Coronavirus

Coronavirus Live


  • 10/23/2020 6:08:36 PM   Guido Franke
    Jetzt in der Multimedia-Ausgabe der F.A.Z.: Wie Corona den Gemeinsinn herausfordert, was aus Trumps Rettung der Industrie wurde und wie Thailands König Bayern zu seiner zweiten Heimat machte.

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  • 10/24/2020 2:55:20 AM   Christina Schott
    In Deutschland sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 10.000 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Wie das Robert-Koch-Institut (RK) am frühen Samstagmorgen mitteilte, wurden bis Freitag insgesamt 10.003 Todesfälle verzeichnet. Zuletzt starben 37 weitere Menschen im Zusammenhang mit der Infektion.
  • 10/24/2020 2:49:52 AM   Christina Schott
    Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermutlich 80 Millionen Babys unter einem Jahr in diesem Jahr keine Impfung gegen Polio erhalten. 2020 dürfte das schwerste Jahr sein, das die Männer und Frauen je erlebt haben, die sich weltweit für die Ausrottung der Krankheit einsetzen, berichtete die WHO zum Welt-Polio-Tag an diesem Samstag. Erst im August hatten die WHO und afrikanische Länder das Ende der von Wildtypen des Virus hervorgerufenen Infektionskrankheit auf dem afrikanischen Kontinent verkündet. So galt Polio nur noch in zwei Ländern als Problem: Afghanistan und Pakistan. Es gibt aber eine seltene, von Impfungen stammende Form von Polio, und davon gab es in diesem Jahr in einigen Ländern Ausbrüche, so die WHO, darunter im Jemen, in Sudan und Südsudan.
  • 10/24/2020 2:36:14 AM   Christina Schott
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder(CSU) will trotz zunehmender Kritik an seiner Corona-Politik an seinem Kurs festhalten. „Ich habe keinen Grund, meinen Kurs zu ändern“, sagte Söder der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). „Wir haben mit allen grundsätzlichen Einschätzungen Recht behalten“, betonte er. Der CSU-Chef wies insbesondere den Vorwurf zurück, er höre nicht auf andere. „Ich habe kein Problem damit, gute Ideen anderer aufzugreifen und dies auch zu sagen“, sagte Söder der Zeitung. Dass die Corona-Debatte hitziger geworden ist, bringe ihn nicht aus der Ruhe: „Es ist sicher anstrengend. Aber ich habe große Geduld. Ich schlafe gut und esse anständig. Und ich treibe Sport, wann immer ich Zeit dafür finde.“
  • 10/24/2020 1:58:46 AM   Christina Schott
    In Frankreich gelten im Kampf gegen das Coronavirus neue Maßnahmen. Ab Samstag betrifft dort die nächtliche Ausgangssperre rund zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes, also rund 46 Millionen Menschen. Die Ausgangssperre gilt in 54 Départements und dem französischen Überseegebiet Französisch-Polynesien. Neu ist die Ausgangssperre zum Beispiel im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg und auf Korsika. Außerdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen. Im Großraum Paris und acht weiteren Metropolen ist die Ausgangssperre bereits seit einer Woche in Kraft. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen in den betroffenen Gebieten zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Straße aufhalten.
    Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen ist stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Am Freitag überschritt dort die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Fälle die Millionen-Marke. Bis Freitagabend habe es insgesamt 1,04 Millionen bestätigte Fälle gegeben, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Auch für die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurde mit 42.032 ein neuer Spitzenwert vermeldet. Im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus starben bisher mehr als 34.500 Menschen. Seit einer Woche gilt erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann.
  • 10/24/2020 1:12:54 AM   Christina Schott
    Im Vatikan sind zwei weitere Mitglieder der päpstlichen Schweizergarde positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit stieg die Zahl der nachweislich infizierten Gardisten auf 13, wie die Schweizergarde am Freitag mitteilte. Es gebe bisher keine schweren Krankheitsverläufe, nur einige der Gardisten zeigten Symptome wie Fieber, Husten, Gelenkschmerzen und einen Verlust des Geruchssinns, hieß es weiter. Die bunt uniformierten Wachen schützen Papst Franziskus und seine Residenz. Ein größerer Corona-Ausbruch unter den Gardisten könnte daher auch für den Papst gefährlich werden, der mit seinen 83 Jahren zur Risikogruppe gehört. Dem Argentinier war im Alter von 21 Jahren wegen einer schweren Pneumonie ein Teil der rechten Lunge entfernt worden. Er gilt aber für sein Alter als relativ gesund.
  • 10/24/2020 12:36:17 AM   Christina Schott
    Die süditalienische Region Kampanien will zur Eindämmung des Coronavirus einen Lockdown verhängen. Die jüngsten Daten zeigten, dass die bisher verhängten Maßnahmen keine Wirkung zeigten, sagte der Präsident der Region, Vincenzo de Luca, in einem Video auf Facebook. „Wir müssen alles schließen, ausgenommen die Unternehmen, die wichtige Güter produzieren und transportieren.“ Für 40 Tage müsse alles geschlossen werden. „Wir müssen einen letzten Versuch machen, um die Dinge in den Griff zu bekommen.“ Die meisten Schulen in der Region sind bereits geschlossen. In Neapel setzte die Polizei am Abend Tränengas gegen Demonstranten ein, die gegen die anstehenden strengeren Beschränkungen protestierten. Kampanien meldete am Freitag 2280 neue Coronafälle und kommt damit an zweiter Stelle nach der norditalienischen Region Lombardei mit 4916 Neuinfektionen.
