Coronavirus

Coronavirus Live


  • 3/9/2020 5:03:09 PM   Kim Maurus
    Der Dax hat zu Wochenbeginn einen der schwärzesten Tage seiner mehr als 30 Jahre alten Geschichte erlebt. Wegen wachsender Rezessionssorgen und der zusätzlichen Gefahr eines Ölpreiskrieges flohen die Anleger am Montag panikartig aus dem Aktienmarkt und flüchteten in sichere Häfen. Das deutsche Leitindex hatte zwischenzeitlich fast 1000 Punkte eingebüßt und schloss 7,94 Prozent tiefer bei 10.625,02 Punkten. Dies ist auf Schlusskursbasis gerechnet der größte prozentuale Tagesverlust seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel ging am Ende um 6,70 Prozent auf Talfahrt und stand damit bei 23.091,71 Punkten.
  • 3/9/2020 4:58:15 PM   Johanna Dürrholz
    Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht angesichts der stark wachsenden Zahl an Coronavirusfällen jetzt die Gefahr einer Pandemie. „Da das Coronavirus in so vielen Ländern angekommen ist, ist die Gefahr einer Pandemie sehr real geworden“, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. „Aber es wäre die erste Pandemie in der Geschichte, die kontrolliert werden kann“, fügte er hinzu. Die Eindämmungsmaßnahmen zahlreicher Regierungen seien wichtig und richtig, um so viele Menschen wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen. „Es gibt viele Beispiele von Ländern, die gezeigt haben, dass die Maßnahmen helfen.“
    Es gibt keine offiziellen Kriterien der WHO, ab wann ein Krankheitsgeschehen als Pandemie einzuordnen ist. Landläufig wird
    darunter eine Krankheit verstanden, die sich unkontrolliert über Kontinente hinweg ausbreitet. „Ob wir jetzt von Pandemie reden oder nicht: Die Spielregel ist, dass man nie aufgeben darf“, sagte Tedros.
  • 3/9/2020 4:55:24 PM   Kim Maurus
    Gute Nachrichten aus China: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind dort mehr als 70 Prozent der Coronavirus-Patienten bereits wieder gesund. Von den mehr als 80.000 Erkrankten in China hätten mehr als 70 Prozent die Krankenhäuser wieder verlassen können, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Die Volksrepublik sei auf dem Weg, „die Epidemie unter Kontrolle zu bringen“.
  • 3/9/2020 4:47:27 PM   Patrick Schlereth
    Der französische Automobilhersteller Renault hat ein Reiseverbot für alle seine Mitarbeiter erlassen. Es gilt von sofort an und bis auf weiteres. Das verlautet nach Informationen der FAZ aus Unternehmenskreisen.
  • 3/9/2020 4:34:08 PM   Kim Maurus
    Wegen der Corona-Epidemie können sich Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege ab sofort unkompliziert für sieben Tag krank schreiben lassen. Voraussetzung dafür ist eine telefonische Rücksprache mit dem Arzt, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband in Berlin mitteilten. Die Patienten müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen und bekommen eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit bis maximal sieben Tage ausgestellt. Die Regelung gilt den Angaben zufolge für Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen.
  • 3/9/2020 4:07:15 PM   Kim Maurus
    Die Deutsche Bank sagt ihre 150-Jahrfeier ab. Wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit könne das Geldhaus nicht am Festakt zum Jubiläum am 21. März festhalten, heißt es in einem Brief von Konzernchef Christian Sewing und Aufsichtsratschef Paul Achleitner an die Belegschaft. „Zum einen geht es selbstverständlich um die Gesundheit aller Beteiligten. Wir wollen nicht riskieren, dass unsere Gäste oder die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sich anstecken“, heißt es in dem Schreiben. „Zum anderen ist eine verlässliche Planung angesichts der jüngsten Ereignisse in Deutschland und Europa so nicht mehr möglich.“
  • 3/9/2020 3:47:10 PM   Kim Maurus
    In Deutschland gibt es die ersten beiden bestätigten Todesfälle wegen des Coronavirus. Es handele sich um eine Person in Heinsberg und eine in Essen, teilte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Montag mit.
