Coronavirus

Coronavirus Live


  • 4/12/2021 2:31:18 PM   Tobias Müller
    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil schließen sich der Kritik an der vorgeschlagenen Ausgangssperre an. Klingbeil sagt „Bild“: „Ich setze mich dafür ein, dass man auch nach 21 Uhr als Haushalt unterwegs sein kann, dass man auch joggen gehen kann.“ Haseloff sagt: „Ausgangssperren – das bestätigt auch die Forschung – haben auf das Infektionsgeschehen geringen Einfluss.“ In Ballungsräumen könne es noch einen gewissen Effekt geben, im ländlichen Raum tendiere dieser aber gegen Null.
  • 4/12/2021 1:56:02 PM   Tobias Müller
    Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) kritisiert die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebrachte Verpflichtung für alle Betriebe, Präsenzbeschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. „Was die Bundesregierung jetzt plant, ist nicht weniger als eine weitere Misstrauenserklärung gegenüber den Unternehmen und ihren Beschäftigten in diesem Land“, erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. „Die Testpflicht führt zu mehr Bürokratie und diskreditiert das freiwillige Engagement der Unternehmen zunehmend.“
  • 4/12/2021 1:50:00 PM   Tobias Müller

    Steinmeier vor Studenten: „Wir gehen miteinander ins Offene“

    Zum Beginn des vierten Pandemiesemesters macht der Bundespräsident auf die Lage der Studenten aufmerksam. Von der Gesellschaft fordert er mehr Solidarität mit den Ausgebremsten.
  • 4/12/2021 1:40:19 PM   Tobias Müller
    Die Türkei wird laut einem hochrangigen Regierungsvertreter die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wahrscheinlich verschärfen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Noch am Abend solle sich Erdogans Kabinett mit Wissenschaftlern beraten. Eine Maßnahme könne die Einschränkung von Reisen in andere Städte für unter 20-Jährige und über 65-Jährige sein, sagte der Regierungsvertreter. Außerdem könnten Sport- und Freizeiteinrichtungen geschlossen werden.

  • 4/12/2021 1:07:41 PM   Tobias Müller
    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Betriebe in Deutschland per Verordnung verpflichten, ihren Präsenzbeschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. Dies sieht ein der Nachrichtenagentur Reuters vorliegender Entwurf für eine Änderung der Arbeitsschutzverordnung vor, die am Dienstag dem Kabinett vorgelegt werden soll.

    Für bestimmte Beschäftigtengruppen hat der Arbeitgeber demnach „zwei Tests pro Kalenderwoche in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus Sars-Cov-2“ anzubieten. Dies gelte etwa für Beschäftigte, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht seien – oder auch Beschäftigte, „die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus Sars-Cov-2 begünstigen“.

    Lesen Sie hier: Bundesregierung plant Testpflicht für Unternehmen

    Die Kosten sollen die Arbeitgeber tragen. Zudem werden alle anderen geltenden Corona-Schutzregeln im Arbeitsschutz bis zum 30. Juni verlängert. Dazu gehört auch, dass Arbeitgeber Beschäftigten wo immer möglich das Arbeiten von Zuhause anbieten müssen.
  • 4/12/2021 1:00:49 PM   Tobias Müller
    „Die Pandemie richtet sich nicht nach den Sitzungswochen des Bundestages.“

    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet pocht auf einen bundesweiten Lockdown und hat eine parteipolitische Überlagerung der Corona-Politik in Deutschland kritisiert. Die Ministerpräsidentenkonferenz hätte in der vorigen Wochen beschließen können, dass man entschlossen handeln wolle. „Das ist alles verzögert worden“, sagt der CDU-Chef. „Die Pandemie richtet sich aber nicht nach den Sitzungswochen des Bundestages“, fügt er hinzu. Mit Blick auf die Lage auf den Intensivstationen bekräftigte er seine Forderung nach einem „Brücken-Lockdown“. „Wir würden es in ganz Deutschland brauchen.“
  • 4/12/2021 12:53:49 PM   Tobias Müller

    628 Neuinfektionen in Hessen: Das hessische Corona-Kabinett tagt

    Das Corona-Kabinett informiert am Abend vermutlich über die Fortsetzung des Schulunterrichts nach den Ferien. In Baunatal beginnt derweil der Modellversuch. Und für Muslime steht der Ramadan unter Pandemie-Bedingungen bevor.
  • 4/12/2021 12:51:51 PM   Tobias Müller

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat angesichts der Corona-Pandemie deutliche Verbesserungen im Bevölkerungsschutz angemahnt. „Für die Bewältigung pandemischer Lagen und anderer Krisen ist die Vorhaltung von Material und die Ausbildung von Personal von eklatanter Wichtigkeit“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter am Montag bei einer Anhörung im Innenausschuss des Bundestages zu einer ersten Bilanz des Bevölkerungsschutzes in der Pandemie. Im Gesundheitsbereich sei es notwendig, kurzfristig in großer Zahl auf gut ausgebildetes und spezialisiertes Personal zurückgreifen zu können.

