Coronavirus

Coronavirus Live


  • 4/8/2021 7:46:09 AM   David Rech
    Israel hat am Donnerstag der sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust gedacht. Am Vormittag heulten landesweit zwei Minuten lang die Sirenen. Auf den Straßen blieben die Autos stehen, Menschen verharrten in stillem Gedenken. Anschließend begannen in dem Land zahlreiche Gedenkverstaltungen.
     
    In Israel leben nach offiziellen Angaben noch 174.500 Überlebende. 83 Prozent von ihnen sind älter als 80 Jahre, 18 Prozent über 90. Mehr als 900 Holocaust-Überlebende in Israel sind über 100 Jahre alt. Das Durchschnittsalter liegt bei 84,5 Jahren, wie die zuständige Behörde vor dem Gedenktag mitteilte.
      
    Staatspräsident Reuven Rivlin hatte am Mittwochabend bei einer Zeremonie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gesagt, 900 Holocaust-Überlebende in Israel seien „als direktes Ergebnis“ der Corona-Pandemie gestorben. „Sie haben die Ghettos und Todeslager überlegt, die Einwandererschiffe und die Internierungslager“, sagte Rivlin. Den letzten Kampf ihres Lebens hätten sie jedoch „verstört und isoliert, hinter Masken und Schutzhandschuhen, sich nach Kontakt sehnend, aber von ihren geliebten Menschen getrennt“ geführt. „An diesem Abend sind unsere Herzen mit ihnen und ihren Familien.“ Wegen der fortwährenden Corona-Krise soll der „Marsch der Lebenden“, bei dem sonst junge Juden aus aller Welt von Auschwitz nach Birkenau gehen, virtuell stattfinden. Am Donnerstagnachmittag waren eine Online-Gedenkveranstaltung und ein 3-D-Marsch geplant. Auschwitz war das größte der deutschen Vernichtungslager in der NS-Zeit.
  • 4/8/2021 7:40:11 AM   David Rech
    Im vergangenen Jahr waren bedingt durch die Corona-Pandemie nur etwa halb so viele Fahrgäste im Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr davor. Mit 88 Millionen Reisenden war das Fahrgastaufkommen um 49 Prozent geringer, berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag. Dabei waren im Fernverkehr der Bahn mit 82 Millionen Fahrgästen 46 Prozent weniger Menschen unterwegs. Im Linienverkehr mit Fernbussen ging die Fahrgastzahl sogar um 71 Prozent auf 6,1 Millionen zurück.
      
    Auch im Nahverkehr brachen die Fahrgastzahlen nach vorläufigen Ergebnissen ein und gingen fast um ein Drittel zurück. So waren im Eisenbahn-Nahverkehr einschließlich S-Bahnen mit 1,7 Milliarden Fahrgästen 39 Prozent weniger Menschen unterwegs als 2019. Mit Straßenbahnen fuhren 2,9 Milliarden Fahrgäste - 31 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
          
    Diese Zahlen bildeten die tatsächlichen Rückgänge aber möglicherweise nicht vollständig ab, hieß es. Dies liege unter anderem daran, dass viele Fahrgäste im Nahverkehr Zeitkarten besitzen. Diese Tickets wurden aber vermutlich aufgrund der Pandemie vergleichsweise selten genutzt, so die Statistiker.
     
    Auch im Nahverkehr brachen die Fahrgastzahlen nach vorläufigen Ergebnissen ein und gingen fast um ein Drittel zurück. (Bild: dpa)
  • 4/8/2021 7:40:08 AM   David Rech
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, mit Russland über den Kauf des Vakzins Sputnik V zu verhandeln. Die EU will dagegen momentan keinen Vorvertrag schließen.
       
  • 4/8/2021 7:31:30 AM   David Rech
    Auch die Philippinen setzen den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Astra-Zeneca bei unter 60-Jährigen aus. Es sollen zunächst Berichte aus dem Ausland über Thrombose-Fälle nach einer Impfung geprüft werden, teilen die Gesundheitsbehörden mit. In den Philippinen selbst seien bisher keine solche Fälle gemeldet worden. Das Land mit mehr als 100 Millionen Einwohnern folgt damit mehreren anderen Staaten, die ebenfalls eine Verabreichung des Vakzins nur an ältere Menschen empfehlen, darunter Deutschland.
      
    Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Mittwoch gleichwohl erklärt, es sei zwar ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und sehr seltenen Thrombose-Fällen festgestellt worden. Der Nutzen des Mittels überwöge aber das Risiko. Deshalb schränkte die EMA den Einsatz des Mittels nicht ein.
  • 4/8/2021 7:27:00 AM   David Rech
    Der Vorsitzende der ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, äußert sich skeptisch über Bayerns Alleingang beim Bezug des russischen Impfstoffes Sputnik V. Prinzipiell sei es gut, dass man jetzt versuche, sich Impfstoff zu sichern, sagt Mertens im ZDF. „Dass das jetzt wieder als bayerischer Alleingang sozusagen geplant sein sollte, wenn das denn so ist, davon bin ich nicht so sehr überzeugt.“ Bayern hat einen Vorvertrag für den Bezug von 2,5 Millionen Dosen von Sputnik V abgeschlossen, die EMA hat den Impfstoff noch nicht zugelassen. Die bislang publizierten Daten über Sputnik V sähen „sehr gut“ aus, sagt Mertens. „Wenn der Impfstoff geprüft und zugelassen wird, hätte ich persönlich auch nichts gegen den Einsatz des Impfstoffes einzuwenden.“
     
