Coronavirus

Coronavirus Live


  • 4/14/2021 6:15:54 PM   Guido Franke
    Jetzt in der Multimedia-Ausgabe der F.A.Z.: Wer mit Maskenmuffeln Geld verdient, wie der Machtkampf die Union zermürbt und wo die EU Künstliche Intelligenz verbieten will.
  • 4/14/2021 6:55:18 PM   Sebastian Scheffel
    In England sollen flächendeckend Zentren zur Behandlung von Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung (Long Covid) geschaffen werden. Das kündigte der Chef des englischen Gesundheitsdiensts NHS, Simon Stevens, am Mittwoch an. Bis Ende des Monats solle es bereits 83 solcher Zentren in ganz England geben.
     
    Unter Long Covid oder Post Covid werden Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung verstanden, die auch Menschen mit zunächst nur leichten Symptomen betreffen können. Unter anderem gehören dazu Symptome wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust und Konzentrationsprobleme. Daten der britischen Statistikbehörde ONS zufolge haben mindestens 600.000 Menschen in England länger als zwölf Wochen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gelitten.  

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  • 4/15/2021 2:32:29 AM   Ulrike Putz
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    Gäste eines Pubs in London lassen sich ein Bier im Freien schmecken. Foto: dpa
    Der erste Öffnungstag nach Monaten im Lockdown hat englischen Pubs und Gaststätten Rekordeinnahmen beschert. Getränke waren dabei am Montag besonders begehrt, wie der Branchenanalyst CGA ermittelte. Der Verkauf von Bier, Wein und Sekt in den Pubs sei 113 Prozent höher gewesen als am selben Tag 2019. Bemerkenswert ist dabei nach Ansicht der Experten, dass nur die Außengastronomie geöffnet hat und vor allem am Vormittag in London und weiten Teilen Englands winterliche Temperaturen herrschten. Die Bestellungen nahmen um 150 Prozent zu, zahlreiche Betriebe sind auf Wochen ausgebucht.
    Schätzungsweise verfügen knapp 40 Prozent der Gaststätten im größten britischen Landesteil – insgesamt etwa 41.100 Kneipen und Restaurants – über ausreichend Plätze im Freien, um unter den geltenden Regeln zu öffnen. Alle anderen dürfen erst im nächsten Schritt öffnen, der für den 17. Mai geplant ist. Insgesamt lag das Plus im Jahresvergleich bei 58,6 Prozent, denn beim Essen lagen die Umsätze sogar um 11,7 Prozent niedriger als 2019.

  • 4/15/2021 2:28:55 AM   Ulrike Putz
    Der SPD-Politiker Mahmut Özdemir fordert eine Herausnahme des Sports im Freien und kontaktlosen Sport für Kinder und Jugendliche von der geplanten Corona-Notbremse ohne Alterslimit. „Wenn Kinder in der Kita und Schule Hygieneregeln einzuhalten haben, kann man es ihnen auch beibringen, wie sie kontaktlos Sport betreiben können“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ich glaube nicht, dass das eine Altersfrage, sondern eine pädagogische ist.“ In der Debatte um die Änderung des Infektionsschutzgesetzes war eine Begrenzung auf bis 14-Jährige die Rede.
     
    Er könne nicht verstehen, wenn die Sportverbände dank ihrer Hygienekonzepte sich top vorbereitet auf Corona und kontaktlosen Sport im Freien hätten, aber der Sport nicht vom Infektionsschutzgesetz mit Ausgangssperren ausgenommen würde. „Dann wären wir doch mit dem Klammerbeutel gepudert“, meinte Özdemir. „Unter dem Strich muss man sagen, Aerosolforscher hin oder her: „Sport im Freien ist kein Infektionstreiber.“ Dass die Politik dies bisher nicht hören wollte, bezeichnet er „als Versäumnis, das man jetzt dringen korrigieren muss“.
     
    Um dem Mitgliederschwund der Sportvereine als Folge der Pandemie zu begegnen, bekräftigt Özdemir den Vorschlag, eine Sport-Allianz für Deutschland ins Leben zu rufen, um Kindern den Mitgliedsbeitrag für ein oder zwei Jahre zu finanzieren. „Damit würden wir die Kinder in die Vereine zurückbringen und die Vereine stärken“, sagte er. „Es sei „dreimal wertvoller“, so eine Sport-Allianz zu finanzieren, als wenn wir Corona-Hilfspakete schnüren und die Vereine sagen, zuviel Bürokratie. „Das wäre ein Schluck aus der Pulle, der sinnvoll wäre. Das wäre ein richtiger Kracher“, meinte Özdemir.
  • 4/15/2021 2:13:23 AM   Ulrike Putz
    Der deutsche Ringer Frank Stäbler würde Impfungen von Spitzensportlern für die Olympischen Spiele in Tokio gutheißen. In der Dauerdebatte um den Saisonhöhepunkt und den Schutz gegen das Coronavirus wolle der 31-Jährige zwar nicht, dass sich Athleten in der Impfreihenfolge ganz nach vorne drängeln. Aber „bis zum Schluss warten“ sei auch nicht richtig, sagte Stäbler am Mittwoch. Er berichtete, dass er und andere für den Traum von Olympia sehr viel opfern und fragte deshalb: „Von wie vielen Personen reden wir? Ich bin dafür, für diesen Traum diese Ausnahme vielleicht zuzulassen.“ Die Spiele in Tokio sind Stäblers letztes Event vor dem Karriereende.
     
    Der dreimalige Weltmeister betonte, dass es nicht nur egoistische Gründe dafür gebe. „Ich denke, die Olympischen Spiele bringen auch für die Gesellschaft etwas so Positives mit sich, wenn man sein Land repräsentiert, wenn man die Opferbereitschaft sieht, wenn man so viele Menschen glücklich machen kann“, sagte der Routinier. Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, hatte gesagt, dass er nur bei einer Impfung aller impfwilligen Athleten „guten Gewissens die Mannschaft nach Tokio entsenden“ könne.
     
