Frankfurt–Liveblog

Frankfurt–Liveblog Live

  • 10/7/2021 3:02:29 PM   Katharina Steins
    Kassel. Ein 19 Jahre alter Mann soll mit einem Blaulicht auf seinem Auto durch Kassel gefahren sein. Dabei fuhr er nach Angaben der Polizei vom Donnerstag bei Rot über eine Ampelkreuzung und behinderte einen Rettungswagen, der mit einem Patienten auf dem Weg ins Krankenhaus war. Dessen Besatzung verständigte die Polizei - weil das Auto des jungen Mannes nicht wie ein Zivilwagen der Behörde aussah. Als die Beamten bei dem 19 Jahre alten Fahrer klingelten, gab er ihnen den Angaben zufolge reumütig das mobile Blaulicht. Er habe sich mit der Aktion am Mittwochabend nur einen Spaß machen wollen, sagte er den Polizisten.
  • 10/7/2021 12:57:38 PM   Bernhard Biener
    Schmitten. Am 3. Februar 2022 soll die Gaststätte auf dem Großen Feldberg wieder für Gäste öffnen. Fast drei Jahre lang war sie dann für eine Sanierung und Umbau geschlossen. Zum Neustart bekommt das Restaurant auf dem höchsten Gipfel des Taunus einen neuen Namen. Statt wie bisher als Feldberghof firmiert es künftig unter der historischen Bezeichnung "Feldberghaus".
  • 10/7/2021 11:06:46 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Um die politische Beteiligung junger Menschen zu fördern, will Hessen 2022 einen ersten Landesjugendkongress ausrichten. Drei Tage lang sollen rund 120 junge Menschen ab 14 Jahren im Landtag diskutieren, Forderungen erarbeiten und mit Abgeordneten ins Gespräch kommen. Das kündigten am Donnerstag in Wiesbaden die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen gemeinsam mit dem Hessischen Jugendring und der Landesschülervertretung an.

    „Der Landesjugendkongress ist ein attraktives Beteiligungsformat mit Eventcharakter“, erläuterte der jugendpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion Felix Martin laut dpa. „Neben politischen Inhalten soll deshalb außerdem Raum sein für Kultur, Musik und Beisammensein.“ Der Kongress werde unter anderem mit Geld aus dem hessischen Sozialministerium sowie vom Landtag und vom Jugendring finanziert, ergänzte Max Schad von der CDU-Fraktion.

  • 10/7/2021 10:31:45 AM   Thorsten Winter

    Kassel. Der Komiker und Musiker Helge Schneider erhält im kommenden Jahr den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert. Man ehre Schneider damit für seinen „radikalen, anarchischen, grotesken, immer existenziellen Humor und die dadurch vermittelte Freiheit“, erklärten die Stiftung Brückner-Kühner und Stadt Kassel am Donnerstag laut dpa. Die Preisverleihung ist für den 12. Februar 2022 im Kasseler Rathaus geplant.

    Der 66 Jahre alte Schneider stammt aus Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen. Sein Humor sei „die rettende Antithese zum deutschen Comedy-Betrieb“, erklärte der Stiftungsrat in der Begründung seiner Entscheidung. Mit faszinierender Leichtigkeit bewege Schneider sich zwischen den Niederungen der Hoch- und den Höhen der Subkultur, zwischen Trash und Artistik, Sinn und Unsinn. Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor wird jährlich von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel vergeben. Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe erhielt in diesem Jahr die Auszeichnung.

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    Hut- und Preisträger: Helge Schneider                                Foto dpa
  • 10/7/2021 9:35:49 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Die neuen Richtwerte für die Corona-Politik sinken leicht in Hessen. Wie das Sozialministerium mitteilt, betrug die sogenannte Hospitalisierungsindizenz zuletzt 1,95. Es ist ein eher niedriger Wert seit Beginn der Erhebung vor einem Monat. Allerdings betrug diese Kennziffer vor einer Woche 2,11 nach 1,88. Die Hospitalisierungsindizenz steht für die binnen Wochenfrist in Kliniken aufgenommenen Covid-Patienten unter 100.000 Einwohnern, nicht aber für ihre Gesamtzahl. Stiege der Wert über 8, müsste das Land neue Schutzregeln in Kraft setzen.

    Es liegen demnach 114 Corona-Kranken in Intensivbetten in hessischen Kliniken. Die Zahl der Verdachtsfälle unter diesen Patienten hat sich um einen auf neun verringert, das heißt: eine weitere Infektion ist nun bestätigt. Vor einer Woche mussten 120 Corona-Patienten auf Intensivstationen gepflegt werden. Hier weist der Trend also in die richtige Richtung. Der Schwellenwert beträgt 200. Gleiches gilt mit Blick auf die Kranken auf Normalstationen: nach 325 vor einer Woche sind es nun 283 mit Covid-19, darunter 64 Verdachtsfälle.

    Laut Robert-Koch-Institut sind weiter nur gut 79 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal geimpft. Über alle impffähigen Altersgruppen hinweg liegt die Quote bei 68 Protent. Nur etwas mehr als 64 Prozent gelten als durchgeimpft.

    Nach wie vor machen Ungeimpfte die große Mehrheit der Corona-Kranken in hessischen Kliniken aus. Das Sozialministerium spricht von 78 Prozent. 16 Prozent seien vollständig geimpft. Doch nach Angaben von Ärzten wie etwa der Gießener Lungenmedizinerin und Infektiologin Susanne Herold sind unter den Geimpften viele Krebskranke und Patienten, deren Immunsystem aus medizinischen Gründen gedämpft wird und die deshalb keinen ausreichenden Schutz gegen Covid-19 ausbilden konnten. Bei sieben Prozent sei der Impfstatus unklar.

