Coronavirus

Coronavirus Live


  • 2/28/2020 11:50:17 AM   Christina Lopinski
    In Iran ist die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Epidemie auf 34 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Teheran mitteilte, wurden in den vergangenen 24 Stunden acht weitere Todesfälle gemeldet. Zudem seien 143 neue Ansteckungsfälle festgestellt worden – damit seien mittlerweile 388 Menschen infiziert.
  • 2/28/2020 11:41:15 AM   Christina Lopinski

    In der italienischen Stadt Codogno, die nach zahlreichen Infektionen seit knapp einer Woche unter Quarantäne steht, kehrt etwas Normalität ein. Einwohner berichten von Geschäften, die wieder öffnen. Die Stadt verlassen darf bis mindestens Sonntag allerdings noch niemand – Polizisten und Militär kontrollieren die Absperrungen.

  • 2/28/2020 11:29:41 AM   Christina Lopinski
    Aktuell wurden alle Reisen storniert. Außerdem haben wir die Führungen hier stark eingegrenzt und stehen in engem Austausch mit der DFL und den Gesundheitsbehörden
    Julian Nagelsmann, Trainer des Fußball-Bundesligist RB Leipzig, verhängt Reisestopps für Spieler, Scouts und weitere Mitarbeiter. Die Ansteckungsgefahr im Ausland sei zu groß. Beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag werden im Stadion zusätzliche Desinfektionsmittelspender aufgestellt.
  • 2/28/2020 11:21:20 AM   Christina Lopinski
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    Seit drei Tagen steht auf Teneriffa ein komplettes Hotel unter Quarantäne, nachdem vier Gäste positiv auf das Virus getestet wurden. Heute dürfen die ersten Menschen die Anlage verlassen – alle Touristen, die nach dem 24. Februar angereist sind und damit keinen Kontakt zu einem der vier Gäste gehabt haben, sind nicht gefährdet, das Virus in sich zu tragen und ansteckend zu sein. Die anderen Urlauber werden wohl noch 10 Tage in Quarantäne verbringen müssen. (Foto:dpa)
  • 2/28/2020 11:20:34 AM   Christina Lopinski
    Der in Hamburg erkrankte Arzt arbeitet in der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Nach Angaben von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks wurden etwa 50 Kontaktpersonen des Erkrankten aus Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) identifiziert.
  • 2/28/2020 11:20:17 AM   Valerie Scholz
    Wegen eines Corona-Verdachtsfalls hat eine Schule in Bielefeld am Freitagmorgen den Unterricht abgesagt. Es handele sich um eine Mitarbeiterin der Schule, sagte ein Sprecher des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Der Schulleiter habe die Entscheidung in Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt getroffen. Über das weitere Vorgehen werde ich Laufe des Tages beraten. Die Frau sei noch nicht getestet worden.

    Trotz der aktuellen Coronavirus-Lage dürfen Eltern ihre Kinder nicht selbst von der Schule fernhalten. Die Schulpflicht gelte weiter, so lang die Schulen nicht geschlossen würden, hieß es aus dem Schulministerium. Ob Schulen geschlossen werden, entscheiden grundsätzlich die Gesundheitsbehörden, teilte das Schulministerium in NRW mit.

  • 2/28/2020 11:16:10 AM   Valerie Scholz

    Ein Mitarbeiter der Unternehmensberatung Ernst & Young in Düsseldorf ist mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Unternehmen am Freitag mitgeteilt. Alle Mitarbeiter der Niederlassung seien aufgefordert worden, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben. Der infizierte Mitarbeiter habe nach derzeitigen Erkenntnissen keinen Kontakt zu Mandanten gehabt. Zum Übertragungsweg machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte, der Mann gehöre zu den 20 bereits bekannten Infizierten in NRW. Er habe Bezüge in den Kreis Heinsberg.

