Frankfurt–Liveblog

Frankfurt–Liveblog Live

  • 10/15/2021 2:07:04 PM   Theresa Weiß
    Wiesbaden. Das Hessische Landeskriminalamt warnt vor Telefonbetrügern. Am Donnerstag und Freitag seien mehrere Bürger von einer Wiesbadener Nummer (0611 /…) angerufen worden, wie die Behörde mitteilt. Es meldete sich eine Bandansage. Den Angerufenen wurde im Namen des HLKA mitgeteilt, ihr Personalausweis werde missbraucht. Sie wurden aufgefordert, für weitere Informationen die Ziffer 1 zu drücken. Wurde auf die Ziffer 1 gedrückt, erfolgte die Weiterleitung an einen Call-Center-Mitarbeiter. Es handelt sich dabei nach Aussage des Landeskriminalamts um einen Betrug. Angerufene Bürger sollten keine sensiblen, persönlichen Informationen und Daten (etwa Kredit- oder Bankdaten) von sich weitergeben und die Polizei kontaktieren. 
  • 10/15/2021 1:07:48 PM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Die Preisträger der Wilhelm Leuschner-Medaille 2021 stehen fest: Die höchste Auszeichnung des Landes Hessen geht in diesem Jahr an den ehemaligen Bundesverfassungsrichter Herbert Landau, den ehemaligen Bundestagsvizepräsident Hermann Otto Solms, die ehemalige Rüsselsheimer Oberbürgermeisterin Ottilia Geschka und die Krankenschwester Zeynep Kallmayer. Wie die Staatskanzlei am Freitag in Wiesbaden laut dpa mitteilte, ist die Preisverleihung für den 1. Dezember - der Hessische Verfassungstag - in Wiesbaden geplant.

    Die vier Preisträger hätten sich „in höchstem Maße für die demokratische Gesellschaft und ihre Mitmenschen eingesetzt“, begründete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Wahl. Als Richter am Bundesverfassungsgericht habe Landau eine Reihe von bedeutenden Senatsentscheidungen vorbereitet und sich „lebenslang für die Einhaltung von Recht und Gesetz eingesetzt“, sagte Bouffier. Hermann Otto Prinz zu Solms-Hohensolms-Lich erhält die Auszeichnung den Angaben zufolge für sein gesamtes politisches Lebenswerk. Er sei „ein hochgeschätzter Politiker“.

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    Zeynep Kallmeyer                                     Foto dpa

    Geschka habe als erste Oberbürgermeisterin in der Geschichte Hessens und erste Bevollmächtigte für Frauenangelegenheiten im Kabinett Frauen eine „starke Stimme“ gegeben. Die Frankfurter Krankenschwester Zeynep Kallmayer erhalte die Auszeichnung stellvertretend für die „vielen Bürgerinnen und Bürger des Landes Hessen, die durch die Pandemie beruflich vor enorme Herausforderungen gestellt wurden und im Pflegebereich eine herausragende psychische und physische Leistung vollbracht haben“. „Dass wir diese Pandemie so gut meistern, ist Menschen wie Zeynep Kallmayer zu verdanken“, sagte der Ministerpräsident.
  • 10/15/2021 11:35:31 AM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden/Berlin. Der Hospitalisierungsindex, der als wichtiger Wert für die Beurteilung der Corona-Pandemie gilt, ist am Freitag in Hessen leicht gestiegen und lag nach Angaben des Sozialministeriums bei 2,29 pro 100.000 Einwohner. In der vergangenen Woche hatte der Wert für die wegen einer Corona-Infektion in Krankenhäuser aufgenommenen Patientinnen und Patienten noch 1,86 pro 100.000 Einwohner betragen, teilte das Ministerium am Freitag mit. Wie aus den Daten des Divi-Intensivregisters hervorgeht, wurden am Freitag (Stand 12.15 Uhr) 128 Covid-19-Patienten in den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser behandelt, 72 von ihnen mussten künstlich beatmet werden.
    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.
    Die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der registrierten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, ist unterdessen in Hessen leicht gesunken. Wie aus den Daten des Robert-Koch-Instituts (Stand 3.11 Uhr) hervorgeht, lag die Inzidenz am Freitag bei 54,0. Am Vortag hatte der Wert noch 55,6 betragen. Es wurden 647 neue Infektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um drei. Damit sind seit Beginn der Epidemie 7794 Menschen in Hessen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. (dpa)
  • 10/15/2021 11:24:03 AM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Die Bundespolizei geht an diesem Wochenende angesichts der Herbstferien von einer erhöhten Zahl von Reisenden am Frankfurter Flughafen aus. Das bedeutet auch mehr Andrang an den Sicherheits- und Passkontrollen des größten deutschen Verkehrsflughafens. „Es kann dann schon zu längeren Wartezeiten kommen - wir empfehlen daher eine frühzeitige Anreise“, sagte eine Sprecherin am Freitag.
    Gerade Passagiere, die keine Vielflieger seien, sollten sich vor der Fahrt zum Flughafen nicht nur über verbotene Gegenstände im Handgepäck informieren, sondern auch um vorgeschriebene Corona-Tests und Einreiseregeln. Es könne auch nicht schaden, sich mit dem Ablauf der Sicherheitskontrolle vertraut zu machen, damit eine zügige Abfertigung möglich ist. Kontaktlos und ohne großen Aufwand könnten viele Reisende zudem die automatische Grenzkontrolle passieren, um Staus bei der Passkontrolle zu vermeiden, hieß es. Bundespolizei und Sicherheitsfirmen seien aber auch personell auf das höhere Passagieraufkommen vorbereitet. (dpa)