    761 neue Fälle haben hessische Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet nach 1382 vor einem Monat. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist rückläufig und liegt bei 60,2. Offenbach weist mit gut 122 den höchsten Wert auf. Auf den niedrigsten kommt der Werra-Meißner-Kreis. Dort sind binnen Wochenfrist 22 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern bekannt geworden.
  • 10/7/2021 7:02:39 AM   Thorsten Winter

    Offenbach. In der zweiten Wochenhälfte erwartet die Menschen in Hessen wechselhaftes Wetter. Nach leichten Regenschauern am Donnerstagvormittag lockere der Himmel im Tagesverlauf auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit. Bei Temperaturen bis 17 Grad bleibe es dann überwiegend trocken. In der Nacht zu Freitag ist der Himmel demnach teils bewölkt, teils klar. Stellenweise kann sich Nebel bilden.

    Am Freitag ist es teils bewölkt, teils lockert der Himmel auf. Dazu werden Höchstwerte zwischen 15 und 18 Grad erwartet. Zum Start in die Herbstferien zeigt sich dann am Samstag auch die Sonne, meldet dpa. Die Temperaturen erreichen maximal 15 bis 17 Grad.

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    Verhangen: Der Himmel über Frankfurt        Foto dpa
  • 10/7/2021 6:58:17 AM   Thorsten Winter

    Darmstadt. Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstagmorgen in Darmstadt die Mitarbeiterin einer Bäckerei mit einer Schere bedroht und Bargeld erbeutet. Wie die Polizei mitteilte, überraschten die Täter die Frau am frühen Morgen in dem Geschäft und forderten die Herausgabe von Geld. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie offenbar den Umsatz des Vortags sowie das Wechselgeld aus der Kasse. Anschließend seien die Männer auf zwei Fahrrädern geflüchtet. Die Verkäuferin wurde nicht verletzt, so dpa.

    Die Polizei leitete eine Fahndung nach den Tätern ein und sucht Zeugen. Beide Männer sollen etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß und schlank sein. Zur Tatzeit trugen sie dunkle Kleidung.

  • 10/7/2021 6:56:45 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt/Berlin. Die Bundesregierung hat acht deutsche Frauen samt 23 Kindern aus Syrien zurückgeholt, die sich in der Vergangenheit mutmaßlich der Terrormiliz IS angeschlossen hatten. Die Maschine landete am Mittwochabend kurz vor Mitternacht auf dem Frankfurter Flughafen, wie dpa meldet. Die Frauen sollen sich vor mehreren Jahren den sunnitischen Extremisten des Islamischen Staats (IS) angeschlossen haben. Zuletzt lebten sie mit ihren Kindern in einem Gefangenenlager im Nordosten Syriens, der unter kurdischer Verwaltung steht. Ein Großteil der Rückkehrerinnen sei nach der Landung in Haft genommen worden, teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) mit.
  • 10/6/2021 3:33:24 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt/Kassel. Rund 450 Tarifbeschäftigte in Hessens Schulen und Hochschulen haben am Mittwoch in Frankfurt und Kassel ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen hatte zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Frankfurt fanden laut Thilo Hartmann vom Vorsitzendenteam der Gewerkschaft ein Demonstrationszug und eine Kundgebung in der Innenstadt mit mindestens 150 Teilnehmern statt. In Kassel nahmen den Angaben zufolge mehr als 300 Beschäftigte an einer Streikversammlung auf dem Universitätsgelände teil. „Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung“, sagte Hartmann.
    Gemeinsam mit anderen Gewerkschaften fordert die GEW für die rund 45.000 Landesbediensteten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Praktikanten und Auszubildende sollen nach dem Willen der Gewerkschaft 100 Euro mehr erhalten. Der hessische Innenminister Peter Beuth hatte die Forderungen angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage als „deutlich überzogen“ bezeichnet. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. Oktober in Dietzenbach (Kreis Offenbach) geplant. Bis dahin seien weitere Streikaktionen in verschiedenen Städten geplant, kündigte Hartmann am Mittwoch an. (dpa)
  • 10/6/2021 12:50:21 PM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Die gesperrte Salzbachtalbrücke der A66 bei Wiesbaden soll am 6. November gesprengt werden. Das teilten die Stadt Wiesbaden und die Autobahngesellschaft des Bundes am Mittwoch mit. Die Sperrung der maroden Brücke behindert schon seit Monaten den Verkehr im westlichen Rhein-Main-Gebiet. An dem Bauwerk hatte sich der Überbau an einem Pfeiler abgesenkt und Betonbrocken waren herabgefallen. (obo./cfr.)
  • 10/6/2021 11:23:28 AM   Christian Riethmüller
    Berlin/Wiesbaden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie ist in Hessen am Mittwoch abermals leicht gesunken. Der Wert fiel von 62,2 auf 61,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Das geht aus Angaben des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden hervor. Nach Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts infizierten sich binnen eines Tages in Hessen 927 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus. Es gab vier neue Todesfälle im  Zusammenhang mit Covid-19 (Stand 0.00 Uhr).
    Die wichtigsten Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Pandemie sind in Hessen nach wie vor im grünen Bereich. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz betrug am Mittwoch abermals 2,24, wie aus der täglichen Übersicht des Ministeriums hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Zuletzt waren 117 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung belegt (Stand 5.10., 11.00 Uhr). 299 Covid-Patienten wurden laut Ministerium auf Normalstationen behandelt.
    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.(dpa)