  • 2/28/2020 11:13:16 AM   Theresa Weiß
    Der amerikanische Präsident Donald Trump versucht, sein Land zu beruhigen. "Es geht allen besser, Die ganze Sache wird gutgehen und das Problem verschwinden", sagt er. Die Öffentlichkeit sieht das wohl anders, wie dieses Cover der Zeitschrift New Yorker zeigt. Doch Trumps Beschwichtigungstaktik könnte einen handfesten Hintergrund haben. Denn: Der Dow Jones hat 13 Prozent eingebüßt, das entspricht einem Drittel der Gewinne, die seit Trumps Amtsantritt gemacht wurden
  • 2/28/2020 11:10:27 AM   Valerie Scholz
    Auch in Aserbaidschan gibt es mittlerweile den ersten Corona-Infektionsfall, wie die Agentur Interfax meldet.
  • 2/28/2020 11:06:58 AM   Valerie Scholz

    Der dänische Radprofi Michael Mörköv kann wegen des Verdachts auf eine Infizierung mit dem Coronavirus bis auf weiteres nicht an den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Berlin teilnehmen. Nach einer Mitteilung des nationalen Radsportverbandes werde der 34 Jahre alte Däne schnellstmöglich getestet. Er war nach dem Abbruch der UAE-Tour, einem Radrennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in die deutsche Hauptstadt gereist. Das Etappenrennen war nach positiven Tests bei zwei italienischen Profis vorzeitig beendet worden.

  • 2/28/2020 11:03:42 AM   Theresa Weiß
    Das Virus geht um die Welt, und mit ihm auch Angst. In Frankfurt steigen Menschen mit Atemmasken in die Straßenbahn, in Shanghai spazieren maskierte Familien durch den Park und in Hanoi (Vietnam) schützt sich ein Straßenfriseur mit einer Maske vor dem Erreger. Das Robert-Koch-Institut hebt allerdings immer wieder hervor: Masken bringen wenig. Wer krank ist und eine trägt, schützt möglicherweise andere vor einer Infektion. Gesunde Menschen haben aber wenig von einer Maske - die meisten Modelle sind viel zu durchlässig; außerdem müssten sie alle 20 Minuten ausgetauscht werden, um wirksam zu sein. Besser: Hände oft mit Seife waschen, Mobiltelefon desinfizieren, engen Kontakt zu anderen vermeiden. 
    Schutz: Der Friseur trägt eine Maske, während er an diesem Freitag einem Kunden in einer Hanoier Straße einen Haarschnitt verpasst. (Foto: AFP)
  • 2/28/2020 10:51:35 AM   Valerie Scholz

    Nach dem Coronavirus-Fall in Kaiserslautern befinden sich 17 Personen aus dem Umfeld des Betroffenen in häuslicher Quarantäne. Dabei handele es sich um 15 Kollegen des mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten 32-Jährigen aus einer Arbeitsgruppe am Fachbereich Maschinenbau der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern sowie um zwei Mitbewohner aus einer Wohngemeinschaft des Betroffenen. Von den zwei Mitbewohnern ist den Angaben zufolge einer ein Student der TU, der andere ein Lehrer an der Berufsbildenden Schule in Landstuhl. Die 17 Personen seien untersucht worden, mit Ergebnissen sei noch am Freitag oder am Samstag zu rechnen.

  • 2/28/2020 10:23:27 AM   Valerie Scholz
    Es gibt zwei neue Infektionen in Baden-Württemberg. Damit steigt die Zahl der Fälle in dem Bundesland nach Angaben der Behörden auf 10. Bei einem der neuen Ansteckungen handele es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance "herausgefischt" worden sei. Dabei seien Proben, die negativ auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Coronavirus hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt worden sei. Beim zweiten Neuerkrankten handele es sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der zuvor im Ski-Urlaub in Südtirol gewesen sei. Er hatte sich mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Heidelberger Universitätsklinik gemeldet. Der Test fiel am späten Donnerstagabend positiv aus.
  • 2/28/2020 10:23:24 AM   Sebastian Reuter