  • 3/9/2020 3:38:41 PM   Kim Maurus
    Manche Orte sind in Corona-Zeiten ziemlich unbeliebt, hat unsere Kollegin Livia Gerster festgestellt.
  • 3/9/2020 3:34:24 PM   Christina Lopinski
    Eine Mitarbeiterin der europäischen Grenzschutzagentur Frontex zählt zu den Patienten, bei denen in Polen das Virus nachgewiesen wurde. Alle Frontex-Mitarbeiter, die mit der Erkrankten in Kontakt waren, seien gebeten worden, sich für 14 Tage in Quarantäne zu begeben, sagte eine Frontex-Sprecherin. Die Frontex-Zentrale in Warschau sei am Montag vorübergehend geschlossen worden, damit die Räume desinfiziert werden können, sagte die Sprecherin der Grenzschutzagentur. Die Mitarbeiter würden ihrer Arbeit von zuhause aus nachgehen. Die Fortführung aller Frontex-Einsätze sei nicht beeinträchtigt.
  • 3/9/2020 3:31:43 PM   Kim Maurus
    Das ursprünglich für den 19. März angesetzte Europa-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt kann nicht wie geplant in Basel stattfinden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Montag mit dem Krisenstab entschieden, diese Partie nicht zu bewilligen. Wo und ob das Spiel stattdessen stattfindet, steht bislang nicht fest.
  • 3/9/2020 3:30:47 PM   Christina Lopinski
    Erst Fieber messen, dann Grenze überqueren: Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung hat Polen an den wichtigsten Grenzübergängen mit Deutschland und Tschechien Kontrollen eingeführt. Zunächst würden alle Busse sowie Fahrzeuge mit mehr als acht Insassen bei der Einreise über die deutsch-polnischen Grenzübergänge Kolbaskowo, Swiecko, Olszyna und Jedrzychowice sowie über den tschechisch-polnischen Übergang Gorzyczki kontrolliert, teilte der Regierungschef Mateusz Morawiecki mit. Später sollen die Kontrollen demnach schrittweise ausgebaut werden und zudem nach und nach auch Züge, Autofähren und andere Transportmittel im Grenzverkehr einschließen.
  • 3/9/2020 3:22:46 PM   Christina Lopinski
    Wegen der Infektionsrisiken verschiebt Volkswagen die nächste Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg. Wie der Betriebsrat am Montag ankündigte, soll das Treffen mit üblicherweise mehr als 13 000 Teilnehmern vom bisher geplanten 19. März auf zunächst „unbestimmte Zeit“ vertagt werden.
  • 3/9/2020 3:20:00 PM   Christina Lopinski
    In einem Krankenhaus in Sachsen-Anhalt geht der Klinikbetrieb weiter, obwohl sich ein Arzt mit dem Virus infiziert hat. Das Krankenhaus entwickelt derweil eigene Quarantäne-Maßnahmen. Das Personal werde nun durchgehend Mund-Nase-Schutz tragen, sagte der stellvertretende Landrat und Gesundheitsdezernent des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Bernhard Böddeker, an diesem Montag.  Direkte Kontaktpersonen würden täglich getestet. Patienten, die direkten Kontakt zu dem Arzt hatten, würden im Krankenhaus isoliert oder unter häusliche Quarantäne gestellt, wenn das möglich sei. Den anderen Patienten werde geraten, ihre Kontakte zu reduzieren. Neue Patienten werden derzeit nicht aufgenommen, die Notaufnahme ist geschlossen und es gilt eine Besuchssperre. Die Anordnung gelte zunächst bis Dienstag, dann werde neu entschieden, sagte Böddeker. Das Krankenhaus in Zerbst hat den Angaben des Landkreises zufolge derzeit 75 Patienten und verfügt über 175 Betten. Dort arbeiten rund 200 Menschen. Es solle möglichst wenig Personal ausgetauscht werden, sagte Böddeker. Der Gesundheitsdezernent zeigte sich optimistisch, dass die Ansteckungsgefahr angesichts der ohnehin geltenden Hygienemaßnahmen in der Klinik gering ist.