    Stäbler berichtete von großer Verunsicherung bei sich und auch seinen Trainern und Betreuern im Hinblick auf das Virus und Impfungen. Der Mattenkämpfer selbst war im vergangenen Jahr mit Corona infiziert und hat aktuell noch Antikörper. Ob diese bis zum Sommer bleiben und ob eine Impfung für ihn dann nützlich oder schädlich ist, all das sei ohne Langzeitstudien aktuell unklar. Das Thema sei „omnipräsent“ auch im Training vor der EM in der nächsten Woche und „extrem kräftezehrend“, sagte Stäbler. „Das Schlimmste ist die Ungewissheit.“
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    Die Olympischen Spiele bringen auch für die Gesellschaft etwas so Positives mit sich, sagt der deutsche Ringer Frank Stäbler. Foto: dpa
  • 4/15/2021 2:03:22 AM   Ulrike Putz
    Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wird in der FDP der Ruf nach einer Lockerung der Ladenöffnungszeiten lauter. Gerade in der Coronakrise sei der stationäre Einzelhandel hart getroffen worden.
     
    "Eine Entzerrung der Einkaufszeiten würde insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel zu einer geringeren Personendichte in den Läden führen und wäre daher auch für den Infektionsschutz hilfreich", sagt der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer laut Vorabbericht der Zeitung "Handelsblatt". Eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten sei auch deshalb "überfällig", damit der klassische Einzelhandel gegen den Onlinehandel bestehen könne.
  • 4/15/2021 2:01:01 AM   Ulrike Putz
    Angesichts der zweiten Welle der Corona-Pandemie in Argentinien hat die Regierung in Buenos Aires für große Teile des südamerikanischen Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Im Großraum Buenos Aires gilt ab Freitag von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr eine Ausgangssperre, wie Präsident Alberto Fernández am Mittwoch mitteilte. Ausgenommen sind lediglich Arbeiter in essenziellen Sektoren. Alle sozialen, sportlichen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden untersagt. Schulen und Kindergärten schließen bis Ende April. In der Metropolregion Buenos Aires leben etwa 14,8 Millionen Menschen – das entspricht rund 37 Prozent der argentinischen Gesamtbevölkerung.
     
    Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen in Argentinien neue Höchstwerte erreicht. Am Dienstag wurden gut 27 000 neue Corona-Fälle registriert – so viel wie niemals zuvor seit Beginn der Pandemie vor etwa einem Jahr. Am Mittwoch meldeten das Gesundheitsministerium 368 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19, so viele wie seit Mitte Januar nicht mehr. Insgesamt haben sich in dem südamerikanischen Land rund 2,6 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 58.500 Patienten sind bislang im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
  • 4/15/2021 1:58:50 AM   Ulrike Putz

    Diskussionen um die Notbremse: Intensivmediziner: „Es ist fünf nach zwölf“

    Die Ärzte auf Deutschlands Intensivstationen fordern harte Corona-Schutzmaßnahmen, sofort. Jedes Zögern koste Leben. Die Mediziner betonen, sie seien den Tod gewohnt – aber „so etwas hat es noch nicht gegeben“.
  • 4/14/2021 11:33:40 PM   Ulrike Putz
    Die Deutschen bleiben einer Umfrage zufolge trotz mehr als einjähriger Corona-Pandemie zuversichtlich und blicken optimistisch in die Zukunft. Das Opaschowski Institut für Zukunftsfragen hatte hierfür zu drei Zeitpunkten der Pandemie jeweils 1000 Personen ab 14 Jahren befragt. „Bei einem Großteil der Bevölkerung überwiegt nach wie vor die positive Einstellung zum Leben“, sagte Horst Opaschowski dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag).
     
    Männer und Ostdeutsche sind demnach bei der letzten Befragung im Februar/März mit jeweils 88 Prozent etwas optimistischer als Frauen und Westdeutsche (jeweils 86). Junge Leute im Alter von 14 bis 24 Jahren sind mit 91 Prozent gegenüber den über 80-Jährigen (74) besonders zukunftsfreudig.
     
    „Die Sehnsucht der Bevölkerung nach einem guten und besseren Leben wird immer stärker.“ Subjektiv wachse die Hoffnung, obwohl es den Menschen objektiv nicht wesentlich besser ginge, sagte der Zukunftsforscher. „Die mentale Stärke überrascht. Mit der Dauer der Pandemie werden eher neue Kräfte freigesetzt: Statt Angst und Pessimismus herrschen Ausdauer, Zuversicht und Hoffnung vor.“
     
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    Spaziergänger sind bei frühlingshaftem Wetter auf einem Weg im Hannoveraner Tiergarten unterwegs. Foto: dpa
  • 4/14/2021 11:18:40 PM   Ulrike Putz
    Weltweit haben sich bislang mehr als 137,61 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 3.101660 Menschen starben nach einer Infektion mit dem Virus, wie eine Auswertung von offiziellen Behördenangaben
    durch die Nachrichtenagentur Reuters zeigt.
     
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    Friedhofsmitarbeiter bestatten im brasilianischen Rio De Janeiro eine an Covid-19 gestorbene Frau. Foto: dpa

  • 4/14/2021 9:42:55 PM   Sebastian Scheffel
    Nach der vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson in den Vereinigten Staaten hat sich ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC dafür ausgesprochen, vor einer Empfehlung zum weiteren Vorgehen zunächst mehr Informationen zu sammeln. Das entschieden die Mitglieder des Gremiums am Mittwoch nach stundenlanger Diskussion bei einem kurzfristig angesetzten Notfalltreffen. In etwa einer Woche solle es ein weiteres Treffen geben, hieß es.
  • 4/14/2021 8:04:04 PM   Sebastian Scheffel
    Der iranische Innenminister Abdolresa Rahmani Fasli wird wegen seiner Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt. Das meldete die Nachrichtenagentur Fars am Mittwochabend. Fasli habe wegen seiner Infektion bereits nicht an den Sitzungen des Corona-Krisenstabs teilnehmen können. Iran steckt seit letzter Woche in der vierten Corona-Welle mit stark steigenden Infektions- und Sterbezahlen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch wurden binnen eines Tages 304 Todesfälle und 25.582 Neuinfektionen erfasst. Damit liege die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 bei über 2 Millionen, die der Toten bei mehr als 65.000.
     