    Influenza und Coronavirus: Großer Ansturm auf Kinderarztpraxen

    Wer momentan mit seinem Kind zum Kinderarzt geht, braucht Geduld. Die Telefone sind dauerbelegt und die Patienten stehen Schlange an der Anmeldung. Die Sorge vor dem Coronavirus ist dafür aber nur teilweise verantwortlich.
  • 2/28/2020 10:20:02 AM   Valerie Scholz
    Ein zweiter Fall von Coronavirus wurde in den Niederlanden bestätigt. Erkrankt sei eine Person in der Hauptstadt Amsterdam, teilen die Behörden mit. Der Fall habe nichts mit dem ersten Erkrankten in der Stadt Tilburg zu tun. Beide Personen seien zuletzt in Norditalien gewesen. Sie seien jetzt isoliert worden.
  • 2/28/2020 10:14:14 AM   Valerie Scholz
    Auf Grund der zunehmenden Anzahl von Corona-Infektionen haben die Behörden der japanische Insel Hokkaido am Freitag den Notstand ausgerufen. Die Anwohner sollen über das Wochenende ihre Häuser nicht verlassen, teilte Naomichi Suzuki, der Gouverneur der japanischen Insel mit. Der Notstand soll zunächst bis zum 19. März anhalten.
  • 2/28/2020 10:13:53 AM   Christina Lopinski
    In Großbritannien steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 19. Eine erste Infektion sei in Wales, zwei weitere Ansteckungen in England festgestellt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit.
  • 2/28/2020 10:07:30 AM   Christina Lopinski
    Mir ging es eigentlich auch nie schlecht.
    Der erste Patient in Deutschland, bei dem das Virus festgestellt wurde, hat in München das Krankenhaus verlassen. Er habe sich zum Zeitpunkt der Diagnose komplett gesund gefühlt, erst kurz vor seiner Isolierung klagte er über Husten und Fieber. Der 34-jährige wird noch regelmäßig auf Sars-CoV-2 getestet.
  • 2/28/2020 10:06:32 AM   Valerie Scholz
    Neben der Behandlung der Betroffenen zählt die Unterbrechung der Coronavirus Infektionskette in Deutschland jetzt zu den dringendsten Maßnahmen. Dazu möchte die Deutsche Arzt AG mit ihrer Videosprechstunde einen aktiven Beitrag leisten und stellt daher Arztpraxen den Videodienst sprechstunde.online für zunächst drei Monate kostenlos zur Verfügung. Dies ermöglicht eine schnelle Ersteinschätzung per Computer, Tablet oder Smartphone und schützt gleichzeitig die Ärzte vor einer Infektion.
  • 2/28/2020 10:01:30 AM   Sebastian Reuter
    Unser Rhein-Main-Korrespondent Ewald Hetrodt war am Vormittag auf der Pressekonferenz in Wetzlar, in der über den ersten Coronavirus-Fall in Hessen informiert wurde. Seine kurze Einschätzung:

    „Der Patient hat alles richtig gemacht“, sagte Wolfgang Schuster (SPD), der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, in der Pressekonferenz zum ersten bestätigten Corona-Virus-Fall in Hessen. Der Einunddreißigjährige war am Sonntag von einem dienstlichen Aufenthalt in der Lombardei zurückgekehrt. Er ging weiter zur Arbeit. Aufgrund von leichten Symptomen meldete er sich auch beim Gesundheitsamt in Wetzlar. Der Test im Universitätsklinikum Marburg ergab am Donnerstagabend einen positiven Befund. Der Mann liegt in einem Isolierzimmer. Gegenwärtig werden mehr als zwanzig Kontaktpersonen befragt. Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Die Grünen) zeigte sich zufrieden: „Der Kreis ist so vorgegangen, wie wir uns das vorstellen.“
  • 2/28/2020 9:57:58 AM   Theresa Weiß
    Das Robert-Koch-Institut weist immer wieder auf die Hust-Nies-Etikette hin, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Doch auf Twitter kursieren auch andere Tipps, die den ganz besonders engen Körperkontakt betreffen, wie etwa von dieser Notärztin:
  • 2/28/2020 9:51:20 AM   Sebastian Reuter
    Aus Indien hat F.A.Z-Korrespondent Christoph Hein etwas zu den Folgen von Falschmeldungen über das Coronavirus zu berichten:

    "In Indien ist der Absatz von Hühnchen um 50 Prozent zurückgegangen, weil im Internet das falsche Gerücht verbreitet wurde, dass das Coronavirus über das Federvieh verbreitet werde. Wurden vor vier Wochen noch gut 75 Millionen Hühnchen wöchentlich auf dem Subkontinent abgesetzt, waren es in der vergangenen Woche nur noch 40 Millionen. Damit schmilzt auch der Preis: Kostete ein Hühnchen vor einem Monat noch gut 80 Rupien (1,01 Euro), sind es derzeit nur noch 35 Rupien."
  • 2/28/2020 9:48:33 AM   Christina Lopinski
    In ein paar Jahren werden wir mit einer weiteren grippeartigen Erkrankung leben, die Covid-19 heißt und gegen die wir impfen können. Jetzt gilt es, den Übergang zu managen.
    Der Vorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery glaubt, dass sich das Virus dauerhaft in Deutschland einnisten wird.
  • 2/28/2020 9:41:15 AM   Theresa Weiß
    Ist Corona wirklich tödlicher als die Grippe? Es gibt laut Schaade zwei Unsicherheitsfaktoren, die mitgedacht werden müssen. Wir wissen nicht, wie viele Patienten wirklich infiziert sind. Es ist möglich, dass in China nur fünf Prozent der Fälle identifiziert wurden. Zweitens sind noch nicht alle Infizierten genesen - es ist also noch unklar, wie viele Erkrankte den schweren Krankheitsverlauf erleben. 2 bis 3 Prozent der Fälle haben einen tödlichen Verlauf. "Wir gehen davon aus, das vielleicht zehn Prozent der tödlichen Fälle nicht erfasst wurden." Darum lautet Schaades Einschätzung: Die Corona-Epidemie ist wie eine schwere bis sehr schwere Grippewelle. 
  • 2/28/2020 9:37:59 AM   Christina Lopinski

    Der positiv getestete Mann aus Hessen war nach Angaben des Lahn-Dill-Kreises aus beruflichen Gründen in Norditalien, in der Lombardei,  unterwegs gewesen und hatte sich nach seiner Rückkehr beim Gesundheitsamt gemeldet. Laut Landrat Wolfgang Schuster werde der 31-jährige Mann im Klinikum Wetzlar in einem Isolierzimmer behandelt. Sein Gesundheitszustand sei stabil, er sei nicht schwer erkrankt. Um die Infektionskette nachverfolgen zu können, wird nach Kontaktpersonen gesucht.

