Frankfurt–Liveblog

Frankfurt–Liveblog

  • 6/29/2022 12:36:02 PM   Thorsten Winter
    Frankfurt. 27 mit Wasserstoff betriebene Züge will der RMV auf die Schiene setzen. Das soll die größte Flotte dieser Art auf der Welt werden. Die ersten Bahnen kommen im Winter im Taunus erstmals zum Einsatz.
  • 6/29/2022 12:39:23 PM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Ein 22 Jahre alter Mann ist am Dienstagabend in Frankfurt-Eschersheim durch mehrere Schüsse verletzt worden. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch un­klar. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Mann gegen 20 Uhr an der Haeberlinstraße aufgehalten, als ein Unbekannter eine Schusswaffe zog und auf den Zweiundzwanzigjährigen schoss, berichtet Kollegin Katharina Iskandar.
  • 6/29/2022 12:44:46 PM   Jan Schiefenhövel
    Königstein. Der Hardtbergturm in Königstein bleibt für die Reparatur weiter gesperrt. Wenige Tage nach der Eröffnung des neuen Aussichtsturms hatten unbekannte Täter ­vor einigen Tagen Stufen gelockert, wegen des Vandalismusschadens musste das Ausflugsziel geschlossen werden. Mittlerweile sind die Stufen wieder befestigt und der Turm kann ohne Gefahr bestiegen werden, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hat. Das Bauwerk kann aber nach ihren Angaben noch nicht wieder freigegeben werden, weil noch weitere Arbeiten nö­tig sind. Zurzeit werden die Schrauben an den Treppenstufen noch einmal überprüft und gegen Lockern ge­sichert.
    Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) sagte: "Eine zusätzliche Fi­xierung der Stufenschrauben soll ge­zielter Manipulation hoffentlich endgültig den Riegel vorschieben. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, gibt es seitens der Stadt eine erneute Bauabnahme, und man kann das phantastische Panorama wieder genießen." Der Rathauschef weist auch da­rauf hin, der Turm werde rund um die Uhr mit Videoüberwachung kon­trolliert. (höv.)
  • 6/29/2022 1:01:36 PM   Theresa Weiß
    Frankfurt. Immer mehr Hessen sind von Armut betroffen. Das zeigt der Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands, der heute vorgelegt wurde. Demnach hat sich die Lage in Hessen verschlechtert: Die Armut ist binnen eines Jahres von 17,4 auf 18,3 Prozent gestiegen. Im Bundesschnitt liegt die Armut dagegen bei 16,5 Prozent und damit um 1,8 Prozentpunkte niedriger als in Hessen. Im Länder-Ranking ist Hessen von Platz 7 auf Platz 11 abgerutscht. 2015 lag Hessen bei der Armutsquote noch direkt hinter Baden-Württemberg und Bayern auf dem dritten Platz. Inzwischen hat es unter den westdeutschen Flächenländern die zweithöchste Armutsquote, kurz vor Nordrhein-Westfalen.
    Im hessenweiten Vergleich ist die Armutsquote in Mittelhessen mit 20,1 Prozent am höchsten, gefolgt von Nordhessen mit 18,6 Prozent, Osthessen mit 18 Prozent, Südhessen mit 17,8 Prozent und dem Rhein-Main-Gebiet mit 17,7 Prozent. „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben 2021 offenbar die  Armut in die Höhe getrieben. Bundesweit ist sie unter Erwerbstätigen deutlich gestiegen, insbesondere unter Selbständigen. Armutshöchststände verzeichnen auch Rentner*innen sowie Kinder und Jugendliche“, sagt Annette Wippermann, Referentin für Arbeitsmarkpolitik und Grundsatzfragen beim Paritätischen Hessen. „Die ökonomischen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs lassen eine weiteren Verschärfung der Lage befürchten.“ Der Paritätische Gesamtverband und der Paritätischen Hessen fordern deswegen weitere Entlastungspakete. Zudem solle die Grundsicherung, das Wohngeld und BAföG „bedarfsgerecht angehoben“ werden. Haushalte gelten als arm, wenn sie mit ihrem Einkommen unter 60 Prozent des mittleren Einkommens liegen. Diese Armutsschwelle lag 2021 zum Beispiel bei einer alleinstehenden Person bei einem monatlichen Einkommen von 1148 Euro, bei einem Paar ohne Kinder bei 1721  Euro. (weth.)
  • 6/29/2022 2:46:49 PM   Thorsten Winter

    Neu-Isenburg. Wegen eines gefundenen Sprengkopfs sind in Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach die Polizeistation und das benachbarte Rathaus evakuiert worden. Ein neun Jahre alter Junge hatte den Zünder bei einem Schulausflug im Wald entdeckt - und mitgenommen. Wie ein Sprecher der Polizei in Offenbach am Mittwoch sagte, zeigte der Schüler zu Hause seiner Mutter die Metallkapsel, die damit zur Polizei ging.

    Da zunächst unklar war, ob der zu einer Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gehörende Zünder noch explodieren konnte, räumten die Beamten sofort das Gebäude. Experten des Kampfmittelräumdienstes gaben allerdings Entwarnung: Von dem Sprengkopf ging keine Gefahr mehr aus. „Nach einer Stunde war der Spuk wieder vorbei“, sagte der Polizeisprecher. Mehrere Medien hatten über den Fund vom Dienstag berichtet. (dpa)