    Wegen der durch die US-Sanktionen entstandene Wirtschaftskrise kann Iran nicht ausreichend Impfstoffe einführen. Die im Land hergestellten Impfstoffe sind noch in der Testphase. Massenimpfungen für die über 83 Millionen Iraner sind daher erst für Mitte September geplant.
  • 4/14/2021 7:29:25 PM   Sebastian Scheffel
    Die Freien Wähler geben im Streit um die Bundes-Notbremse nicht auf: Die Bundesvereinigung kündigte am Mittwochabend an, per Verfassungsbeschwerde am Bundesverfassungsgericht gegen die geplante Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes vorgehen zu wollen. „Mit einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes will Kanzlerin Angela Merkel und die schwarz-rote Bundesregierung die Länder in ihren Kompetenzen beschneiden“, sagte Parteichef Hubert Aiwanger, der in Bayern Wirtschaftsminister im Kabinett von Markus Söder (CSU) ist. Der Bund sei nicht die richtige Ebene, pragmatische und sinnvolle Entscheidungen anstelle der Länder zu treffen.
     
    Aus Sicht der Freien Wähler werde mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes das Subsidiaritätsprinzip ausgehebelt. Die Gesetzesnovelle, die derzeit in der parlamentarischen Beratung im Bundestag ist und anschließend auch noch durch den Bundesrat muss, sieht unter anderem bundeseinheitliche Vorgaben wie Ausgangsbeschränkungen in Regionen mit einer hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen vor. Zudem soll es ab einer Inzidenz von 100 auch Restriktionen für den Handel geben.
     
    Parteichef Hubert Aiwanger will gegen die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes vor Gericht vorgehen (Foto: dpa).
  • 4/14/2021 6:11:56 PM   Sebastian Scheffel
    Der amerikanische Pharmakonzern Moderna geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, die Produktion seines Corona-Impfstoffs in den kommenden Monaten deutlich beschleunigen zu können. Dies sei unwahrscheinlich, sagt Moderna-Chef Stephane Bancel während einer Schalte mit Investoren. Der Konzern erwarte aber, seine Herstellungskapazitäten im kommenden Jahr erheblich ausweiten zu können. 2021 sei Moderna weiter auf Kurs, zwischen 700 Millionen und eine Milliarde Dosen auszuliefern.
  • 4/14/2021 6:10:58 PM   Sebastian Scheffel
    In der Türkei hat die Anzahl der täglichen Corona-Neuinfektionen ein neues Hoch erreicht. Das türkische Gesundheitsministerium meldete am Mittwochabend 62.797 neue Fälle. Damit stieg die Zahl erstmals seit Beginn der Pandemie über 60.000. Auch die Zahl der für den Tag gemeldeten Todesfälle erreichte mit 279 den höchsten offiziell gemeldeten Wert bisher. Angesichts der rasant zunehmenden Corona-Neuansteckungen hatte die Regierung die Beschränkungen zum Infektionsschutz diese Woche weiter verschärft. So beginnt die abendliche Ausgangssperre zwei Stunden früher, also schon um 19 Uhr. Zudem wurden Beschränkungen für Reisen zwischen Provinzen erlassen.
     
    In dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern ist vor allem die Metropole Istanbul stark betroffen. Dort wurden in der vergangenen Woche rund 800 Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitgeteilt hatte. Die Türkische Ärztevereinigung TTB warnte zudem vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Krankenhäuser seien mit Covid-19-Patienten überfüllt. Selbst die zusätzlich eingerichteten Stationen reichten nicht aus, um dem Bedarf gerecht zu werden.
  • 4/14/2021 5:28:11 PM   Sebastian Scheffel
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt, dass der derzeitige islamische Fastenmonat Ramadan eine beschleunigte Ausbreitung des Coronavirus im Nahen Osten und in Nordafrika zur Folge haben könnte. Bereits in der vergangenen Woche seien die Corona-Infektionsraten in diesen Regionen um 22 Prozent und die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus um 17 Prozent gestiegen, sagte der WHO-Regionalchef für die östlichen Mittelmeerländer, Achmed al-Mandhari, am Mittwoch in Kairo. 
     
    Der WHO-Vertreter sprach von einem „beunruhigenden Trend“, der sich während des Ramadan verschlimmern könnte, sollten die Gläubigen nicht die Corona-Regeln beachten. Der Ramadan hatte in den meisten mehrheitlich muslimischen Ländern der Welt am Dienstag dieser Woche begonnen.
     
    Es ist das zweite Jahr in Folge, dass der islamische Fastenmonat im Zeichen der Corona-Pandemie steht. Viele muslimisch geprägte Staaten haben Einschränkungen für Gläubige verhängt. So sollen sie etwa zu Hause beten, mancherorts gelten nächtliche Ausgangssperren. Al-Mandhari betonte, die Hygiene- und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus stünden im Einklang mit den Grundwerten des Islam: „Kümmere dich um deine physische Gesundheit und schade Anderen nicht.“
     
    Gläubige in Pakistan beim Fastenbrechen in einer Moschee (Foto: dpa)
  • 4/14/2021 4:57:20 PM   Sebastian Scheffel
    Der Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V hat am Mittwoch betont, dass sein Vakzin keine Blutgerinnsel verursache. „Eine umfassende Analyse der unerwünschten Ereignisse während der klinischen Studien und im Verlauf der Massenimpfungen mit dem Sputnik V-Impfstoff ergab, dass es keine Fälle von Hirnvenen- und Sinusthrombosen gab“, erklärte das staatliche Gamaleja-Zentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Impfstoff entwickelt hatte.
     
    Sputnik V ist wie die Impfstoffe von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson ein Vektor-Impfstoff. Dennoch gebe es große Unterschiede, betonte das Zentrum. Nach Impfungen mit den Präparaten von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson wurden vereinzelt schwere Blutgerinnsel-Fälle registriert.
     
    Sputnik V ist bislang noch nicht in der EU zugelassen. Russland hatte Sputnik V bereits im August zugelassen, noch vor dem Abschluss aller wissenschaftlichen Studien. Dies stieß international auf scharfe Kritik. Nach einer Anfang Februar in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie schützt das Vakzin aber zu mehr als 90 Prozent vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Damit hätte Sputnik V eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.
  • 4/14/2021 4:54:23 PM   Sebastian Scheffel
    Der Vorsitzende des deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat eine Bevorzugung von Impfzentren gegenüber Arztpraxen bei Impfstoff-Lieferungen kritisiert. Hausärztinnen und Hausärzte hätten in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie diejenigen seien, „die beim Impftempo auf die Tube drücken“, sagte Weigeldt der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Dass Impfzentren dennoch weiterhin strukturell bevorzugt werden, befremdet uns sehr.“
     
    Hausärztinnen und -ärzte wüssten über die Krankheiten ihrer Patientinnen und Patienten Bescheid und könnten sachgerecht und sinnvoll priorisieren, erklärte er. Das sei weitaus zeitsparender, als Menschen erst in der Praxis ein Attest auszustellen, mit dem diese dann über ein Call-Center einen Termin in einem weit entfernten Impfzentrum vereinbaren müssten.
     