  • 3/9/2020 3:13:01 PM   Christina Lopinski
    Italien hat nach Einschätzung des CDU-Europapolitikers Peter Liese viel mehr Coronavirus-Infektionen als bekannt. Anders ließen sich die mehreren Hundert Todesfälle kaum erklären, sagte der Europaabgeordnete und Arzt an diesem Montag in Brüssel. „Ich bin sehr beunruhigt durch die Situation in Italien.“ Italien hat die höchste Zahl an nachgewiesenen Covid-19-Toten nach China. Große Teile des Nordens wurden zu Sperrzonen erklärt. Liese appellierte auch an die Bürger in Deutschland, die Epidemie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und Hygieneregeln immer zu beachten. Auch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Absage von Großveranstaltungen seien gerechtfertigt. Es gehe darum, die Krankheitswelle zu verzögern, um Zeit für die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen zu gewinnen, sagte Liese. Wie lange sich die Coronavirus-Krise hinziehen werde, sei heute nicht vorherzusagen.
  • 3/9/2020 3:08:34 PM   Christina Lopinski
    Die Bürger würden gebraucht, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Das Robert Koch-Institut spricht unterdessen von einer „ernsten Lage“.
  • 3/9/2020 3:00:11 PM   Christina Lopinski
    Die Zahl der Corona-Infektionsfälle in Hessen steigt auf 25. Das sagte der hessische Sozialminister Kai Klose auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden.
  • 3/9/2020 2:59:01 PM   Christina Lopinski
    Entwarnung für die medizinische Versorgung in Deutschland: Der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, Karl Broich, sieht keine Lieferengpässe für Medikamente in Deutschland mindestens bis Herbst. Es sei sehr schnell klargeworden, dass die Arzneimittelproduktion in der  schwer betroffenen chinesischen Provinz Hubei für die deutsche Versorgung markttechnisch „überhaupt keine Bedeutung" habe. „Aktuell haben wir keine Hinweise darauf, dass wir in gravierende Engpässe hineinlaufen werden", sagte er mit Blick auf Warnungen, dass ausfallende chinesische Lieferungen an medizinischen Wirkstoffen zu Problemen führen könnten.
  • 3/9/2020 2:56:45 PM   Christina Lopinski
    Das Wort „Geisterspiel" ist aktuell populär in der Fußballbundesliga. Viele Spiele werden in nächster Zeit ohne Zuschauer stattfinden. Hinter den Kulissen wird über kostenfreie TV-Übertragungen diskutiert. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Sky erklärte dazu am Montag: „Zu sämtlichen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind wir kontinuierlich in engem Austausch und in Abstimmung mit unserem langjährigen Partner DFL.“
  • 3/9/2020 2:50:05 PM   Christina Lopinski
    Wir müssen das Land schützen, indem wir die Notmaßnahmen der sogenannten roten Zonen auf die gesamte Nation ausweiten.
    Italiens Oppositionschef Matteo Salvini fordert eine Sperrzone für ganz Italien. Die Regierung in Rom, die Europäische Union und die Europäische Zentralbank sollten umgehend handeln, um die wirtschaftlichen Schäden der Krise auszugleichen, fordert Salvini. Italien hat die höchste Zahl an nachgewiesenen Covid-19-Toten nach China. Die Region Lombardei mit Mailand und 14 andere Provinzen wie Venedig und Parma wurden bereits zu Sperrzonen erklärt. Viele Menschen nutzten allerdings ein Kontroll-Vakuum am Wochenende, um Züge in Richtung Süditalien zu nehmen.