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    Ladenbetreiber protestieren gegen einen Lockdown in der süditalienischen Region Kampanien. 
  • 10/23/2020 11:59:53 PM   Christina Schott
    Die deutschen Krankenhäuser sehen sich für den derzeitigen starken Anstieg der Zahl von Coronavirus-Patienten gut gerüstet. „Die Krankenhäuser sind hoch alarmiert, ohne hektisch zu sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, dem „Mannheimer Morgen“. Gegenwärtig gebe es mehr als 8000 freie Intensivbetten, wobei durch Verschieben nicht notwendiger Behandlungen weitere 10.000 Betten frei gemacht werden könnten.
    „Außerdem müssen nicht alle Patienten, die mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kommen, intensivmedizinisch behandelt werden“, sagte Baum. Nach seinen Angaben werden derzeit rund 6000 Patienten in Krankenhäusern wegen der von dem neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19 behandelt, etwa tausend von ihnen liegen auf der Intensivstation. „Die Kapazitäten werden noch lange reichen, ehe es bedenklich wird“, betonte der Hauptgeschäftsführer der Krankenhausgesellschaft.
    Damit die Lage in den nächsten Wochen und Monaten aber nicht außer Kontrolle gerate, sei insgesamt sehr viel Vorsicht und Einsatzbereitschaft gefordert, sagte Baum. Jeder Bürger müsse selbst vorbeugend tätig sein und der Aufforderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) folgen, nicht notwendige Kontakte zu vermeiden. Baum sieht Deutschland insgesamt gut für die zweite Corona-Welle gerüstet: „Unser Gesundheitssystem schneidet bei der Bewältigung der Pandemie weltweit mit am besten ab.“
    Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hatten in den vergangenen Tagen in Deutschland neue Spitzenwerte erreicht. An zwei Tagen in Folge wurden jeweils mehr als 11.000 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft die Lage als sehr ernst ein.
  • 10/23/2020 11:53:59 PM   Christina Schott
    In der Corona-Pandemie sind die Besucherzahlen des Eiffelturms in Paris im Vergleich zum Vorjahr um rund 80 Prozent gesunken. Der Umsatz sei um 70 Prozent zurückgegangen, teilte die Betreiberfirma Sete mit. Das französische Wahrzeichen kann demnach pro Tag von etwa 25.000 Besuchern besichtigt werden, derzeit sind es aber nur rund 2500. Der Rückgang ist den Angaben zufolge auf die strikten Maßnahmen zurückzuführen, die die französische Regierung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verhängt hat. Aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre müssen die Betreiber den Turm vor Mitternacht schließen. Wegen der Abstandsregeln können zudem die Aufzüge von weniger Menschen gleichzeitig genutzt werden.
    Embedded PolopolyImage
    Am stärksten mache sich derzeit das Fehlen der Touristen bemerkbar, sagte Isabelle Esnous von der Betreiberfirma Sete. 80 bis 85 Prozent der Menschen, die den Eiffelturm besichtigen, kommen demnach aus dem Ausland. Deshalb konzentrieren sich die Betreiber nun verstärkt auf französische Besucher, die beispielsweise einen Familienausflug machen: Im ersten Stock wurde ein Lehrpfad zur Geschichte des Turms für Kinder eröffnet. Dies sei „der beste Zeitpunkt, um den Turm wiederzuentdecken“, teilte Sete mit. Derzeit gebe es weder Gedränge noch lange Wartezeiten.
  • 10/23/2020 11:44:03 PM   Christina Schott
    Die Einreise von Deutschland nach Dänemark ist seit Samstag, 0 Uhr, nur noch eingeschränkt möglich. Aufgrund der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen hat das Nachbarland im Norden Deutschland zum Risikoland erklärt. Das bedeutet, dass nur noch Einreisen kann, wer einen triftigen Grund nachweisen kann. Das kann zum Beispiel ein Verwandtenbesuch, ein Vorstellungsgespräch oder eine Beerdigung sein. Auch Berufspendler und Studenten dürfen weiter einreisen. Ausnahmen gelten außerdem für die Bewohner der Grenzregion Schleswig-Holstein und für Besitzer eines Ferienhauses. Den triftigen Grund muss man an der Grenze angeben.
  • 10/23/2020 11:42:37 PM   Christina Schott
    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 30.026 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf mehr als 5,3 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 571 auf 156.471 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA und Indien weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.
  • 10/23/2020 9:33:37 PM   Frederic Zauels
    Die normalerweise eher unernsten Punk-Musiker der „Ärzte“ als Interviewpartner mit einem ernsten Anliegen in den „Tagesthemen“: Bei einem ungewöhnlichen Auftritt in der ARD-Nachrichtensendung hat die Berliner Band an die Politik appelliert, in der Corona-Krise die Kulturbranche nicht zu vergessen. Die Menschen, die in der Musikszene arbeiten, würden in Zeiten von Corona ignoriert, sagte „Ärzte“-Sänger Farin Urlaub. Die Band hatte die Tagesthemen am Freitagabend mit einem Mini-Auftritt eröffnet – damit gab es erstmals Live-Musik in der Nachrichtensendung.
     