    Der Vorsitzende des deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, fordert mehr Impfstoff für Hausarztpraxen (Foto: Lucas Bäuml).
  • 4/14/2021 3:47:01 PM   Sebastian Scheffel
    Auf Mallorca ist nun auch erstmals die brasilianische Coronavirus-Variante P1 festgestellt worden. Das bestätigte der Chef der Mikrobiologie von Palmas Krankenhaus Son Espases, Antonio Oliver, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Die Mutation sei am Vortag bei einer routinemäßigen genaueren Untersuchung, der sogenannten Sequenzierung, eines positiven PCR-Tests vom 29. März entdeckt worden. In Deutschland hatte es erheblichen Ärger ausgelöst, dass Zehntausende Deutsche zum Osterurlaub auf die beliebte Ferieninsel im Mittelmeer gereist waren.
     
    Ende März sei es bei einer Sportveranstaltung auf der Insel und privaten Kontakten zu einem Infektionsherd gekommen, sagte Oliver. 49 Personen seien damals auf Corona getestet worden, neun davon positiv. Die Infizierten hätten keine oder nur leichte Krankheitssymptome aufgewiesen und einige von ihnen seien schon wieder gesundgeschrieben. Nun sollten auch die anderen acht positiven Tests daraufhin untersucht werden, ob es sich ebenfalls um P1 handelte.
     
    Ein Testzentrum auf Mallorca, wo nun erstmals die brasilianische Coronavirus-Variante P1 festgestellt worden ist (Foto: dpa).
  • 4/14/2021 3:42:08 PM   Sebastian Scheffel
    Vor dem Hintergrund deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen schränkt Mecklenburg-Vorpommern die Betreuung in Kitas von kommenden Montag an deutlich ein. Dann ist landesweit nur noch eine Notbetreuung möglich, wie das Sozialministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte.
  • 4/14/2021 3:31:36 PM   Gustav Theile

    Nach der Abkehr Dänemarks vom Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca hat Tschechien Interesse an den übrig bleibenden Dosen bekundet. „Wir sind bereit, Astra-Zeneca von Dänemark abzukaufen“, schrieb Innenminister Jan Hamacek am Mittwoch bei Twitter. Unklar war indes, ob ein solcher Handel nach den EU-Beschaffungsregeln überhaupt möglich ist.

    Hamacek leitet kommissarisch auch das Außenministerium in Prag. Man versuche, in der ganzen Welt Impfstoff zu beschaffen, betonte der Sozialdemokrat. Zu diesem Zweck werde er am Montag nach Moskau reisen, um über eventuelle Lieferungen des russischen Impfstoffs Sputnik V zu verhandeln.

    Die dänische Gesundheitsverwaltung hatte ihren Verzicht auf den Astra-Zeneca-Wirkstoff mit sehr seltenen Fällen ungewöhnlicher Blutgerinnsel, Blutungen und niedriger Blutplättchenzahlen begründet. Anders als andere EU-Staaten setzt Tschechien den Astra-Zeneca-Impfstoff weiter ohne Altersbeschränkungen ein.

    Die Minderheitsregierung in Prag war wegen der zunächst schleppenden Impfkampagne unter Druck geraten. Bisher haben 768.250 Menschen beide Impfstoffdosen erhalten und sind damit vollständig geimpft. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

  • 4/14/2021 3:30:32 PM   Sebastian Scheffel
    Belgien will einige Corona-Einschränkungen lockern. So sollen nicht zwingend notwendige Ein- und Ausreisen von Montag an wieder erlaubt sein, wie Ministerpräsident Alexander De Croo am Mittwoch nach stundenlangen Regierungsberatungen in Brüssel sagte. Eine Woche später dürfen demnach wieder Einzelhandel ohne Terminvergabe sowie Friseure öffnen, im Freien sind dann Treffen mit zehn statt vier Personen erlaubt. Restaurants und Kneipen dürfen ihre Außenbereiche am 8. Mai nach monatelanger Pause wieder öffnen. Die nächtliche Ausgangssperre soll dann einem Versammlungsverbot weichen.
     
    Die Infektionszahlen in Belgien sind hoch – aber rückläufig. In den vergangenen zwei Wochen wurden täglich im Schnitt 471 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der Corona-Toten stieg im gleichen Zeitraum um fast 50 Prozent auf täglich durchschnittlich knapp 40. Die Intensivstationen in dem 11,5-Millionen-Einwohner-Land stehen unter großen Druck. Deshalb habe man sich für ein vorsichtiges Vorgehen entschieden, sagte De Croo am Mittwoch. Bislang sind mehr als zwei Millionen Belgierinnen und Belgier mindestens einmal geimpft worden – fast jeder fünfte Einwohner.
  • 4/14/2021 3:06:46 PM   Sebastian Scheffel
    In Italien wachsen nach Auskunft von regionalen Behörden die Vorbehalte, sich mit dem Vakzin von Astra-Zeneca impfen zu lassen. „Das ist ein Phänomen, das in den vergangenen Tagen gravierender geworden ist als wir gedacht haben“, sagt Giovanni Pavesi, oberster Vertreter der Gesundheitsbehörden in der größten Region des Landes, der Lombardei. Antonino Spirli, der amtierende Präsident der Region Kalabrien, sagt: „Die Zurückweisung von Astra-Zeneca wird in zahlreichen Regionen beobachtet.“
     
    Außerdem teilten die Gesundheitsbehörden in Italien mit, dass im Land vorerst die Verteilung des Vakzins von Johnson & Johnson nach dem Auftreten seltener Thrombosefälle gestoppt werden soll. Die erste Lieferung des Mittels sei in Italien am Dienstag eingetroffen, die Dosen würden aber zunächst nicht an die regionalen Impfzentren weitergeleitet.
  • 4/14/2021 3:05:13 PM   Sebastian Scheffel
    Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will ihre Einschätzung zur Sicherheit des Corona-Vakzins des amerikanischen Herstellers Johnson & Johnson in der kommenden Woche bekannt geben. Nach dem vorläufigen Stopp der Impfungen mit dem Vakzin in den Vereinigten Staaten und Südafrika aufgrund mehrerer schwerer Blutgerinnsel-Fälle erklärte die EMA am Mittwoch, sie untersuche derzeit alle gemeldeten Vorfälle und werde auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse entscheiden, „ob regulatorische Maßnahmen erforderlich sind“.
  • 4/14/2021 2:53:56 PM   Tobias Müller