  • 10/6/2021 11:18:46 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Im Jahr 2020 haben Hessen und Hessinnen rund 5,2 Milliarden Euro geerbt oder geschenkt bekommen. Der Landeshaushalt nahm dadurch 785 Millionen Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer ein, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Plus von 5,9 Prozent. Mit mehr als 80 Prozent stamme der größte Teil dieser Steuereinnahmen aus Erbschaften in Todesfällen (636 Millionen Euro), der Rest aus Schenkungen zu Lebzeiten (149 Millionen Euro).
    Anders als die konjunkturabhängigen Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen (minus 18,3 Prozent im Jahr 2020) habe sich die Erbschaft- und Schenkungsteuer für das Land damit als sichere Einnahmequelle im Corona-Krisenjahr gezeigt, erläuterte das Landesamt. Die Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik 2020 umfasst nur Fälle, für die in dem jeweiligen Jahr erstmalig eine Festsetzung erfolgte, unabhängig davon, wann der Erbfall oder die Schenkung eingetreten ist. (dpa)
  • 10/6/2021 10:15:43 AM   Christian Riethmüller
    Stockholm/Frankfurt. Der Glanz des am Mittwoch in Stockholm verkündeten Nobelpreises für Chemie strahlt auch auf die Rhein-Main-Region. Der deutsche Chemiker Benjamin List, der sich den Preis mit dem amerikanischen Forscher David W.C. MacMillan teilt, ist 1968 in Frankfurt zur Welt gekommen. Hier wurde er auch 1997 an der Goethe-Universität promoviert. Heute ist List Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. (cfr.)
  • 10/6/2021 10:06:20 AM   Daniel Meuren
    Der Prozess kann beginnen: Der Vater des Hanauer Attentäters erscheint doch noch vor Gericht. (Foto: Lucas Bäuml)
    Nach einer längeren Unterbrechung gleich zu Beginn ist der Prozess gegen den Vater des Attentäters von Hanau wegen Beleidigungsvorwürfen am Mittwoch vor dem Hanauer Amtsgericht fortgesetzt worden. Da der Angeklagte nicht freiwillig zum Verhandlungsbeginn erschienen war, wurde er auf Anordnung des Gerichts von der Polizei geholt und vorgeführt. Nach Betreten des Saals teilte der Mann der Vorsitzenden Richterin mit, dass er sie wegen Befangenheit ablehne und ein entsprechendes Fax geschickt habe. An seinen Anwalt gewandt sagte er: „Sie sind nicht mein Verteidiger.“ Die Staatsanwaltschaft wirft ihm nach Angaben des Gerichts Beleidigung in drei Fällen vor. Dabei geht es um Äußerungen in einer Anzeige sowie zwei Schreiben an Behörden. Der Angeklagte ist der Vater des 43-jährigen Deutschen, der am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschoss, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Unter anderem soll der Mann im Januar 2021 in einer Strafanzeige mehrere Menschen als „wilde Fremde“ bezeichnet haben. Diese hätten zuvor in der Nähe seines Wohnhauses eine Versammlung abgehalten. In einem weiteren Fall geht es um ein Schreiben aus dem Januar 2021 an den Generalbundesanwalt, in dem der Mann ein Spezialeinsatzkommando aus Frankfurt, das unmittelbar nach dem Anschlag in seinem Haus eingesetzt war, als „Terrorkommando“ beziehungsweise „Terroreinheit“ bezeichnet haben. Schließlich soll er im Februar 2021 in einem Schreiben an das Amtsgericht Hanau den Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) unter anderem der „Wählertäuschung“ bezichtigt haben. Der Anwalt des Mannes hatte auf Anfrage keine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen seinen Mandanten abgegeben und wollte sich auch am Mittwoch zunächst nicht äußern. (dpa)
  • 10/6/2021 9:20:04 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Nach dem Wechsel der bisherigen Vorsitzenden Janine Wissler in die Bundespolitik haben die Linken im hessischen Landtag einen neuen Vorstand gewählt. Die Fraktion wird künftig von einer Doppelspitze mit Elisabeth Kula und Jan Schalauske geführt, wie ein Sprecher am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das Duo sei einstimmig gewählt worden. Torsten Felstehausen wurde - ebenfalls einstimmig - im Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers bestätigt.
    Die bisherige Fraktionsvorsitzende Wissler hatte bei der Bundestagswahl Ende September ein Mandat für den Bundestag bekommen, sie wechselt ins Parlament nach Berlin. Im Februar dieses Jahres war sie zur Co-Vorsitzenden der Linken gewählt worden. Wissler hatte die Landtagsfraktion seit 2009 geführt.
    Die 31 Jahre alte Kula ist bildungs- und jugendpolitische Sprecherin der hessischen Linksfraktion. Die Politikwissenschaftlerin kommt gebürtig aus dem mittelhessischen Lich und ist verheiratet. Der 40 Jahre alte Schalauske ist finanz-, friedens- und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion. Außerdem ist er Landesvorsitzender der Linken in Hessen. Der Diplom-Politikwissenschaftler ist verheiratet und hat zwei Kinder. (dpa)
  • 10/6/2021 8:49:14 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Wolken, Regen und teils starker Wind: Das Wetter in Hessen wird am Mittwoch ungemütlich. Der Tag beginnt zunächst ohne Regen, aber stark bewölkt, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch (DWD) mitteilte. Ab dem Mittag sei dann in vielen Teilen Hessens mit Regenschauern zu rechnen. Dazu wehe Wind aus Nordwesten, besonders im Bergland könne dieser zeitweise auch in starke bis stürmische Böen übergehen. Die Temperaturen liegen bei maximal 13 bis 16 Grad. Auch die Nacht zu Donnerstag starte überwiegend stark bewölkt. Der Regen lasse nur zögerlich nach und es bilde sich stellenweise Nebel. Am Donnerstag sei es zunächst bewölkt. Im Süden regne es, der Regen lasse aber schnell nach. Gegen Abend lockere es zunehmend auf. Die Höchsttemperaturen liegen nach Angaben des DWD bei 15 bis 17 Grad und es weht ein schwacher Wind. Der Freitag verlaufe ähnlich - bei Höchstwerten von 15 bis 18 Grad. (dpa)
  • 10/6/2021 8:37:06 AM   Christian Riethmüller
    Hanau. Der Prozess vor dem Hanauer Amtsgericht gegen den Vater des Attentäters von Hanau ist am Mittwochmorgen direkt nach Beginn unterbrochen worden, weil der Angeklagte nicht erschienen ist. Auf Antrag der  Staatsanwaltschaft ordnete die Vorsitzende Richterin die Vorführung des Mannes an. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm nach Mitteilung des Gerichts Beleidigung in drei Fällen vor. Dabei geht es um Äußerungen in einer Anzeige sowie zwei Schreiben an Behörden.
    So soll der Mann im Januar 2021 in einer Strafanzeige mehrere Menschen als „wilde Fremde“ bezeichnet haben. Diese hätten zuvor in der Nähe seines Wohnhauses eine Versammlung unter dem Motto „Wir warten nicht auf einen neuen rassistischen Anschlag“ abgehalten. Unter den Teilnehmern der Kundgebung seien auch mehrere Angehörige der Anschlagsopfer gewesen.
    Der Angeklagte ist der Vater des 43 Jahre alten Deutschen, der am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschoss, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. In einem weiteren Fall geht es um ein Schreiben aus dem Januar 2021 an den Generalbundesanwalt, der bereits in der
    Tatnacht die Ermittlungen zu dem Attentat an sich gezogen hatte. In dem Schreiben soll der Mann ein Spezialeinsatzkommando aus Frankfurt, das unmittelbar nach dem Anschlag an seiner Wohnanschrift eingesetzt war, als „Terrorkommando“  beziehungsweise „Terroreinheit“ bezeichnet haben.
    Schließlich soll er im Februar 2021 in einem Schreiben an das Amtsgericht Hanau den Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) unter anderem der „Wählertäuschung“ bezichtigt haben. Der Anwalt des Mannes hatte auf Anfrage keine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen seinen Mandanten abgegeben und wollte sich auch am Mittwoch zunächst nicht äußern. (dpa)
  • 10/6/2021 6:38:25 AM   Christian Riethmüller
    Kiedrich. Ein 85 Jahre alter Autofahrer hat einem Radfahrer die Vorfahrt genommen und diesen schwer verletzt. Der Autofahrer missachtete an einer Kreuzung in Kiedrich (Rheingau-Taunus-Kreis) ein Stoppschild und erfasste den Fahrradfahrer am Hinterrad, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Der 50 Jahre alte Radler stürzte und schlug mit dem Kopf auf der Straße auf. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei trug der Radfahrer bei dem Unfall am Dienstagabend keinen Helm. (dpa)
  • 10/5/2021 8:31:47 PM   Patricia Andreae
    Frankfurt. Wegen eines Unfalls auf der Mainzer Landstraße verkehren die Straßenbahnlinien 11, 18 und 21 nicht zwischen Schwalbacher Straße und Mönchhofstraße, Nied Kirche und Höchst /Zuckschwertdstraße. Der VGF bittet die Fahrgäste von der Galluswarte die S-Bahnen oder den Bus 52 sowie zwischen Schwalbacher Straße und Höchst den angeforderten Taxi-Ersatzverkehr. Nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt.