    „Das Problem ist tatsächlich, wir nehmen Kultur als gegeben hin, Kultur ist einfach immer da“, sagte Urlaub. Dabei falle zu wenig auf, dass Kultur nicht nur kommerziell erfolgreiche Bandmusiker wie sie selbst brauche, sondern einen ganzen Unterbau: Clubbetreiber, sogenannte Roadies, also Technik- und Aufbauhelfer, sowie kleinere Bands, die noch keine Plattenverträge haben. Wenn das wegbreche, sei das ein „langfristiger Schaden“. Schlagzeuger Bela B. berichtete, dass wegen der fehlenden Auftrittmöglichkeiten in der Krise viele dieser Menschen seit sieben Monaten keine Arbeit hätten. „Wir hoffen, die Politiker dazu zu bringen, diese Branche mit 1,4 Millionen Menschen auch zu sehen.“ Autokonzerte oder Stream-Konzerte spielten für die Band als Überbrückungsmöglichkeit in der Corona-Krise keine Rolle. „Das passt nicht zu uns. Unser Publikum muss sich aneinander reiben“, sagt Bela B. Ihre geplante Tour hatten „Die Ärzte“ auf das nächste Jahr verschoben. Am Freitag hatte die Band ihr neues Album „Hell“ veröffentlicht, bereits im August die erste Single daraus.
     
    Die Band "Die Ärzte" bei einem alten Live-Auftritt (Bild dpa)
  • 10/23/2020 9:15:11 PM   Frederic Zauels
    Im britischen Wales ist am Freitagabend ein zweiwöchiger Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft getreten. „Unser Ziel ist es, dass wir dieses Maß an Einschränkungen in Wales vor Weihnachten nicht mehr brauchen werden“, sagte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am Freitag. 3,1 Millionen Menschen sind in dem britischen Landesteil von der Maßnahme betroffen. Zudem wurden mehrere Regionen Englands in die höchste Corona-Warnstufe eingestuft. Ab Samstag gelten damit für 7,3 Millionen Briten strengere Corona-Maßnahmen. In Wales, das eigene Maßnahmen verhängt hat, dürfen die Menschen seit 18.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) ihre Häuser nicht mehr verlassen. Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, müssen ebenso wie Restaurants, Cafés und Bars geschlossen bleiben. Nur dringend benötigte Arbeitskräfte dürfen ihr Zuhause während der Ausgangssperre verlassen. Treffen mit Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes sind nur Alleinlebenden und Alleinerziehenden gestattet.
     
    Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt es nach dem ersten landesweiten Lockdown im März bisher ab, abermals so weitreichende Maßnahmen zu beschließen. Johnson setzt stattdessen auf ein abgestuftes Warnsystem und örtliche Maßnahmen. Großbritannien gehört zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Mit mehr als 44.000 Corona-Toten weist es die höchste Opferzahl des Kontinents auf.