    Zudem sei eine konsequente materielle Vorbereitung durch Lagerhaltung und Bevorratung von medizinischem Material wie persönlicher Schutzausrüstung nötig, erklärte Reuter weiter. Das DRK habe gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen den Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren zur Versorgung von jeweils 5.000 Menschen in Krisenfällen vorgeschlagen. Ein Pilotprojekt werde bereits umgesetzt, ein zweites Modul sei teilweise bereits in den Bundeshaushalt 2021 aufgenommen worden.

  • 4/12/2021 12:38:18 PM   Tobias Müller

    „Die Auslastung der Intensivstationen in unseren Krankenhäusern nimmt wieder zu. Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist.“


    Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt mit Sorge auf die Corona-Lage in Deutschland. „Aktuell sind leider die Infektionszahlen noch viel hoch“, sagte die CDU-Politikerin am Montag bei der Eröffnung der digitalen Ausgabe der Hannover-Messe. „Die Auslastung der Intensivstationen in unseren Krankenhäusern nimmt wieder zu. Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist.“ Um sie zu brechen, sei das Impfen die wichtigste Waffe. „Das Testen hilft uns, eine Brücke zu bauen, bis das Impfen wirkt“, sagte Merkel.

    Die weitere Wirtschaftsentwicklung hänge entscheidend davon ab, inwieweit das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle gebracht werde. Die deutsche Wirtschaft sei derzeit zweigeteilt, sagte Merkel. „Die Industrie erweist sich in dieser Krise als sehr robust. Der Dienstleistungssektor hingegen leidet stark unter den Einschränkungen.“

  • 4/12/2021 12:34:06 PM   Tobias Müller
  • 4/12/2021 12:23:33 PM   Tobias Müller
    CDU-Chef Armin Laschet fordert die SPD-geführten Länder auf, schnell den Weg für ein neues Infektionsschutzgesetz freizumachen. „Die Zeit haben wir nicht“, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident mit Blick auf lange Debatten. Er verweist auf die steigende Zahl der Intensivpatienten in Krankenhäusern und erneuert seine Forderung nach einem „Brücken-Lockdown“.
  • 4/12/2021 12:03:01 PM   Tobias Müller
    Rund 100 Tage vor dem geplanten Beginn der ohnehin schon verlegten Olympischen Sommerspiele in Tokio sprechen sich in einer Umfrage mehr als 70 Prozent für eine Absage oder eine abermalige Verlegung aus. Nur 24,5 Prozent der Befragten seien dafür, die Spiele wie geplant am 23. Juli beginnen zu lassen, ergibt eine Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo. Knapp 93 Prozent hätten Sorge vor einem Wiederanstieg der Corona-Infektionszahlen geäußert. Eigentlich waren die Spiele schon für den Sommer 2020 geplant, waren wegen Corona aber um ein Jahr verschoben worden. Zuletzt hatten die Veranstalter erklärt, zu den Spielen dürften keine Zuschauer aus dem Ausland anreisen.
  • 4/12/2021 12:00:57 PM   Tobias Müller

    Corona-Fonds der EU: Ungeprüft in eine Schuldenunion?

    Der Wiederaufbaufonds soll die EU auf eine neue Stufe heben. Doch er wurde vom Bundesverfassungsgericht vorerst gestoppt. Denn das Grundgesetz setzt Grenzen, kommentiert Reinhard Müller.
  • 4/12/2021 11:39:39 AM   Tobias Müller

    Nach seiner Teilnahme an sogenannten Querdenken-Demonstrationen soll ein pensionierter Münchner Polizist 10.000 Euro Strafe zahlen. Ein Sprecher des Amtsgerichts München bestätigte am Montag die Verurteilung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu jeweils 100 Euro. Für die Strafe eine wesentliche Rolle gespielt hätten dabei aber der Besitz und das Mitführen eines Taschenmessers. Der frühere Polizist und sein Verteidiger hätten auf Freispruch plädiert.

    Der bayerische Landesverband der Gewerkschaft der Polizei begrüßte das Urteil als richtungsweisend und „klares Zeichen“. Der pensionierte Polizist habe mehrfach zu Demonstrationen von Corona-Gegnern aufgerufen, sei bei Demonstrationen von sogenannten Querdenkern als Redner aufgetreten und habe zuletzt Polizisten als „Staatsterroristen“ beschimpft. Wie der Sprecher des Amtsgerichts sagte, verweigerte der Mann in der Gerichtsverhandlung am Montag auch das Tragen einer Maske. Er habe dazu aber ein Attest vorgelegt.