    Niedersachsen wird anders als Bayern keinen russischen Impfstoff Sputnik V im Alleingang bestellen. „Nein. Wir halten uns an das vereinbarten Verfahren“, sagt Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf eine entsprechende Frage im ZDF. Mit Blick auf den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) sagt Weil: „Dass das ausgerechnet derjenige Kollege macht, der ansonsten mit markigen Worten immer ein betont einheitliches Verhalten in der Pandemie-Bekämpfung fordert, das spricht doch für sich.“
  • 4/8/2021 5:56:34 AM   Sebastian Reuter
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich kritisch über einen weiteren bundesweiten Lockdown geäußert. "Für Niedersachsen habe ich da große Zweifel, unsere Zahlen sinken", sagte Weil am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Für weitere Belastungen, besonders für Familien, sehe er "schlichtweg die Umstände nicht". Trotz der Osterfeiertage sei derzeit kein exponentieller Anstieg bei der Zahl der Neuinfektionen in Niedersachsen zu erkennen. "Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen ihr Verhalten geändert haben, und das ist entscheidend", sagte Weil. Das wolle er unterstützen, nicht aber erneut "die Familien so stark belasten, wie wir das in großen Teilen der letzten Monate schon hatten".

    Die Forderung von CDU-Chef Armin Laschet nach einem "Brücken-Lockdown" kritisierte er als zu unbestimmt. "Ich sehe mit großer Sorge, dass hier einfach ein Begriff in die Runde geworfen wird und kein Mensch weiß, was damit gemeint ist", sagte Weil. Laschet hatte am Montag beim Besuch eines Impfzentrums in Aachen vorgeschlagen, die Bund-Länder-Konferenz vorzuziehen und einen kurzen, aber harten Lockdown zu beschließen. Mit einem solchen "Brücken-Lockdown" könnten die Corona-Infektionen auf ein niedrigeres Niveau gedrückt werden, das dann durch Testungen gehalten werden könne, bis mehr Menschen geimpft seien.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) strebt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einem Bericht zufolge eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes an. Ziel sei es, die Corona-Maßnahmen bundesweit zu vereinheitlichen, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sollen Landkreise bei erhöhten Inzidenz- und R-Werten sowie unter Berücksichtigung anderer Faktoren dazu verpflichtet werden, ihre Maßnahmen zu verschärfen. Die Diskussion darüber, ob mehr Entscheidungskompetenzen in der Corona-Politik auf die Bundesebene verlagert werden sollen, schwelt bereits seit Ende März.
  • 4/8/2021 4:59:22 AM   Mathias Peer

    Harter Corona-Lockdown: Ehemaliger Verfassungsrichter warnt vor Ausgangssperren

    FAZ.NETDer Rechtsprofessor Udo Di Fabio warnt vor drastischen Verschärfungen von Corona-Auflagen. Er hält weitreichende Grundrechtseinschränkungen nur im Extremfall für angemessen.
  • 4/8/2021 4:51:39 AM   Mathias Peer
    Vor dem Krisengipfel von Unternehmensverbänden mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert die deutsche Reise- und Tourismusbranche eine Verlängerung der Not-Überbrückungshilfen auch für das zweite Halbjahr. „Es ist absehbar, dass es dauern wird, bis wir wieder zu einem annähernd normalen Geschäft in der Tourismuswirtschaft kommen werden“, begründet der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, laut einem Bericht der Zeitung „Augsburger Allgemeinen“ die Forderung. Für die Unternehmen, die bereits seit mindestens fünf Monaten, manche sogar seit über einem Jahr im Dauerlockdown sind, seien diese Finanzhilfen alternativlos. 
  • 4/8/2021 4:40:56 AM   Mathias Peer

    Coronavirus: RKI meldet wieder mehr als 20.000 Neuinfektionen

    FAZ.NETNach einem Rückgang über Ostern steigt die Zahl der bestätigten Ansteckungen wieder an. Bei den Todesfällen kommt es im Vergleich zur Vorwoche zu einem starken Anstieg.
  • 4/8/2021 4:28:39 AM   Mathias Peer
    Auch in Spanien wird der Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca nur noch an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreicht. Dies kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias an. Spanien folgt damit dem Beispiel anderer EU-Länder. Deutschland, Italien und die Niederlanden hatten bereits zuvor beschlossen, das Astra-Zeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60 zu verabreichen. In Belgien und Frankreich ist die Altersgrenze für dieses Präparat inzwischen bei 55 angesetzt.
     
    Hintergrund ist eine auffällige Häufung von Thrombose-Fällen bei Frauen unter 55 Jahren, die den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers gespritzt bekommen hatten. Die EU-Arzneimittelbehörde Ema gelangte aber am Mittwoch nach einer neuen Prüfung des Astra-Zeneca-Mittels zu dem Schluss, dass bei diesem der Nutzen gegenüber den Risiken überwiege. Blutgerinnsel sollten als „sehr seltene Nebenwirkung“ des Impfstoffs aufgeführt werden, erklärte die Behörde.
     