  • 6/29/2022 4:13:52 PM   Jan Schiefenhövel
    Oberursel. Ein zehn Jahre alter Junge ist in Oberursel von einem Erwachsenen verfolgt und bedrängt worden. Das Kind war am Montagabend gegen 18 Uhr auf dem Weg von einer Veranstaltung in der Grundschule nach Hause, wie die Polizei erst am Mittwoch berichtet hat. Bei der Stadtbücherei fiel dem Zehnjährigen auf, dass ein Mann ihm nachging. Dieser verfolgte ihn über mehrere Straßen hinweg und sprach das Kind an der Kolpingstraße vor einer Bäckerei an. Als der Junge darauf nicht reagierte, packte der Erwachsene ihn am Arm. Der Zehnjährige konnte sich losreißen und lief nach Hause. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls, die sich unter Telefon 0 61 71 / 6 24 00 melden können. Der Mann wird als etwa 30 Jahre alter Deutscher mit einer spitzen, gekrümmten Nase beschrieben. Er sprach ohne Akzent und trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit roten Streifen, eine schwarze Jeans und schwarz-weiße Sportschuhe. (höv.)
  • 6/29/2022 4:24:54 PM   Jan Schiefenhövel
    Bad Homburg. Auf der Saalburgchaussee bei Bad Homburg hat ein Autofahrer die erlaubte Geschwindigkeit um fast 50 Stundenkilometer überschritten. Das ist bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Bad Homburger Stadtpolizei aufgefallen, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitgeteilt hat. Gemessen wurde in der vergangenen Woche an der Bundesstraße nach Usingen kurz vor dem Saalburgpass. Ein Auto wurde mit einer Geschwindigkeit von 147 statt der dort erlaubten 100 Stundenkilometer geblitzt. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkten im Verkehrsregister und mindestens einem Monat Fahrverbot rechnen. Die meisten Autofahrer hielten der Stadt zufolge die erlaubte Geschwindigkeit ein, nur drei Prozent von ihnen fuhren zu schnell. (höv.)
  • 6/30/2022 5:26:58 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. In einer Wiesbadener Wohnung haben Behördenmitarbeiter acht Welpen der Rasse American Bully XL sichergestellt. Zuvor habe es einen Hinweis aus der Bevölkerung gegeben, teilte die Stadt Wiesbaden am Mittwoch mit. Die Tiere seien in einem völlig abgedunkelten Zimmer und hinter einem Absperrgitter auf viel zu kleinem Raum gehalten worden. Der Raum sei stark überhitzt und der Boden mit Kot und Urin stark verschmutzt gewesen, für die Welpen habe weder Wasser noch Futter bereitgestanden.
    Der Hundehalter habe den Mitarbeitern von Ordnungsamt sowie Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz zunächst den Zutritt zu der Wohnung verweigert, erklärte die Stadt. Erst nach Androhung, die Wohnung gewaltsam zu öffnen, ließ er sie herein. Die Listenhunde-Welpen seien wegen nicht artgerechter Haltung sichergestellt und in einem Tierheim untergebracht worden. Auf den Halter komme nun ein Tierhaltungs- und Betreuungsverbot zu. Das Muttertier befinde sich derzeit an einem anderen Ort, dürfe ebenfalls nicht mehr gehalten werden und müsse der Behörde ausgehändigt werden, hieß es. (dpa)
  • 6/30/2022 5:41:22 AM   Christian Riethmüller
    Offenbach. Nach einem heißen und sonnigen Tagesbeginn müssen sich die Menschen in Hessen am Donnerstag auf starke Gewitter, Hagel, Starkregen und Sturmböen einstellen. Am Wochenende wird es dafür sonniger, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt.
    Während der Vormittag in Hessen am Donnerstag hauptsächlich sonnig ist, muss am Nachmittag und vor allem am Abend mit starken Gewittern, Starkregen, Hagel und vereinzelt schweren Sturmböen gerechnet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 und 33 Grad. Auch in der Nacht zum Freitag sind Schauer und teils kräftige Gewitter möglich, es kühlt auf bis zu zehn Grad ab.
    Der Freitag startet stark bewölkt mit schauerartigem Regen, der Rest des Tages wird freundlicher mit nur vereinzelten Schauern. Die Höchsttemperaturen liegen bei 20 bis 23 Grad. Am Samstag können sich die Menschen in Hessen dann auf Schwimmbadwetter freuen, es wird sonnig und Niederschlag bleibt bei Höchstwerten zwischen 27 und 31 Grad aus. (dpa)
  • 6/30/2022 6:42:13 AM   Christian Riethmüller
    Maintal. Unbekannte haben einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Maintal-West im Main-Kinzig-Kreis gesprengt. Am späten Mittwochabend seien dabei etwa 10.000 Euro Schaden entstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der oder die Täter hätten einen pyrotechnischen Gegenstand im Ausgabeschacht angezündet. „Nach ersten Erkenntnissen gelang es den Kriminellen jedoch nicht, an Geld zu gelangen“, erklärte die Polizei.
    Wegen einer möglichen weiteren Explosionsgefahr seien Entschärfer-Spezialisten der Bundespolizei im Einsatz gewesen. Das Gleis 2 in Richtung Hanau wurde mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittler prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall am Bahnhof Hanau-Steinheim Mitte Juni gibt. (dpa)
  • 6/30/2022 7:57:55 AM   Johanna Schwanitz
    Frankfurt. Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Juni leicht gestiegen. Zum Stichtag 13. Juni waren 158.975 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 6325 Menschen mehr als im Mai, aber 18.707 weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Donnerstag in Frankfurt berichtete. „Der Rechtskreiswechsel vieler geflüchteter Personen aus der Ukraine vom Asylbewerberleistungsgesetz in die Grundsicherung hat die Arbeitslosenzahlen in Hessen steigen lassen“, erläuterte Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion. Die Arbeitslosenquote stieg in der Monatsfrist um 0,2 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent.
      
    Den Angaben zufolge waren 7780 Menschen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft in den Jobcentern in Hessen als arbeitslos gemeldet. Die Jobcenter sind seit Juni für die Geflüchteten zuständig. „Der Bedarf an Arbeitskräften in Hessen ist groß, so dass wir gute Chancen sehen, Menschen und Arbeit zusammenzubringen“, sagte Martin. Insgesamt zeige sich der hessische Arbeitsmarkt im Großen und Ganzen weiterhin stabil. „Die sinkenden Konjunkturprognosen zeichnen sich aktuell noch nicht auf dem hessischen Arbeitsmarkt ab.“ Die Nachfrage nach Fachkräften sei immer noch hoch und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steige weiter. (dpa)

  • 6/30/2022 8:54:36 AM   Johanna Schwanitz
    Mainz. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Veräußerung des insolventen Hunsrück-Flughafens Hahn an neue Investoren begrüßt. „Ich bin froh, dass er verkauft ist“, sagte sie am Donnerstag. „Es ist eine gute Nachricht, dass es in der Region weitergeht und der neue Eigentümer vorhat zu investieren.“ Die Swift Conjoy GmbH hatte den Airport am Mittwoch für eine ungenannte Summe erworben.
      