  • 10/15/2021 11:02:03 AM   Robin Kaps
    Wiesbaden - Ein Baukran ist am Freitagvormittag in Wiesbaden umgestürzt. Wie die Feuerwehr mitteilte, krachte der Ausleger auf das Dach eines benachbarten Hauses. Dort liege er nun instabil. Die umliegenden Gebäude wurden demnach geräumt. Warum der Kran kippte, war zunächst unbekannt. Fachberater und ein Statiker seien bereits vor Ort. Derzeit werde überlegt, ob ein weiterer Kran die umgestürzte Hebemaschine bergen soll, sagte ein Sprecher.

  • 10/15/2021 10:34:26 AM   Robin Kaps

    Wiesbaden - Mehrere Hundert Beschäftigte privater und öffentlicher Banken in Hessen haben sich am Freitag an einem Warnstreik beteiligt. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nahmen etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Institute an einer Kundgebung in Wiesbaden teil, um ihren Forderungen in der bundesweiten Tarifrunde Nachdruck zu verleihen.

    Obwohl die Tarifverhandlungen für öffentliche und für private Banken erstmals seit Jahren wieder getrennt stattfinden, hatte Verdi
    Beschäftigte beider Bankengruppen zu dem Warnstreik aufgerufen, darunter der Nassauischen Sparkasse, der Commerzbank-Zentrale (Frankfurt) und der Deutschen Bank (Frankfurt). Aktionen hatte es im Laufe der Woche auch in anderen Bundesländern gegeben.

    Vor der nächsten Verhandlungsrunde für die 60.000 Beschäftigten von Landes- und Förderbanken sowie mehreren Sparkassen am kommenden Dienstag (19.10.) wollte die Gewerkschaft so den Druck erhöhen. Verdi wirft der Arbeitgeberseite vor, die vorgeschlagene Abschaffung von Gehaltszuwächsen per Berufserfahrung führe zu Einkommenseinbußen.

    Bei den Verhandlungen für das private Bankgewerbe haben die Arbeitgeber nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Tarifgehälter um insgesamt 3,2 Prozent in drei Stufen bei einer Laufzeit von 36 Monaten angeboten. Das bedeute angesichts steigender Inflationsraten einen Reallohnverlust, kritisierte Verdi. Einen neuen Verhandlungstermin für die privaten Banken gibt es aktuell nicht.

  • 10/15/2021 10:11:02 AM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Für vier von fünf Handelsbetrieben in Hessen ist das sogenannte 2G-Modell einer Umfrage zufolge keine Option. Lediglich Unternehmen mit beratungsintensiven Sortimenten - wie Brautmoden- und Fotofachgeschäfte oder Optiker - können sich mehrheitlich vorstellen, nur noch Corona-Geimpfte und Genesene in ihren Läden zu empfangen. Das geht aus einer am Freitag abgeschlossenen Blitz-Umfrage des Handelsverbands Hessen hervor, wie dpa berichtet.

    Dieser hatte nach der Stimmung unter seinen Mitgliedern gefragt, nachdem Hessen am Dienstag das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet hat. Bis dahin war dieses Zugangsmodell im Handel ausschließlich bei Veranstaltungen erlaubt. Wie viele Händler an der Stichprobe teilnahmen, war zunächst nicht bekannt. Die Umfrage des Handelsverbands deckt sich weitgehend mit der Einschätzung der Landesregierung.

  • 10/15/2021 9:01:13 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt/Berlin. Im Tarifkonflikt um Landes- und Förderbanken wollen die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot unter anderem für eine Einmalzahlung vorlegen. Man biete am kommenden Dienstag eine „spürbare“ Einmalzahlung und eine Gehaltserhöhung für Nachwuchskräfte noch für dieses Jahr an“, sagte Ulrich Theileis, Stellvertretender Verhandlungsführer der öffentlichen Banken laut dpa am Freitag: „Wir wollen nicht, dass die Beschäftigten unter vielen Leermonaten leiden.“ Weitere Leermonate könnten aber nur vermieden werden, wenn die Gewerkschaften die Verhandlungen zu einem neuen Entgeltsystem jetzt ernsthaft führten.