  • 3/9/2020 2:45:17 PM   Johanna Dürrholz
    Zum Eindämmen der Coronavirus-Epidemie hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch das Absagen von Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern für sinnvoll – wenn das Infektionsrisiko hoch ist. „Die Zahl 1000 heißt ja nicht: Alles da drunter ist per se ok und alles da drüber ist per se nur
    problematisch“, sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin.
    Alle Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern sollten aus Sicht seines Ministeriums in den kommenden Wochen und Monaten grundsätzlich nicht stattfinden. Das gebiete die Corona-Lage und das Ziel, die Ausbreitung zu verlangsamen. Kleinere Veranstaltungen müssten individuell auf das Infektionsrisiko hin betrachtet werden.
     
    Die Größenordnung 1000 Teilnehmer begründete Spahn damit, dass sie europäischer Standard geworden sei. „Es gab ein Bedürfnis danach, das habe ich gespürt in vielen Gesprächen, mal einen Parameter zu haben“, fügte er hinzu. Spahn kritisierte zudem, dass es in den vergangenen Tagen aus seiner Sicht in bestimmten Regionen Deutschlands und bei bestimmten Ereignissen zu zaghaft zu Absagen gekommen sei. Mit dem Festlegen der Zahl habe er auch denjenigen den Rücken stärken wollen, die solche Entscheidungen zu treffen haben.
  • 3/9/2020 2:44:15 PM   Christina Lopinski
    Nach dem Coronavirus-Verdacht in Neustadt/Dosse befinden sich laut Amtsdirektor der Kleinstadt 4000 bis 5000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Mehrere Lehrer einer Gesamtschule in Neustadt/Dosse (Kreis Ostprignitz-Ruppin) hatten Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Berlinerin. Daraufhin ordnete das Gesundheitsamt die häusliche Isolation an. Das betrifft laut Behörde die Schüler der Gesamtschule, Lehrer, Verwaltungsmitarbeiter und die Angehörigen.
  • 3/9/2020 2:42:04 PM   Kim Maurus
    In einigen Ländern sind auch hochrangige Politiker vom Coronavirus betroffen. In Portugal hat sich Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wegen einer möglichen Infektion mit dem Virus in eine zweiwöchige Selbstisolation begeben. In der Ukraine wählte die frühere ukrainische Gesundheitsministerin Sorjana Skalezkaja aus Solidarität mit China-Rückkehrern diesen Weg. In den Vereinigten Staaten begab sich der republikanische Senator Ted Cruz freiwillig in Quarantäne, weil er vor mehr als einer Woche einem späteren Covid-19-Patienten bei einer Konferenz (CPAC) die Hand geschüttelt habe. Auch der Kongressabgeordnete Paul Gosar aus Arizona – ebenfalls Republikaner – gab an, vorerst zuhause bleiben zu wollen. In Italien haben sich mehrere Politiker nachweislich infiziert. Neben dem Präsidenten der Region Piemont, Alberto Cirio, und dem Chef der Armee, General Salvatore Farina, ist auch der Parteichef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, darunter. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54 Jahre alte Politiker in einem Video bei Facebook. Besonders schwer betroffen ist Iran. Lokalen Medien zufolge sind mindestens acht Offizielle an der Lungenkrankheit gestorben. Neben dem ehemaligen Vizeaußenminister Hussein Scheicholeslam gehören die neugewählte Abgeordnete Fatemeh Rahbar und ein Berater des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu den Opfern. 14 weitere Offizielle wurden positiv getestet – darunter der Vizegesundheitsminister Iradsch Haritschi sowie Vizepräsidentin Massumeh Ebtekar.
  • 3/9/2020 2:38:08 PM   Johanna Dürrholz
    Wann wird es einen Impfstoff geben? „Bereits im Sommer bis Herbst dieses Jahres rechne ich damit, dass wir erste klinische Prüfungen auch in Deutschland haben mit neuen Impfstoffplattformen, umgestellt auf das neue Coronavirus", sagte Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts bei der Pressekonferenz zum Stand der Forschung zum Coronavirus.