    Das in Frankfurt ansässige Unternehmen will laut dem Sprecher des Insolvenzverwalters den Flugbetrieb fortführen und alle Mitarbeiter übernehmen. Nach früheren Angaben sind es ungefähr 430 Beschäftigte. Die Swift Conjoy GmbH kündigte auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie den Ausbau des Flugbetriebs an. Dem Verkauf war ein Bieterverfahren vorausgegangen. Der Flughafen Hahn hatte im Oktober 2021 in der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. (dpa)
  • 6/30/2022 9:48:34 AM   Johanna Schwanitz
    Mainz. Der Betriebsrat des am Mittwoch verkauften insolventen Hunsrück-Flughafens Hahn ist nach eigenen Worten „vorsichtig optimistisch“. Die Nachricht sei ganz neu und er könne noch nicht viel sagen, erklärte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG), Karl-Heinz Heinrich, am Donnerstag. „Wir waren auch froh, als HNA kam, und was da rauskam, haben wir dann alle miterlebt“, ergänzte der Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr mit Blick auf den chinesischen Mischkonzern HNA. 2017 hatte dieser 82,5 Prozent der FFHG gekauft und war später in finanzielle Schieflage geraten. Im Oktober 2021 meldete in Corona-Zeiten auch der Flughafen Hahn Insolvenz an. „Wir müssen abwarten, was die Zukunft uns bringt“, sagte Heinrich. (dpa)
  • 6/30/2022 9:55:40 AM   Johanna Schwanitz
    Wiesbaden. Für eine bessere Auslastung der knappen Lastwagen-Parkplätze hat die Autobahn GmbH des Bundes auf dem Rastplatz Wiesbaden-Medenbach an der A3 ein digitales Pilotprojekt gestartet. Dabei erfassen Laserscanner in Echtzeit, wie viele Stellplätze für Lastwagen auf einer Rastanlage frei sind, wie Gerd Riegelhuth von der Autobahn GmbH am Donnerstag erläuterte. Fahrerinnen und Fahrer können sich diese Informationen minutengenau in einer App anzeigen lassen. Damit ließen sich Ruhezeiten besser planen.
      
    Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Oliver Luksic (FDP), sagte, der große Mangel an Lastwagen-Parkplätzen an deutschen Autobahnen sei ein zentrales Thema der Bundesregierung. Die Stellplätze sollten weiter massiv ausgebaut werden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Stefan Krenz, nannte es „untragbar“, dass Lastwagen auf Standstreifen oder Auf- und Abfahrten der Autobahnen parkten, weil die Fahrer keinen Parkplatz finden.
      
    Nach Angaben der Autobahn GmbH fehlen allein im Zuständigkeitsbereich der Niederlassung West, der Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland umfasst, knapp 3000 Lastwagen-Stellplätze. (dpa)
  • 6/30/2022 10:33:35 AM   Johanna Schwanitz
    Frankfurt. Für rund 2,8 Millionen Grundstücke können ab diesem Freitag Erklärungen zur neuen Grundsteuer abgegeben werden. Eigentümer von Grundbesitz haben dann bis zum 31. Oktober Zeit, Erklärungen zum Grundsteuermessbetrag vorzulegen, wie die Oberfinanzdirektion in Frankfurt am Donnerstag mitteilte. Die derzeitige Grundsteuer werde ab 2025 ersetzt. Eine Erklärung müssen alle Eigentümer von Grundstücken, Häusern, Wohnungen oder land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Betrieben abgeben. Die Grundsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen.
      
    Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss die Grundsteuer bundesweit reformiert werden. Das neue hessische Grundsteuergesetz sieht vor, dass sich neben der Häuser- und Grundstücksgröße ab 2025 auch die Lage und Nutzung der Immobilien auf die Steuerhöhe auswirkt. (dpa)
  • 6/30/2022 11:00:54 AM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Ein Angebot für künftige Naturschützer: Der Frankfurter  Zoo bietet in den Sommerferien mehrere Workshops an, in denen Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren über Tierbeobachtungen, Spiele und kleine Experimente Zusammenhänge erkennen können. Im ersten von insgesamt sechs vierstündigen Workshops ist am 26. Juli die „Welt der Pinguine“ Thema. Jeweils dienstags folgen „Geheimnisvolle Ozeane“ oder eine „Tierolympiade“. Die Workshops beginnen jeweils um 9:30 Uhr. Die Teilnahme kostet  40 € pro Workshop, darin sind Verbrauchsmaterialien inbegriffen. Eine Anmeldung ist telefonisch unter der Rufnummer 21236952 möglich.
  • 6/30/2022 11:09:48 AM   Johanna Schwanitz
    Wiesbaden. Die Zahl der von einer Corona-Infektion betroffenen Menschen in Hessen wächst, was sich auch in den Krankenhäusern bemerkbar macht. Mittlerweile gab es mehr als zwei Millionen bestätigte Corona-Fälle im Bundesland. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag wurden seit Beginn der Pandemie 2.033.119 Infektionen gemeldet.
      
    Inzidenz: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist innerhalb einer Woche deutlich gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag am Donnerstag laut RKI bei 768,5 (Stand 3.11 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert 667,9 betragen. Bei den Daten ist zu beachten, dass die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage liefert. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.
      
    Todesfälle: Nach den Zahlen des RKI starben bislang 10.348 Menschen in Hessen im Zusammenhang mit dem Virus. Damit sind seit dem vergangenen Donnerstag 43 weitere Todesfälle bekannt geworden. In welchen Fällen Covid-19 die Haupttodesursache war und in welchen die Patienten an anderen Krankheiten starben und dabei auch coronapositiv waren, geht aus den Angaben der Krankenhäuser in der Regel nicht hervor.
      
    Krankenhäuser: Die für die Einschätzung der Pandemielage als wichtig geltende Hospitalisierungsinzidenz kletterte nach den Zahlen des hessischen Sozialministeriums vom Donnerstag binnen sieben Tagen von 4,24 auf 5,63. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden.
      
    Intensivstationen: Auf den Intensivstationen der Kliniken im Bundesland wurden nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 74 erwachsene Covid-19-Patienten behandelt (Stand 11.05 Uhr).
      
    Impfquoten: Bei den Impfquoten im Land gibt es weiterhin kaum Bewegung. Dem Sozialministerium zufolge sind 75,2 Prozent der hessischen Bevölkerung vollständig gegen Sars-CoV-2 geimpft. Vor einer Woche waren es 75,1. Wenn nur die Altersgruppe ab 18 Jahren berücksichtigt wird, beträgt der voll immunisierte Anteil weiterhin 84,2, geboostert sind 70,2 Prozent (Vorwoche: 70,1). (dpa)
  • 6/30/2022 11:10:45 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden/Hahn. Auch Hessen hat den Verkauf des insolventen Airports Hahn im Hunsrück an neue Investoren gut geheißen. Zuvor hatte schon die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) von einer guten Nachricht gesprochen. Das hessische Finanzministerium teilte am Donnerstag mit: „Wir freuen uns, dass der Flughafen und die Beschäftigten eine Zukunftsperspektive haben.“ Das Land Hessen werde zeitnah Gespräche über die Folgen für seine finanzielle Hahn-Beteiligung mit Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner führen.