  • 10/23/2020 9:12:41 PM   Frederic Zauels
    Mehrere Abgeordnete des slowakischen Parlaments haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Parlamentspräsident Boris Kollar brach am Freitag eine laufende Sitzung ab und organisierte Corona-Schnelltests für alle anwesenden Abgeordneten. Wie der TV-Nachrichtensender TA3 am Freitagabend berichtete, fielen einige der Schnelltests positiv aus. Zuvor hatte der Chef der rechtsextremen Volkspartei Unsere Slowakei LSNS, Marian Kotleba, seinen positiven Befund öffentlich gemacht.  Zu der für Dienstag festgelegten Fortführung der Parlamentssitzung würden nun nur Abgeordnete zugelassen, die einen negativen Test vorweisen könnten, erklärte Parlamentspräsident Kollar. Kotleba verlangte, dass alle 150 Abgeordneten des Parlaments in Bratislava in Quarantäne gehen müssen. Der LSNS-Chef gehörte bisher zu den energischsten Gegnern der geltenden Corona-Regeln. Vor seiner eigenen Infektion bezeichnete er die Pandemie in digitalen Medien als „Erfindung“, die zur Unterdrückung der Bürger diene.
  • 10/23/2020 8:25:24 PM   Frederic Zauels
    Eine Impfung gegen das Coronavirus soll nach Willen des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden für alle Menschen in den Vereinigten Staaten kostenlos sein. Auch für Bürger ohne Krankenversicherung müsse die Regierung eine kostenfreie Schutzimpfung garantieren, sagte Biden am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware. In Amerika sind Millionen Menschen aus Kostengründen nicht krankenversichert. Experten hoffen, dass es im kommenden Jahr einen allgemein verfügbaren Impfstoff geben wird.
     
    Biden erneuerte außerdem seine Kritik am Krisenmanagement von Präsident Donald Trump. „Er hat Amerika aufgegeben“, sagte der 77-Jährige. Der Republikaner habe immer noch keinen schlüssigen Plan, die Pandemie einzudämmen. „Er will nur, dass wir angesichts der schrecklichen Todeszahlen und dem Schmerz für so viele Amerikaner abstumpfen und resignieren“, sagte Biden. Er tritt bei der Wahl am 3. November gegen Trump an.
     
    Biden stellte am Freitag abermals seinen Plan vor, um die Pandemie einzudämmen. Unter anderem will Biden im Fall eines Wahlsiegs die Kapazität für Corona-Tests massiv ausbauen, sich im ganzen Land für das verpflichtende Tragen von Masken einsetzen (die er im vergangenen TV-Duell exemplarisch mit dabei hatte) und die heimische Produktion von Schutzkleidung deutlich ausbauen.
     
    Joe Biden (Bild Getty Images)
  • 10/23/2020 8:16:20 PM   Frederic Zauels
    Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an die Mitarbeiter seiner Behörde appelliert, sich im privaten Bereich besser vor Ansteckung zu schützen. In einer Videobotschaft an die Polizeibeamten sagte er am Freitag, aktuell seien 136 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. 1574 Bundespolizisten befinden sich nach seinen Worten derzeit vorsorglich in Quarantäne. „Wenn wir ausfallen, geht das Licht aus“, mahnte Romann. Deshalb hätten alle Mitarbeiter der Bundespolizei die Pflicht, sich gesund zu erhalten, „das gilt auch im privaten Bereich“. Dort seien die Risiken höher als im Dienst. „Vermeidet Infektion, auch wegen möglicher Langzeitfolgen“, appellierte er an die Beamten. An diesem Wochenende hilft die Bundespolizei mit 500 Einsatzkräften in Berlin mit bei der Durchsetzung der Corona-Regeln.
     
    Bundespolizisten kontrollieren gemeinsam mit Bahn-Mitarbeiter das Einhalten der Hygieneregeln. (Bild dpa)
  • 10/23/2020 8:07:39 PM   Simon Hüsgen
    Der Pharmakonzern AstraZeneca darf einem Zeitungsbericht zufolge seine klinische Impfstoffstudie in den Amerika fortsetzen. Das hätten die Gesundheitsbehörden entschieden, berichtet das "Wall Street Journal". Die Studie liegt seit dem 6. September auf Eis. Sie musste nach einer ungeklärten Erkrankung bei einem Probanden unterbrochen werden. AstraZeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.
     