    2075 Neuinfektionen: Softwarefehler drückt Hessens Impfquote

    Die Inzidenz in Hessen ist deutlich gestiegen. Nachdem die Feiertags- und Wochenenddelle vorüber ist, zeigt sich ein wieder schlechteres Bild vom Infektionsgeschehen im Land. Umso wichtiger ist, dass die Impftermine wahrgenommen werden.
  • 4/14/2021 2:46:17 PM   Tobias Müller

    Die Schweiz lockert ihre Corona-Regeln trotz steigender Infektionszahlen von kommendem Montag an. Unter anderem dürfen Restaurantterrassen, Kinos und Fitnesszentren ab 19. April wieder öffnen, wie die Regierung am Mittwoch in Bern bekanntgab. Auf den Terrassen gilt Sitz- und Maskenpflicht. Die Masken dürfen nur zum Verzehr abgelegt werden. „Die Zahlen steigen zwar, aber nicht sehr stark“, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Deshalb sei die Regierung bereit, „etwas mehr Risiken einzugehen.“

    Auf die Lockerungen hatten die Wirtschaftsverbände seit Tagen gedrungen. Die Regierung gab den Forderungen nach, obwohl die Zahl der gemeldeten Infektionen weiter steigt. Innerhalb von 14 Tagen wurden pro 100.000 Einwohner fast 303 Infektionen gemeldet (Stand Mittwochmorgen). Am Dienstag waren es fast 297 gewesen. Anders als in Deutschland wird in der Schweiz täglich keine Sieben-, sondern nur eine 14-Tage-Inzidenz ermittelt. Etwa acht Prozent der Bevölkerung waren bis Mittwoch vollständig geimpft.

  • 4/14/2021 2:20:37 PM   Tobias Müller
    Schweden setzt Impfungen mit dem Mittel des amerikanischen Herstellers Johnson & Johnson aus. Man werde von einem Einsatz absehen, bis die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ihre Prüfung abgeschlossen habe, teilt das Gesundheitsamt mit. Das Mittel ist in Schweden bislang nicht verimpft worden.
  • 4/14/2021 2:01:12 PM   Tobias Müller
  • 4/14/2021 2:00:18 PM   Tobias Müller

    In Thüringen droht ein Engpass bei der intensivmedizinischen Versorgung von schwer erkrankten Covid-19-Patienten. Deshalb werde bereits jetzt die Verlegung von Patienten in andere Bundesländer geprüft und vorbereitet, sagte der Jenaer Intensivmediziner Michael Bauer am Mittwoch auf Anfrage. „Wir rechnen mit einer deutlichen Zunahme der Patienten. In Thüringen ist die Situation ernst.“ Thüringen ist seit Monaten das Bundesland mit der höchsten Zahl an Corona-Neuinfektionen.
     

    „Das Problem ist Fachpersonal.“


    Bauer ist Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Jena und Koordinator für die Intensivversorgung in Thüringen. In seiner Klinik seien derzeit 15 ausgebildete Pflegekräfte der Bundeswehr im Einsatz, um das Personal zu entlasten. Betten und Beatmungsgeräte gebe es an den Thüringer Klinken genug, sagte der Mediziner. „Das Problem ist Fachpersonal.“

    Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen der Thüringer Krankenhäuser sei in den vergangenen Tagen auf das sehr hohe Niveau wie zum Jahreswechsel gestiegen, sagte Bauer. „Wir haben jetzt viele jüngere Patienten mit schweren Verläufen.“ Das Durchschnittsalter der auf der Intensivstation des Universitätsklinikums liegenden Covid-19-Patienten betrage 55 Jahre.

    Nach den bundesweiten Daten des Intensiv-Registers waren in Thüringen am Mittwoch rund 33 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt, von denen viele beatmet werden müssen. Nur noch sieben Prozent der Intensivbetten waren frei.

  • 4/14/2021 1:37:44 PM   Tobias Müller

    Die Schüler in Nordrhein-Westfalen sollen von nächstem Montag an wieder wechselweise in die Klassenzimmer zurückkommen. Das gelte für alle Kreise und kreisfreie Städte, in denen die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche unter 200 liege, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf. Nach der aktuell noch laufenden Homeschooling-Woche kehrt NRW damit vom Prinzip her wieder zu dem Schulmodus zurück, der vor den Osterferien praktiziert worden war.

    In dieser Woche lernen die meisten der landesweit 2,5 Millionen Schüler wegen ansteigender Corona-Zahlen im Distanzunterricht – mit Ausnahme der Abschlussklassen. Zudem ist derzeit Notbetreuung für die Klassen eins bis sechs an Grund- und Förderschulen vorgesehen.

    Im Präsenzbetrieb gelte eine Pflicht zum Selbsttest für die Schüler – zweimal pro Woche, betonte Gebauer. Das schaffe Sicherheit. Mit dem Wechsel aus Distanz- und Präsenzunterricht gebe man Kindern und Jugendlichen „ein Stück schulischer Normalität zurück“. Das Modell solle „für eine längere Zeit“ gelten. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Inzidenz) laut Robert Koch-Institut in NRW bei 148,4.

  • 4/14/2021 1:26:22 PM   Tobias Müller

    OECD-Chef fordert: „Wir brauchen eine dicke fette CO2-Steuer“

    Der scheidende OECD-Generalsekretär Angel Gurría fordert, den Neustart nach der Pandemie für den Klimaschutz zu nutzen. Schmutzige „Zombie“-Unternehmen will er pleite gehen lassen.
  • 4/14/2021 1:25:36 PM   Tobias Müller
    Mehr als 100.000 Schlüsselanhänger wurden zu der App fürs Corona-konforme Einchecken in Restaurants ausgegeben – und diese haben eine Sicherheitslücke. Der CCC nutzt das für eine Generalabrechnung mit dem Luca-System.