  • 10/5/2021 5:54:15 PM   Patricia Andreae
    Mörfelden-Walldorf  Bei Ermittlungen gegen Schwarzarbeit auf dem Bau hat die Augsburger Staatsanwaltschaft am Dienstag rund 100 Objekte in ganz Deutschland durchsuchen lassen - darunter auch in Hessen. Unter anderem gab es eine Razzia in einer Firma in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau). Drei Hauptbeschuldigte seien mit Haftbefehl festgenommen werden.
    Ihnen werde gewerbs- und bandenmäßige Einschleusung von Ausländern sowie das Vorenthalten und Veruntreuen von Löhnen im besonders schweren Fall vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Zoll in Augsburg mit. Über fingierte Werkverträge mit Firmen in Serbien und Slowenien sei Personal rekrutiert und bundesweit auf großen Baustellen eingesetzt worden.Gegen derzeit 14 Beschuldigte werde ermittelt. Das Amtsgericht Augsburg habe Arrestanordnungen über Vermögenswerte von 8,2 Millionen Euro erlassen. Bei den Razzien waren 870 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und von Hauptzollämtern im Einsatz. Es seien knapp 300.000 Euro in bar sichergestellt worden, hieß es. Um die noch andauernden Ermittlungen nicht zu gefährden, würden keine weiteren Angaben gemacht.(dpa)
  • 10/5/2021 4:14:35 PM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Eintracht Frankfurt darf sein nächstes Heimspiel gegen Hertha BSC (16. Oktober) vor bis zu 40 000 Zuschauern austragen. Damit können nach 18 Monaten wieder alle Dauerkarteninhaber in die Arena kommen, wie die Eintracht am Dienstagabend mitteilte. Zuvor war dem Club ein entsprechender Bescheid des Gesundheitsamts Frankfurt übermittelt worden. Für den Einlass ins Stadion gilt das sogenannte 3G-Plus-Modell. Bis zu 2000 nicht geimpfte oder genesene Fans dürfen demnach in die Arena, sofern sie einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die übrigen 38.000 Stadionbesucher müssen entweder gegen Corona geimpft oder davon genesen sein (2G). Erstmals seit dem 4. März 2020 werde zudem wieder eine Vollauslastung des Stehplatzbereichs möglich sein, hieß es.(dpa)
  • 10/5/2021 2:45:30 PM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im hessischen Landtag, Nancy Faeser, ist in ihrem Amt bestätigt worden. Die Abgeordneten wählten sie am Dienstag mit rund 93 Prozent der Stimmen, wie die Sozialdemokraten am Dienstag in Wiesbaden mitteilten. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Tobias Eckert, Karina Fissmann, Lisa Gnadl, Stephan Grüger, Daniela Sommer und Marius Weiß gewählt. Parlamentarischer Geschäftsführer bleibt Günter Rudolph. Sie freue sich auf die kommenden zwei Jahre und wolle dabei den Rückenwind von der Bundestagswahl mitnehmen, erklärte Faeser. Die 51-Jährige ist seit 2019 Landesvorsitzende der SPD und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. (dpa)
  • 10/5/2021 2:25:55 PM   Ralf Euler
    Frankfurt. Ein Zwanzigjähriger ist am Montagnachmittag in Frankfurt-Sachsenhausen überfallen und ausgeraubt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 16.30 Uhr am Wasserweg in Richtung Walther-von-Cronberg-Platz unterwegs, als er von sechs Unbekannten angesprochen und um „Feuer“ gebeten wurde. Als er daraufhin in der Hosentasche nach einem Feuerzeug suchte, wurde er umzingelt, festgehalten und mit Messern bedroht.
    Die Täter entrissen ihrem Opfer das Portemonnaie, ein Handy und Zigaretten. Während sie den Geldbeutel mitnahmen, warfen sie die Zigaretten und das Smartphone auf den Boden, wobei das Telefon beschädigt wurde. Anschließend ergriffen die sechs Männer die Flucht. Der Zwanzigjährige blieb unverletzt. (dpa)
  • 10/5/2021 2:23:00 PM   Ralf Euler
    Frankfurt. Gleich dreimal –  zweimal in der Innenstadt und einmal in Bergen-Enkheim gingen der Frankfurter Polizei am Montag erfolglose Diebe ins Netz. Den Anfang machte gegen 13 Uhr ein 39 Jahre alter Mann an der Borsigallee in Bergen-Enkheim, als er in einem Elektronikmarkt hochwertige Kopfhörer im Wert von rund 260 Euro entwendete. Er  entfernte hierbei zunächst eine Diebstahlsicherung, bevor er die Elektronikware beim Verlassen des Geschäfts in einer Tüte versteckte. Dabei wurde er durch den hauseigenen Sicherheitsdienst ertappt. Die gleiche Vorgehensweise wählte ein 26 Jahre alter Mann auf der Zeil, als er in einem Bekleidungsgeschäft gegen 15.15 Uhr Textilwaren im Wert von mehr als 400 Euro stahl. In der Umkleide knackte auch er die Diebstahlsicherungen und versteckte die Kleidungsstücke in einem Rucksack. Das Sicherheitspersonal ließ sich allerdings auch in diesem Fall nicht täuschen und rief die Polizei. Einen anderen, ebenso erfolglosen Plan verfolgte ein 28 Jahre alter Mann am Abend in einem Innenstadthotel. In der Lobby entwendete er eine Geldbörse und versuchte dann mit der Bankkarte einzukaufen. Da der Eigentümer hierüber durch ein Programm auf seinem Mobiltelefon informiert wurde, konnte er den Dieb ausfindig machen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. (dpa)