    Die Umstellung des Entgeltsystems ist einer der Knackpunkte bei den Verhandlungen für die 60.000 Beschäftigten von Landes- und Förderbanken sowie mehreren Sparkassen. Auf dem Tisch liegt nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und des Deutschen Bankangestellten-Verbandes ein Vorschlag der Arbeitgeber, die Gehaltsaufstiege per Berufserfahrung abzuschaffen. Verdi rechnete vor, dies würde „ausgehend von der bisherigen Systematik Einkommensverluste von bis zu 900 Euro monatlich bedeuten“.

  • 10/15/2021 8:24:44 AM   Thorsten Winter
    Offenbach. Nach monatelangen Ermittlungen haben die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei Südosthessen zwei mutmaßliche Trickbetrüger im bayerischen Regensburg identifiziert und vorläufig festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen, ein 22 Jahre alte Mann und eine 15 Jahre junge Jugendliche, sollen bereits Anfang Juli mit einem sogenannten Schockanruf, bei dem Betroffenen eine Notlage vorgegaukelt wird, bei einer älteren Frau aus Dreiech im Landkreis Offenbach Bargeld sowie Schmuck im Wert von rund 100.000 Euro erbeutet haben, wie beide Behörden am Freitag laut dpa mitteilten. Bei der Festnahme hätten sie zudem Schmuck im Wert von etwa 30 000 Euro bei sich gehabt, der offenbar bei einer neuen Tat im Raum Regensburg erbeutet wurde. Dazu kamen laut Mitteilung zahlreiche weitere Beweismittel. Die Beschuldigten wurden dem Amtsgericht Hanau vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft.
  • 10/15/2021 6:47:54 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. In nahezu allen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten ist die Zulassung von Fahrzeugen mittlerweile vollständig elektronisch und prozessorientiert möglich. Lediglich im Vogelsbergkreis werde noch nicht mit der E-Akte gearbeitet, teilte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden laut dpa mit. Grundsätzlich sei die digitale Zulassung von Fahrzeugen in allen hessischen Zulassungsbehörden möglich. Alle Stellen böten das bundesweit einheitlich vorgeschriebene Verfahren an.

    Die Landesregierung unterstützt die Digitalisierung der Fahrzeugzulassung, betonte der Minister. Die Federführung für das Projekt internetbasierte Fahrzeugzulassung habe das Bundesverkehrsministerium. Die Umsetzung liege bei den Ländern und dort vor allem bei den Kommunen. Diese hätten entsprechende Online-Portale bereitgestellt.

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    Geschäftsgang: Nur im Vogelsberg müssen Autobesitzer noch   
    selbst zur Behörde                                                  Foto dpa
  • 10/15/2021 6:39:28 AM   Thorsten Winter
    Eschborn. Zwei Autos sind auf der Autobahn 5 in Höhe der Raststätte Taunusblick in der Nacht auf Freitag ineinander gefahren. Die Ursache für den Unfall bei Eschborn sei derzeit unklar, teilte ein Polizeisprecher am Freitag der dpa mit. Ein Fahrer habe sich leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Feuerwehr auf Twitter berichtete. Der Unfall habe ein riesiges Trümmerfeld an Fahrzeugteilen hinterlassen, weswegen die Autobahn in Richtung Kassel für eine Stunde voll gesperrt worden war.

  • 10/15/2021 6:33:27 AM   Thorsten Winter

    Dietzenbach. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen ringen die Verhandlungspartner weiter um ein Ergebnis. Die am Donnerstag in Dietzenbach im Landkreis Offenbach gestarteten Gespräche wurden nach Angaben der Gewerkschaft Verdi auch in der Nacht zum Freitag fortgesetzt. Verdi fordert gemeinsam mit weiteren Gewerkschaften für die 45.000 Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro, wie dpa berichtet.

    Bis zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde hatte Innenminister Peter Beuth (CDU) für das Land noch kein Angebot vorgelegt. Es wird jedoch damit gerechnet, dass noch am Freitag eine Einigung erzielt wird. Das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten soll nach den Vorstellungen der Gewerkschaft zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten in Hessen übertragen werden. Hessen war im Jahr 2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie.       