    Auch der amerikanische Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson's kann laut einem Zeitungsbericht seine Impfstoffstudie in Kürze wieder aufnehmen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass eine Erkrankung bei einem Probanden nicht im Zusammenhang mit dem Impfstoff stehe, meldet die "Washington Post". J&J hatte die Phase-3-Wirksamkeitsstudie Ende September gestartet und musste sie kürzlich wegen der Erkrankung des Studienteilnehmers stoppen.
  • 10/23/2020 6:23:35 PM   Frederic Zauels
    In Frankreich ist die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf mehr als eine Million gestiegen. Das französische Gesundheitsministerium meldet gut 1,041 Millionen Fälle, 42.032 mehr als 24 Stunden zuvor. Frankreich ist das siebte Land, in dem die Marke von einer Million bestätigten Ansteckungen überschritten wird – nach den Vereinigten Staaten (inzwischen 8,4 Millionen), in denen die amerikanische Seuchenbehörde CDS für den vergangenen Tag 74.380 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldete, Indien (7,8 Millionen), Brasilien (5,3 Millionen), Russland (1,5 Millionen) sowie Argentinien und Spanien mit je knapp über einer Million.
  • 10/23/2020 6:04:13 PM   Frederic Zauels

    Baden-Württemberg: Gericht weist Eilantrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab

    FAZ.NET Zwei Schüler aus dem Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg wollten die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Unterricht kippen. Vergeblich.
  • 10/23/2020 5:45:57 PM   Frederic Zauels
    Wie funktioniert richtiges Lüften? An Berliner Schulen ist das offensichtlich nicht allen Lehrern und Schülern bekannt. Sie sollen das regelmäßige Öffnen und Schließen von Fenstern deshalb nun „trainieren“, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag mitteilte. An den Schulen sollen dazu 3500 CO2-Messgeräte verteilt werden, die sich das Land eine Million Euro kosten lässt.
     
    Lüften sei eine der wichtigsten Maßnahmen in geschlossenen Räumen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, erklärte Scheeres. „Die CO2-Messgeräte sind eine Unterstützung, um den richtigen Lüftungsrhythmus in den schulischen Lerngruppen zu trainieren. Sie zeigen an, wann die Luft verbraucht ist und liefern damit wichtige Anhaltspunkte, ob das bisherige Vorgehen bereits optimal ist.“
     
    Die Vorgaben der Bildungsverwaltung für die Schulen sehen vor, Klassenräume immer vor und nach dem Unterricht und mindestens einmal in der Mitte jeder Unterrichtsstunde mehrere Minuten lang komplett durchzulüften, zudem in Pausen. Da es dabei im Winter selbst in geheizten Räumen frisch werden kann, sollen die Schüler warme Kleidung tragen.
     
    Um Schulfenster in der kalten Jahreszeit nicht ständig öffnen zu müssen, sind sogenannte Luftreiniger in der Diskussion. Nach ersten Tests an einigen Schulen werde nun der Hygienebeirat die Ergebnisse auswerten, sagte eine Sprecherin der Bildungsverwaltung. Danach sollen Fachleute der Charité prüfen, ob solche Systeme Sinn machen.
     
    Richtig lüften bedeutet auch: Das Fenster stets "auf Kipp" zulassen, genügt nicht. (Bild dpa)
  • 10/23/2020 5:29:53 PM   Frederic Zauels
    Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie dürfen sich in Dänemark künftig nicht mehr als zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Das teilt Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit. Zuvor waren Gruppen von 50 Menschen erlaubt. Zudem werde der Verkauf von Alkohol ab 22.00 Uhr untersagt und eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Innenräumen eingeführt. Polen schließt derweil von Samstag an alle Restaurants und verbietet Versammlungen mit mehr als fünf Personen. Belgien macht die Freizeitparks dicht.

  • 10/23/2020 5:11:14 PM   Frederic Zauels
  • 10/23/2020 4:40:42 PM   Frederic Zauels
    Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Städte und Gemeinden stärker bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten unterstützen. Nordrhein-Westfalen werde nicht nur rund 200 Landesbedienstete zur Unterstützung der Gesundheitsämter abstellen, sondern auch die Mittel für rund 800 Aushilfskräfte in Vollzeit bereitstellen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Das Aushilfspersonal soll für bis zu sechs Monate bei der Corona-Bekämpfung helfen. Die Kommunen spielten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Pandemie, betonte Laumann. Sie hätten ihr Personal in den Gesundheitsämtern bereits stark ausgebaut. Der Bund stelle Soldaten der Bundeswehr in beträchtlicher Zahl zur Verfügung.
     