    Schon 2021 könne es möglicherweise weitere Testphasen geben, bei denen vielleicht sogar Personen, die besonderen Schutzes bedürfen, diesen schon bekommen könnten. „Vorausgesetzt, dass die jetzigen Prüfungen der Phase 1 ergeben, dass der Stoff immugen ist, dass er verträglich ist und dass es keine größeren Sicherheitsprobleme gibt."
  • 3/9/2020 2:26:27 PM   Johanna Dürrholz
    Wenn wir es schaffen, die Zahl der Neuinfektion möglichst niedrig zu halten – indem jeder im Alltag mithilft, durch eigenes Verhalten Infektionsrisiken für sich und für andere zu reduzieren, oder indem wir als Gesellschaft auf Dinge verzichten –, gewinnen wir Zeit, um besser und intensiver forschen zu können.
    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Stand der Forschung zum Coronavirus
  • 3/9/2020 2:19:09 PM   Johanna Dürrholz
    Natürlich begünstigt die Globalisierung die Ausbreitung eines solchen Virus, aber weltweite Infektionswellen mit verheerenden Auswirkungen hat es auch in der Vergangenheit schon gegeben.
    Das sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) bei der Pressekonferenz zum Stand der Forschung zum Coronavirus. Die Globalisierung biete andererseits die Chance, „solche Infektionswellen auch global abgestimmt zu bekämpfen und die Folgen abzumildern“, so Karliczek weiter.
  • 3/9/2020 2:14:11 PM   Johanna Dürrholz
    „Achtsamkeit, ja. Alarmismus, nein“, sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in einer Pressekonferenz zum Stand der Forschung zum Coronavirus.

    Drei Punkte stünden für das Bildungsministerium im Zentrum, so Karliczek:
    1. Forscherinnen und Forscher sollten das Virus besser verstehen können
    2. Medikamente zur Behandlung von Erkrankten müssten entwickelt werden
    3. Die Entwicklung eines Impfstoffes müsse mit aller Intensität vorangetrieben werden
    „Bei aller Erwartungshaltung brauchen wir Geduld. Die medizinische Forschung dauert, und wir können an dieser Stelle leider keine Wunder erwarten“, so Karliczek weiter. Man sei aber im Gesundheitsbereich „nie so gut aufgestellt gewesen wie heute“.
  • 3/9/2020 2:08:56 PM   Kim Maurus
    Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet erstmals seit der globalen Finanzkrise mit einer fallenden Nachfrage nach Erdöl. Wie die IEA in ihrem veröffentlichten Monatsbericht schreibt, geht sie für das ganze Jahr 2020 von einem Rückgang der Erdölnachfrage um 90.000 Barrel je Tag aus. Bisher war die Organisation noch von einem Anstieg um 800.000 Barrel je Tag ausgegangen.
  • 3/9/2020 2:05:37 PM   Christina Lopinski
    Nachdem an den asiatischen und europäischen Börsen die Kurse stark gefallen sind, fängt der Handel in Amerika gar nicht erst richtig an. Wenige Minuten nach dem Start wurde dieser ausgesetzt.
  • 3/9/2020 2:03:03 PM   Christina Lopinski
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Deutschland mit den angekündigten Maßnahmen der Koalition gut gerüstet für die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld seien bereits in der Finanzkrise erfolgreich gewesen, sagte Merkel an diesem Montag. Außerdem sollten Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) noch in dieser Woche Maßnahmen vorlegen, wie die Liquidität von Firmen verbessert werden könne. Die Bundesregierung wolle außerdem Investitionen weiter steigern. Merkel sagte, das Coronavirus werde sich weiter ausbreiten. Bisherige Maßnahmen seien aber nicht vergebens gewesen. Das wirksamste Mittel sei nun der „Faktor Zeit“, um eine Überlastung etwa von Ärzten und Krankenhäusern zu verhindern. Die Ausbreitung des Virus müsse verlangsamt werden – auch damit die Wissenschaft forschen könne für einen Impfstoff. Außerdem müsse der zusätzliche Bedarf an Schutzausrüstung gedeckt werden sowie an Intensiv-Betten.