  • 2/28/2020 9:33:57 AM   Theresa Weiß
    Die Erkrankung ist nach 10 bis 14 Tagen vorbei. Das Virus wird dann nicht mehr in den Atemwegen produziert, die Menschen sind also nicht mehr ansteckend. 
    Lars Schaade spricht über wissenschaftliche Erkenntnisse zur Erkrankung Covid-19. Dies gilt zumindest für den milden Verlauf der Krankheit, der bei etwa 80 Prozent der Infizierten eintritt.
  • 2/28/2020 9:31:58 AM   Theresa Weiß
    Lars Schaade, der stellvertretende Leiter des Robert-Koch-Instituts, gibt in der täglichen Pressekonferenz Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus: Es gibt drei "Cluster", also lokale Infektionsherde. Das erste ist in Nordrhein-Westfalen in Heinsberg, das zweite in Baden-Württemberg, das dritte Cluster hat seinen Ursprung wohl in München. Dort gibt es vier Fälle. Außerdem gibt es drei Einzelfälle, zwei davon waren in Italien.
  • 2/28/2020 9:30:57 AM   Lorenz Hemicker
    Das Robert-Koch-Institut rät vom Gebrauch von Atemschutzmasken ab und hält auch Desinfektionsmittel im Alltag für unnötig. „Wasser und Seife reicht“, sagt Vizepräsident Lars Schaade. Gesichtsschutz hält er ebenfalls für ungeeignet. „Es gibt  keine wissenschaftliche Evidenz, dass das irgendeinen Sinn hat.“
  • 2/28/2020 9:29:29 AM   Marco Dettweiler
    Die Schweiz verbietet ab sofort sämtliche Großveranstaltungen. Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus werde die Situation in der Schweiz als "besondere Lage" gemäss Epidemiengesetz eingestuft, teilt die Regierung mit. Öffentliche und  private Veranstaltungen, bei denen sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhielten, würden untersagt. Dieses Verbot gelte mindestens bis zum 15. März. Damit ist auch der Automobilsalon in Genf verboten.
  • 2/28/2020 9:07:43 AM   Valerie Scholz

    Der erste Corona-Patient in Norddeutschland arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in Hamburg, wohnt aber in Henstedt-Ulzburg, im Kreis Segeberg. Der Mann befinde sich dort in häuslicher Isolation und es gehe ihm so weit gut, sagte eine UKE-Sprecherin am Freitag.

  • 2/28/2020 8:58:08 AM   Christina Lopinski
    Container-Stau in Deutschlands Häfen – weil die Verschiffung von Produkten in und nach China eingeschränkt ist, stapeln sich die Waren vor allem im Hamburger Hafen. Aktuell dient der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven als Lagerplatz. Noch ist unklar, wie sehr das Virus das Geschäft belasten wird – das würde man in circa vier Wochen zu spüren bekommen, so Steffen Leuthold, Sprecher des Terminalbetreibers Eurogate.
  • 2/28/2020 8:55:04 AM   Valerie Scholz
    Das Coronavirus setzt die Fluggesellschaften zunehmend unter Druck. Der Luftverkehr nach China liegt bereits weitgehend lahm. Die British-Airways-Mutter International Airlines Group (IAG) kündigte am Freitag weitere Flugstreichungen nach Hongkong und Südkorea an. Auch auf Routen nach Italien werden Flüge auf Grund der schwachen Nachfrage abgesagt. Allgemein berichtete IAG-Chef Willie Walsh von einer schwächeren Nachfrage bei Geschäftsflügen, da Messen abgesagt würden und Firmen striktere Reiseregeln verhängten.

    Wegen der Unsicherheiten traut sich der Mutterkonzern der Airlines British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level derzeit keine Gewinnprognose für 2020 zu. Mehrere Fluggesellschaften, unter anderem KLM, Lufthansa und Easyjet, haben bereits Sparprogramme aufgelegt um der Krise zu begegnen.
  • 2/28/2020 8:46:11 AM   Lorenz Hemicker
    Die amerikanische Marine hat allen Schiffen ihrer Pazifikflotte im Fernen Osten eine Quarantäne verordnet. Sämtliche Einheiten würden 14 Tage lang auf See gehen, um ihre Besatzungen auf Anzeichen des Coronavirus zu kontrollieren, sagte der zuständige Befehlshaber, Admiral John Aquillo, laut dem Nachrichtensender CNN. Bislang sind in der Pazifikflotte laut eigenen Angaben noch keine Infektionen festgestellt worden.
    Die Pazifikflotte verfügt über rund 200 Schiffe und U-Boote sowie knapp 1200 Flugzeuge. In ihr dienen knapp rund 130.000 Menschen. Die Zahl der betroffenen Einheiten und Besatzungsmitglieder dürfte jedoch nur einen Teil der Flotte betreffen, da sich ihr Verantwortungsbereich über die halbe Erdoberfläche erstreckt.
  • 2/28/2020 8:35:03 AM   Valerie Scholz
    Die Angst vor dem Coronavirus hält die Anleger weiter fest im Griff. Ein Ende der Kursverluste ist nicht in Sicht.
     