  • 4/12/2021 11:18:44 AM   Gustav Theile

    Johnson & Johnson startet am Montag die Auslieferung von Corona-Impfstoff in der Europäischen Union. Das bestätigte die EU-Kommission in Brüssel. Die Kommission erwartet bis Ende Juni bis zu 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen.

    Die Besonderheit: Das Vakzin muss nur einmal gespritzt werden, statt wie die übrigen drei zugelassenen Corona-Impfstoffe zweimal. Deshalb setzen Deutschland und andere Staaten große Hoffnungen darauf, dass die Impfkampagne damit beschleunigt wird. Die belgische Impf-Taskforce bestätigte der Nachrichtenagentur Belga, dass schon für Montag 36.000 Impfdosen von Johnson & Johnson in Belgien erwartet würden.

    Der von der Tochtergesellschaft Janssen in den Niederlanden entwickelte Impfstoff ist der vierte, der in der EU zugelassen wurde und verwendet werden kann. In den Vereinigten Staaten wird er schon länger eingesetzt.

    Vorige Woche hatte die EU-Arzneimittelagentur EMA mitgeteilt, dass sie Fälle von Thrombosen nach einer Corona-Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson prüfe. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, eine Person sei gestorben. Die Behörde betonte, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des amerikanischen Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

  • 4/12/2021 10:45:47 AM   Tobias Müller
    Forscher der Oxford-Universität haben das Asthmaspray Budesonid auf seine Wirksamkeit gegen das Coronavirus untersucht. Die Wissenschaftler um Sanjay Ramakrishnan kommen zu dem Schluss, dass das Medikament die Dauer einer Covid-19-Infektion um einen Tag verkürzen und überdies das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf um 90 Prozent senken kann. Die Inhalation des Medikaments sei dabei „eine einfache, sichere, gut untersuchte, kostengünstige und weithin verfügbare Behandlung“, schreiben die Forscher in ihrer Studie.

    Der Bundestagsabgeordnete und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bezeichnete diese Ergebnisse als "Game Changer", da das Medikament künftig von Hausärzten für eine Frühbehandlung genutzt werden könne.

    Allerdings wurde die Studie mit lediglich 146 erwachsenen Corona-Patienten durchgeführt, von denen die Hälfte auf reguläre Weise, die andere Hälfte täglich mit 800 Mikrogramm Budesonid behandelt wurde. Aufgrund der wenigen Probanden, die das Mittel erhalten haben, ist die Aussagekraft der Studie beschränkt. Auch eine Placebokontrolle steht noch aus. Die Studie lief im Jahr 2020 vom 16. Juli an bis zum 9. Dezember.
     
  • 4/12/2021 10:06:41 AM   Gustav Theile

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat davor gewarnt, im Zuge der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes einen schärferen Lockdown im Einzelhandel durchzusetzen. „Viele Nicht-Lebensmittelhändler verlieren aufgrund der angekündigten Veränderungen im Infektionsschutzgesetz jegliche Perspektive. Die Geschäfte ab einem Inzidenzwert von über 100 wieder zu schließen, wird der Lage nicht gerecht“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Montag in Berlin.

    Er verwies auf eine HDE-Umfrage unter 1000 Unternehmen, die deutlich mache, wie kritisch die Lage bei vielen Nicht-Lebensmittelhändlern sei. Demnach sehen 45 Prozent der Befragten ihre unternehmerische Existenz im Laufe des Jahres in akuter Gefahr. Die Umsätze der klassischen Innenstadthändler hätten in der vergangenen Woche um 60 Prozent unter dem Vor-Krisen-Niveau gelegen, berichtete Genth. Wo im Zuge der Corona-Bekämpfung lediglich die Kundenzahl in den Geschäften begrenzt war, betrug das Minus demnach knapp 30 Prozent. Wo Kunden mit Terminvereinbarung einkaufen durften, lagen die Umsatzeinbußen bei knapp 50 Prozent. Wo nur negativ getestete Kunden in die Läden durften, gingen die Umsätze um 62 Prozent zurück.

  • 4/12/2021 10:05:56 AM   Tobias Müller

    Übriggebliebene Dosen: Lohnt sich das Warten vor dem Impfzentrum?

    Wer abends nur lange genug vor einem Impfzentrum herumlungert, wird vielleicht geimpft, weil Impfstoff übrig ist – oder? Wir haben uns umgeschaut.
  • 4/12/2021 10:05:28 AM   Tobias Müller
    Die Bundesregierung will einem Sprecher zufolge am Montagnachmittag entscheiden, ob Unternehmen ihren Mitarbeitern regelmäßige Corona-Tests anbieten müssen. Die SPD war zuletzt für eine Testpflicht, die Union eher dagegen. Schon am Dienstag könnte das Kabinett dann grünes Licht geben, sofern die Regierung vorher eine gemeinsame Linie findet.
  • 4/12/2021 9:43:17 AM   Tobias Müller

    Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer schützt einer israelischen Studie zufolge weniger gut vor der südafrikanischen Virus-Mutante als vor anderen Varianten. „Die südafrikanische Variante ist in gewissem Umfang in der Lage, die Schutzwirkung des Impfstoffs zu durchbrechen“, sagte Co-Studienautor Adi Stern von der Universität Tel Aviv der Nachrichtenagentur AFP. Ob die Impfung den Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit der der südafrikanischen Variante abmildert, wurde allerdings nicht untersucht.

