, die ihre Langstreckenflüge nur mit Umsteigern auslasten kann. Um die Slots für die nächste Saison zu erhalten, müssen sie in normalen Zeiten zu mindestens 80 Prozent genutzt werden, weil sie anderenfalls von den Aufsichtsbehörden neu vergeben würden. Weltweit waren und sind die Slot-Regeln wegen der Corona-Krise ausgesetzt worden. Die EU hat hingegen für den Sommerflugplan vorgeschlagen, dass für den Erhalt der Slots diese zu mindestens 40 Prozent genutzt werden müssten.
  • 1/21/2021 3:50:00 PM   Kim Maurus
    Wegen weiter hoher Corona-Infektionszahlen hat die libanesische Regierung die vollständige Ausgangssperre um zwei Wochen verlängert. Sie soll nun bis zum 8. Februar gelten, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA am Donnerstag meldete. In dieser Zeit sind fast alle Geschäfte geschlossen. Auch Supermärkte dürfen nur Bringdienste anbieten. Einreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne. Einige Klinken in dem Land am Mittelmeer waren zuletzt gezwungen, Corona-Patienten abzulehnen, weil sie überlastet sind.
     
    Die Zahl der täglichen Neuansteckungen hatte in dem Land mit rund sechs Millionen Einwohnern in den vergangenen Tagen bei mehr als 4000 gelegen. Der Libanon erlebt seit Monaten eine der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte. Die Corona-Pandemie und die Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut Anfang August mit mehr als 190 Toten haben die Lage weiter verschärft. Viele Menschen sind in Armut abgerutscht.
     
    Die Weltbank genehmigte am Donnerstag nach eigenen Angaben, dass 34 Millionen amerikanische Dollar (rund 28 Millionen Euro) an Hilfsgeldern für Impfungen genutzt werden. Damit könnten mehr als zwei Millionen Menschen Impfungen zur Verfügung gestellt werden, hieß es. Das Land hofft, im Februar mit den Impfungen beginnen zu können.
    Polizisten in Beirut bei einer Verkehrskontrolle gegen Verstöße der vollständigen Ausgangssperre (Bild: dpa)
  • 1/21/2021 3:45:37 PM   Kim Maurus
    Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern begründete dies am Donnerstag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde EMA, wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten. Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus – und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefernden Ampullen. Der Impfstoff wurde gemeinsam mit  dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelt.
     
    „Wir halten unsere Lieferverpflichtungen gegenüber den Staaten ein“, betonte Pfizer. Die Bestellungen hätten „immer auf einer Gesamtzahl von Dosen beruht und nicht von Ampullen“. Die EMA hatte es den EU-Staaten am 8. Januar erlaubt, sechs Dosen aus jedem Fläschchen zu ziehen. Allerdings sind dafür spezielle Spritzen nötig, über die nicht alle Länder in ausreichender Zahl verfügen.
     
    Pfizer hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, seine Lieferungen für drei bis vier Wochen verringern zu müssen. Als Grund nannte der amerikanische Konzern Umbaumaßnahmen in einem Werk im belgischen Puurs, durch die die Produktionsmengen erhöht werden sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich am Donnerstag dennoch zuversichtlich, die deutschen Impfziele einhalten zu können.
    Eine Ampulle mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer (Bild: dpa)
  • 1/21/2021 3:42:13 PM   Kim Maurus
    Ältere Schüler, die noch zum Präsenzunterricht an die Schulen dürfen, sollen nach bisherigen Plänen der Thüringer Landesregierung künftig auch im Unterricht eine Maske tragen. Das sieht ein Entwurf für die neue Corona-Verordnung von Gesundheitsministerium und Bildungsministerium vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Entwurf befand sich am Donnerstag noch in der Abstimmung zwischen den Ressorts und soll am Freitag in den Ausschüssen des Landtages beraten werden. Ob es zu Änderungen kommt, ist noch unklar.
     