    Das Gesundheitsamt im Kreis Heinsberg (Bild dpa)
  • 10/23/2020 4:23:11 PM   Frederic Zauels

    Coronazahlen auf Höchststand: Infektionsrisiko Berlin

    FAZ.NET Trotz der höchsten Zahl an Corona-Infizierten aller Bundesländer unternimmt Berlin nur das Allernötigste. Nun wird sogar ein Bundesliga-Spiel mit tausenden Zuschauern erlaubt. Das bestärkt Corona-Leugner.
  • 10/23/2020 4:12:33 PM   Frederic Zauels
    In Großbritannien werden 20.530 neue Infektionen gemeldet, etwas weniger als am Vortag mit 21.242. Zudem werden 224 Corona-Tote registriert. Am Vortag waren es 189.
  • 10/23/2020 3:58:30 PM   Frederic Zauels
    In Italien sind der Regierung zufolge in den vergangenen 24 Stunden 19.143 Neuinfektionen registriert worden. Ein solcher Wert wurde seit dem Ausbruch der Krankheit noch nie in Italien erreicht, und er liegt auch deutlich über dem jüngsten Rekord vom Donnerstag (16.079). Die Zahl der Todesfälle blieb dagegen mit 91 unter dem Wert von Donnerstag (136) zurück und ist zudem weit entfernt von den Totenzahlen beim Höhepunkt der Pandemie im März und April. Damals lag der Höchstwert der täglich gezählten Todesfälle bei mehr als 900. Genau wie im Frühjahr ist aber auch dieses Mal die Lombardei rund um die Finanzmetropole Mailand am härtesten getroffen, auch wenn die Infektionen insgesamt derzeit deutlich mehr über das ganze Land verteilt sind. Im Sommer hatte sich die Lage entspannt.
  • 10/23/2020 3:37:54 PM   Frederic Zauels
    Am Montag muss die CDU-Spitze eine weitreichende Entscheidung treffen: Was tun mit einem Wahlparteitag in Corona-Zeiten? Schwierig – die Meinungen gehen auch in der Partei weit auseinander. Während etwa der Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, trotz drastisch steigender Corona-Infektionszahlen unbedingt an dem in sechs Wochen geplanten Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden festhalten will, ist eine Verschiebung ebenso im Gespräch wie eine noch weiter abgespeckte Form des Parteitages. Auf einer Veranstaltung der CDU Hamburg, sagte Merz, die CDU müsse den Parteitag „stattfinden lassen, trotz Corona – und wir sollten auch nicht zulassen, dass da der Vergleich gemacht wird zwischen Volksfest, Oktoberfest und Fußballspiel“. Parteien hätten einen Verfassungsauftrag und seien Teil einer demokratischen Ordnung.
     
    „Parteitage, Wahlen in politischen Parteien sind Voraussetzung dafür, dass unsere Demokratie funktioniert.“
     
    Das sagte Merz weiter. Am Montag soll die CDU-Spitze eine Entscheidung darüber treffen. Die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstag), man werde im Detail über die Ausgestaltung eines Parteitags sprechen. „Natürlich werden wir die dynamische Entwicklung der Corona-Lage genau im Blick haben und bei der Planung berücksichtigen.“ Nur der CDU-Bundesvorstand könne über Einberufung, Verschiebung oder Absage von Parteitagen entscheiden.
     
    Friedrich Merz (Bild dpa)
  • 10/23/2020 3:25:14 PM   Frederic Zauels
    Schleswig-Holsteins Oberverwaltungsgericht hat das sogenannte Beherbergungsverbot für Touristen aus Corona-Hotspots gekippt. Das Gericht in Schleswig stufte die Regelung am Freitag als rechtswidrig ein. Es erklärte die Regelung in einem Eilverfahren auf Antrag von zwei Hotelbetrieben aus Rostock für außer Vollzug gesetzt, bis eine Entscheidung in der Hauptsache getroffen ist. Dieser Beschluss sei allgemeinverbindlich, so dass sich jede Person darauf berufen könne und künftig auch von Gerichten und Behörden zu beachten sei. Er sei unanfechtbar (Az. 3 MR 47/20).
     
    Die Schleswiger Richter folgten damit Gerichtsentscheidungen in anderen Bundesländern. „Veranlasst ist die Entscheidung durch die dringende Notwendigkeit, schwere wirtschaftliche Nachteile für die im Land existierenden Beherbergungsbetriebe abzuwehren“, erläuterte das OVG. Nach der bisher geltenden Beherbergungsregel dürfen Touristen aus Gebieten mit hohen Corona-Zahlen – ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – im Norden nur dann in Hotels oder Ferienwohnungen übernachten, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Test vorlegen. Dies verstößt laut OVG gegen das im Grundgesetz verankerte Gebot der Gleichbehandlung.
     