    In der Studie der Universität Tel Aviv und der größten israelischen Krankenkasse Clalit wurden 400 Corona-Infizierte, die nicht geimpft waren, mit 400 Infizierten, die eine oder beide Impfspritzen erhalten hatten, verglichen. Der Anteil der südafrikanischen Variante B.1.351 an den Corona-Fällen in Israel liegt demnach bei weniger als einem Prozent.

    Bei 150 Probanden, die sich trotz vollständigen Impfschutzes infizierten, war der Anteil der südafrikanischen Variante den Angaben zufolge acht Mal größer als bei den ungeimpften Probanden. „Das bedeutet, dass der Pfizer/Biontech-Impfstoff, obwohl er hochwirksam ist, wahrscheinlich nicht das gleiche Maß an Schutz gegen die südafrikanische Coronavirus-Variante bietet“, erklärten die Autoren am Sonntag.

  • 4/12/2021 9:24:58 AM   Tobias Müller

    Zuschauer-Rückkehr in England: Das große Experiment mit den Fans

    England testet akribisch die Rückkehr der Fans in die Stadien. Das Ziel sind volle Ränge noch in diesem Jahr – womöglich schon bei der Fußball-EM im Sommer. Kann das tatsächlich klappen?
  • 4/12/2021 9:10:32 AM   Tobias Müller
    In Deutschland ist im Pandemie-Jahr 2020 mehr Wasser durch die Hähne der Haushalte und des Kleingewerbes geflossen. Pro Kopf wurden 129 Liter und damit vier Liter mehr am Tag verbraucht, teilt der Bundesverband der Deutschen Wasserwirtschaft (BDEW) mit. „Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und ausgefallene Reisen haben dazu geführt, dass die meisten Bürger deutlich mehr Zeit zu Hause verbrachten und dort entsprechend mehr Wasser brauchten“, sagt BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand. Zudem sei häufiger und länger Hände gewaschen worden. Die Haushalte für sich genommen haben demnach allein noch deutlich mehr Wasser genutzt, da das Kleingewerbe wie Restaurants wegen des Lockdowns weniger brauchte. Lesen Sie hier mehr zum Thema.
  • 4/12/2021 8:55:35 AM   Tobias Müller

    Infektionsschutzgesetz: Städte- und Gemeindebund gegen flächendeckende Ausgangssperren

    Der Städte- und Gemeindebund begrüßt die Pläne für ein bundeseinheitliches Vorgehen gegen die Pandemie, stellt sich aber gegen Ausgangsbeschränkungen. Die FDP will die Änderungen am Infektionsschutzgesetz nicht mittragen.
  • 4/12/2021 8:45:20 AM   Tobias Müller

    Ein Teil der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein lehnt die geplanten bundesweit einheitlichen Regelungen gegen die dritte Corona-Welle ab. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Montag aus Koalitionskreisen erfahren haben will, hält die FDP vor allem die geplanten Ausgangsbeschränkungen für problematisch. Regierungschef Daniel Günther (CDU) hat sich bislang noch nicht zu den Vorschlägen der Bundesregierung geäußert.

    Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) hält das Verfahrenstempo für völlig unangemessen. Bereits am Dienstag will das Bundeskabinett die gesetzlichen Vorgaben auf den Weg bringen. In Kiel ist von einem „undurchdachten Schnellschuss“ die Rede, der eine Vielzahl ungeklärter Probleme und Rechtsfragen aufwerfe. Geplante Änderungen für den Einzelhandel oder eine Beschränkung der Personenzahl in Bussen und Bahnen seien praktisch nicht umsetzbar.

    Die FDP will dem Vernehmen nach keiner Regelung zustimmen, die bei Überschreitung einer 100er Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt ausnahmslos Ausgangsbeschränkungen vorsieht. Wenn einer der drei Koalitionspartner eine Gesetzesänderung ablehnt, müsste sich die Landesregierung laut Koalitionsvertrag im Bundesrat der Stimme enthalten.