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                                                                        Foto dpa
  • 10/15/2021 6:30:17 AM   Thorsten Winter
    Gießen. Nach einem Unfall mit zwei Fahrzeugen ist die Autobahn 480 nahe Gießen in Richtung Reiskirchen bis 8 Uhr voll gesperrt worden. Am Donnerstagabend war zwischen Wettenberg und dem Gießener Nordkreuz ein Auto auf einen Lastwagen aufgefahren und hatte sich dabei verkeilt, wie ein Polizeisprecher am Freitag laut dpa mitteilte. Der Lastwagen soll in einem Baustellenbereich plötzlich die Fahrspur gewechselt haben, wodurch das dahinter fahrende Auto auf den Lastwagen aufgefahren war. Der Fahrer des Autos wurde leicht verletzt.

  • 10/15/2021 6:29:16 AM   Thorsten Winter
    Büttelborn. Bei einem größeren Verkehrsunfall auf der Autobahn 67 sind mehrere Autos durch einen geplatzten Reifen beschädigt worden. Am Donnerstagabend war ein Lastwagen auf der Autobahn zwischen Groß-Gerau und Büttelborn (Kreis Groß-Gerau) unterwegs, als an dessen Anhänger ein Reifen platzte, wie die Polizei am Freitag laut dpa mitteilte. Der Reifen löste sich von der Felge und blieb auf der Fahrbahn liegen. Bevor die Autobahn in Richtung Darmstadt durch die Polizei voll gesperrt wurde, waren bereits zehn Autos über den Reifen gefahren. An den Autos und dem Lastwagen entstand ein Schaden von etwa 36.000 Euro.

  • 10/14/2021 6:59:46 PM   Christian Riethmüller
    Gießen. Ein für dieses Wochenende geplanter verkaufsoffener Sonntag anlässlich des Gallusmarkts in Wetzlar darf nicht stattfinden. Das entschied am Donnerstag das Gießener Verwaltungsgericht und gab damit einem Eilantrag der Gewerkschaft verdi statt. Die Gewerkschaft hatte erklärt, die Stadt hätte ihren Plan drei Monate im Voraus ankündigen müssen. Die Stadt argumentierte wiederum, dass dies wegen der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen sei und man den Gallusmarkt erst Ende September habe beschließen können. Das Gericht erklärte nun, die Drei-Monats-Frist diene nicht nur der Planungssicherheit für die Veranstalter und Verkaufsstellen, sondern etwa auch den unmittelbar Betroffenen - also beispielsweise dem Personal in den Geschäften. Die Frist sorge „in Bezug auf ihre Belange dafür, dass sie rechtzeitig ihre Tage der Arbeitsruhe planen könnten“, hieß es.
    Die Entscheidung (Az.: 8 L 3290/21.GI) ist noch nicht rechtskräftig. Binnen zwei Wochen kann Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel einlegt werden. (dpa)

  • 10/14/2021 4:24:55 PM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Ein Mann ist in einer Wiesbadener Wohnung lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt worden. Der 25 Jahre alte Mann sei am frühen Donnerstagmorgen in der Notaufnahme erschienen, wie die Polizei berichtete. Bei den Ermittlungen hätten sich Hinweise ergeben, dass der Mann attackiert worden war. Der 28 Jahre alte Wohnungsinhaber sei infolgedessen festgenommen und sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Zunächst hätten sich die Verletzungen
    des Opfers als lebensgefährlich dargestellt, mittlerweile ist der 25 Jahre alte Verletzte laut Polizei aber außer Lebensgefahr.
    Der Grund für den Messerangriff sei noch unklar. (dpa)
  • 10/14/2021 4:13:02 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt/Wiesbaden. Nach einer Reihe von Betrugsversuchen durch Schockanrufe hat die Polizei in Hessen mehrere Verdächtige festgenommen. In den vergangenen Wochen hätten Ermittlungen zu insgesamt sieben Personen geführt, die als Täter für solche Straftaten infrage kämen, erklärte die Polizei in Wiesbaden am Donnerstag. Gemeinsam mit weiteren Polizeidienststellen aus dem Bundesgebiet sei es gelungen, Taten mit einer Schadenshöhe von mehreren Hunderttausend Euro aufzuklären.
    Laut Ermittlern hatten von Mitte September bis Anfang Oktober Trickbetrüger bundesweit solche Straftaten begangen. Beispielsweise habe vergangene Woche eine 80 Jahre alte Frau in Schmitten im Taunus einen Anruf von einer weinenden Frau erhalten, die vorgab, ihre Tochter zu sein. Diese erzählte, dass sie einen Verkehrsunfall gehabt habe, bei dem ein Mädchen ums Leben gekommen sei. Um nicht in Haft gehen zu müssen, solle sie nun einen Betrag von 25.000 Euro zahlen.
    Als der 86 Jahre Ehemann der Angerufenen zur Geldübergabe ging, kamen der Ehefrau Zweifel, sie alarmierte die Polizei. Diese nahm am Übergabeort einen 31 Jahre alten Tatverdächtigen fest.
    Laut Polizei führten zudem die Ermittlungen der Frankfurter Kriminalpolizei zu insgesamt sechs weiteren Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 25 Jahren, die als Täter für zahlreiche ähnliche Straftaten in Frage kommen. Fünf davon befänden sich inzwischen in Untersuchungshaft. (dpa)
  • 10/14/2021 4:08:38 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Unbekannte haben mehrere Geschäfte in Frankfurt mit Graffiti beschmiert. Eine Gruppe von bis zu 60 vermummten Menschen habe am Mittwochabend im Stadtteil Bockenheim Pyrotechnik gezündet und Graffiti gesprüht, berichtete die Polizei am Donnerstag. Als die benachrichtigten Beamten eintrafen, sei die Gruppe in verschiedene Richtungen geflüchtet. An vier Geschäften und einem Lokal stellte die Polizei frische Graffiti fest. Angaben zur Schadenshöhe konnten bislang nicht gemacht werden. Die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen dauern an. (dpa)