  • 10/5/2021 1:54:28 PM   Daniel Meuren
    Bad Nauheim. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Bad Nauheim (Wetteraukreis) sind mehrere Personen mit Messern aufeinander losgegangen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, waren nach ersten Erkenntnissen am Montagabend vor einem Restaurant sechs Personen im Alter von 24 bis 44 Jahren an dem Streit beteiligt. Polizeiangaben zufolge sollen dabei mehrere Personen leicht verletzt worden sein. Bevor die Beamten eintrafen, sei ein Teil der Beteiligten mit dem Auto geflohen. Bei Durchsuchungen in der Nähe des Tatorts wurden fünf Tatverdächtige festgenommen, nachdem bei ihnen Messer und knapp 1000 Euro Bargeld gefunden worden waren. Während des Einsatzes seien die Beamten durch Provokationen von schätzungsweise 50 Schaulustigen gestört worden. Gegen eine dieser Personen wurde laut Polizei eine Anzeige gestellt, nachdem er den Einsatz trotz mehrfacher Verwarnungen behindert habe. Die Hintergründe der Auseinandersetzung blieben zunächst unklar. Die Friedberger Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung sowie gefährlicher Körperverletzung. (dpa)
  • 10/5/2021 1:54:24 PM   Daniel Meuren
    Frankfurt am Main. Um die Einreisekontrolle zu umgehen, hat ein 26-Jähriger am Frankfurter Flughafen eine Frau gebeten, die Bundespolizei abzulenken. Demnach habe die Frau die Bundespolizisten am Montag in ein Gespräch verwickelt, während der 26-Jährige versucht habe, sich gebückt am Schalter vorbeizuschleichen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Nach ersten Erkenntnissen habe der Mann die Frau erst kurz vorher kennengelernt. Die Zollbeamten hätten die Aktion beobachtet und zusammen mit der Bundespolizei den Mann vorläufig festgenommen. Bei der Kontrolle habe sich herausgestellt, dass der Mann aus Kuwait kam, keine Reisedokumente bei sich hatte und plante, nach Tirana weiterzufliegen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter unerlaubter Einreise ermittelt. Er habe inzwischen einen Asylantrag gestellt. (dpa)
  • 10/5/2021 12:07:03 PM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Anwohner des Frankfurter Flughafens müssen vom 7. bis voraussichtlich 10. Oktober mit planmäßigen nächtlichen Einsätzen eines Messflugzeugs rechnen. In diesem Zeitraum wird zwischen 23.00 und 3.00 Uhr das Instrumentenlandesystem der Centerbahn überprüft, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Dienstag mitteilte. Das dazu eingesetzte, kleinere Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350 werde dabei möglichst den Überflug von Ortschaften vermeiden. Normalerweise gilt für den Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot zwischen 23.00 und 5.00 Uhr. Die Signale, die überprüft werden, sind nach Angaben der DFS wichtig, um Piloten während des Anfluges bei der Navigation zu unterstützen. Bei Problemen mit Technik oder Wetter sei ein Ersatztermin zwischen dem 29. und 31. Oktober vorgesehen. (dpa)
  • 10/5/2021 12:06:01 PM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. Der krisengeschüttelte Awo-Kreisverband Wiesbaden sieht sich knapp ein Jahr nach einem Insolvenzantrag bei der Sanierung auf einem guten Weg. Die Sanierung sei so gut wie abgeschlossen, teilten die Awo und Sachwalter Jan Markus Plathner am Dienstag mit. Die Gläubiger hätten dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Wenn der Plan nach der gesetzlichen Frist von zwei Wochen Rechtskraft erlange, könne die Arbeit des Kreisverbandes auch außerhalb des Insolvenzverfahrens eigenverantwortlich fortgeführt werden. Der Kreisverband Wiesbaden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hatte im November vergangenen Jahres Insolvenzantrag gestellt und das Amtsgericht ein Verfahren in Eigenverantwortung angeordnet. Bei einem Insolvenzplan handelt es sich um einen Zahlungsvergleich. Mit der Sanierung sei es gelungen rund 420 Arbeitsplätze, neun Kitas, zwei Pflege- sowie weitere Einrichtungen des Vereins zu erhalten und wieder zukunftsfähig zu machen, teilte der Awo-Vorstand mit. 2019 war ein Finanzskandal um die Awo-Verbände in Frankfurt und Wiesbaden ins Rollen gekommen. Dabei geht es unter anderem um überhöhte Gehälter und Luxus-Dienstwagen bei der Frankfurter Awo sowie ungerechtfertigte Spenden an den Kreisverband Wiesbaden. Es laufen mehrere Ermittlungsverfahren. (dpa)
  • 10/5/2021 11:00:35 AM   Katharina Steins