    Hessen hält 17,5 Prozent an der bisherigen Betreibergesellschaft Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG). Insgesamt sei das Engagement des Landes auf 20 Millionen Euro begrenzt, erklärte das Finanzministerium in Wiesbaden. „Dieses hat das Land bis 2009 investiert. Die zentrale Bedingung für die Aufrechterhaltung der Beteiligung am Flughafen Frankfurt-Hahn war, dass Hessen seit 2009 keine weiteren finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft trägt“, ergänzte das Ministerium.

    Die einstigen 82,5 Prozent des Landes Rheinland-Pfalz an der FFHG hatte der chinesische Mischkonzern HNA 2017 für rund 15 Millionen Euro gekauft. Dann geriet er in finanzielle Schieflage. Die FFHG ging im Oktober 2021 in Pandemie-Zeiten in Insolvenz. Die Swift Conjoy GmbH kaufte den Airport am Mittwoch für eine ungenannte Summe. Das in Frankfurt ansässige Unternehmen will laut dem Sprecher des Insolvenzverwalters den Flugbetrieb fortführen und alle rund 430 Mitarbeiter übernehmen. Die Swift Conjoy GmbH kündigte auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie den Ausbau des Flugbetriebs an. Dem Verkauf war ein Bieterverfahren vorausgegangen. (dpa)

  • 6/30/2022 11:20:04 AM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit am Bau ist der Zoll zu großangelegten Durchsuchungen in fünf Bundesländern angerückt. Sechs Hauptbeschuldigte wurden am Donnerstag festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Hauptzollamt Gießen mitteilten. Die Beschuldigten stehen den Angaben zufolge im Verdacht, Sozialkassen und Steuerbehörden Abgaben in Millionenhöhe vorenthalten zu haben. „Wir gehen derzeit von einem Schaden von mehr als 20 Millionen Euro aus“, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes Gießen. Der Schwerpunkt der Aktion, bei der mehr als 500 Beamte im Einsatz waren, lag im Rhein-Main-Gebiet.

    „Es handelt sich bei den Geschäftsgebaren der Beschuldigten um einen sogenannten Kettenbetrug, bei dem mit fingierten Zahlungen und Scheinrechnungen von mehreren Scheinfirmen Schwarzgeld generiert wurde, um damit die Schwarzarbeiter zu bezahlen“, erläuterte der Sprecher des Hauptzollamtes.

    Fünf Männer im Alter von 31 bis 55 Jahren und eine 35 Jahre alte Frau wurden demnach im Raum Frankfurt und Wiesbaden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Insgesamt geht es um 31 Beschuldigte aus dem Baugewerbe. Darunter seien die Verantwortlichen einer Baufirma aus dem Main-Taunus-Kreis, die als mutmaßliche Haupttäter und Drahtzieher eines Konstruktes von Bau- und Scheinfirmen gelten, hieß es.

    Bei den Durchsuchungen wurden insgesamt mehr als 450.000 Euro Bargeld sowie Diamanten und Gold sichergestellt. Zugleich wurden bei acht Beschuldigten Vermögensarreste von weit über 20 Millionen Euro vollstreckt. Dazu wurden beispielsweise Konten und offene Forderungen von Auftraggebern der betroffenen Firmen gepfändet. (dpa)

  • 6/30/2022 11:48:00 AM   Thorsten Winter

    Königstein. Im hessischen Staatswald soll künftig mehr Lebensraum für seltene Tiere bewahrt werden. Vor dem Hintergrund der Klimakrise werde außerdem der Wasserrückhalt im Wald gezielt gefördert, teilte das Umweltministerium mit. Es sei beispielsweise geplant, Waldmoore zu revitalisieren und Quellen verstärkt zu schützen. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) stellte die neue Naturschutzleitlinie für den Staatswald am Donnerstag in Königstein im Taunus vor. „Der Schutz der Artenvielfalt wird bei der Waldbewirtschaftung zukünftig noch stärker berücksichtigt“, erläuterte sie.

    Dafür sollen unter anderem mehr sogenannte Habitatbäume im Wald wachsen dürfen, die Lebensraum für eine große Bandbreite an Arten böten. „Abblätternde Rinde wird so als Wochenstube der Mopsfledermaus genutzt, Hirschkäfer siedeln sich in Totholz an und Baumhöhlen unterschiedlicher Größe bieten Platz etwa für Raufußkauz, Siebenschläfer oder Hohltaube“, erklärte das Ministerium. Zusätzlich sollen die Zeiträume für das Fällen von Bäumen verkürzt werden, um Vögel weniger beim Brüten und der Aufzucht der Jungen zu stören. Der Staatswald umfasst rund 344 150 Hektar (Betriebsfläche Stand 2018). (dpa)


  • 6/30/2022 12:29:09 PM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Das Land Hessen und die Willy Robert Pitzer Stiftung unterstützen die Virusforschung der Frankfurter Goethe-Universität in den kommenden zehn Jahren mit mehr als drei Millionen Euro. Das Geld soll in Sach- und Personalkosten fließen, wie die Universität am Donnerstag mitteilte. Im Zentrum steht eine weitere Professorenstelle, die derzeit ausgeschrieben ist.

    Zunächst fördert das Land das Institut für Medizinische Virologie von Direktorin Sandra Ciesek über die sogenannte „LOEWE-Spitzen-Professur“ fünf Jahre lang mit 1,4 Millionen Euro. Im Anschluss gibt die Stiftung für weitere fünf Jahre 1,75 Millionen Euro. „Das SARS-CoV-2-Virus hat unser Leben in den letzten zwei Jahren stark geprägt. Gerade durch die Leistungen der Wissenschaft konnten wir dem Virus schnell etwas entgegensetzen. Um auch künftig gut vorbereitet zu sein, bedarf es Spitzenforschung auf dem Gebiet der Virologie“, sagte Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität.