  • 3/9/2020 1:55:22 PM   Johanna Dürrholz
    In Spanien breitet sich das Coronavirus immer schneller aus, wie unser Korrespondent Hans-Christian Rößler berichtet. Am Montag wurden mehr als tausend Fälle registriert. 26 Menschen kamen bisher ums Leben. Allein in der Region Madrid stieg die Zahl der Neuinfektionen von Sonntag bis Montagmittag von 202 auf 469 Fälle. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte so bald wie möglich einen Plan mit Notmaßnahmen an. Angeblich werden auch Einschränkungen beim Verkehr erwogen. In der baskischen Stadt Victoria wurden am Montag alle Kindergärten, Schulen und die Universität geschlossen. Im Baskenland registrierten die Behörden bisher mehr als hundert Infektionen.
  • 3/9/2020 1:49:59 PM   Christina Lopinski
    Jens Spahn (CDU) spricht sich nun doch für die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen aus und rät, öffentliche Verkehrsmittel so gut es geht zu meiden.
  • 3/9/2020 1:46:17 PM   Johanna Dürrholz
    Die Skisaison in Südtirol wird wegen der Coronavirus-Krise beendet. Die Gastbetriebe und Seilbahnbetreiber verpflichteten sich zu einem vorzeitigen Ende der Wintersaison, teilte der Hoteliers- und Gastwirteverband am Montag mit. Die Unternehmen würden ab diesem Mittwoch bis mindestens 3. April schließen. „Unseren Betrieben empfehlen wir, sich zu bemühen, den Gästen im Rahmen der Möglichkeiten Ausweichtermine anzubieten und bei Stornierungen möglichst kulant entgegenzukommen“, hieß es in der Mitteilung.
    Die Skilifte in der Lombardei sind schon gesperrt. Auch im Trentino sollen die Liftanlagen ab Mittwoch schließen. Italien ist besonders stark von der Corona-Krise betroffen und hat die Region Lombardei und 14 andere Provinzen zu Sperrzonen erklärt. Südtirol gehört zu den beliebtesten Skiregionen auch deutscher Urlauber. Die Bundesregierung hatte die Provinz als Risikogebiet
    eingestuft. Die Gegend gehört aber nicht zu den Sperrzonen, die die italienische Regierung ausgerufen hatte. Die Zahl der Infektionen steigt auch in Südtirol.
  • 3/9/2020 1:38:45 PM   Christina Lopinski
    Wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen hat die Internationale Bachakademie Stuttgart ihre diesjährige Bachwoche kurzfristig abgesagt. Insgesamt waren zwischen dem 13. und 21. März rund ein Dutzend Meisterkurse, Seminare und Gesprächskonzerte zum Werk Johann Sebastian Bachs (1685-1750) geplant. „Die Konzerte waren komplett oder so gut wie ausverkauft“, sagte eine Sprecherin der Akademie. Ein Sonderkonzert im Rahmen der „Stunde der Kirchenmusik“ am 20. März soll dagegen stattfinden.
  • 3/9/2020 1:30:00 PM   Christina Lopinski
    Der schwedische Vize-Notenbankchef Martin Floden ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie die Zentralbank in Stockholm mitteilt.
  • 3/9/2020 1:24:23 PM   Christina Lopinski
    Wir müssen zusammenarbeiten, um die Gesundheit unserer Bürger zu schützen.
    Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten sollen in einer Telefonkonferenz über den Kampf gegen das Coronavirus beraten. EU-Ratspräsident Charles Michel teilte mit, er werde eine Schaltkonferenz mit den Mitgliedern des Europäischen Rats abhalten, um das Vorgehen der EU gegen Covid-19 zu koordinieren. Austausch und gemeinsames Handeln stünden bei der Eindämmung der Epidemie im Vordergrund.