    Besucher an Deutschlands wohl berühmtesten Strand, Westerland, auf Sylt (Bild dpa)
     
    Das Hamburgische Verwaltungsgericht hat am Freitag hingegen eine Beschwerde gegen das Beherbergungsverbot für Touristen aus Corona-Risikogebieten ohne Negativtest zurückgewiesen. Das Verwaltungsgericht habe zwar gewisse Bedenken, ob die Beschränkung in der Corona-Eindämmungsverordnung ausreichend durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt und angemessen sei. Im Hinblick auf die gegenwärtig erhöhte Gefahrenlage und nach einer Abwägung der Folgen habe das Gericht die Beschwerde aber abgelehnt (Az. 7 E 4337/20). Gegen die Entscheidung kann das Unternehmen das Hamburgische Oberverwaltungsgericht anrufen.
  • 10/23/2020 3:21:55 PM   Frederic Zauels
    Einen schönen, frühen Abend nun auch von meiner Seite. Ich werde Sie heute durch den Abend begleiten und mit den neuesten Entwicklung rund um das Coronavirus versorgen. Beginnen wir mit dem Nachbar Österreich. Dort stoßen die deutschen Reisewarnungen und besonders die neue bayerische Testpflicht für Berufspendler aus Corona-Risikogebieten auf Ablehnung. Politiker und Wirtschaftsvertreter kritisierten die seit Freitag geltende bayerische Maßnahme, die einen wöchentlichen PCR-Test von einpendelnden Arbeitnehmern fordert. „Eine gewisse Vorbereitungszeit wäre wünschenswert gewesen“, teilte Tirols Landeschef Günther Platter mit.
     
    Am Donnerstag hatte die Bundesregierung – neben anderen Nachbarländern – fast ganz Österreich ab kommenden Samstag als Corona-Risikogebiet eingestuft. Österreichs Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) will am Dienstag bei einem Besuch bei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch über Corona-Beschränkungen und die ausgeweiteten Reisewarnungen sprechen. „Wir bedauern die Entscheidung der deutschen Regierung eine Reisewarnung über große Teile Österreichs zu verhängen, und die damit verbundenen weiteren Maßnahmen“, teilte sie am Freitag mit. „Wir brauchen treffsicherere Kriterien und ein einheitliches Vorgehen bei Reisewarnungen und Quarantäneregelungen.“
  • 10/23/2020 2:23:10 PM   Tobias Müller
    In den Vereinigten Staaten sind nach einer Reuters-Zählung 76.195 neue Corona-Fälle registriert worden. Dies stellt den zweitgrößten Tagesanstieg seit dem 16. Juli dar, als 77.299 Ansteckungen registriert wurden. Am stärksten betroffen sind Texas mit 6820 Fällen und Kalifornien mit 6365 Fällen.
  • 10/23/2020 2:22:55 PM   Tobias Müller

    Nach Abmahnung der AfD: Schäuble hält an Maskenpflicht im Bundestag fest

    Abgeordnete und Mitarbeiter der AfD-Fraktion im Bundestag haben Wolfgang Schäuble per Abmahnung aufgefordert, die Regelung zurückzuziehen. Doch der Bundestagspräsident bleibt bei seiner Position.
  • 10/23/2020 2:21:01 PM   Tobias Müller

    Im stark von dem Corona-Virus betroffenen Berchtesgadener Land können die Menschen nun auch nach 20.00 Uhr wieder Essen zum Mitnehmen bestellen oder abholen. Das Landratsamt änderte seine strenge Allgemeinverfügung vom Dienstag in diesem Punkt, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Gegen die Regelung hatte ein Betreiber eines Gastronomiebetriebs am Vortag beim Verwaltungsgericht München Klage und Eilantrag eingereicht.

  • 10/23/2020 2:17:52 PM   Tobias Müller
    Uganda ernennt Covid-Beauftragte für jedes Dorf, insgesamt 87.000. Sie werden vom Staat bezahlt und mit medizinischem und hygienischem Gerät sowie Packungen für Tests ausgestattet. Bisher gab es im ostafrikanischen Binnenstaat schon Freiwillige und in jedem Ort auch Gesundheits-Arbeitsgruppen, die auf der Erfahrung im Bekämpfen HIV/Aids und von Ebola aufbauen. Der Covid-19-Beauftragte informiert die Dorfbevölkerung und koordiniert in Vollzeitarbeit Tests und Aufsicht über Quarantäne; zudem erfasst er Daten und gibt sie weiter. Uganda hat bisher bei einer Bevölkerung von 43 Millionen 11.000 Fälle und 98 Todesopfer, berichtet der frühere Afrika-Korrespondent der F.A.Z., Robert von Lucius.
  • 10/23/2020 1:48:28 PM   Tobias Müller