    Berlin/Wiesbaden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie ist in Hessen am Dienstag im Vergleich zum Vortag leicht auf 62,2 gesunken. Am Montag hatte der Wert noch 63,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche betragen. Das geht aus Angaben des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden hervor. Nach Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts infizierten sich binnen eines Tages in Hessen 335 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus. Es gab 17 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 (Stand 0.00 Uhr).

    Die wichtigsten Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Pandemie sind in Hessen nach wie vor im grünen Bereich. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz betrug am Dienstag 2,24, am Montag hatte sie 2,26 betragen, wie aus der täglichen Übersicht des Ministeriums hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden.

    Zuletzt (Stand 4.10., 11.00 Uhr) waren 117 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt. Bei sieben davon war der Corona-Verdacht allerdings noch nicht bestätigt. 299 Covid-Patienten wurden laut Ministerium auf Normalstationen behandelt.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.

    Die Corona-Pandemie hat sich 2020 außerdem ganz erheblich auf hessische Krankenhäuser ausgewirkt. Im Vergleich zum Vorjahr seien 12,5 Prozent weniger Patienten vollstationär behandelt worden, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Insgesamt lagen 2020 rund 180.400 Menschen in einem Krankenhaus in Hessen. 14.200 Hessinnen und Hessen mussten wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion in einer Klinik behandelt werden.

    „Es ist anzunehmen, dass die deutliche Abnahme der Fallzahlen zumindest in weiten Teilen auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist“, erläuterte das Landesamt mit Blick auf ersten Ergebnisse der fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik. „Planbare und nicht akute Behandlungen wurden aufgrund der Pandemie-Lage ausgesetzt oder verschoben.“

    Mit einer Covid-19-Diagnose lagen 7600 Männer und 6600 Frauen 2020 im Krankenhaus in Hessen oder anderswo, wie das Landesamt mitteilte. Dies entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent an der hessischen Gesamtbevölkerung. Fast zwei Drittel dieser Patienten waren 60 Jahre oder älter.

    Gemessen an der jeweiligen jahresdurchschnittlichen Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner habe die Stadt Offenbach hessenweit den höchsten Anteil vollstationärer Behandlungsfälle mit Covid-19 aufzuweisen. Er betrug laut Landesamt 361 Fälle je 100.000 Einwohner.


  • 10/5/2021 10:07:11 AM   Katharina Steins
    Kassel. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Straßenbahn sind in Kassel am Dienstagmorgen mindestens zwei Autoinsassen offenbar schwer verletzt worden, darunter ein Kleinkind. Wie die Polizei mitteilte, ist der genaue Unfallhergang derzeit noch unklar. Aktuell kommt es den Angaben zufolge zu Behinderungen im Pkw- und Straßenbahnverkehr.
  • 10/5/2021 7:30:01 AM   Christian Riethmüller
    Offenbach. In Hessen ist am Dienstag meist bewölktes Wetter und gebietsweise Regen zu erwarten. Nach einem stark bewölkten Vormittag mit Niederschlägen im Osten sei im Verlauf des Tages mit Auflockerungen zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mit. Abends ziehe von Westen dann neuer Regen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 18 Grad, im Bergland bei 12 Grad. Es sei mit mäßigem Wind zu rechnen, im Bergland auch mit starken Böen. In der Nacht zum Mittwoch soll der Regen Richtung Osten abziehen, die Temperaturen sinken auf 9 bis 5 Grad.
    Der Mittwoch beginnt bei wechselnder bis starker Bewölkung zunächst trocken. Am Nachmittag und Abend kommen gebietsweise Schauer auf. Die Temperaturen steigen auf maximal 13 bis 16 Grad, in Hochlagen auf 10 Grad. Von Südwesten weht meist ein mäßiger Wind, in Hochlagen sind starke Böen möglich. Am Donnerstag bleibt es wechselnd bewölkt und zumeist niederschlagsfrei. Im Süden ist anfangs etwas Regen möglich, der im Verlauf des Tages abziehen soll. Die Höchstwerte liegen bei 15 bis 17 Grad. (dpa)
  • 10/5/2021 6:57:30 AM   Christian Riethmüller
    Freigericht. Bei einem Feuer auf einem Schreinerei-Gelände in Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) ist am Dienstag nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, ging ein Unterstand mit Bauholz in Flammen auf. In der etwa 15 mal 5 Meter großen Konstruktion seien auch ein Auto samt Anhänger abgestellt gewesen. Warum es zu dem Brand im Ortsteil Somborn kam, sei noch unklar. (dpa)
  • 10/4/2021 5:23:36 PM   Johanna Schwanitz
    Darmstadt. Spezialkräfte der Polizei haben am Montagnachmittag einen 43 Jahre alten Mann in einem Wohnhaus in Darmstadt festgenommen. Der Mann sei unter anderem wegen Betrugs und Bedrohung per Haftbefehl gesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Gesuchte im Besitz von Schusswaffen ist, seien Spezialkräfte hinzugezogen worden. Der Dreiundvierzigjährige sei in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden. Ob der Mann tatsächlich bewaffnet gewesen war, war zunächst nicht bekannt. (dpa)
  • 10/4/2021 4:57:47 PM   Johanna Schwanitz
    Frankfurt. Zwei Männer, die nach dem gewaltsamen Tod eines 46 Jahre alten Mannes im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen in der Nacht zu Samstag zunächst festgenommen worden waren, sind wieder auf freiem Fuß. Die Haftrichterin habe entschieden, keine Untersuchungshaft für die 37 und 48 Jahre alten Männer anzuordnen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Die Ermittlungen dauerten an, möglicherweise könne eine Notwehrsituation vorgelegen haben. Die Ermittler hoffen auf weitere Zeugen, die Aussagen zu dem Geschehen machen könnten. Zunächst hatte die „Hessenschau.de“ darüber berichtet. Der Sechsundvierzigjährige war mit einer Stichverletzung in einer Wohnung gefunden worden. Nachbarn hatten die Polizei gerufen und von einem Streit berichtet. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach Angaben der Sprecherin weiterhin unklar. (dpa)
  • 10/4/2021 3:45:18 PM   Johanna Schwanitz