    Trotz der Häufung von Thrombosefällen bei Frauen unter 55 Jahren konnte die Ema keine spezifischen Risikofaktoren für Blutgerinnsel nach einer Astra-Zeneca-Impfung wie etwa Alter, Geschlecht oder Vorerkrankungen feststellen, wie Behördenchefin Emer Cooke erläuterte. „Eine plausible Erklärung für diese seltenen Nebenwirkungen ist eine Immunreaktion auf den Impfstoff.“ Insgesamt bleibe die Ema aber bei ihrer positiven Einschätzung dieses Impfstoffs. „Er rettet Leben“, betonte Cooke. 
  • 4/8/2021 4:13:31 AM   Mathias Peer
    In den Vereinigten Staaten verzeichnen die Gesundheitsbehörden mindestens 75.642 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Damit haben sich in den Vereinigten Staaten insgesamt mehr als 30,89 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um mindestens 800 auf 557.658. Die Vereinigten Staaten weisen weltweit die höchsten Infektions- und Todeszahlen auf. 
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    Coronavirus-Test in Amerika, Foto: AP
  • 4/8/2021 3:05:18 AM   Mathias Peer
    Vor den Beratungen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag haben Wirtschaftsverbände eine verlässlichere Politik gefordert. „Der Ad-hoc-Modus der vergangenen Monate ist keine Dauerlösung für ein im globalen Wettbewerb stehendes Industrieland“, sagte Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Deutschen Presse-Agentur. „Es geht nicht allein darum, ob geöffnet oder geschlossen wird, sondern es muss auch geklärt sein, wann und wie.“
     
    Eine verbindliche Verständigung auf einen bundesweit einheitlichen Maßnahmenkatalog sei für die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung und in der Wirtschaft elementar, sagte Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der dpa, mit Blick auf bevorstehende Beratungen von Bund und Ländern. In einem solchen Katalog müsse auch klar geregelt sein, welche Beschränkungen oder Lockerungen beim Erreichen bestimmter Werte eintreffen.
     
    Altmaier hat an diesem Donnerstag Vertreter von mehr als 40 Verbänden zu einem digitalen „Wirtschaftsgipfel“ eingeladen, um über die Lage der Wirtschaft in der Corona-Krise zu beraten. Es ist das fünfte Treffen dieser Art seit Beginn der Pandemie. Neben der Debatte um einen harten Lockdown dürfte auch die Ausweitung von Testangeboten in Unternehmen ein Thema sein. Die Wirtschaft lehnt gesetzliche Vorgaben ab. 
  • 4/8/2021 2:16:39 AM   Mathias Peer
    Vor einer Sitzung der Kultusminister an diesem Donnerstag plädieren Vertreter von Lehrern und Schülern für bundesweit einheitliche Regeln bei Schulöffnungen und Corona-Tests. „Der Ball liegt jetzt bei den Kultusministern“, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Diese könnten jetzt zeigen, ob „sie es schaffen, mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie endlich bundeseinheitliche Vorgaben zum Thema Schule vorzulegen“.
     
    Meidinger forderte eine Testpflicht für alle Schüler in Deutschland. Mindestens zwei Mal in der Woche müsse verbindlich getestet werden. Auch bei Schulöffnungen sei eine einheitliche Linie nötig: „Es kann nicht angehen, dass jedes Bundesland macht, was es will – und einzelne sagen, sie öffnen unabhängig von den Inzidenzen“.
     
    Die generelle Grenze müsse sein, dass oberhalb einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche die Schulen geschlossen bleiben, verlangte der Lehrerverbands-Präsident. 
  • 4/8/2021 12:56:07 AM   Mathias Peer
    Angesichts der zweiten Welle der Corona-Pandemie in Argentinien verhängt die Regierung des Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen. In den besonders betroffenen Distrikten gilt ab Freitag eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 24.00 und 6.00 Uhr, wie Präsident Alberto Fernández ankündigte. „Argentinien hat die zweite Welle erwischt“, sagte der Staatschef. „Als Präsident ist es meine Verantwortung, die Zügel in die Hand zu nehmen und das Land zu führen.“ Trotz einer Impfung hatte sich Fernández zuletzt selbst mit dem Coronavirus infiziert.
     
    Private Zusammenkünfte in Häusern und Wohnungen über die eigene Familie hinaus werden bis Ende April untersagt, Treffen unter freiem Himmel auf höchstens 20 Personen begrenzt. Restaurants und Bars müssen um 23.00 Uhr schließen, Kasinos und Diskotheken werden komplett geschlossen. Den öffentlichen Nahverkehr dürfen nur noch Mitarbeiter aus essenziellen Sektoren benutzen.
     
    Diese Beschränkungen gelten für die Bewohner der Hauptstadt Buenos Aires und der umliegenden Vororte sowie der Ballungsräume Córdoba, Mendoza, Tucumán, San Juan und Rosario. Insgesamt sind etwa 26 der rund 45 Millionen Argentinier betroffen. In den übrigen Regionen sollen die Gouverneure Regelungen treffen, um die Mobilität und Kontakte zu drosseln. 
  • 4/8/2021 12:21:21 AM   Mathias Peer
    Der Virologe Hendrik Streeck hat sich überrascht über die Empfehlung gezeigt, Menschen nach einer Corona-Impfung mit dem Präparat von Astra-Zeneca eine Zweitimpfung mit Biontech- oder Moderna-Wirkstoffen anzubieten. „Da sind die klinischen Studien noch nicht gelaufen. Ich hielte es für notwendig, sich an die Regeln zu halten und abzuwarten, ob die Studien erfolgreich sind“, sagte Streeck der „Fuldaer Zeitung“. Er halte es aber für eine „nachvollziehbare“ Entscheidung, das Astra-Zeneca-Vakzin nicht mehr an Menschen unter 60 Jahren zu verabreichen – auch wenn der Impfstoff an sich gut und sicher sei.
     
    Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte empfohlen, dass Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine erste Corona-Impfung mit dem Präparat von Astra-Zeneca erhalten haben, bei der zweiten Impfung auf ein anderes Mittel umsteigen sollen. Grund sind mehrere Verdachtsfälle auf eine Hirnvenenthrombose. Experten vermuten, dass das sehr geringe Risiko jüngere Menschen betrifft. Die Stiko empfahl, als zweite Dosis einen mRNA-Impfstoff zu verabreichen. In Deutschland sind die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.
     