  • 3/9/2020 1:20:35 PM   Christina Lopinski
    Der Italienische Skiverband Fisi hat in Italien alle Aktivitäten ausgesetzt. Abgesagt wurden neben Wettkämpfen und Reisen von Athleten auch die Trainings. Athleten, die sich bereits an Wettkampfstätten befinden oder noch um die Gesamtwertung mitkämpfen, dürfen diese noch bestreiten. Davon betroffen sind unter anderen Biathletin Dorothea Wierer und Ski-alpin-Rennläuferin Federica Brignone.
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    (Foto: AFP)
  • 3/9/2020 1:13:38 PM   Maria Wiesner
    Die Aktienmärkte erleben heute einen Schwarzen Montag. Ist jetzt der Zeitpunkt für Privatanleger, alle Aktien aus dem Depot zu werfen? Nein, schreibt Mark Fehr in seinem Kommentar.
     
  • 3/9/2020 1:13:38 PM   Christina Lopinski
    In der spanischen Ortschaft Labastida schließen die Behörden die Schulen für mindestens 14 Tage. In der Region wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden nahezu 150 Virus-Infizierte bestätigt. In ganz Spanien wurden 999 Fälle gemeldet, die meisten davon in zwei Gebieten um Madrid und in der Umgebung von Vitoria.
  • 3/9/2020 1:09:49 PM   Maria Wiesner
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat alle Bürger dazu aufgerufen, daran mitzuwirken, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Ziel müsse es sein, "die Dynamik zu verlangsamen", sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin wie die dpa berichtet. "Wir müssen den Ausbruch verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem weiter funktionieren kann", betonte er. "Dazu brauchen wir die gesamte Gesellschaft. Wir brauchen jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin." Es gehe um die gleichen Verhaltensweisen wie bei einer Erkältung oder Grippe. "Alles genauso machen, als würde man sich im Alltag vor Erkältung oder Grippe schützen wollen", sagte Spahn. Jeder solle jetzt zudem abschätzen und entscheiden, worauf er leichter und worauf er schwerer verzichten könne.
  • 3/9/2020 12:47:04 PM   Maria Wiesner
    Wegen des Coronavirus machen Kirchen in Bielefeld zu. Voraussichtlich bis 20. März finden im Pastoralverbund Bielefeld-Ost keine Gottesdienste statt, weil bis zu diesem Zeitpunkt alle Pfarrer der Gemeinde in Quarantäne bleiben müssen, wie der Verbund der Katholischen Nachrichten-Agentur am Montag erklärte. Bis einschließlich Freitag seien alle sieben Kirchen geschlossen. Neuigkeiten würden laufend online veröffentlicht. Die Maßnahme gelte bereits seit Samstagabend. Der Pastoralverbund Bielefeld-Ost ist wohl die erste katholische Gemeinde in Deutschland, die alle Gottesdienste wegen des Coronavirus absagen muss. Ein Mitglied des Pastoralteams habe sich mit dem Virus angesteckt, so Pfarrer Bernhard Brackhane auf der Gemeinde-Homepage. Am Samstag hatte die Stadt die ersten Corona-Fälle in Bielefeld bestätigt. Ein 53-Jähriger und eine 47-Jährige seien positiv getestet worden, hieß es. Die beiden hätten sich während einer Israel-Reise angesteckt und befänden sich nun in häuslicher Quarantäne. Da der Gemeindemitarbeiter Kontakt mit allen Pfarrern hatte, müssten diese ebenfalls zuhause bleiben, wie es weiter hieß.