    „Viele der neuen Viruskrankheiten der vergangenen Jahre wurden durch RNA-Viren ausgelöst, zum Beispiel Ebola, MERS oder SARS“, ergänzte Ciesek. „Um auf neue pathogene Viren gut vorbereitet zu sein, müssen wir noch besser verstehen, wie sie im Menschen wirken und wie sie sich verbreiten.“ (dpa)

  • 6/30/2022 12:59:45 PM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Im dritten Anlauf soll die neue Saison am English Theatre in Frankfurt mit „Secret Life of Humans“ eröffnet werden. Der Autor David Byrne werde selbst die Regie übernehmen und das Stück komplett neu inszenieren, sagte Intendant Daniel Nicolai am Donnerstag. „Secret Life of Humans“, das am 16. September Premiere feiert, behandle nicht weniger als die Historie der Menschheit und sei inspiriert von Bestsellerautor Yuval Noah Harari („Eine kurze Geschichte der Menschheit“). Das Stück sollte bereits zweimal gezeigt werden, musste aber coronabedingt immer wieder gestrichen werden.

    Derweil gibt es weiterhin Unklarheiten über den Mietvertrag des Theaters, der zum Jahresende ausläuft. „Für Stadt und Land und weit darüber hinaus wäre es eine Katastrophe, wenn wir unseren Standort hier verlassen müssten“, sagte Nicolai. Es sei ein Brandbrief verfasst worden, um mit allen Beteiligten zu sprechen. Er sei optimistisch, dass eine Lösung gefunden werde. Das Theater nutzt die Räume der Commerzbank im Gallileo-Hochhaus seit vielen Jahren mietfrei. Nun zieht die Bank aber aus dem Tower aus.

    In der kommenden Saison läuft am English Theatre unter anderem auch das Musical „Sister Act“, die Komödie „Now and Then“ oder das Stück „Malala. A Girl with a Book“ über die junge Menschenrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Das Theater mit seinen 300 Zuschauerplätzen liegt in unmittelbarer Nähe von Oper und Schauspiel. In der Regel werden Schauspieler und Kreativteam in London ausgewählt und verbringen dort auch die erste Probenzeit. Erst kurz vor der Premiere wechseln die Darsteller nach Frankfurt. Corona hatte auch die nun zu Ende gehende Saison geprägt: „Unterm Strich sind wir aber zufrieden, sowohl mit der Auslastung als auch mit den Produktionen“, sagte Nicolai. (dpa)

  • 6/30/2022 3:57:42 PM   Thorsten Winter

    Mainz/Limburg. Die katholischen Bistümer Mainz und Limburg wollen ihre Kirchengerichte zusammenführen. Geplant ist ein neues gemeinsames Offizialat, der künftige Sitz steht aber noch nicht fest, wie die Diözesen am Donnerstag mitteilten. Kleinere Außenstellen sollen in Limburg und Mainz bestehen bleiben.

    Ein Kirchengericht (Offizialat) ist für alle Bereich des kirchlichen Rechtes zuständig, vor allem kümmern sich die katholischen Gerichte um Ehe-Aufhebungsverfahren. In kirchenrechtlichen Strafverfahren geht es aber beispielsweise auch um Missbrauchsvorwürfe, eine Entlassung aus dem Kirchendienst könnte eine der möglichen Strafen sein.

    Die Bistümer wollen mit der Zusammenlegung der Kirchengerichte Synergien schaffen und sich noch effektiver aufstellen. In einem ersten Schritt soll ab Juli der Leiter des Limburger Kirchengerichts den Posten seines Kollegen in Mainz mit übernehmen, der in den Ruhestand geht. Die oberste römische Gerichtsaufsichtbehörde der katholischen Kirche müsse der Gründung des gemeinsamen Offizialats noch zustimmen. Die Bistümer Mainz und Limburg umfassen Gebiete sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz. (dpa)

  • 6/30/2022 4:28:31 PM   Thorsten Winter

    Schwalmstadt. Nach elf Jahren Bauzeit kann der Verkehr über das neue Teilstück der Autobahn 49 in Nordhessen rollen. „Wir sind dem Lückenschluss zur Anbindung an die A5 heute ein wichtiges Stück nähergekommen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Oliver Luksic (FDP), zur Freigabe der Trasse zwischen Neuental und Schwalmstadt am Donnerstag laut Mitteilung. „Mit der A49 verbessern wir die Infrastruktur deutlich. Davon profitieren die Wirtschaftsräume Nordhessens und Mittelhessens, denn Mobilität ist ein wichtiger Standortfaktor.“

    Begleitet wurde die Freigabe des rund zwölf Kilometer langen Autobahnstückes von einer Protestkundgebung von Kritikern des A49-Ausbaus. Daran nahmen nach Polizeiangaben etwa 50 Menschen teil. Die Autobahn soll einmal von Kassel und der A7 bis nach Mittelhessen zum künftigen Ohmtal-Dreieck mit Anschluss an die A5 führen. Der Verkehr rollte bislang nur bis Neuental. Die Bauarbeiten für die nun eröffnete Route begannen im März 2011. Die Kosten - gebaut wurden unter anderem auch vier Talbrücken und ein Tunnel - belaufen sich nach Angaben der Autobahngesellschaft des Bundes auf rund 250 Millionen Euro. Sie erwartet, dass in dem Bereich künftig täglich im Schnitt 38 000 Fahrzeuge unterwegs sein werden.

    Naturschützer erneuerten am Donnerstag ihre Kritik an dem Weiterbau: „Mit dem Festakt wird die Zerstörung des Klimas und der Natur gefeiert“, sagte Thomas Norgall, der stellvertretende Geschäftsführer des hessischen Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), laut Mitteilung. „Einmal mehr wird der Planungsdinosaurier A49 zum Symbol einer verfehlten Verkehrspolitik, die mehr Probleme erzeugt als sie löst.“ Befürworter des Ausbaus versprechen sich Impulse für die regionale Wirtschaft und Entlastung für Bundesstraßen-Anwohner.