    Bereits am Mittwoch wollte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit seinen Länderkollegen eigentlich auch über die Zweitimpfungen für junge Leute beraten, die mit dem Wirkstoff von Astra-Zeneca geimpft wurden. Über ein Ergebnis wurde aber zunächst nichts bekannt. 
  • 4/7/2021 10:06:59 PM   Annkathrin Weis
    Viele Menschen beschäftigt derzeit die Frage, wie sie wann gegen Corona geimpft werden. Zwei ungeduldige Männer haben in Mexiko eine kreative, aber dennoch illegale Lösung gefunden: Die Mexikaner haben sich als Senioren verkleidet und so ihre Corona-Impfungen erschlichen. Die beiden hatten sich die Haare und Augenbrauen weiß gefärbt und waren mit gefälschten Ausweisen vor zwei Wochen zu einer Impfstätte in Mexiko-Stadt gegangen, wie die Bürgermeisterin der Hauptstadt, Claudia Sheinbaum, am Mittwoch in einer Pressekonferenz mitteilte. Dort wurden ihnen demnach Impfdosen gespritzt, obwohl in Mexiko bislang nur Beschäftigte im öffentlichen Gesundheitswesen, einige Lehrer und Menschen im Alter von mindestens 60 Jahren immunisiert werden sollen. Letztlich seien die Betrüger aber wegen ihrer Stimmen aufgeflogen. Die Männer im Alter von 30 und 35 Jahren seien festgenommen worden, gegen sie werde wegen Ausweisfälschung ermittelt.
  • 4/7/2021 9:46:52 PM   Annkathrin Weis
    Nach einem Treffen zwischen UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) hält der UEFA-Präsident EM-Spiele in München auch unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie für möglich. Es sei ein gutes Treffen gewesen, sagte der Slowene am Mittwochabend bei Sky. „Und ich bin mir auch sicher, dass der Ministerpräsident bemüht ist, dass die EM hier stattfinden wird“, sagte Ceferin.
     

    Zuletzt hatte es Diskussionen darüber gegeben, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) in den zwölf Spielorten auf EM-Spiele mit Zuschauern bestehen werde. Wegen der Infektionslage in Deutschland sind derzeit aber keine Sportveranstaltungen mit Zuschauern erlaubt. München hatte auf Anfrage mitgeteilt, „weiterhin mit verschiedenen Szenarien, was mögliche Zuschauer im Stadion betrifft“, zu planen. Im Stadion des FC Bayern sollen die drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich (15. Juni), Europameister Portugal (19. Juni) und Co-Gastgeber Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale (2. Juli) ausgerichtet werden.
     
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    (Foto: dpa)

    „Ich halte auch nichts davon, wenn auf europäischer Ebene diskutiert wird: Es findet nur dort statt, wo möglicherweise Zuschauer komplett zugelassen werden“, sagte Söder bei RTL/ntv. Sollte München von der UEFA zur Zulassung von Fans verpflichtet werden, würde dies laut Söder „auch bei der deutschen Bundesregierung“ auf Widerstand treffen.
  • 4/7/2021 8:27:55 PM   Annkathrin Weis
    Als nächstes europäisches Land ändern auch Italien seine Impfrichtlinien und empfiehlt das Präparat von Astra-Zeneca jetzt für Menschen über 60 Jahre. Das gab der Präsident des obersten Gesundheitsinstituts (CTS), Franco Locatelli, am Mittwochabend in Rom bekannt. Er und andere Experten des Gesundheitsministeriums betonten, dass der Impfstoff in Italien weiter als ein sehr gutes Mittel eingestuft werde. Aufgrund von sehr seltenen Vorkommnissen von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit dem Präparat habe Gesundheitsminister Roberto Speranza sich aber für die „bevorzugte Verwendung“ von Astra-Zeneca-Dosen bei Menschen über 60 Jahre entschieden.
  • 4/7/2021 7:21:46 PM   Annkathrin Weis
    Auch auf dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Pandemie in Brasilien schließt Präsident Jair Bolsonaro harte
    Ausgangsbeschränkungen in dem südamerikanischen Land weiter aus.
    „Wir werden nach Alternativen suchen. Wir werden die Politik des Zuhausebleibens, des Abriegelns, des Lockdowns nicht hinnehmen“, sagte der Staatschef am Mittwoch einem Bericht des Nachrichtenportals G1 zufolge bei einem Besuch im Süden des Landes. Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und stemmt sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen seit Beginn der Pandemie gegen einen landesweiten Lockdown.
     
    Brasilien ist ein Brennpunkt in der Corona-Pandemie: Am Dienstag hatten die Gesundheitsbehörden erstmals mehr als 4000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 an einem Tag registriert. Bislang haben sich im größten Land Lateinamerikas mehr als 13 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast 337.000 Menschen sind gestorben. Zuletzt hatten Wissenschaftler zudem eine neue Variante des Coronavirus identifiziert.
  • 4/7/2021 6:46:03 PM   Annkathrin Weis
    Die Verabreichung von Impfstoffen basiert auf einer Kosten-Nutzen-Analyse.
     
    Nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst für die weitere Verwendung des Impfstoffs von Astrazeneca ausgesprochen. Nach aktueller Datengrundlage scheine ein Zusammenhang mit Thrombosen zwar plausibel, aber nicht bestätigt, teilten die Experten des Impfkomitees der WHO am Mittwochabend mit. Es bedürfe noch weiterer Studien, um eine mögliche Verbindung zwischen Impfung und etwaigem Risiko zu untersuchen. Darüber hinaus wies die WHO darauf hin, dass die Vorfälle angesichts von inzwischen weltweit 200 Millionen mit Astrazeneca geimpften Menschen sehr selten seien. Demgegenüber seien inzwischen 2,6 Millionen Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. „Die Verabreichung von Impfstoffen basiert auf einer Kosten-Nutzen-Analyse“, so die WHO-Experten. Das Komitee werde nächste Woche wieder beraten.
  • 4/7/2021 6:26:29 PM   Annkathrin Weis
    Auch der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, hat sich am Dienstag impfen lassen. Wie der Politiker auf Twitter mitteilte, habe er in den vergangenen Tagen nicht nur selbst im Impfzentrum in Leverkusen geholfen, sondern sich auch selbst spritzen lassen – mit Astra-Zeneca. „Wahr ist: es ist ein hochwirksamker Impfstoff“, schrieb er in den sozialen Netzwerken über ein Foto seiner Impfung. Auch der Leiter des dortigen Impfzentrums habe sich mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers behandeln lassen.
     
  • 4/7/2021 6:13:58 PM   Annkathrin Weis

    Nur noch Notbetreuung: Offenbach schließt Kitas wegen Coronavirus

    FAZ.NETIn Offenbach stecken sich immer mehr kleine Kinder mit dem Coronavirus an. Die Stadt schließt deshalb die Kindertagesstätten.
  • 4/7/2021 6:11:54 PM   Anna-Sophia Lang
    Jetzt in der Multimedia-Ausgabe der F.A.Z.: Was die Grünen der Union voraus haben, warum das syrische Regime Drogen schmuggelt und wo der frühe Vogel den Ball fängt.
  • 4/7/2021 5:54:45 PM   Annkathrin Weis
    Die in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus, B.1.1.7., ist inzwischen wohl die dominante Virusvariante in Amerika. Angaben der Gesundheitsbehörden CDC zufolge kommt sie dort Schätzungen zufolge inzwischen häufiger vor als das ursprüngliche Virus. Das sagte CDC-Chefin Rochelle Walensky  am Mittwoch in Washington. Die Behörde hatte bereits im Januar gewarnt, dass es dazu kommen könnte.
     
    Grundlage für das Aufspüren von Corona-Mutanten ist die sogenannte Genom-Sequenzierung. Da dies in Amerika nur in begrenztem Ausmaß gemacht wird, sind die Angaben zur Verbreitung der Virusvariante lediglich Schätzungen. Auch in anderen Ländern hat sich die britische Virus-Variante rasant ausgebreitet. In Deutschland hat sie die Ursprungsvariante des Virus mittlerweile ebenfalls weitgehend verdrängt.
  • 4/7/2021 5:44:29 PM   Annkathrin Weis
    Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Testpflicht für den Einkauf im Berliner Einzelhandel bestätigt, die Kundenbegrenzung pro Quadratmeter aber gekippt. Diese erweise sich „als unangemessen und damit als unverhältnismäßig im engeren Sinne“, urteilte das Gericht am Mittwoch, wie ein Sprecher mitteilte. Der Berliner Senat hatte angeordnet, dass in Nicht-Lebensmittel-Geschäften nur ein Kunde pro 40 Quadratmeter eingelassen werden dürfe. Beide Regelungen galten seit einer Woche. Angesichts der darüber hinaus verordneten Sicherheitsmaßnahmen bringe „der Richtwert kein signifikantes Mehr an Infektionsschutz, das noch in einem angemessenen Verhältnis zu den dadurch erwartbar verursachten weiteren Umsatzeinbußen“ stehe, hieß es vom Gericht.
     
    Mehrere Einzelhändler hatten vor dem Verwaltungsgericht gegen die geltenden Einschränkungen geklagt und damit zumindest für diesen Teil Recht bekommen. Mit ihrem Eilantrag richteten sie sich allerdings auch gegen die seit einer Woche geltende Schnelltestpflicht für Einkäufe im Nicht-Lebensmittelhandel und sind damit nun vorerst gescheitert. Das Verwaltungsgericht wies diesen Teil des Antrags zurück. Diese Beschränkungen seien voraussichtlich nicht zu beanstanden, hieß es. Auch die elektronische Kontaktnachverfolgung bestätigten die Richter. Gegen die Entscheidung können die Beteiligten Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen. Zuvor mussten Kunden lediglich ein Zeitfenster in Geschäften buchen.
     
    Der Berliner Senat weist rund 230 Testzentren in der Hauptstadt aus, bei denen ein Schnelltest gemacht werden kann. Aus Sicht des Handelsverbands Berlin-Brandenburg reicht das nicht aus. Mit der Maßnahme habe sich die Lage der Händler in Berlin noch einmal verschlechtert. Bei langen Wartezeiten vor den Zentren würden viele Menschen auf den Einkauf verzichten.
  • 4/7/2021 5:27:05 PM   Annkathrin Weis
    Erstmal sind dann die prioritär zu impfenden Gruppen ohnehin geimpft und wir müssen natürlich eine Herdenimmunität erreichen, dazu gehört, auch Gesunde und Jüngere zu impfen. 
     
     
    Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, ist Darstellungen entgegengetreten, Haus- und Fachärzte würden sich bei Impfungen gegen das Coronavirus nicht an die Vorgaben zur Priorisierung besonders gefährdeter Gruppen halten. Die Haus- und Fachärzte seien „seriös und medizinisch genug, um das entsprechend der medizinischen Notwendigkeit zu entscheiden“, sagte Gassen am Mittwoch dem Sender RBB.
     