    Wegen einer technischen Störung am Robert Koch-Institut ist es am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Corona-Infektionszahlen aus den Bundesländern gekommen. Durch einen Ausfall eines Webservers beim RKI am Donnerstagnachmittag seien knapp drei Stunden bis 17.30 Uhr Übermittlungen von den Gesundheitsämtern zu den zuständigen Landesbehörden und von denen zum RKI gestört gewesen, teilte eine RKI-Sprecherin am Freitag mit und bestätigte Medienberichte über eine technische Panne beim RKI.

    Anschließend habe der Server aber wieder funktioniert und es sei auch noch sehr viel übermittelt worden. „Es kann aber sein, wenn ein Gesundheitsamt es nicht nach 17.30 Uhr noch mal versucht hat, dass diese Daten dann heute fehlen“, teilte die Sprecherin weiter mit. Die fehlenden Daten würden am Freitag automatisch im Laufe des Tages mit übermittelt und erschienen dann morgen in der Publikation. „Wie groß die Datenlücke ist, kann sich erst dann zeigen“, ergänzte Glasmacher.

    In Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen am Donnerstag offenbar deutlich höher als vom RKI gemeldet. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums gingen am Freitag bei elf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW null Neuinfektionen in die RKI-Statistik ein. Betroffen waren auch Großstädte und Corona-Hotspots wie Dortmund, Duisburg und Wuppertal. Die Zahlen könnten erst am Samstag in die Statistik einfließen, sagte ein Ministeriumssprecher.

  • 10/23/2020 1:35:33 PM   Tobias Müller

    Maske mit Bacon-Duft: Speck zum Einatmen

    Homer Simpson gefällt das: Eine Firma aus Austin stellt jetzt Masken her, die als „Breathable Bacon“ fungieren. Auf den ersten Blick ist das bizarr – auf den zweiten Blick eine geniale Idee.
  • 10/23/2020 1:34:35 PM   Tobias Müller
    Die Niederlande beginnen mit der Verlegung von Patienten, die an den Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, nach Deutschland. Grund ist, dass die Kapazitäten in den Kliniken im Nachbarland angesichts des zweiten Welle von Coronavirus-Infektionen an ihre Kapazitätsgrenzen kommen.
  • 10/23/2020 1:18:21 PM   Tobias Müller

    „Unter keinen Umständen werden wir die Grenzen wieder schließen.“

    Die für Wettbewerbsfähigkeit zuständigen EU-Minister haben sich ungeachtet stark steigender Corona-Infektionen für offene Grenzen ausgesprochen. „Unter keinen Umständen werden wir die Grenzen wieder schließen“, sagte der für Binnenmarktfragen zuständige EU-Kommissar Thierry Breton am Freitag nach einer informellen Videokonferenz. „Da waren wir uns alle einig.“ Der gemeinsame europäische Binnenmarkt sei „eine Säule der Widerstandsfähigkeit Europas“.

  • 10/23/2020 1:11:39 PM   Tobias Müller
    Die Hansestadt Hamburg hat den Winterdom wegen der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen abgesagt. Es sei in den vergangenen Tagen ja schon durchgeklungen, „dass die Wahrscheinlichkeit, eine solche große Veranstaltung (...) durchzuführen, bei dieser starken Infektionsdynamik nicht vertretbar wäre“, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag nach einer Sondersitzung des Senats. „Deswegen haben wir heute das so entschieden.“ Am Freitag war die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Hamburg mit 360 auf einen Rekordwert gestiegen.

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    Das Hamburger Volksfest
    im Jahr 2016 (Foto: dpa)
  • 10/23/2020 12:56:07 PM   Tobias Müller
    Zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Hamburg hat der Senat am Freitag eine weitere Kontaktbeschränkung beschlossen. Nur noch zehn Personen aus zwei Hausständen sollen sich ab Montag im öffentlichen oder privaten Raum treffen dürfen. Die Begrenzung auf zwei Hausstände gilt nicht für familiäre Beziehungen.
  • 10/23/2020 12:50:42 PM   Tobias Müller

    Kommentar zu Facebook Dating: Zweite Welle, zweite Chance

    FAZ.NETFacebook Dating ist, weil die irische Datenschutzbehörde Einwände hatte, mit acht Monaten Verspätung in Deutschland gestartet. Die zweite Welle der Kontaktbeschränkungen könnte dem Konzern in die Hände spielen.

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