    Noch im Bau befinden sich die zwei verbliebenen und hoch umstrittenen Teilstücke der künftigen A49 in Mittelhessen. Dort wird die Verkehrsfreigabe für 2024 erwartet. Gegen Waldrodungen in dem Bereich hatte es heftige Proteste von Umweltschützern gegeben. (dpa)

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    Protest: Umweltschützer gegen A49-Ausbau                                        Foto dpa
  • 6/30/2022 6:35:13 PM   Julia Fietz
    Wiesbaden. Im mittelhessischen Limburg ist am Donnerstag der Ozonwert über die Informationsschwelle gestiegen. Wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie in Wiesbaden mitteilte, lag der einstündige Mittelwert um 18.00 Uhr bei 190 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der Grenzwert der Informationsschwelle beträgt 180 Mikrogramm Ozon. Das Amt empfahl empfindlichen Menschen, anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien zu vermeiden. In den Abendstunden sei mit einem Rückgang der Ozonkonzentration zu rechnen, hieß es. Das Gas reizt die Schleimhäute und greift Atemwege, Augen und Lungengewebe an. (dpa)
  • 6/30/2022 6:41:32 PM   Julia Fietz
    Darmstadt. Die Bio-Supermarktkette Alnatura hat Mais-Chips wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen. Betroffen seien Alnatura Mais-Chips Natur und Alnatura Mais-Chips Paprika mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 9. August 2022 bis 17. August 2022, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit Sitz in Darmstadt am Donnerstag mit. Die Ware sei bereits aus dem Verkauf genommen worden.
    In einer Probe der Mais-Chips Paprika seien sogenannte Tropanalkaloide nachgewiesen worden. Tropanalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche. Sie können zu vorübergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Übelkeit, Benommenheit und Kopfschmerzen führen. Käufer der Chips sollten diese deshalb vorsorglich nicht mehr essen und können Produkte mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten in die jeweiligen Märkte zurückbringen, wo sie Ersatz erhalten. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten des Produktes und andere Alnatura Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen. (dpa)
  • 7/1/2022 5:40:07 AM   Christian Riethmüller
    Taunusstein. Ein 52 Jahre alter Mann ist mit seinem E-Bike im Rheingau-Taunus-Kreis unglücklich gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Nach Angaben eines Zeugen sei der Mann am Donnerstagabend auf einem abschüssigen Waldweg ins Trudeln geraten und dabei gestürzt, teilte die Polizei mit. Obwohl er einen Helm trug, habe er schwere Kopfverletzungen erlitten. Da die Unfallstelle schwierig zu erreichen gewesen sei, hätten die Rettungskräfte ihn mit einem Hubschrauber abgeholt und in eine Klinik geflogen. (dpa)
  • 7/1/2022 5:42:08 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Nach Einschätzung der hessischen Wirtschaft haben bislang noch relativ wenige Geflüchteten aus der Ukraine eine Arbeit in Hessen aufgenommen. Vielfach handele es sich um Frauen mit Kindern, die für ihren Nachwuchs Betreuung benötigten, perspektivisch zudem in ihre Heimat zurückkehren wollten und deshalb erst einmal recht zurückhaltend bei der Aufnahme einer Tätigkeit seien, sagte ein Sprecher des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) der Deutschen Presse-Agentur.
    Grundsätzlich stünden die Chancen auf Jobs für die Geflüchteten gut, zumal viele von ihnen eine gute Ausbildung mitbrächten und die behördlichen Hürden für die Arbeitsaufnahme überschaubar seien. Allerdings fehlten vielen von ihnen Deutschkenntnisse, was die Arbeitsaufnahme erschwere, so der Sprecher. Dass sich mit Hilfe der Ukrainerinnen und Ukrainer der Fachkräftemangel in Deutschland beheben lasse, glaube man nicht - und das könne auch gar nicht das Ziel sein. In erster Linie müsse es darum gehen, den Menschen Sicherheit und Schutz vor dem Krieg zu bieten. (dpa)
  • 7/1/2022 5:43:50 AM   Christian Riethmüller
    Offenbach. Zum Start ins Wochenende soll das Wetter in Hessen wieder freundlicher werden. Am Freitagvormittag könne es gebietsweise noch etwas regnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit. Später lockere der Himmel auf und es gebe nur noch vereinzelt Schauer bei Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad. Am Abend soll es sich auf elf bis acht Grad abkühlen, dann werde örtlich auch Nebel erwartet.
    Am Samstag und Sonntag wechseln sich laut DWD-Prognose Sonne und Wolken ab und es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen am Samstag zwischen 25 und 29 Grad, am Sonntag steigen die Temperaturen auf 27 bis 31 Grad. (dpa)
  • 7/1/2022 7:18:19 AM   Christian Riethmüller
    Gernsheim/Darmstadt. Nach einem Arbeitsunfall in einem Logistiklager in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) ist ein 42 Jahre alter Mann seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie es in der Nacht zum Mittwoch zu dem Unfall kommen konnte, sei weiter unklar, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann wurde von einer Hydraulikanlage eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Er starb am Donnerstag in einem Krankenhaus. (dpa)
  • 7/1/2022 7:35:00 AM   Florentine Fritzen
    Oberursel. Nach einem Einsatz am Sandplacken hat die Freiwillige Feuerwehr Oberursel vor Waldbränden im Taunus gewarnt und Bürger darum gebeten, die  Hochtaunuskreis-App zu nutzen. Der Zentralen Leitstelle des Hochtaunuskreises sei am Mittwochnachmittag ein Brand am Kolbenberg gemeldet worden, nicht weit vom Sandplacken, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Für die Kollegen des Notrufs sei es abermals schwierig gewesen, den genauen Ort des Feuers abzufragen. Einsatzkräfte seien mit Hilfe eines Radfahrers zwischen Kolbenberg und Klingenkopf auf brennenden Waldboden und brennendes Totholz auf einer Fläche von etwa 1000 Quadratmetern gestoßen. „Die aktuelle und anhaltende Trockenperiode in Kombination mit dem vielen Totholz macht uns Sorgen“, teilte Stadtbrandinspektor Valentin Reuter mit. „Schon die kleinste Zündquelle reicht aus, um den Waldboden in Brand zu setzen.“ Um Brandorte zu bestimmen, könne die Hochtaunuskreis-App helfen. Sie zeige die Geo-Position des Nutzers an, die er dem Notruf durchgeben oder digital übermitteln könne. (flf.) 
  • 7/1/2022 9:44:04 AM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Die Deutsche Bahn AG will im laufenden Jahr in Deutschland noch mehr Leute einstellen als bislang geplant. Nachdem zum Halbjahr bereits die tarifliche Zusage von 18.000 Neueinstellungen erreicht wurde, hat das Unternehmen sein Einstellungsziel noch einmal um 15 Prozent auf nunmehr 24.000 Personen aufgestockt, wie am Freitag in Frankfurt mitgeteilt wurde. Abhängig von der Fluktuation soll damit zum Jahresende ein Netto-Zuwachs von rund 4500 auf 223.500 Mitarbeitende erreicht werden.
    Bahn-Personalvorstand Martin Seiler verwies auf rund 80.000 Neueinstellungen innerhalb von drei Jahren. Er sagte laut einer Mitteilung: „Damit die Mobilitätswende gelingt, brauchen wir engagierte Kolleginnen und Kollegen. Seit Jahren stellen wir auf Rekord-Niveau ein. Diesen Kurs haben wir glücklicherweise auch in der Corona-Krise beibehalten.“
    Unter den Neueinstellungen waren laut Bahn auch 30 Geflüchtete aus der Ukraine. In Kooperation mit der Arbeitsagentur unterhält das Staatsunternehmen für Ukrainerinnen und Ukrainer ein spezielles Programm mit drei Beratungszentren und einer Hotline. Dort wurden bislang rund 1700 Beratungsgespräche geführt, berichtete ein Vertreter der Arbeitsagentur. Allein im Zentrum am Frankfurter Hauptbahnhof habe man bislang mehr als 300 Menschen in Arbeitsfragen beiseitegestanden. (dpa)
  • 7/1/2022 9:58:32 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Die für die Abrechnung aller Corona-Schnelltests in Hessen zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) will diese Aufgabe künftig nicht mehr übernehmen. Die neue Test-Verordnung sei über das Knie gebrochen, weder die Akteure noch die Öffentlichkeit seien mitgenommen worden, sagte ein Sprecher der KV-Hessen am Freitag. Was in der neuen Verordnung stehe, sei nicht mehr überprüfbar hinsichtlich Betrügereien. „Wie soll in Arztpraxen überprüft werden, ob ein Testkriterium erfüllt ist und Arztpraxen haben keine Bargeldkassen.“ Die Zahlung von drei Euro sei zudem bürokratischer Mehraufwand.
    Kostenlose Tests gibt es seit Donnerstag nun nur noch für Risikogruppen und andere Ausnahmefälle. Für Tests etwa für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen ab 60 werden drei Euro Zuzahlung fällig. Wer einen solchen Test will, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck gemacht wird.
    Die Kassenärztlichen Vereinigungen bundesweit hatten am Donnerstag in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erklärt, dass sie Bürgertestungen „zukünftig nicht mehr abrechnen und auszahlen können.“ Sie begründeten dies unter anderem damit, dass sie Anspruchsvoraussetzungen noch weniger als schon der Vergangenheit prüfen könnten. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums erklärte, man gehe davon aus, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts ihrem Auftrag zur Abrechnung und Stichprobenprüfung der Testzentren weiterhin nachkommen werden.
    „Ob es weiter Tests gibt, ist nicht unsere Entscheidung“, sagte der Sprecher der KV-Hessen. Dies sei Sache des Bundesgesundheitsministeriums. Vielleicht könne ja auch jemand anderes die Abrechnung übernehmen. „Wir können es nicht überprüfen und deswegen können wir auch keine mehr abrechnen.“
    Wegen der fälligen drei Euro haben Apotheken in Hessen bereits ihr Testangebote eingestellt. Durch die neue Verordnung sei der Aufwand für die Anbieter höher geworden, hatte der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Holger Seyfarth, am Donnerstag mitgeteilt. Die drei Euro teuren Testen bedeuteten mehr Dokumentation zu einer geringeren Vergütung. Eine Mehrheit der Apotheken habe aber bereits vor der Verordnung die Bürgertests eingestellt, weil die Nachfrage in den vergangenen Monaten stark gesunken sei. (dpa)