    In den Praxen sei es Alltag, „medizinische Behandlung nach medizinischer Notwendigkeit zu priorisieren“, hob Gassen weiter hervor. „Und genau das werden sie auch bei der Impfung tun und das geschieht ja auch aktuell so.“ Die Ärztinnen und Ärzte wüssten „sehr genau, welche ihrer Patient*innen Impfungen brauchen und werden das entsprechend medizinisch initiiert umsetzen“. So lange der Impfstoff knapp sei, werde dabei an der Priorisierung der Ständige Impfkommission (Stiko) festgehalten, stellte Gassen klar. „Wenn dann tatsächlich Impfstoffmengen in der Größenordnung von vier, fünf, sechs Millionen vorliegen, dann ist es ganz logisch, dass man dann die Priorisierung relativ schnell verlassen kann“, sagte er weiter. „Erstmal sind dann die prioritär zu impfenden Gruppen ohnehin geimpft und wir müssen natürlich eine Herdenimmunität erreichen, dazu gehört, auch Gesunde und Jüngere zu impfen.“
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    (Foto: dpa)
  • 4/7/2021 5:15:45 PM   Annkathrin Weis

    Impfaffäre: Halles Oberbürgermeister vom Amt suspendiert

    FAZ.NETWegen der vorzeitigen Impfung von Politikern und anschließender Vertuschung muss Halles parteiloser Oberbürgermeister sein Amt ruhen lassen. Vor der anstehenden Landtagswahl gerät in Sachsen-Anhalt auch die CDU unter Druck.
  • 4/7/2021 5:06:18 PM   Annkathrin Weis
    Ein in der sogenannten Maskenaffäre erlassener Haftbefehl gegen einen der Beschuldigten ist aufgehoben worden. Das entschied das Oberlandesgericht München auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Bei den Ermittlungen um Korruptionsverdacht gegen CSU-Politiker habe der Betroffene Auflagen zur Abwendung einer Fluchtgefahr erfüllt, hieß es. Er sei daraufhin aus der Haft entlassen worden. Den Namen des Verdächtigen hatten die Ermittler nicht veröffentlicht, es soll sich aber nicht um einen der beteiligten CSU-Politiker handeln.
     
    In dem Komplex ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft gegen mehrere Verdächtige, darunter der frühere CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein und der langjährige CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter. Beide sollen hohe Provisionszahlungen im Zusammenhang mit Maskengeschäften kassiert haben.
  • 4/7/2021 4:55:16 PM   Annkathrin Weis
    Die Entscheidung der EU-Arzneimittelbehörde EMA zur uneingeschränkten Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca hat voraussichtlich keine unmittelbare Auswirkung auf das bisherige Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland. Was die EMA gemacht habe, könne man mit Sicherheit rechtfertigen, sagte Stiko-Mitglied und Infektionsimmunologe Christian Bogdan am Mittwoch bei einer Online-Diskussion des Science Media Centers. „Aber das, was die Stiko gemacht hat, kann man sicherlich genauso rechtfertigen.“  
  • 4/7/2021 4:52:43 PM   Annkathrin Weis
    In den ersten neun Tagen der Impfkampagne haben in Bhutan bereits 60 Prozent der Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Wie die Behörden des kleinen Landen zwischen Indien und China am Mittwoch mitteilten, wurden 470.000 der insgesamt 770.000 Einwohner geimpft. Die Gesundheitsbehörden nutzten dazu den von Indien gespendeten Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca.
     
    Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass sich die Behörde nun auf die Impfung von Bürgern über 70 Jahren sowie von Menschen mit Behinderung konzentriere. Mit seiner Geschwindigkeit bei den Impfungen liegt Bhutan noch vor Israel, den Seychellen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Israel ist weltweit führend bei der Zahl der Einwohner, die bereits zwei Dosen erhalten haben. Bhutan verzeichnete bislang 896 Corona-Infektionen und einen Todesfall in Zusammenhang mit dem neuartigen Virus.
  • 4/7/2021 4:34:44 PM   Annkathrin Weis
    Im ersten rund um die Uhr arbeitenden Impfzentrum in Deutschland sind bis Mitte Mai alle verfügbaren Termine für Nachtimpfungen ausgebucht. Wie das saarländische Gesundheitsministerium am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, gingen zwischen Karfreitag und Ostersonntag 15.000 Anmeldungen für Nachtimpfungen ein. Innerhalb von wenigen Tagen waren damit alle buchbaren Termine für eine Impfung zwischen 22 und 7 Uhr vergeben.
     
    Wann genau wieder Buchungen für Nachtimpfungen möglich sein werden, stehe noch nicht fest, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Die Verfügbarkeit hänge auch von den Lieferungen der Impfstoffe ab. Außerdem seien die sechs darauffolgenden Wochen für die Zweitimpfungen reserviert. Pro Nacht sollen nach Angaben des Ministeriums bis zu 300 Impfungen verabreicht werden.
     
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    Annegret Kramp-Karrenbauer und Ministerpräsident Tobias Hans am Ostersonntag in Lebach (Foto: dpa)
     
    Das neue Bundeswehr-Zentrum im saarländischen Lebach arbeitet seit dem Wochenende rund um die Uhr. Im Drei-Schicht-Betrieb seien insgesamt bis zu 1000 Impfungen pro Tag möglich, hatte das Verteidigungsministerium zum Start auf Twitter mitgeteilt. Rund 110 Soldaten würden dazu eingesetzt. Das Impfzentrum auf dem Gelände einer Kaserne ist eines von vier im Saarland, in dem Saarländer gegen Corona geimpft werden. Es ist seit Anfang März in Betrieb. Bislang gibt es noch ein weiteres Impfzentrum der Bundeswehr in Berlin, ein drittes sei in Bonn im Aufbau. Weitere Gesuche der Bundesländer nach Impfzentrums-Unterstützung vonseiten der Bundeswehr stehen nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer noch aus.
  • 4/7/2021 4:10:36 PM   Annkathrin Weis
    Die Gesundheitsminister und -ministerinnen haben am Mittwoch eine Entscheidung über den Umgang mit Zweitimpfungen bei Astra-Zeneca vertragt. Das erfuhr das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ von Teilnehmenden der Runde zwischen Bund und Ländern.
    Demnach hatten die Politiker  entscheiden wollen, ob diejenigen unter 60, die eine Erstimpfung mit Astra-Zeneca erhalten haben, zwölf Wochen nach der ersten Spritze eine Zweitimpfung mit dem Mittel von Biontech oder Moderna erhalten sollen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte seinen Länderkollegen einen entsprechenden Beschlussvorschlag mit den beiden Optionen zugesandt. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte bereits vor einer Woche eine Zweitimpfung mit Biontech oder Moderna empfohlen. Laut Teilnehmern sei die Entscheidung darüber nun auf kommenden Dienstag vertagt worden. Dann soll auch Stiko-Chef Thomas Mertens den Ministern Rede und Antwort stehen.
  • 4/7/2021 4:07:32 PM   Annkathrin Weis