    Nach den bisherigen Plänen, soll das gesamte Personal an Schulen sowie Schüler ab der siebten Klasse bei jedem Kontakt mit anderen Personen in der Schule einen Mund-Nasen-Schutz anlegen. Dies gelte auch im Unterricht und in der Notbetreuung“, heißt es in dem Verordnungsentwurf. Bisher waren Masken für Schüler zwar im Schulgebäude Pflicht – etwa beim Wechsel des Raumes oder beim Anstehen in der Schulkantine –, eine Maskenpflicht im Unterricht gab es bisher jedoch nicht. Die Verordnung soll nach derzeitigem Zeitplan am Montag unterzeichnet werden und am Dienstag in Kraft treten.
    Bis jetzt herrschte in Thüringen keine Maskenpflicht im Unterricht. (Bild: dpa)
  • 1/21/2021 3:35:55 PM   Kim Maurus
  • 1/21/2021 3:17:58 PM   Kim Maurus
    Der Maschinenbauverband VDMA warnt vor unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen von Grenzschließungen. „Die jetzt in einigen EU-Mitgliedsstaaten wieder vermehrt aufkommenden Forderungen nach Grenzschließungen müssen schleunigst begraben werden", sagt VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. „In der ersten Pandemiewelle haben wir schmerzvoll lernen müssen, dass geschlossene Grenzen zentrale Wertschöpfungsketten beeinträchtigen und zu Engpässen bei wichtigen Gütern und Dienstleistungen führen können."
  • 1/21/2021 3:15:11 PM   Kim Maurus
    In Portugal ordnet die Regierung die Schließung von Schulen und Universitäten für mindestens 15 Tage an. Angesichts der neuen Virus-Variante und der rasanten Übertragung müsse man Vorsicht walten lassen, begründet Ministerpräsident Antonio Costa die Maßnahme. Er bezieht sich auf die Virus-Mutation, die erstmals in England entdeckt wurde und die sich inzwischen in vielen anderen Staaten ausbreitet, darunter in Portugal.

    Das Land hat allein am Donnerstag 221 weitere Corona-Todesfälle gemeldet, so viele wie nie zuvor innerhalb von einem Tag. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde macht die britische Virusvariante derzeit 13 Prozent der Neuinfektionen aus.
     
    Wegen der schlimmen Lage werden Forderungen nach einer Verlegung der für Sonntag angesetzten Präsidentenwahl laut. Die Zahlen Portugals seien „besonders dramatisch“, sagte Ministerpräsident António Costa. Das Land mit rund 10,3 Millionen Einwohnern hatte am Mittwoch einen neuen Höchstwert an Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Die 14.647 neuen Fälle würden auf Deutschland umgerechnet, das etwa acht Mal so viele Einwohner hat, knapp 120.000 Ansteckungen an einem einzigen Tag bedeuten. Am Donnerstag wurden 13.544 Neuinfektionen gemeldet.
     
    Seit vergangenem Freitag herrscht bereits ein Lockdown, der dem vom Frühjahr 2020 ähnelt. Das Haus darf nur aus triftigem Grund verlassen werden. Homeoffice ist überall dort, wo möglich, Pflicht. Gaststätten und Geschäfte – außer für Lebensmittel und den täglichen Grundbedarf – müssen geschlossen bleiben. Präsenzunterricht war aber noch nicht untersagt worden.

  • 1/21/2021 3:09:28 PM   Kim Maurus
    In der Regierung in der Schweiz sitzen sieben Vertreter von vier Parteien, die ausgeprägt gegensätzliche Strategien zur Corona-Bewältigung verfolgen. Das Ergebnis ist eine einzige Peinlichkeit – und hat tödliche Folgen, kommentiert unser Korrespondent Johannes Ritter:

  • 1/21/2021 3:05:06 PM   Kim Maurus
    Trotz des Lockdowns in Großbritannien nimmt die Zahl der Corona-Infektionen einer neuen Studie zufolge nicht ab, sondern hat zuletzt sogar noch zugelegt. Demnach wurde im größten Landesteil England zwischen dem 6. und 15. Januar jeder 63. Mensch positiv getestet, wie die Forscher des Imperial College London am Donnerstag mitteilten. Das waren 50 Prozent mehr als Anfang Dezember. Die Wissenschaftler werteten nach eigenen Angaben Abstriche von etwa 143.000 Menschen aus.
     
    „Während der ersten zehn Tage des dritten Covid-Lockdowns in England im Januar 2021 war die Verbreitung von Sars-CoV-2 ohne Anzeichen eines Rückgangs sehr hoch“, betonten die Forscher. Der Infektiologe Steven Riley sagte dem Sender Sky News zufolge, der Lockdown mit weitreichenden Ausgangs- und Reisebeschränkungen sei offenbar nicht so wirkungsvoll wie noch im Frühjahr 2020. Die Ergebnisse zeigten zudem, dass die in Großbritannien entdeckte Virus-Variante schneller übertragen werde.
  • 1/21/2021 3:02:03 PM   Kim Maurus
    Mecklenburg-Vorpommern verschiebt wegen der Corona-Pandemie die schriftlichen Abiturprüfungen. So soll zusätzliche Zeit zur Vorbereitung gewonnen werden, wie das Bildungsministerium in Schwerin am Donnerstag mitteilte. Die Prüfungen starten demnach statt am 13. April nun erst am 23. April.
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