  • 7/1/2022 10:18:31 AM   Florentine Fritzen
    Königstein. Knapp zwei Wochen nach der feierlichen Eröffnung und eine nach der vorübergehenden Schließung ist der Hardtbergturm wieder geöffnet worden. Die Schäden seien repariert, berichtete Gerd Böhmig, Leiter des Fachbereichs Bauen bei der Stadt Königstein, am Freitag. Die Baufirma, der Architekt, ein Statiker, die Polizei und weitere Fachleute hätten den Turm im Wald beim Stadtteil Mammolshain überprüft. Nun sei er wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Vergangenen Freitag war der 32 Meter hohe Aussichtsturm aus Stahl gesperrt worden, weil Schrauben an den Stufen locker waren. Diese sind nach Auskunft von Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) nun zusätzlich fixiert. Zur Ursache der Schäden ermittelt die Polizei unterdessen weiter. Sie hatte Vandalismus nicht ausgeschlossen. (flf.)
  • 7/1/2022 11:09:59 AM   Christian Riethmüller
    Kassel. Ein 28 Jahre alter Mann ist in Kassel über mehrere Dächer vor der Polizei geflohen und hat einen Mann in dessen Wohnung bedroht und festgehalten. Der Achtundzwanzigjährige sei in der Nacht zum Freitag in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen, ehe es zur Verfolgung über die Dächer kam, teilte die Polizei am Freitag mit. Am Ende seiner Flucht sei der Mann aus etwa vier Metern Höhe abgestürzt, als er versuchte, von einem Balkon auf eine Laterne zu springen. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. 
    Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte den Angaben zufolge zunächst über den Notruf gemeldet, dass ein Unbekannter sich im Hausflur aufgehalten habe und durch eine Luke mit einer Leiter auf das Dach des sechsstöckigen Gebäudes klettere. Als die Polizei den Verdächtigen vor Ort ansprach, habe er die Flucht über angrenzende Hausdächer ergriffen. Dabei sei er beinahe vom Dach gefallen. Zudem habe er mehrere Gegenstände, darunter einen Sonnenschirm, in Richtung der ihn verfolgenden Polizisten geworfen.
    Schließlich habe er eine Dachluke auf einem anderen Haus aufgebrochen und sei so in das Gebäude gelangt. Dort habe er an einer Wohnungstür geklingelt und sei in die Wohnung gedrungen, als der Bewohner die Tür einen Spalt weit öffnete. Der Achtundzwanzigjährige soll den Bewohner mit einem kleinen Messer aus dessen Küche bedroht und etwa eine halbe Stunde in der Wohnung festgehalten haben. Der Bewohner habe nach Gesprächen mit dem Eindringling schließlich die Wohnung verlassen können.
    Anschließend sei der Achtundzwanzigjährige über den Balkon der Wohnung auf darunterliegende Balkone geklettert und habe versucht, in weitere Wohnungen einzudringen. Währenddessen habe die Feuerwehr begonnen, ein Sprungkissen unter den Balkonen aufzubauen. Schließlich versuchte der Achtundzwanzigjährige auf eine Leiter zu springen und verletzte sich beim Sturz schwer.
    Nach einer ersten Befragung durch die Polizei seien seine Motive unklar. Hinweise auf eine psychische Erkrankung oder einen Drogen- oder Alkoholeinfluss liegen den Ermittlern nicht vor, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Gegen den Mann wird nun wegen Freiheitsberaubung und Bedrohung ermittelt. (dpa)
  • 7/1/2022 11:11:38 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Nächstes Jahr soll nach coronabedingter Zwangspause wieder das Landesfest Hessentag gefeiert werden. Am Freitag wurde der südhessischen Gastgeberkommune Pfungstadt die offizielle Hessentagsfahne überreicht. „Die Planungen laufen bei uns auf Hochtouren“, sagte Bürgermeister Patrick Koch (SPD) mit Blick auf die 60. Auflage dieser Veranstaltung vom 2. bis zum 11. Juni 2023.
    Traditionell wird die Fahne eigentlich beim abschließenden Festzug des Hessentags an den neuen Ausrichter überreicht. Wegen der pandemiebedingten Absage der diesjährigen Veranstaltung in Haiger erfolgte die Übergabe nun in der Staatskanzlei in Wiesbaden. (dpa)
  • 7/1/2022 11:14:18 AM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Ein 31 Jahre alter Mann ist am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Zug getötet worden. Nach Angaben der Polizei überquerte er in der Nacht zum Freitag die Gleise, als er von dem Triebwagen erfasst wurde. Warum der Mann an dieser Stelle unterwegs war, ist den Beamten zufolge unklar. Sie gehen aber erst einmal von einem Unfall aus. Es gebe bislang keine Hinweise für eine Suizidabsicht, hieß es. (dpa)
  • 7/1/2022 4:18:49 PM   Jakob Krembzow