    Kritik des Chaos Computer Club: Luca-App offenbart mehr als sie soll
     

  • 4/14/2021 1:24:28 PM   Tobias Müller

    Ein bewegungsarmer Lebensstil erhöht laut einer neuen Studie das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und an der Krankheit zu sterben. Menschen, die sich in den mindestens zwei vorangegangenen Jahren vor ihrer Infektion körperlich wenig betätigten, laufen demnach eher Gefahr, wegen der Krankheit ins Krankenhaus und auf die Intensivstation zu müssen und daran zu sterben, als körperlich aktive Patienten.

    Für ihre im „British Journal of Sports Medicine“ veröffentlichten Studie beleuchteten die Forscher die Fälle von fast 50.000 Corona-Infizierten in den Vereinigten Staaten, die in den vorangegangenen zwei Jahren mindestens dreimal bei einer Klinik Angaben zu ihren körperlichen Aktivitäten gemacht hatten. Dabei stellte sich heraus, dass Bewegungsarmut für den Krankheitsverlauf ein wesentlich höheres Risiko darstellt als beispielsweise Rauchen, Fettleibigkeit oder Bluthochdruck.

    Lesen Sie hier: In der Corona-Krise mit dem Hula-Hoop-Reifen fit bleiben

    Körperlich inaktive Patienten haben der Studie zufolge ein doppelt so hohes Risiko, wegen Covid-19 ins Krankenhaus zu müssen, wie diejenigen aus der aktivsten Gruppe. Ihr Risiko, auf der Intensivstation zu landen, war 73 Prozent höher, ihr Sterberisiko war zweieinhalb Mal so hoch. Verglichen mit der mäßig aktiven Gruppe hatten die Inaktiven ein 20 Prozent höheres Risiko auf einen Krankenhausaufenthalt, ein um zehn Prozent höheres Risiko, auf die Intensivstation zu müssen und ein 32 Prozent höheres Sterberisiko.

  • 4/14/2021 1:11:48 PM   Gustav Theile

    Der Verband der Zoologischen Gärten hat von Bund und Ländern Unterstützung für die pandemiebedingten Einnahmenverluste angemahnt. In einem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Brief an das Bundeskanzleramt heißt es, anders als in anderen Bereichen könnten Zoos nicht einfach dicht gemacht werden: „Wir lassen unsere Tiere nicht im Stich und pflegen und versorgen sie natürlich weiter im vollen Umfang. Der Löwe geht eben nicht ins Homeoffice, also bleiben unsere Kosten unverändert hoch“, schreibt der Leipziger Zoodirektor und Verbandspräsident Jörg Junhold. In dem Verband sind nach eigenen Angaben rund 250 Zoologische Gärten und Tierparks mit mehr als 200.000 „zumeist nichtheimischen Wildtieren“ organisiert.

    „Wir tragen angesichts der momentanen Pandemieentwicklung die angedachten Maßnahmen zum verschärften Infektionsschutzgesetz ausdrücklich mit“, erklärte Junhold weiter. Allerdings könnten weitere, länger anhaltende Schließungen „ohne Zweifel den Konkurs für etliche Mitglieder bedeuten“. Die bisher zur Verfügung stehenden Überbrückungshilfen der Bundesregierung nützen den meisten Zoos nichts, da sie sich oft in kommunaler Trägerschaft befänden oder Rechtsformen hätten, „für die die zugesagten Mittel nicht nutzbar sind“.

  • 4/14/2021 12:40:30 PM   Tobias Müller
  • 4/14/2021 12:39:54 PM   Tobias Müller
    Frankreich will den Impfstoff von Johnson & Johnson wie geplant einsetzen. Die ersten Lieferungen seien angekommen, erklärt ein Regierungssprecher. Es sei wichtig, dass auch weiter das Mittel von Astra-Zeneca verwendet werde. Beide Impfstoffe sind in Verbindung mit seltenen Thrombosen gebracht worden.
  • 4/14/2021 12:31:57 PM   Tobias Müller
    Die Schüler in Nordrhein-Westfalen sollen ab Montag wieder in die Klassenzimmer zurückkehren dürfen – in einem Wechselmodell. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf am Mittwoch aus Koalitionskreisen. In dieser Woche waren die meisten Schüler direkt nach Ende der Osterferien wegen ansteigender Corona-Zahlen wieder im Distanzunterricht zu Hause. Details der Neuregelung wollte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Nachmittag vorstellen.
  • 4/14/2021 12:24:48 PM   Tobias Müller

    Impfstoff für Europa: Biontech/Pfizer vor riesigem EU-Anschlussauftrag

    Nach dem vorläufigen Auslieferungsstopp von Johnson & Johnson setzt die EU mittelfristig vor allem auf mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Biontech/Pfizer soll bis 2023 1,8 Milliarden Dosen liefern – und auch kurzfristig helfen.
  • 4/14/2021 12:15:23 PM   Tobias Müller

    Das EU-Land Dänemark verzichtet nun dauerhaft auf den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astra-Zeneca. Die Impfkampagne werde ohne das Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens fortgesetzt, gab der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung, Søren Brostrøm, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Den Impfkalender des Landes wird diese Entscheidung um einige Wochen zurückwerfen. Dänische Medien hatten bereits am Mittwochvormittag darüber berichtet.

    Dänemark hatte die Impfungen mit dem Präparat des britisch-schwedischen Herstellers am 11. März vorsorglich ausgesetzt und sie seitdem auch nicht wie andere Länder zumindest eingeschränkt wiederaufgenommen. Grund für den Impfstopp waren vereinzelte schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Personen, die zuvor mit dem Mittel gegen Covid-19 geimpft worden waren, darunter auch Todesfälle.