  • 2/28/2020 8:31:09 AM   Christina Lopinski
    Gute Nachrichten aus China – die Zahl der Neuinfektionen ist auf dem niedrigsten Stand seit vier Wochen. Laut Nationaler Gesundheitskommission sind am Donnerstag 327 neue Krankheitsfälle bestätigt worden. Die meisten Fälle wurden in der Provinz Hubei registriert. Die Patientin, die nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erneut positiv auf das Virus getestet wurde, gilt nach staatlichen Angaben als nicht mehr infektiös, also ansteckend.
  • 2/28/2020 8:27:07 AM   Valerie Scholz
    Der Präsident der Mongolei, Battulga Khaltmaa, und andere Regierungsvertreter haben sich nach einem China-Besuch in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Montsame. Battulga hatte am Donnerstag in Peking Chinas Präsidenten Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang getroffen. Er ist das erste Staatsoberhaupt, das China besucht hat, nachdem die Volksrepublik im Januar erste Sondermaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie eingeleitet hatte.
  • 2/28/2020 8:22:46 AM   Valerie Scholz

    Bei dem neuen Coronavirus-Fall in Bayern handelt es sich nach einem Bericht der „Erlanger Nachrichten“ um einen Hautarzt. Der Mediziner arbeit am Universitätsklinikum Erlangen und habe sich auf einem Kongress in München bei einem italienischen Kollegen angesteckt, berichtete die Zeitung weiter. Zahlreiche Menschen, die seitdem mit ihm in Kontakt standen, stehen den Angaben zufolge nun unter Quarantäne.

  • 2/28/2020 7:57:00 AM   Sebastian Reuter
    Iran reagiert mit drastischen Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus. Im mehreren Teilen des Landes sind die Freitagsgebete abgesagt worden. Nach Angaben iranischer Medien finden die für das islamische Land wichtigen Zeremonien in 22 der 31 Provinzen nicht statt.

    Außer den Freitagsgebeten hat das Gesundheitsministerium von allen öffentlichen Veranstaltungen, wie etwa Hochzeitsfeiern oder Trauerzeremonien, abgeraten. Schulen und Universitäten bleiben vorläufig geschlossen und werden wohl bis zum Ende der persischen Neujahrsferien Anfang April auch nicht mehr geöffnet. Geschlossen sind weiterhin auch Kinos, Theater und Konzertsäle.

    Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der  Covid-19-Toten in Iran bis Donnerstag auf 26 gestiegen. Insgesamt wurden 245 Menschen aus verschiedenen Teilen des Landes positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Allerdings nehmen Experten eine viel höhere Zahl an Infizierten an. Es wird davon ausgegangen, dass Ausbrüche in mehreren anderen Staaten ihren Ursprung in Iran haben. Unter den Infizierten in Iran sind auch einige Politiker.
  • 2/28/2020 7:31:34 AM   Sebastian Reuter

    Vorbereitungen auf Coronavirus: „Theoretisch wäre ein totaler Shutdown das Beste“

    Hausarzt Thomas Assmann hat eine Praxis im Bergischen Land. Im Interview spricht er über präventive Maßnahmen und gibt Ratschläge, wie Patienten sich bei Verdacht auf das Coronavirus verhalten sollten.
  • 2/28/2020 7:11:03 AM   Sebastian Reuter
    Die Bundesagentur für Arbeit zahlt für Beschäftigte, deren Betriebe vom neuartigen Coronavirus betroffen sind, Kurzarbeitergeld. „Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss“, teilte die Bundesagentur am Freitag mit.