  • 10/14/2021 11:38:23 AM   Thorsten Winter
    Offenbach/Gießen. Offenbach ist die jüngste Stadt Hessens und die drittjüngste Region in Deutschland. Das meint zumindest der der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft nach einer bundesweiten Auswertung von Daten der Statistischen Landesämter lajut dpa. Das Durchschnittsalter in der kreisfreien Stadt am Main habe im vergangenen Jahr 40,8 Jahre betragen. Mit 47,3 Jahren hatte der Werra-Meißner-Kreis den höchsten Altersdurchschnitt in Hessen.

    Knapp hinter Offenbach sei Frankfurt die zweitjüngste hessische Stadt mit durchschnittlich 40,9 Jahren, auf dem dritten Rang liege Darmstadt mit 41 Jahren. Beide Kommunen gehören nach Angaben des Verbands ebenfalls zu den zehn jüngsten Regionen Deutschlands. „Generell sind es die Universitätsstädte und großen Metropolen, deren Einwohner deutlich jünger sind.“

    Der Befund dürfte aber im Gießener Rathaus auf Stirnrunzeln stoßen. Die Stadt an der Lahn nimmt als Sitz von drei Hochschulen für sich selbst in Anspruch, Hessens jüngste Stadt zu sein. Das Durchschnittsalter betragt 38,2 Jahre, hieß es jüngst aus der Stadtverwaltung. Das Durchschnittsalter für ganz Hessen betrug im vergangenen Jahr 44 Jahre.

  • 10/14/2021 9:24:19 AM   Thorsten Winter

    Berlin/Wiesbaden. In Hessen sind binnen eines Tages 600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden nach 761 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter auf 55,6 gesunken, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht. Am Vortag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 57,9. Allerdings weist der Trend bei der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz wieder nach oben. Diese Kennziffer spiegelt die binnen Wochenfrist neu in Kliniken aufgenommenen Corona-Kranken unter 100.000 Personen wider. Es gab fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. In der Pandemie starben damit in Hessen bislang 7791 Menschen.

    Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Donnerstag 2,16 nach 1,97 am Mittwoch, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Das ist ein mittlerer Wert gemessen an den Kennziffern seit Mitte September. Vor einer Woche lag er noch bei 1,95. Zuletzt waren 118 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Patienten mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung belegt, zwei weniger als Vortag. 217 bestätigte Covid-Patienten wurden laut Ministerium auf Normalstationen behandelt, ein Minus von zehn. Bei 69 weiteren Menschen auf Normalstationen besteht der Verdacht einer Corona-Infektion.

    Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.

  • 10/14/2021 8:06:25 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wiesbaden hat die Feuerwehr mehrere Personen über eine Leiter aus dem brennenden Gebäude gerettet. Dabei brachten die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen eine Person über eine Drehleiter und zwei Personen über eine Schiebeleiter in Sicherheit, wie ein Sprecher der Feuerwehr der dpa mitteilte. Einer der 14 von dem Brand betroffenen Bewohner sei mit einer leichten Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. „Die Zahl der Verletzten kann sich aber noch steigern, da Rauchvergiftungen sich auch erst später bemerkbar machen können“, erklärte der Feuerwehrsprecher. Der Einsatz dauerte am Donnerstagmorgen noch an.

    Unter den geretteten Hausbewohnern befanden sich nach Angaben der Feuerwehr auch zwei Katzen. Warum das Feuer im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses ausbrach, sei noch unklar. Auch zur Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen.