    Frankfurt. Wegen der angespannten Buchungs- und Verkehrslage hat die Lufthansa ihr Ticketangebot für Europa- und Inlandsflüge drastisch eingeschränkt. Über mehrere Tage hinweg können Flüge für Termine im gesamten Monat Juli nur noch in den jeweils teuersten Buchungsklassen erworben werden, bestätigte das Unternehmen am Freitag entsprechende Infos aus Internetforen für Vielflieger.

    Mit der zeitlich begrenzten Maßnahme sollen Plätze für Umbuchungen frei gehalten werden, die sich aus den bereits zuvor angekündigten Flugstreichungen ergeben. In den kommenden Tagen sollen diese Änderungen in das System eingepflegt werden. Lufthansa hat wegen der massiven Kapazitätsprobleme an den Flughäfen und in der eigenen Organisation mehr als 3000 Verbindungen in den Monaten Juli und August gestrichen. Im Sommer werde man aber 95 Prozent aller geplanten Flüge durchführen, hieß es vom Unternehmen.

    Man habe das Ziel, allen Gästen, die von einer Flugstreichung betroffen sind, eine alternative Reisemöglichkeit anzubieten, sagte ein Sprecher in Frankfurt. „Um dies sicherzustellen, hat das Unternehmen die Verfügbarkeit auf Lufthansa Flügen für Neubuchungen im Juli reduziert.“

    Nutzer berichten von Economy-Ticketpreisen in der Klasse „Y“ von mehr als 1000 Euro von Frankfurt nach London oder Dubai. Einfache Inlandstickets von Frankfurt nach Hamburg oder Berlin sollten 400 Euro kosten. Auch in der Business-Klasse sind nur noch Tickets in der höchsten und damit teuersten Buchungsklasse „J“ erhältlich.

    Erst nach Abschluss der Umbuchungen will Lufthansa das System wieder öffnen und je nach Verfügbarkeit der Plätze auch die günstigeren Buchungsklassen wieder öffnen. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen könnte dies am kommenden Mittwoch, dem 6. Juli so weit sein. (dpa)

  • 7/1/2022 4:20:51 PM   Jakob Krembzow

    Haftbefehle aufgehoben: Verdächtige wegen Überlastung von Landgericht auf freiem Fuß

    FAZ.NETDas Oberlandesgericht Frankfurt hebt sechs Haftbefehle auf, weil das Landgericht die Prozesse zu versuchten Tötungsdelikten nicht terminiert. Grund ist „strukturelle Überlastung“, die „nicht mehr zu bewältigen ist“.
  • 7/2/2022 6:03:00 PM   Robin Kaps
    Darmstadt. Ein Jogger ist bei einem Verkehrsunfall in Darmstadt tödlich verletzt worden. Der 77-Jährige überquerte am Samstag eine Straße, als es zum Zusammenstoß mit einem Auto kam, wie die Polizei mitteilte. Der 23 Jahre alte Fahrer des Wagens erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Die Straße wurde für Stunden gesperrt. (dpa/lhe)
  • 7/3/2022 8:39:22 AM   Oliver Bock
    Wiesbaden. Das Viererbündnis steht: In der hessischen Landeshauptstadt haben sich Grüne, SPD, Linke und Volt auf eine verbindliche Kooperation in der laufenden Wahlperiode geeinigt. Am Montag wollen die Spitzen von Partei und Fraktion im Wiesbadener Rathaus die Details der Kooperationsvereinbarung der Öffentlichkeit vorstellen
  • 7/4/2022 1:58:00 PM   Oliver Bock
    Rheingau-Taunus-Kreis. Die CDU prescht als erste Partei vor und hat den Taunussteiner Bürgermeister Sandro Zehner als Landratskandidaten und damit als Wunschnachfolger für den parteilosen Frank Kilian vorgestellt. 
  • 7/4/2022 6:05:29 PM   Patricia Andreae
    Darmstadt. Der Main könnte bald 25 Grad warm und damit zu einem Problem für die Fische werden.  Wie das Regierungspräsidium Darmstadt am Montag mitteilte, besteht durch das anhaltend warme Wetter die Gefahr, dass die Temperatur in dem Fluss über die kritische Marke steigt. Durch die hohe Wassertemperatur sei die Sauerstoffaufnahmemöglichkeit des Mains deutlich reduziert, hieß es. Die kommunalen und industriellen Wasser-Einleiter seien aufgefordert worden, bei Erreichen der 25-Grad-Grenze alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Verschmutzung des eingeleiteten Abwassers so gering wie möglich zu halten, damit möglichst wenig Nährstoffe ins Wasser gelangen, teilte ein Sprecher mit. So solle die Sauerstoffanreicherung im Gewässer so hoch wie möglich gehalten werden, bis sich die Wetterlage ändere. (lhe.)
  • 7/4/2022 6:09:26 PM   Patricia Andreae
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