  • 4/14/2021 12:03:59 PM   Tobias Müller
    Die EU-Länder haben die Einführung sogenannter Corona-Reisepässe formell abgesegnet, wie aus Diplomatenkreisen verlautet. Damit soll die Wiedereröffnung des Tourismus im Sommer abgesichert werden. Details werden den Informationen zufolge gemeinsam mit dem Europäischen Parlament im Mai ausgehandelt. Die Zertifikate sollen Geimpften, von Genesenen und Personen mit negativen Corona-Tests das Reisen in der EU erleichtern. Beschränkungen zur Pandemiebekämpfung bedeuten für die Tourismusindustrie seit mehr als einem Jahr außerordentlich schwere Belastungen.
  • 4/14/2021 11:45:18 AM   Tobias Müller
    Die Hersteller Biontech und Pfizer wollen bis Ende Juni zusätzlich 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an Deutschland und die übrigen EU-Staaten liefern. Dies teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel mit.
  • 4/14/2021 11:40:48 AM   Tobias Müller

    Impfstoffverteilung: Gesundheitsministerium weist Kritik der Kassenärzte zurück

    Die Lieferungen an die Arztpraxen sollen nicht halbiert werden, heißt es in Berlin. Doch die Sorgen niedergelassener Ärzte bleiben bestehen. Die EU will derweil künftig vor allem auf mRNA-Impfstoffe setzen.
  • 4/14/2021 11:22:27 AM   Tobias Müller
    „Brandenburg wird erst einmal keine zusätzlichen Impftermine mit Biontech und Moderna vergeben können“, sagt Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen der Nachrichtenagentur Reuters. Hintergrund ist eine Entscheidung der Länder-Gesundheitsministerinnen und -minister, für die Zweitimpfung bei unter 60-Jährigen kein Astra-Zeneca mehr einzusetzen. „Wir müssen in den kommenden drei, vier Wochen rund 60.000 Biontech-Impfdosen kompensieren, die nun für die Zweitimpfung nach einer Astra-Zeneca-Impfung für unter 60-Jährige nötig sind“, sagt Stübgen. Die bereits zugesagten Impftermine blieben aber bestehen, betont der CDU-Politiker.
  • 4/14/2021 10:53:44 AM   Tobias Müller

    Zur Finanzierung des milliardenschweren Corona-Wiederaufbaufonds will die EU über Jahre hinaus jeweils rund 150 Milliarden Euro Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen. Wie aus einem Dokument der EU-Kommission hervorgeht, sollen bis 2026 dazu diverse Geldmarktpapiere und Anleihen platziert werden – die Laufzeiten reichen dabei von unter einem Jahr bis hin zu 30 Jahren. Mit den Plänen würde die EU-Kommission zum größten Emittenten von Papieren in der Euro-Währung aufsteigen. Mit den Geldern soll ein 750 Milliarden Euro schwerer Aufbaufonds gespeist werden, der besonders schwer von der Pandemie betroffenen EU-Staaten wieder auf die Beine helfen soll.

    Lesen Sie hier: Haushaltskommissar Hahn will im Juli mit Schuldenaufnahme beginnen

    Sobald alle 27 nationalen EU-Parlamente ein dafür nötiges Gesetz ratifiziert haben, will die Kommission mit der Schuldenaufnahme beginnen. Die Rückzahlung der Anleihen soll aus dem EU-Haushalt geleistet werden. Bundestag und Bundesrat haben bereits grünes Licht für die gemeinsame Schuldenaufnahme der EU für den Corona-Wiederaufbaufonds gegeben. Gegen die Pläne sind beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe allerdings Klagen anhängig. Deswegen kann das Gesetz vorerst nicht in Kraft treten. Dabei drängt die Zeit: Erste Gelder aus dem EU-Fonds sollen bereits im Frühsommer fließen

  • 4/14/2021 10:35:58 AM   Tobias Müller
  • 4/14/2021 10:35:43 AM   Tobias Müller
    Nach Angaben des RKI und des Bundesgesundheitsministeriums wurden am 13. April 530.537 Impfdosen verabreicht. 5.186.135 Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig geimpft. Das entspricht 6,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Insgesamt haben 14.058.329 Menschen mindestens eine Impfdosis in Deutschland erhalten.
  • 4/14/2021 10:23:53 AM   Tobias Müller

    Die EU-Kommission will bei den nächsten Bestellungen für Corona-Impfstoffe vor allem auf die neuartige mRNA-Technologie setzen, die zum Beispiel Biontech/Pfizer und Moderna nutzen. Dies bestätigten Kommissionskreise am Mittwoch in Brüssel. Dies bedeute aber nicht, dass Hersteller wie Astra-Zeneca und Johnson & Johnson bei künftigen Verträgen bereits aus dem Rennen seien oder deren Verträge nicht verlängert würden. Entsprechende Berichte seien falsch, sagte ein EU-Beamter. Es sei viel zu früh, darüber jetzt zu entscheiden.

    Astra-Zeneca und Johnson & Johnson nutzen für ihre Corona-Impfstoffe eine andere Wirkweise mit Hilfe sogenannter Adenoviren. Zuletzt waren beide Vakzine mit Blutgerinnseln im Gehirn in Verbindung gebracht worden. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt den Impfstoff von Astra-Zeneca dennoch weiter. Beim Vakzin von Johnson & Johnson läuft eine weitere Prüfung. Der Konzern hat die Auslieferung in Europa vorerst ausgesetzt.

  • 4/14/2021 9:50:20 AM   Tobias Müller
    Die Türkei befürchtet wegen Reiseeinschränkungen Russlands zur Corona-Eindämmung das Fernbleiben von rund 500.000 Touristen, wie Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy dem Sender NTV sagt. Russland hat Flüge in die Türkei bis zum 1. Juni massiv eingeschränkt. Das faktische Flugverbot könnte allerdings – abhängig von den Corona-Infektionszahlen – verkürzt werden, wurde Ersoy vom Sender zitiert. Die Türkei, für Millionen Russen ein beliebtes Urlaubsziel, musste bereits 2020 ein Umsatzminus von rund zwei Drittel im wichtigen Tourismussektor wegstecken. Die Beziehungen zwischen Russland und dem Nato-Mitglied Türkei haben sich zuletzt eingetrübt. Jüngst sicherte die Türkei der Ukraine Hilfe bei Friedensbemühungen im Konflikt mit Russland zu.
  • 4/14/2021 9:47:54 AM   Tobias Müller
    Virologe Christian Drosten zieht eine ernüchternde Bilanz zu dem Nutzen der Antigen-Schnelltests. Praktische Erfahrungen in Diagnose-Laboren hätten gezeigt, dass Schnelltests erst einen Tag nach den ersten Symptomen anschlagen würden. „Da ist man aber schon drei Tage lang infektiös“, sagt der Charité-Virologe im NDR-Podcast Coronavirus-Update" (Dienstag). Deshalb sei es gefährlich, sich nach einer einmaligen Anwendung auf das Ergebnis eines Schnelltests zu verlassen – für Einlasskontrollen, etwa beim Konzert-Besuch, im Restaurant oder im Theater eigneten sich Schnelltests daher nicht. In den nächsten Monaten erwartet Drosten Studiendaten zu diesem Effekt.
     