    Ein unabwendbares Ereignis liege auch dann vor, wenn etwa wegen staatlicher Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen würden. Wichtig sei aber, dass die Betriebe die Kurzarbeit vorab bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigten. Erste Anfragen seien bereits eingegangen, teilte die Bundesagentur mit. Zahlreiche Betriebe in Deutschland sind bei ihrer Produktion etwa auf Lieferungen von Materialien und Komponenten aus China angewiesen. Volkswirte befürchten erhebliche Einbußen, sollte sich die Situation rund um das Virus nicht vergleichsweise rasch entspannen.
  • 2/28/2020 7:01:06 AM   Sebastian Reuter

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    In Italien stehen ganze Städte unter Quarantäne, in Deutschland steigt die Zahl der Infizierten. Behalten Sie mit unserem neuen Newsletter den Überblick. Alles über die Ausbreitung und Bekämpfung des Coronavirus täglich in Ihrem E-Mail-Postfach.
  • 2/28/2020 6:28:12 AM   Sebastian Reuter
    Während sich die Lage in Deutschland offenbar zuspitzt, gehen die Menschen in anderen Ländern schon wieder gelassener mit der Bedrohung durch das Coronavirus um. Eine Einschätzung von unserem Südostasien-Korrespondenten Till Fähnders:
  • 2/28/2020 6:14:34 AM   Sebastian Reuter

    Covid-19: Südkorea kämpft mit Milliardenprogramm gegen Virusschäden

    Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist in Südkorea auf mehr als 2000 gestiegen. Zur Abwehr wirtschaftlicher Schäden kündigt die Regierung Finanzhilfen für Unternehmen an – und Einkaufsgutscheine für Privatleute, schreibt F.A.Z.-Korrespondent Patrick Welter.
  • 2/28/2020 5:52:51 AM   Mathias Peer
    Die Angst vor einer Infektion führt beim Ski-Weltcup von La Thuile zu bemerkenswerten Vorgaben für Journalisten. Am Wochenende sind in dem Ski-Ort im Nordwesten Italiens zwei Damen-Rennen geplant. Um die Gefahr einer möglichen Verbreitung des Virus zu minimieren, beschlossen die Veranstalter und der Weltverband FIS Interview-Verhaltensregeln für Reporter, Kameraleute und Fotografen. Sie müssen bei den Interviews zu den Rennfahrerinnen im Zielbereich einen Mindestabstand von eineinhalb Metern halten. Ferner soll bei Mikrofonen nach jeder Sportlerin die Schutzhülle gewechselt werden.

    Um zwischenmenschliche Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, wurden sämtliche Pressekonferenzen sowie die öffentlichen Siegerzeremonien und Startnummernvergaben gestrichen. Jedem akkreditierten Journalisten oder Ehrengast wurde zudem verboten, den Sportlerinnen die Hand zu geben.
  • 2/28/2020 4:24:00 AM   Mathias Peer
    In China ist die Zahl der Todesopfer und Infizierten weiter gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, kamen landesweit 327 nachgewiesene Covid-19-Erkrankungen hinzu, womit die Gesamtzahl der offiziell bestätigten Fälle auf dem chinesischen Festland bei fast 79.000 liegt. Die Zahl der Toten wuchs um 44 Opfer auf 2788.

    In Südkorea gibt es inzwischen mehr als 2000 Infektionen. Die Gesundheitsbehörden meldeten 256 neue Fälle. Damit steckten sich bisher nachweislich 2022 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus an. Es wurden 13 Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht. Die Mehrzahl der neuen Fälle konzentriert sich weiter auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region. In der Nacht meldeten auch Nigeria, Litauen, Weißrussland und Neuseeland erste Infektionsfälle.
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