  • 4/12/2021 8:36:42 AM   Tobias Müller
  • 4/12/2021 8:27:44 AM   Tobias Müller
    SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich zeigt sich optimistisch, das neue Infektionsschutzgesetz noch in dieser Woche zu verabschieden. „Wir sind auf einem guten Weg. Und wir werden heute auch in entscheidenden Gesprächen mit der Bundesregierung, mit dem Koalitionspartner, etwas finden“, sagt er im ARD-Morgenmagazin. Strittige Themen wie Ausgangsbeschränkungen müssten verbindlicher gemacht werden. Auch die Testung in Unternehmen und das Kinderkrankengeld müssten berücksichtigt werden. Auf die Frage, ob das neue Gesetz in dieser Woche verabschiedet werden könne, sagte er, das komme auch auf die Gespräche mit der Opposition an. „Wir würden es gerne letztlich tun, ich glaube, (Unions-Fraktionschef) Herr Brinkhaus auch.“ Dazu müsse man aber einen belastbaren Gesetzentwurf vorlegen.
  • 4/12/2021 8:02:27 AM   Tobias Müller
    Ein Diabetesmittel des Pharmakonzerns Astra-Zeneca hat sich bei der Behandlung von Corona-Patienten nicht als hilfreich erwiesen. Das Medikament Farxiga floppte in einer klinischen Studie der Phase-3 zur Behandlung von Covid-19 bei Patienten, die ins Krankenhaus eingewiesen wurden und bei denen schwere Komplikationen drohen. Die Ergebnisse der Studie mit 1250 Teilnehmern waren statistisch nicht signifikant, wie Astra-Zeneca mitteilt.
  • 4/12/2021 8:01:28 AM   Tobias Müller

    Wie lösen wir Krisen?: Was Corona für das Klima lehrt

    Wie geht der Mensch mit Großkrisen um? Es gibt Lehren aus Corona, die auch im Kampf gegen den Klimawandel helfen können. Doch es sind andere als gedacht, kommentiert Patrick Bernau.
  • 4/12/2021 7:52:53 AM   Tobias Müller
    Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen ordnet ab Dienstag die „Corona-Notbremse“ für die Landeshauptstadt Düsseldorf an. Diese trete in den Kommunen in Kraft, in denen die 7-Tage-Inzidenz seit mindestens drei Tagen in Folge über 100 liege. Damit dürften alle nicht für den täglichen Bedarf ausgelegten Geschäfte wie Bau- und Gartenmärkte, Textil-Läden und Buchhandlungen nur noch einen Abholservice (Click&Collect) anbieten, aber keinen Verkauf im Geschäft mit Terminvereinbarung (Click&Meet). Für die Kommunen gebe es die „Test-Option“. Sie könnten im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium anordnen, dass die Nutzung der Angebote mit einem tagesaktuellen bestätigten Schnelltest mit negativem Ergebnis zu den bisher geltenden Regelungen zulässig bleibe.

  • 4/12/2021 7:38:59 AM   Tobias Müller

    Angesichts der dramatischen Corona-Lage fordert die Gewerkschaft Verdi von Bund und Länder eine schnelle Notbremse und eine Testpflicht in Unternehmen. In Betrieben müsse die Bundesregierung verpflichtende Testangebote anordnen, sagte Verdi-Chef Frank Werneke am Montag in Berlin. Auch für die Kitas müsse es verbindliche Vorgaben geben. „Wir brauchen jetzt eine wirksame Notbremse“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende.

    In der Wirtschaft verweigerten 40 Prozent aller Arbeitgeber ihren Beschäftigten Testangebote, sagte Werneke unter Berufung auf eine Befragung im Auftrag der Bundesregierung. Demnach testen 43 Prozent der Unternehmen aufgrund der Kosten nicht oder wollen dafür finanzielle Unterstützung. Werneke sagte: „Obwohl häufige Kundenkontakte hier die Regel sind, ist die Situation in vielen Dienstleistungsbranchen besonders unzureichend – insbesondere dort, wo mit Subunternehmern und in Werkvertragskonstruktionen gearbeitet wird.“

    Klinik- und Kita-Beschäftigte litten zusehens unter der Lage. Insbesondere auf den Intensivstationen spitze sich die Lage immer mehr zu, sagte Werneke. Viele Pflegekräfte wollten angesichts der Überbelastung aufgeben. Erzieherinnen und Erzieher sowie viele Eltern erwarten auch für die Kitas verbindliche Vorgaben.

  • 4/12/2021 7:32:42 AM   Tobias Müller

    Pubs in Großbritannien öffnen: Boris Johnson und das erste Bier an den Lippen

    Nach mehr als hundert Tagen dürfen Kneipen und Geschäfte in Großbritannien wieder aufmachen. Die Rückkehr zur Normalität ist das allerdings noch nicht.
  • 4/12/2021 7:23:07 AM   Tobias Müller

    „Die konkret jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind verfassungsrechtlich fragwürdig und teilweise epidemiologisch noch nicht einmal wirksam.“


    In der Debatte über bundeseinheitliche Corona-Regeln hat sich FDP-Fraktionschef Christian Lindner abermals gegen Ausgangsbeschränkungen ausgesprochen. „Die konkret jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind verfassungsrechtlich fragwürdig und teilweise epidemiologisch noch nicht einmal wirksam“, sagte Lindner am Montag im Deutschlandfunk. „Es geht in Wahrheit ja darum, Ansammlungen von Menschen, Wohnungspartys und anderes zu unterbinden. Dafür kann man aber keine generelle Ausgangssperre verhängen. Da gibt es mildere Mittel.“ Zugleich kritisierte er, dass sich der Entwurf des Bundes vor allem an der Inzidenz und nicht auch an anderen Parametern orientiere.