  • 10/14/2021 6:26:37 AM   Thorsten Winter
    Weiterstadt. Die Polizei in Weiterstadt bei Darmstadt sucht nach einem Fall von Fahrerflucht einen dunklen Wagen mit einem weißen Schriftzug auf der Fahrertür. Wie sie meldet, hat der Fahrer dieses Autos am Mittwochabend einem Radler auf der Kreuzung Bahnhofstraße/Klein-Gerauer Weg gegen 18 Uhr die Vorfahrt genommen. Beim anschließenden Zusammenstoß sei der Radler verletzt worden. Der Unfallverursacher sei davon gefahren, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei erbittet Hinweise zu dem Unfall unter 06151-96941310.
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                                                               Foto dpa
  • 10/14/2021 6:18:33 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt. In diesem Jahr wird die Buchmesse wieder Besucherinnen und Besuchern offenstehen. Gleiches gilt für Hotels – und die Herbergen ziehen zur Schau die Preise hoch, wie das Vergleichsportal Check24 meldet. Wer in den Tagen der Buchmesse in einem Hotel übernachten möchte, muss demnach für die erste Nacht mit 165 Euro rechnen, jedenfalls im Durchschnitt. "Das sind 65 Prozent mehr, als im Oktober dort im Schnitt fällig werden", so Check24. Wie es weiter heißt, hatten einige Hotels im Umkreis von einem Kilometer von 20. bis 24. Oktober noch einige Zimmer frei. Wer Glück habe, könne am Eröffnungstag für 89 Euro übernachten. "Genau eine Woche später kostet die günstigste Übernachtung nur 52 Euro."

  • 10/14/2021 6:07:11 AM   Thorsten Winter

    Kassel. Beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel sind derzeit noch 51 Hauptsacheverfahren gegen Regelungen der Hessischen Corona-Verordnungen anhängig, meldet dpa. Termine für die Verhandlungen dieser sogenannten Normenkontrollklagen seien derzeit nicht geplant, teilte ein Sprecher mit. Der Senat sei zur Zeit mit älteren Klageverfahren aus anderen Rechtsgebieten befasst, deren Entscheidung durch die zahlreichen Corona-Eilverfahren einstweilen hätten zurückgestellt werden müssen.

    48 Normenkontrollklagen sind den Angaben zufolge von Antragstellern bereits zurückgenommen oder für erledigt erklärt worden. „Dafür dürfte in erster Linie der Umstand maßgeblich sein, dass die betreffenden Kläger nach zuvor erfolglos geführtem Eilverfahren kein Interesse mehr an einer Entscheidung in der Hauptsache hatten, weil die Erfolgsaussichten anhand der Eilentscheidung oft als gering eingestuft worden sein dürften“, teilte der Sprecher mit.

  • 10/14/2021 6:06:18 AM   Thorsten Winter
    Offenbach. Der Donnerstag in Hessen wird stark bewölkt und teilweise nebelig. In einigen Teilen des Landes kommt Regen oder Sprühregen hinzu, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte. Im Laufe des Tages lasse der aber nach - bei Höchsttemperaturen von 12 bis 15 Grad. Auch die dicke Wolkendecke lockere zum Abend hin etwas auf. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlicher bis südwestlicher Richtung. Auch in der Nacht zum Freitag bilde sich vor allem im Süden Nebel. Die Temperaturen rutschen auf 8 bis 4 Grad.

    Der Freitag zeichne sich voraussichtlich ebenfalls durch viele Wolken und Regen aus. Im Laufe des Tages ziehe der Regen nach Süden ab. Die Wolken lockerten dann etwas auf - bei Höchsttemperaturen zwischen 12 und 15 Grad. Vereinzelt wehe stark böiger Südwest- bis Westwind, der aber zum Abend hin nachlasse.