    „Wenn man davon ausgeht, dass eine infizierte Person in der Regel acht Tage lang ansteckend ist, heißt das: An fünf von acht Tagen entdecke ich mit dem Antigentest eine Infektion, an drei Tagen werde ich sie übersehen.“

    Dennoch seien Schnelltests für die Öffnungsstrategien in Deutschland wichtig. „Wir brauchen diese Schnelltests unbedingt“. Ein richtiger Schritt sei es etwa Unternehmen zu verpflichten, mit Antigentests Mitarbeiter wöchentlich zu testen. Ebenso sinnvoll sei es, solche Tests in Schulen regelmäßig bereitzustellen. „Selbst wenn bei einer Testung nicht alle Infektionen entdeckt werden, bei der nächsten Testung nach zwei oder drei Tagen werden die Infektionen dann nachgewiesen.“
     
  • 4/14/2021 9:36:57 AM   Tobias Müller

    Tests ab Ende April: Wiesbaden lässt Abwasser auf Coronaviren untersuchen

    Um das Infektionsgeschehen in der Stadt besser einschätzen zu können, lässt Wiesbaden ab Ende April in einem Testprojekt das Abwasser auf Coronaviren untersuchen.
  • 4/14/2021 9:31:26 AM   Tobias Müller
    Polen meldet 803 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die zweihöchste Zahl seit dem Beginn der Pandemie. Viele der ursprünglich bis Montag angedachten Beschränkungen würden um eine Woche verlängert, gibt Gesundheitsminister Adam Niedzielski bekannt. Allerdings sollen dann Sport im Freien zugelassen werden und Kindergärten wieder öffnen. Hotels bleiben dagegen bis zum 3. Mai geschlossen. In Polen leben 38 Millionen Menschen.
  • 4/14/2021 8:41:02 AM   Tobias Müller
    Die SPD will im Nachtragshaushalt des Bundes für 2021 zusätzliche Ausgaben von zwei Milliarden Euro für Kinder und Jugendliche durchsetzen. Ihr Parlamentarischer Geschäftsführer Carsten Schneider spricht von einem „Corona-Aufhol-Paket“, das seine Fraktion zuvor für die Bereiche der frühkindlichen und schulischen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen hatte. Dabei gehe es unter anderem um zusätzlichen Nachhilfeunterricht. „Das ist eine klare Hausnummer. Das wollen wir im Nachtragshaushalt verändern.“
  • 4/14/2021 8:35:28 AM   Tobias Müller
    Die EU-Kommission will einem Medienbericht zufolge die Impfstoff-Verträge mit Astra-Zeneca und Johnson & Johnson nicht verlängern. Brüssel wolle sich statt dessen auf die mRNA-basierten Covid-19-Vakzine wie die von Pfizer/Biontech und Moderna konzentrieren, berichtete die Zeitung La Stampa mit Verweis auf das italienische Gesundheitsministerium.
  • 4/14/2021 8:30:29 AM   Tobias Müller
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    F.A.Z. Exklusiv: Wie Dax-Konzerne gegen Corona impfen und testen

    Fast alle Mitglieder der ersten Börsenliga stellen ihren Mitarbeitern kostenlose Tests zur Verfügung. BASF und die Allianz machen nun sogar mit betrieblichen Impfungen der eigenen Mitarbeiter Tempo, zeigt eine F.A.Z.-Umfrage unter den 30 Dax-Unternehmen.
  • 4/14/2021 8:15:47 AM   Tobias Müller

    Thailand befürchtet einen größeren Corona-Ausbruch, nachdem die Behörden abermals eine Rekordzahl an Neuinfektionen verzeichnet haben. Innerhalb von 24 Stunden seien 1335 neue Fälle registriert worden, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha ordnete an, dass alle Beamten soweit wie möglich im Homeoffice arbeiten sollen. Dem Privatsektor wurde empfohlen, ebenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

    In Dutzenden Provinzen wurden zudem Reisebeschränkungen verhängt. Die Regierung befürchtet, dass sich das Virus durch das traditionelle Neujahrsfest Songkran, das am Dienstag begonnen hatte und die ganze Woche dauert, weiter ausbreitet. Während des größten Volksfestes des Jahres kehren viele Thais in ihre Heimatstädte zurück und feiern das neue Jahr im Kreise ihrer Familien. Die ausgelassenen Wasserschlachten – ein Markenzeichen der Feierlichkeiten – wurden allerdings bereits im Vorfeld verboten.

  • 4/14/2021 7:38:56 AM   Cai Philippsen
    Steiler Anstieg auch beim 7-Tage-Mittel:  
  • 4/14/2021 7:13:57 AM   Patrick Schlereth
    Im Tauziehen um strengere Corona-Regeln angesichts steigender Infektionszahlen hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) die „Bundes-Notbremse“ verteidigt. „Unverantwortlich wäre es jetzt, eine ganz lange wissenschaftliche Debatte darüber zu führen, was man alles auch anders machen könnte, ohne zu handeln“, sagte der SPD-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch). „Wir können jetzt nicht Doktorarbeiten und Habilitationen schreiben. Wir müssen die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen.“

    Die sogenannte Bundes-Notbremse sieht einheitliche Regelungen wie Ausgangsbeschränkungen für Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner vor. Unter anderem dürfen bei einer höheren Inzidenz zudem die meisten Läden, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie die Gastronomie nicht öffnen. „Ausgangsbeschränkungen wirken. Wir haben in vielen Ländern gesehen, dass sie zu einer Senkung der Infektionen beitragen“, betonte der Kanzlerkandidat der SPD. Die Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschloss das Kabinett am Dienstag.

    Über die genaue Ausgestaltung der Novellierung dürfte aber im Bundestag noch viel diskutiert werden – bereits kurz nach Bekanntwerden des Entwurfs wurde hier vor allem an den geplanten Ausgangsbeschränkungen Kritik laut. „Es geht darum, Kontakte zu beschränken und das ist ein Weg, das zu erreichen - neben vielen anderen, die ebenfalls in dem Gesetz vorgesehen sind“, betonte Bundesfinanzminister Scholz.

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