    Lesen Sie hier: Corona-Ansteckungen finden in Innenräumen statt

    In der Formulierungshilfe des Bundes werden mehrere Maßnahmen für Landkreise vorgeschlagen, in denen binnen einer Woche eine Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner oder mehr registriert wird. Vorgesehen sind etwa nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21.00 bis 5.00 Uhr, mit nur wenigen Ausnahmen, etwa medizinische Notfälle oder Wege zur Arbeit, nicht aber Abendspaziergänge. Soll die Änderung des Infektionsschutzgesetzes wie geplant schneller als üblich durch Bundestag und Bundesrat gebracht werden, braucht es dazu auch die Bundestagsopposition, weil das beschleunigte Verfahren mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden müsste.


  • 4/12/2021 5:00:23 AM   Klaus Bardenhagen

    Die Berliner Charité betrachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der dritten Pandemie-Welle. „Wenn die Anzahl schwer kranker Covid-Patienten die zweite Welle übertrifft, kommen wir in eine kritische Situation“, sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik.

    Die Zahl der Neuzugänge auf den Intensivstationen der Charité sei in den vergangenen beiden Wochen deutlich gestiegen, sagte Kreis. Besonders betroffen sei nun die Altersgruppe zwischen 30 und 60, die bislang wenig Chancen auf Impfungen hatte. „Der Trend ist eindeutig, und er zwingt uns, zu reagieren“, sagte Kreis. So sei eine Reserve-Intensivstation wieder vollständig geöffnet worden. Darüber hinaus wurden planbare Operationen, die aufgeschoben werden können, abgesagt.

    Notfall-Mediziner hatten am Freitag vor einer drohenden Überlastung der Berliner Intensivstationen in der dritten Pandemie-Welle gewarnt. Es gebe im Moment bereits eine dramatische Belastung, sagte Steffen Weber-Carstens, medizinisch-wissenschaftlicher Leiter des Registers der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). So habe Berlin in den vergangenen drei Wochen wieder 100 beatmete Covid-Patienten mehr auf den Intensivstationen. Aktuell seien es rund 280. Ein Ende der Neuaufnahmen sei bei steigenden Infektionszahlen nicht absehbar.

  • 4/12/2021 4:55:19 AM   Klaus Bardenhagen

    Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält das Festhalten an einer Fußball-EM in möglichst zwölf Ländern in diesem Sommer für „verantwortungslos“. Der SPD-Politiker verwies in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ auf ein steigendes Risiko für Fußballprofis für Spätfolgen nach Corona-Infektionen. „Das sind gesundheitliche Langzeitschäden, die das sofortige Karriereende bedeuten können. Dies muss man Menschen, deren Gesundheit ihr Kapital ist, ehrlich mitteilen“, sagte Lauterbach mit Blick auf Symptome, die Long Covid genannt werden.

    Die Uefa will am 19. April entscheiden, ob die von 2020 auf dieses Jahr verlegte Europameisterschaft wie geplant in zwölf Ländern gespielt werden kann. Als deutscher Ausrichter ist München vorgesehen. Kernpunkt ist die Zulassung von Zuschauern, die acht EM-Städte bereits zugesichert haben. München muss bei seinem Konzept in diesem Punkt nach Willen der Uefa noch nachbessern.

  • 4/12/2021 4:50:56 AM   Klaus Bardenhagen
    Für einen Montag meldet das RKI sehr viele Neuinfektionen - und die Zahlen sind nach Ostern noch immer nicht verlässlich.
     

    RKI-Zahlen: 13.245 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 136,4

    FAZ.NETSo viele neue Corona-Fälle wurden an einem Montag zuletzt in der Weihnachtswoche vermeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten überschreitet die Drei-Millionen-Marke.
  • 4/12/2021 2:34:31 AM   Klaus Bardenhagen

    Der Berliner Staatsrechtler Ulrich Battis sieht „keine verfassungsrechtlichen Probleme“ für bundeseinheitliche Corona-Regelungen im Infektionsschutzgesetz. „Die Kompetenz des Bundes, diese Fragen im Infektionsschutzgesetz zu klären, ist rechtlich völlig unproblematisch“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Das gelte auch für die Vorgaben zum Präsenzunterricht an Schulen. „Zwar ist die Schule grundsätzlich Ländersache, doch hier überschneiden sich organisatorische Fragen wie die Bedingungen für den Präsenzunterricht mit der Pandemiebekämpfung“, erklärte er. Der Bund greife nicht inhaltlich in Lehrpläne oder die Bildungspolitik ein, sondern regele, wie man mit möglichen Infektionsquellen umgehe.