  • 10/13/2021 3:17:02 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Im bundesweiten Banken-Tarifkonflikt hat die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik bei Instituten in Hessen aufgerufen. Obwohl die Tarifverhandlungen für öffentliche und für private Banken in diesem Jahr erstmals getrennt stattfinden, sollen die Beschäftigten am Freitag (15.10.) gemeinsam in Wiesbaden protestieren, wie die Gewerkschaft am Mittwoch mitteilte. Aufgerufen sind Mitarbeiter der Nassauischen Sparkasse, der Frankfurter Sparkasse, der Förderbank KfW, der Commerzbank-Zentrale (Frankfurt) und der Deutschen Bank (Frankfurt).
    Vor der nächsten Verhandlungsrunde für Landes- und Förderbanken am nächsten  Dienstag (19.10.) will die Gewerkschaft so den Druck erhöhen. Verdi wirft der Arbeitgeberseite vor, die vorgeschlagene Abschaffung von Gehaltszuwächsen per Berufserfahrung führe zu Einkommenseinbußen. Bei den Tarifverhandlungen für das private Bankgewerbe habe das letzte Angebot der Arbeitgeber bei drei Erhöhungsschritten um jeweils 1 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren gelegen. Das bedeute angesichts steigender Inflationsraten einen Reallohnverlust. Verdi fordert für beide Bankengruppen 4,5 Prozent mehr Geld. Daneben geht es um flexiblere Arbeitsbedingungen. (dpa)
  • 10/13/2021 1:39:58 PM   Christian Riethmüller
    Wiesbaden. Bei einer Protestkundgebung des Beamtenbunds dbb im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen sind rund 600 Menschen in Wiesbaden auf die Straße gegangen. „Wir treten nicht als Bittsteller an“, betonte dbb-Tarifchef Volker Geyer am Mittwoch kurz vor der entscheidenden Verhandlungsrunde. „Wir wissen, was wir wert sind.“ Hessen sei ein wirtschaftlich starkes Bundesland. „Wir erwarten deshalb Respekt, Wertschätzung und Teilhabe.“
    Die Gewerkschaften fordern bei den Verhandlungen fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro für die Beschäftigten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für diesen Donnerstag und Freitag in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) geplant. Ein Abschluss am Freitag gilt als wahrscheinlich. Das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten soll nach den Vorstellungen der Gewerkschaften zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten in Hessen übertragen werden. (dpa)
  • 10/13/2021 12:52:13 PM   Thorsten Winter
    Hofheim. Diebe haben auf einer Baustelle in Hofheim gebrauchte Solarzellen entwendet. Mehr als 20 Photovoltaik-Module im Wert von mehreren tausend Euro verschwanden vom Gelände der Main-Taunus-Schule an der Rudolf-Mohr-Straße, wie die Polizei am Mittwoch meldete. Passiert war der Diebstahl nach ihren Angaben am Wochenende. Die Schule wird zurzeit saniert. Für Arbeiten am Dach waren die Solarzellen abmontiert und auf der umzäunten Baustelle gelagert worden. (höv.)
  • 10/13/2021 12:38:58 PM   Thorsten Winter
    Frankfurt/Stuttgart. Der Schauspieler und Kabarettist Michael Quast ist bei der Verleihung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg mit dem Ehrenpreis gewürdigt worden. Das meldet dpa. Der 62 Jahre alte Künstler stammt aus Heidelberg, lebt in Frankfurt und leitet dort die „Fliegende Volksbühne“. Bekannt wurde er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Komödiant, Conférencier und Regisseur. Bühnenerfahrung hat Quast unter anderem am Schauspiel und an der Oper Frankfurt gesammelt, er spielte aber auch am Theater Ulm, am Staatstheater Stuttgart, an den Hamburger Kammerspielen und am Theater Heidelberg.

    Der Ehrenpreis ist mit 5000 Euro dotiert und wird ebenso wie die anderen Auszeichnungen des Kleinkunstpreises zu gleichen Teilen vom Land Baden-Württemberg und der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg finanziert. Quast wurde nach Angaben von Mittwoch bereits am Vorabend gewürdigt. Der Preis wird seit 1986 verliehen und gilt als bundesweit einmalig, weil er der einzige von einer Landesregierung als Staatspreis ausgelobte Kleinkunstpreis ist.

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    Michael Quast                           Foto Helmut Fricke
  • 10/13/2021 11:34:12 AM   Christian Riethmüller
    Hanau. Mit einer Schere ist ein Mann in der Hanauer Innenstadt attackiert worden. Der Einundzwanzigjährige sei von einem 46 Jahre alten Mann angegriffen worden, teilte die Polizei am Mittwoch in Offenbach mit. Gegen den mutmaßlichen Angreifer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das Opfer musste im
    Krankenhaus behandelt werden.
    Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe, die zu der Auseinandersetzung am Dienstag geführt haben, und sucht Zeugen. (dpa)

  • 10/13/2021 10:52:07 AM   Thorsten Winter
    Bad Nauheim. Ein aufmerksames Seniorenpaar in Bad Nauheim hat Trickbetrüger am Telefon auflaufen lassen. Wie die Polizei berichtet, rief eine angebliche Polizistin bei dem Ehepaar an und gaukelte ihnen nicht nur vor, ihre Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht. Vielmehr habe die Anruferin auch gesagt, die Eltern müssten 80.000 Euro locker machen, um eine Haft ihrer Tochter zu vermeiden. Besonders hinterlistig sei bei dieser Variante des Enkeltricks: Die Anruferin hole die vermeintliche weinende Tochter an Telefon, zudem gebe es gleichzeitig ein per Handy geführtes Gespräch mit einem angeblichen Staatsanwalt, im vorliegenden Fall aus Darmstadt. Dies solle den Schockeffekt des Anrufs verstärken. Weil die Angerufenen zunächst angaben, den Betrag nicht aufbringen zu können, ging die Anruferin auf 40.000 Euro herunter und fragte zudem nach möglichem Goldschmuck, wie es weiter heißt. Daraufhin sei das Paar misstrauisch geworden und habe das einzig Richtige gemacht: Ihre Tochter selbst angerufen. Dadurch sei der Schwindel aufgeflogen und das Paar habe sich vor Schaden bewahrt.
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                                                                  Foto dpa
  • 10/13/2021 10:15:21 AM   Alexandra Dehe