  • 3/9/2020 12:39:53 PM   Maria Wiesner
    Im Zuge der Coronavirus-Bekämpfung sind in mehreren italienischen Gefängnissen Aufstände ausgebrochen und insgesamt sechs Insassen getötet worden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es habe eine Reihe von Revolten gegeben, sagte Gefängnisverwaltungschef Francesco  Basentini in einem Fernsehinterview am Montag. Drei Häftlinge seien in einem Gefängnis im norditalienischen Modena gestorben, drei weitere seien ums Leben gekommen, nachdem sie aus der Anstalt verlegt worden seien. In der Stadt Pavia wurden nach Gewerkschaftsangaben zwei Justizvollzugsbeamte als Geiseln genommen und erst nach einem Polizeieinsatz wieder freigelassen. In mehreren Haftanstalten wurden Brände gelegt und so erheblicher Schaden angerichtet, wie das Justizministerium mitteilte. Auslöser der Unruhen war offenbar ein am Sonntag erlassenes Notfalldekret, mit dem die Regierung als Teil ihrer Maßnahmen zur Eindämmung des Virus den direkten Kontakt zwischen Häftlingen und deren Angehörigen einschränkt. Modena und Pavia liegen in der sogenannten Roten Zone, einem Sperrgebiet, das große Teile Norditaliens umfasst. Das Gebiet ist in Europa am schwersten von der Coronavirus-Epidemie betroffen.
  • 3/9/2020 12:21:09 PM   Christina Lopinski
    Der amerikanische Softwareentwickler Apple spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie deutlich. Im Februar verkaufte der Konzern weniger als 500.000 Smartphones in China und damit mehr als die Hälfte weniger als im Vorjahreszeitraum, als er noch auf 1,3 Millionen kam. Bereits Mitte Februar hatte Apple wegen der Epidemie seine Umsatzprognose gekappt. Der Konzern ist stark von seinem China-Geschäft abhängig. Seit Ende Januar ist das Reisen in der Volksrepublik nur noch eingeschränkt möglich und Einwohner sind angehalten, öffentliche Plätze zu vermeiden. Das bereitet dem Einzelhandel große Probleme.
  • 3/9/2020 12:17:39 PM   Christina Lopinski
    Die Bundesregierung will Unternehmen in der Corona-Krise flüssig halten und lockert die Regeln für Kurzarbeiter. Sie handelt schnell und mit Augenmaß. Unsere Autorin Heike Göbel berichtet über den Handlungsspielraum der Regierung und erklärt, warum die Schulden der Kommunen nichts mit der Corona-Epidemie zu tun haben.
  • 3/9/2020 12:14:27 PM   Christina Lopinski
    Italien durchlebt nach den Worten von Regierungschef Giuseppe Conte seine „dunkelste Stunde“. Italien hat die höchste Zahl an nachgewiesenen Covid-19-Toten nach China. Große Teile des Nordens, darunter Städte wie Mailand und Venedig, wurden zu Sperrzonen erklärt. Viele Menschen nutzten allerdings ein Kontroll-Vakuum, um Züge in Richtung Süditalien zu nehmen. Mehrere Politiker und Funktionsträger haben sich angesteckt, darunter der Chef der mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, und der Chef des Armee, Salvatore Farina. Conte sagte, er selbst habe auch einen Test gemacht. Der sei negativ.
  • 3/9/2020 11:58:44 AM   Johanna Dürrholz
    Die Bundesregierung hat um Vertrauen in ihr Krisenmanagement beim Kampf gegen das Coronavirus geworben. „Die Bürger können darauf vertrauen, dass die gesamte Bundesregierung mit der Bundeskanzlerin an der Spitze alles tut, um die Ausbreitung dieses Virus einzudämmen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die Regierung sei mit aller Kraft und allem Einsatz dabei, „unser Land durch diese extrem schwierige Situation zu steuern“. Es gehe darum, das Land in die Lage zu versetzen, mit dieser Herausforderung zurechtzukommen.
    Seibert verwies auch auf die Beschlüsse des Koalitionsausschusses. Es solle wegen der Corona-Krise möglichst kein Unternehmen in die Insolvenz gehen und kein Arbeitsplatz verloren gehen. Die Regierung werde „schnell und passgenau reagieren“.
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