    Frankfurt. Eine 23 Jahre alte Frau hat am Regionalbahnhof des Frankfurter Flughafens zwei Bundespolizisten mit einem Messer bedroht. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte die Frau sich nicht an ein Hausverbot gehalten und die Beamten, die sie zum Verlassen des Bahnhofes aufgefordert hatten, am Sonntagabend mit einem Cuttermesser bedroht. Erst unter Androhung der Schusswaffe habe die Dreiundzwanzigjährige das Messer fallen gelassen. Bei der Festnahme habe sie sich erheblich gewehrt und die Beamten beleidigt. Den Angaben nach erhielt die Frau schon am Freitag eine Anzeige, weil sie im Tunnel des Regionalbahnhofs für eine Gleissperrung gesorgt hatte. Am Montagmorgen habe es dann abermals eine Anzeige gegen sie gegeben, weil sie einen Bundespolizisten beleidigte. In der Vergangenheit sei die Dreiundzwanzigjährige der Polizei schon häufiger wegen Betäubungsmittel-, Eigentums- und Gewaltdelikten aufgefallen. (dpa)


  • 10/4/2021 3:04:19 PM   Johanna Schwanitz
    Kassel. Ein Zweiunddreißigjähriger ist in Kassel mit einem Messer schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll es am Sonntagmittag vor einer Bar zwischen dem Zweiunddreißigjährigen und einem Fünfundzwanzigjährigen zu einem Streit gekommen sein. Dabei stach der 25 Jahre alte Mann dem Zweiunddreißigjährigen mit einem Messer in den Hals. Der schwer verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und ist laut Polizei außer Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen sollen sich die beiden Männer gekannt haben. Gegen den Fünfundzwanzigjährigen wird nun wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ermittelt. (dpa)
  • 10/4/2021 2:36:20 PM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Die hessische SPD-Landesvorsitzende Nancy Faeser ist gesundheitlich wieder fit und stellt sich am Dienstag zur Wiederwahl als Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Das teilte ein Sprecher auf Anfrage am Montag mit. Faeser hatte nach einem Termin im Wahlkampfendspurt vor der Bundestagswahl eine Kreislaufschwäche erlitten und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus. Inzwischen sei die Chefin wieder an Bord, erklärte der SPD-Sprecher. Faeser ist seit 2019 Landesvorsitzende der SPD und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. (dpa)
  • 10/4/2021 1:57:46 PM   Christian Riethmüller
    Aßlar/Wabern. Gleich zweimal konnten Zugführer durch ihre schnelle Reaktion in Hessen Bahnunglücke verhindern. Sowohl in Aßlar (Lahn-Dill-Kreis) als auch in Wabern (Schwalm-Eder-Kreis) entgingen am Freitag Personen durch eine Notbremsung knapp einer folgenschweren Kollision, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Am Bahnhof in Wetzlar erfasste der 120 Stundenkilometer schnelle Zug beinahe zwei Frauen im Alter von 26 und 27 Jahren, weil sie eine Abkürzung über die Gleise nahmen. Nur noch ein knapper Meter sei nach der Notbremsung zwischen ihnen und dem Zug gewesen. Der Zugführer erlitt einen Schock und musste den Dienst abbrechen. Die zwei Frauen aus Aßlar hätten dagegen unbeeindruckt ihren Weg fortgesetzt und seien anschließend im angrenzenden Wohngebiet gefasst worden.
    Am selben Tag versuchte im Schwalm-Eders-Kreis ein 19 Jahre alter Traktorfahrer mit seinem Gespann den Bahnübergang bei Wabern zu überqueren. Durch die enorme Größe des Gespanns sei es dem Neunzehnjährigen nicht möglich gewesen, den Bahnübergang schnell genug zu verlassen. Die Zugführerin konnte jedoch rechtzeitig bremsen, so dass niemand verletzt wurde. Der Traktorfahrer und die beiden Frauen müssen sich nun wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. (dpa)
  • 10/4/2021 1:50:13 PM   Christian Riethmüller
    Berlin/Wiesbaden. Nach wie vor ist die überwiegende Mehrzahl der Covid-19-Patienten auf hessischen Intensivstationen nicht vollständig geimpft. Ihr Anteil beträgt nach Angaben des hessischen Sozialministerium vom Montag 79 Prozent. Dagegen seien 16 Prozent der Patienten oder Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion auf der Intensivstation liegen, vollständig geimpft. Bei fünf Prozent ist der Impfstatus unbekannt.
    Die wichtigsten Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Pandemie sind in Hessen nach wie vor im grünen Bereich. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz betrug am Montag - wie bereits am Sonntag - 2,26, wie aus der täglichen Übersicht des Sozialministeriums in Wiesbaden hervorgeht. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Zuletzt (Stand 3.10., 11.00 Uhr) waren 113 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt. Bei zwölf davon war der Corona-Verdacht allerdings noch nicht bestätigt. 281 Covid-Patienten wurden laut Ministerium auf Normalstationen behandelt.
    Nach Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts infizierten sich binnen eines Tages in Hessen 178 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus. Es gab keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag mit 63,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf dem Niveau des Vortages (Sonntag: 63,5).
    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der  hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt. (dpa)
  • 10/4/2021 1:46:16 PM   Christian Riethmüller