    Frankfurter sprechen: Sollte es Privilegien für Geimpfte geben?

    FAZ.NETWer eine doppelte Impfung bekommen hat, ist laut RKI wahrscheinlich kaum mehr ansteckend. Manche Politiker stellen diesen Menschen schon Freiheiten in Aussicht. Was sagen die Frankfurter dazu?
  • 4/7/2021 4:05:11 PM   Annkathrin Weis
    Wer den vollen Corona-Impfschutz hat, soll künftig voraussichtlich im Alltag und bei Reisen weitgehend auf Corona-Tests verzichten können. Personen mit vollständigem Impfschutz könnten so behandelt werden wie Menschen, die über ein tagesaktuell negatives Testergebnis verfügten, heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums. In beiden Fällen – negativ getestet oder vollständig geimpft – sei von einem „deutlich reduzierten Ansteckungsrisiko“ auszugehen.
     
    Das Ministerium stellte die Empfehlungen am Mittwoch den Gesundheitsministerinnen und -ministern der Länder vor. Das Thema solle bei der Ministerpräsidentenkonferenz in der kommenden Woche auf der Tagesordnung stehen, hieß es. Folgendes ist darin enthalten:
     
    • Bei Flugreisen aus dem Ausland kann der Empfehlung zufolge alternativ zum negativen Testergebnis ein Nachweis vorgelegt werden können, dass man mindestens 14 Tage vorher die Gabe der zweiten Impfdosis mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten hat.
    • Nur bei der Einreise aus Virusvariantengebieten soll es hingegen bei der Testpflicht bleiben, da bei manchen Varianten der Impfschutz kleiner ist.
    • Wer vollen Impfschutz hat, solle zudem von Quarantänemaßnahmen ausgenommen werden, so lange man keine Krankheitssymptome hat.
  • 4/7/2021 3:41:37 PM   Annkathrin Weis

    Nur noch ab 30 Jahren: Briten vollziehen „Kurskorrektur“ bei Impfstoff von Astra-Zeneca

    FAZ.NETDie EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt den Astra-Zeneca-Impfstoff nach wie vor ohne Einschränkungen. Doch das britische Impfkomitee will das Vakzin jetzt nur noch Menschen über 30 Jahren anbieten.
  • 4/7/2021 2:46:15 PM   Tobias Müller
    In Iran steigt die Zahl der täglichen Corona-Infektionen auf ein Rekordhoch von 20.954 Fällen. Das sind gut 3500 mehr als am Vortag. Damit klettert die Gesamtzahl der Infektionen auf knapp zwei Millionen. Die Behörden machen das persische Neujahrsfest für den Anstieg verantwortlich, das am 20. März begann. Während der zweiwöchigen Feiern hätten Millionen Iraner die Corona-Richtlinien ignoriert und sich zu Familienfeiern getroffen oder seien gereist. Wie die Sprecherin des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen sagt, starben binnen 24 Stunden 193 weitere Menschen an oder mit dem Virus. Insgesamt verzeichnet der Iran 63.699 Todesfälle.
  • 4/7/2021 2:40:03 PM   Tobias Müller
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    Neues RKI-Schreiben: Können Geimpfte das Coronavirus trotzdem übertragen?

    Das RKI meint, dass Geimpfte wie solche Personen behandelt werden können, die ohne Symptome einen Schnelltest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Aber was heißt das schon? Die Messlatte hängt niedrig.
  • 4/7/2021 2:24:18 PM   Tobias Müller
    In Großbritannien sollen Impfkandidaten unter 30 Jahren künftig einen alternativen Impfstoff zum Astra-Zeneca-Vakzin angeboten bekommen. Das berichtet BBC News. Die britische Impfkommission  Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) reagiere damit auf eine eigene Studie, wonach mittlerweile 79 Menschen im Vereinigten Königreich durch das Astra-Zeneca-Vakzin Blutgerinnsel erlitten haben – 19 Menschen sind daran gestorben. Gleichzeitig betont die Behörde, dass diese Nebenwirkungen sehr selten auftreten.
  • 4/7/2021 1:57:27 PM   Tobias Müller

    Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt weiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca. Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Impfstoffes. „Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam.

    Die Experten stellten zwar einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombosen bei einer sehr geringen Zahl von Blutplättchen fest. Dies trete allerdings sehr selten auf. Die Behörde hält damit weiterhin an ihrer Bewertung des Präparates fest. Experten hatten zuvor Meldungen von Thrombosen nach einer Impfung eingehend untersucht. Diese Analysen würden fortgesetzt, wie die EMA mitteilte.