    Einfache Verwaltungsgerichte könnten dann kaum noch die im Gesetz geregelten Maßnahmen einschränken. „Weil dies nun ein Bundesgesetz werden soll, wird das nun Sache des Bundesverfassungsgerichts und nicht einfacher Verwaltungsgerichte“, erklärte Battis.

  • 4/12/2021 1:30:29 AM   Klaus Bardenhagen
    „Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt“, kritisieren Aerosol-Experten.
     

    Aerosole und Corona: Das Virus lauert in Innenräumen – nicht im Freien

    FAZ.NETAnsteckungen finden drinnen statt, Abstand garantiert keine Sicherheit, Kaffeekränzchen im Wohnzimmer sind gefährlicher als Restaurantterrassen: Experten für Aerosole – Luftgemische, in denen auch das Coronavirus schwebt – fordern bessere Aufklärung.
  • 4/12/2021 12:58:00 AM   Klaus Bardenhagen

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt eine Corona-Testpflicht in Betrieben. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Vizekanzler Olaf Scholz (beide SPD) „vorgesehene Pflicht für die Arbeitgeber, ihren Beschäftigten regelmäßige Tests anzubieten, muss jetzt kommen“. Hoffmann appellierte an CDU und CSU, ihre „Blockade“ bei dem Thema aufzugeben.

    Eine Selbstverpflichtung der Arbeitgeber reiche nicht aus. „Es ist schlicht nicht verständlich, weshalb sich Menschen im Privatbereich seit gut einem Jahr bis hin zu ihren Grundrechten einschränken, aber die Regeln für die Arbeitgeber nach wie vor butterweich sind.“ Dass sich die Arbeitgeber gegen verpflichtende Auflagen wehrten, sei nicht vertrauensbildend.

    Auch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm befürwortet eine gesetzliche Testpflicht für Unternehmen. „Das ist eine Herausforderung, bei der der Gesetzgeber tätig werden muss. Auch, weil nicht zu erwarten ist, dass flächendeckende Tests auf freiwilliger Basis mit ausreichender Konsequenz umgesetzt werden können“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Zwar sei eine Testpflicht mit zusätzlichen Kosten für die Wirtschaft verbunden. „Aber die Infektionszahlen nicht verlässlich zu senken und niedrig zu halten, ist weitaus teurer.“ Grimm regte aber an: „Gegebenenfalls muss es Zuschüsse für Unternehmen geben, die die Tests nicht aus eigener Kraft stemmen können.“

    Heil will kommende Woche eine Testpflicht in allen Unternehmen durchsetzen. Er strebt einen Kabinettsbeschluss am Dienstag an.

    Vorstoß der SPD-Minister: Wirtschaft empört über geplante Corona-Testpflicht

    FAZ.NETHubertus Heil und Olaf Scholz haben über das Wochenende Fakten geschaffen. Mit der geplanten Testpflicht führt die SPD die Union vor – und düpiert die Wirtschaft. Der Unmut ist groß.

  • 4/11/2021 8:41:37 PM   Annkathrin Weis
    Der amerikanische Außenminister Antony Blinken übt scharfe Kritik an China für das Verhalten des Landes bei der Aufklärung der Corona-Pandemie. China habe internationalen Experten den Zugang verweigert und Informationen nicht zeitnah bereitgestellt, sagt Blinken am Sonntag dem Sender NBC. Chinas Verhalten habe die Pandemie verschlimmert. Der zuständige WHO-Vertreter hatte im März beklagt, dass China eine WHO-Untersuchungskommission in dem Land behindert habe.
  • 4/11/2021 6:57:00 PM   Annkathrin Weis
    Im Saarland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über 100 gelegen – womit die Corona-Ampel im Land von „Grün“ auf „Gelb“ springt. Ab Montag, dem 12. April, gilt eine erweiterte Testpflicht, wie das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mitteilte. Die bestehende Testpflicht werde auf alle bisher geöffneten Bereiche ausgeweitet – dazu zählten auch der Einzelhandel sowie die körpernahen Dienstleistungen.
     
     
    Im Saarland haben die Gesundheitsbehörden laut Gesundheitsministerium (Stand: 16.00 Uhr) am Sonntag binnen eines Tages weitere 66 Corona-Fälle registriert. Die landesweite Inzidenz, also die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 121,1 nach 125,0 am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 33.614 Infektionen nachgewiesen.
     