    Darmstadt. Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 darf sein Heimstadion ab sofort zu 90 Prozent auslasten. Das zuständige Gesundheitsamt habe einem 2G/3G-Mix-Modell der Hessen zugestimmt, teilte der Verein am Montag mit. In der Partie gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen am 17. Oktober können demnach erstmals 13.600 Fans dabei sein. Im Detail sieht das Konzept vor, dass die Gegengerade und die Südtribüne im Merck-Stadion am Böllenfalltor ausschließlich mit genesenen oder geimpften Personen voll ausgelastet werden dürfen. Ausgenommen davon sind Kinder bis zu einem Alter von elf Jahren, für die ein negativer Corona-Test ausreichend ist. Auf der Nordtribüne und im Gästeblock können zusätzlich auch getestete Fans unterkommen. Die Maskenpflicht wird an allen Plätzen aufgehoben.
    „Mit diesem Konzept kommen wir der Normalität einen riesigen Schritt näher. Wir freuen uns, dass die Heimspiele der Lilien ab sofort viel mehr das gewohnte Stadionerlebnis aus Zeiten von vor der Pandemie mit sich bringen werden, nach dem sich die Fans so sehr sehnen“, sagte Darmstadts Geschäftsführer Michael Weilguny. (dpa)
  • 10/4/2021 8:39:57 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden/Karlsruhe. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Höhe der Steuerzinsen gibt es in Hessen zahlreiche Einsprüche gegen Steuerbescheide. 43.419 Zinsbescheide seien mit einem Einspruch angefochten worden, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit. Davon würden jedoch 17.917 Einsprüche die Zinszeiträume vor dem 1. Januar 2019 betreffen, für die nach dem Beschluss der Karlsruher Richter keine Abhilfe erfolgen wird. Die Verfassungsrichterinnen und -richter hatten im August mitgeteilt, dass die bei Steuernachzahlungen und -erstattungen anfallenden Zinsen von sechs Prozent im Jahr in der anhaltenden Niedrigzinsphase „evident realitätsfern“ und seit 2014 verfassungswidrig sind. Noch nicht bestandskräftige Steuerbescheide müssen demnach nachträglich korrigiert werden. Das gilt aber nur für die Zeit ab Jahresanfang 2019. Bis spätestens 31. Juli 2022 muss der Zinssatz neu geregelt werden.
    Es gebe noch keine belastbaren Zahlen, in welcher Höhe Rückzahlungen an die Steuerzahler aufgrund der Entscheidung anfallen werden, erklärte der Finanzminister. Boddenberg verwies darauf, dass Hessen bereits im Jahr 2018 einen Gesetzentwurf in den Bundesrat eingebracht habe, der eine Halbierung der Verzinsung von sechs auf drei Prozent vorsah. Dieser habe allerdings keine Mehrheit in der Länderkammer gefunden. (dpa)
  • 10/4/2021 6:48:24 AM   Julia Fietz
    Kassel/Wiesbaden. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen startet die Gewerkschaft Verdi an diesem Montag mit mehrtägigen Aktionen. In Kassel sollen zum Wochenbeginn die Landesbeschäftigten im Regierungspräsidium, des Landesbetriebes Bau und Immobilien sowie bei Hessen Mobil in einer aktiven Mittagspause vor den Behörden über den Stand der Verhandlungen informiert werden. „Damit wollen wir Gesicht zeigen“, erklärte eine Gewerkschafterin. Verdi fordert gemeinsam mit weiteren Gewerkschaften für die 45.000 Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro. Innenminister Peter Beuth (CDU) lehnt diese Forderung ab. Ein Angebot vom Land liegt bislang nicht vor. Die Aktionen sollen bis Freitag dauern. Proteste soll es in den nachfolgenden Tagen in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Marburg geben. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 14. Oktober in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) geplant. (dpa)
  • 10/4/2021 6:35:38 AM   Julia Fietz
    Kassel. Bei einem Wohnungsbrand in Kassel ist ein Fünfundsechzigjähriger schwer verletzt worden. Der Mann wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr am Sonntagabend mitteilte. Der Sachschaden liegt bei rund 40.000 Euro. Das Feuer war am Abend in der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Nachbarn, die den Rauchmelder gehört hatten, riefen die Feuerwehr. Die anderen Bewohner des fünfstöckigen Hauses konnten nach dem Einsatz in ihre Wohnungen zurück. Nach ersten Erkenntnissen sei ein technischer Defekt Auslöser des Brandes gewesen. (dpa/jufi)
  • 10/4/2021 6:26:23 AM   Julia Fietz
    Offenbach. Die erste Oktoberwoche beginnt in Hessen mit dichten Wolken. Im Südosten des Landes werde am Montagvormittag auch leichter Regen erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit. Ansonsten bleibt es überwiegend trocken, im Westen sind nachmittags auch Auflockerungen möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 und 17 Grad.
    Für Dienstag erwarten die DWD-Meteorologen starke Bewölkung und etwas Regen. Bei Temperaturen zwischen 12 und 17 Grad lockert der Himmel am Nachmittag etwas auf, bevor zum Abend von Westen her neue Regenschauer erwartet werden. Am Mittwoch bleibt es laut DWD-Prognose zunächst überwiegend trocken und bedeckt bei Werten bis 16 Grad. Ab dem Nachmittag sind weitere Schauer möglich. (dpa)
  • 10/3/2021 8:43:22 PM   Martin Benninghoff
    Frankfurt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat bei einem Brand am Sonntagabend in einem Wohnhochhaus im Frankfurter Stadtviertel Unterliederbach Schlimmeres und ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Wohnung verhindert. Die Freiwillige Feuerwehr aus Unterliederbach sowie die Berufsfeuerwehr waren am Abend in den Gerhard-Hauptmann-Ring gerufen worden. Bei dem Feuer im zehnten Obergeschoss des Hauses wurden sechs Personen verletzt, vornehmlich durch den Brandrauch. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnungen auf der Etage und die direkt darüber liegende Wohnung im elften Obergeschoss sind zur Zeit unbewohnbar. Die Brandursache ist unklar und wird von der Polizei ermittelt, und auch über die Schadenhöhe liegen noch keine Informationen vor. Die Feuerwehren waren mit etwa 50 Kräften im Einsatz, der Rettungsdienst war mit etwa 30 Kräften vor Ort.

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