    Unklar ist, was für Folgen die EMA-Entscheidung nun für die Impfungen haben wird. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten zuvor den Einsatz des Impfstoffes auf Personen ab 60 Jahre eingeschränkt. Hintergrund waren seltene Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen nach einer Astra-Zeneca-Impfung. In Deutschland gab es 31 Verdachtsfälle.

    Geimpften riet die EMA, auf die entfernte Möglichkeit der sehr seltenen Blutgerinnsel zu achten. Bei entsprechenden Symptome sollten sie sofort medizinischen Rat einholen, hieß es weiter. Der Impfstoff mit dem Marktnamen Vaxzevria hatte Ende Januar eine bedingte Marktzulassung für die EU erhalten. Danach ist der britisch-schwedische Hersteller weiterhin verpflichtet, alle Daten zu möglichen Nebenwirkungen weiterzuleiten.

  • 4/7/2021 1:30:34 PM   Tobias Müller

    „Erst testen, dann einkaufen“: Warum diese Kleinstadt auf das Tübinger Modell setzt

    FAZ.NETAn diesem Donnerstag beginnt Alsfeld als eine von drei ausgewählten Kleinstädten in Hessen mit dem Tübinger Modell. Die Mittelhessen verfolgen mit dem Versuch mehrere Ziele.
  • 4/7/2021 1:20:55 PM   Tobias Müller

    Im Kampf gegen gefährliche Coronavirus-Varianten stellt die EU-Kommission der Forschung 123 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld aus dem Forschungsprogramm „Horizont Europa“ solle dafür sorgen, dass den kurz- bis mittelfristigen Bedrohungen durch Mutanten begegnet werden könne, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit.

    „Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um für die Zukunft gerüstet zu sein, von der Früherkennung der Varianten bis zur Durchführung und Koordinierung klinischer Studien für neue Impfstoffe und Behandlungsmethoden“, sagte die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel.

    Konkret soll das Geld beispielsweise für die Weiterentwicklung vielversprechender Behandlungs- oder Impfstoffkandidaten genutzt werden. Auch solle die Infrastruktur etwa für einen schnelleren Datenaustausch von Forschern gefördert werden. Anträge dafür können vom 13. April bis zum 6. Mai 2021 eingereicht werden.

  • 4/7/2021 1:06:17 PM   Tobias Müller
    „Es ist möglich, ein Corona-Wellenbrecher-Gesetz befristet etwa auf zwei Monate auf den Weg zu bringen.“

    Der Unionsfraktionsvize Thorsten Frei (CDU) hat sich skeptisch gezeigt, einheitliche Corona-Maßnahmen per Bundesgesetz schnell auf den Weg zu bringen. „Der Bundestag könnte sich natürlich jederzeit zu einer Sondersitzung treffen, das wäre auch in dieser Woche schon möglich gewesen. Allerdings spricht nicht viel dafür, dass man ein solches Gesetz ohne Zustimmung des Bundesrates erreichen kann“, sagte Frei der „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

    Die nächste reguläre Plenarsitzung des Bundesrates findet am 7. Mai statt. „Deswegen ist es schwierig, das zügig umzusetzen“, sagte der CDU-Politiker. „So oder so, ob man es im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz organisiert oder als Bundesgesetz, das mit höchster Wahrscheinlichkeit im Bundesrat zustimmungspflichtig ist, wird man die Länder dazu brauchen.“ Grundsätzlich schloss Frei eine bundesgesetzliche Lösung jedoch nicht aus. „Es ist möglich, ein Corona-Wellenbrecher-Gesetz befristet etwa auf zwei Monate auf den Weg zu bringen. Man kann darin bundeseinheitlich festlegen, was man mit den Kontaktbeschränkungen erreichen möchte. Alle Bürger in ganz Deutschland müssten sich dann daran halten“, sagte der Vize-Fraktionschef weiter.
  • 4/7/2021 12:48:44 PM   Tobias Müller
    Bayern wird nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder noch am Mittwoch einen Vorvertrag mit einer Firma in Illertissen für den Bezug des russischen Impfstoffs Sputnik abschließen. „Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern über diese Firma zusätzliche Impfdosen – ich glaube, es sind 2,5 Millionen Impfdosen – wohl im Juli erhalten, um die Impf-Zusatzkapazitäten in Bayern zu erhöhen“, sagte der CSU-Politiker in München. Der russische Impfstoff hat noch keine Zulassung durch die europäische Arzneimittelagentur EMA erhalten. Das Werk in Illertissen würde das Vakzin dann im Auftrag der Sputnik-Entwickler produzieren.
  • 4/7/2021 12:40:19 PM   Tobias Müller

    Azubis in der Corona-Krise: Die große Leere nach der Abschlussprüfung

    Viele Auszubildende in Restaurants und Hotels wissen nicht, wie es im Sommer für sie weitergeht. Dabei würden sie nach der Pandemie als Fachkräfte dringend gebraucht.
  • 4/7/2021 12:39:16 PM   Tobias Müller

    In Pakistan sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 15.000 Menschen nach einer Infektion gestorben. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg am Mittwoch auf 15.026, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden demnach 102 neue Tote verzeichnet. Bislang wurden in Pakistan mehr als 700.180 Infektionen nachgewiesen. Vermutet wird, dass die tatsächlichen Zahlen deutlich höher sind.

    In dem südasiatischen Land mit mehr als 220 Millionen Einwohnern läuft seit Februar eine Impfkampagne. Pakistan bekam dazu vom Nachbarn China Impfstoff des Herstellers Sinopharm geschenkt. Die Skepsis gegenüber diesem Impfstoff ist allerdings groß. Seit vergangener Woche wird auch das russische Mittel Sputnik V verimpft. Regierungsangaben zufolge sind bisher insgesamt rund 936.380 Impfungen in dem Land verabreicht worden.

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