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    Der etwas andere Termin im Fitnessstudio – im Saarland mit tagesaktuellem Schnelltest, Maske und Abstand möglich (Foto: dpa)
     
    Am Dienstag hatte das Saarland trotz steigender Infektionszahlen mit einem Ausstieg aus dem Corona-Lockdown begonnen. Eine ganze Reihe von Einrichtungen und Häusern durfte wieder öffnen, neben der Außengastronomie zählen auch Kinos, Theater, Konzerthäuser, Fitnessstudios und Tennishallen dazu. Wer das Angebot nutzen möchte, braucht in der Regel einen negativen Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Zudem dürfen sich im Freien bis zu zehn Personen treffen, auch am Biertisch, wenn sie negativ getestet worden sind.
     
    Mit dem „Saarland Modell“ will die Landesregierung den Bürgern wieder mehr Freiheiten ermöglichen. Die Öffnungen sind nach dem Beschluss der Regierung in dieser Form nur erlaubt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Steigt die Inzidenz an drei Tagen über 100, greift ein Ampelsystem – mit einer dann ausgeweiteten Testpflicht (gelb) unter anderem für den Einzelhandel. Wenn eine Überlastung des Gesundheitswesen droht, soll die Notbremse (rot) gezogen werden: Die Öffnungen werden kassiert, es folgt ein Lockdown.
  • 4/11/2021 6:16:00 PM   Sönke Sievers
    Jetzt in der Multimedia-Ausgabe der F.A.Z.: Wie sich die Radikalen in der AfD durchsetzten, wofür der Genderstern wirklich steht und wie der Kreml gegen Youtuber vorgeht.
  • 4/11/2021 5:56:52 PM   Annkathrin Weis
    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz erwartet trotz kritischer Stimmen aus seiner Partei eine Unterstützung der SPD-Ministerpräsidenten für das geplante Corona-Bundesgesetz. „Sie stehen alle hinter diesem Vorgehen und werden es auch unterstützen“, sagt der Vizekanzler im ZDF.
     
     
    Zuvor war besonders aus dem SPD-regierten Niedersachsen Kritik am Entwurf des Bundesgesetzes laut geworden. Wie die Stimmung unter den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst:
     

    Debatte um Corona-Regeln: „Diesen Einheitswahn teile ich überhaupt nicht“

    FAZ.NETDie Corona-Zahlen in Deutschland steigen. Die Ministerpräsidenten Söder und Laschet drängen deswegen auf eine zeitnahe Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes. Kretschmann fürchtet einen „Einheitswahn“. Und Kretschmer will noch verhandeln.
  • 4/11/2021 5:46:42 PM   Annkathrin Weis
    Indien hat angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen den Export des Medikaments Remdesivir verboten. Das antivirale Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt wurde und nun auch zur Behandlung schwerkranker Corona-Patienten genutzt wird, darf nicht mehr in andere Länder exportiert werden, wie das indische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Der starke Anstieg der Infektionszahlen habe zu einer „plötzlichen Steigerung der Nachfrage“ geführt.
     
    Remdesivir, das vom amerikanischen Pharmaunternehmen Gilead hergestellt wird, war in der Corona-Krise eines der ersten vielversprechenden Medikamente. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät inzwischen allerdings vom Einsatz des Mittels ab. Eine Studie hat demnach gezeigt, dass das Medikament „nur einen geringen oder keinen Einfluss“ auf die Überlebenswahrscheinlichkeit der Erkrankten hat. Bekannt geworden war das Mittel unter anderem durch den Einsatz am ehemaligen amerikanischen Präsidenten, Donald Trump.
  • 4/11/2021 5:42:45 PM   Annkathrin Weis
    Schleswig-Holstein bereitet sich auf die Öffnungen der Außengastronomie am Montag vor. In den meisten Kreisen und Städten Schleswig-Holsteins darf nach monatelanger Corona-Pause am Montag die Außengastronomie wieder öffnen. Die Landesregierung hatte die Erlaubnis zur Öffnung am vergangenen Mittwoch mitgeteilt. Möglich ist Bewirtung dor, wo die Zahl der Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner stabil unter 100 liegt. Der Zugang zur Außengastronomie richtet sich nach den aktuellen Kontaktbeschränkungen:
     
    • Demnach dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
    • Die Gastronomen müssen eine Kontaktnachverfolgung sicherstellen; die Abstände müssen überall gewährleistet sein.
    • Medizinische Schutzmasken sind Pflicht, nur am Tisch dürfen Gäste sie abnehmen.
    • Vorherige Schnell- oder Selbsttests auf das Coronavirus sind für den Besuch der Außengastronomie keine Pflicht, werden aber dringend empfohlen.
  • 4/11/2021 5:38:05 PM   Annkathrin Weis

    Protest gegen Corona-Regeln: Demonstration in Frankfurt kleiner als erwartet

    FAZ.NETDie Frankfurter „Querdenker-Versammlung“ ist vorbei. Rund 500 Teilnehmer waren in den Rebstockpark gekommen. Es gab auch eine Festnahme.
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