    Karlsruhe/Frankfurt. Das Urteil gegen einen Mann, der einen Rollstuhlfahrer auf U-Bahn-Gleise in Frankfurt gestoßen hat, ist teilweise aufgehoben worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwies den Fall zurück ans Landgericht, wie aus einer veröffentlichten Entscheidung hervorgeht. Der Angeklagte war im November vergangenen Jahres wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu acht Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.  Er  hatte eingeräumt, den halbseitig gelähmten Rollstuhlfahrer im Januar 2020 im Streit um eine Flasche Schnaps auf die Gleise gestoßen zu haben. Ein einfahrender Zug hatte rechtzeitig bremsen können. Umstritten im Prozess war, ob der Mann dabei die Absicht hatte, den anderen zu töten. Die Verteidigung bestritt dies und ging gegen das Urteil vor.

    Der BGH bestätigte den Schuldspruch des Landgerichts, hob aber wegen Wertungsfehlern die Strafzumessung auf. Das Urteil berücksichtige unter anderem nicht ausreichend, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt des Urteils bereits 69 Jahre alt war und so erst in hohem Alter in Freiheit kommen würde – zumal sich der Mann auf Bewährung befand: Wegen Mordes an seiner Verlobten im Jahr 2001 hatte er eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt, die rund ein halbes Jahr vor der Tat in Frankfurt zur Bewährung ausgesetzt worden war. Auf den drohenden Widerruf dieser Entscheidung sei das Landgericht nicht eingegangen, rügte der BGH.

  • 10/13/2021 10:14:33 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Binnen 24 Stunden sind in Hessen 693 neue Corona-Infektionen registriert worden - 234 weniger als noch vor einer Woche. Dies geht aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor. Der landesweite Inzidenzwert fiel in Wochenfrist am Mittwoch von 61,4 auf 57,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Es gab einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. In der Pandemie starben damit in Hessen bislang 7786 Menschen, so dpa.

    Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz betrug am Mittwoch 1,97, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministerium hervorgeht. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 2,24 gelegen, am Dienstag betrug er 1,88. Der Wert beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden. Zuletzt waren 112 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Patienten mit einer bestätigten COVID-19-Erkrankung belegt. 227 bestätigte Covid-Patienten wurden laut Ministerium auf Normalstationen behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der hessischen Corona-Verordnung an ein zweistufiges Konzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über 8 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt. Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt.


  • 10/13/2021 9:52:22 AM   Alexandra Dehe

    Fulda. Zollfahnder haben in Fulda einen Verteilerring für illegale Tabakwaren zerschlagen und mehrere Personen festgenommen. Den beiden 54 und 56 Jahre alten Haupttatverdächtigen wird vorgeworfen, ein regionales Netzwerk für den Handel mit Zigaretten ohne die gesetzlich verpflichtende Tabaksteuer betrieben zu haben, wie das Zollfahndungsamt in Frankfurt mitteilte.

    Bei den Durchsuchungen mehrerer Wohnungen und einer Lagerhalle in der vergangenen Woche hätten die Ermittler über 250.000 unversteuerte Zigaretten, rund 10.000 Euro Bargeld, eine Schreckschusspistole sowie ein Fahrzeug im Wert von mehr als 55.000 Euro sichergestellt. Den Gesamtsteuerschaden schätzt das Zollfahndungsamtes auf eine Summe im niedrigen sechsstelligen Bereich, teilte die dpa mit.


  • 10/13/2021 7:00:28 AM   Thorsten Winter
    Dietzenbach. Unbekannte haben in Dietzenbach im Kreis Offenbach einen Geldautomaten gesprengt. Anwohner hätten in der Nacht zu Mittwoch einen lauten Knall gehört, teilte die Polizei laut dpa mit. Mehrere Menschen seien nach der Sprengung mit einem schwarzen Auto geflohen. Eine Fahndung nach den Tätern mit dem Hubschrauber blieb zunächst erfolglos. Zur Höhe der möglichen Beute machte die Polizei keine Angaben.
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    Zerstört: Gesprengter Geldautomat       Foto dpa
  • 10/13/2021 6:55:11 AM   Thorsten Winter
    Hanau. Ein betrunkener Mann hat in Hanau im Main-Kinzig-Kreis einem Polizisten ins Bein gebissen. Zuerst hätte der Mann die Beamten am Dienstagnachmittag angesprochen, teilte die Polizei am Mittwoch laut dpa mit. Danach sei er aggressiv geworden und habe ins Bein des Beamten gebissen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Der Polizist erlitt eine Bisswunde, war demnach aber noch dienstfähig.
  • 10/13/2021 6:40:51 AM   Thorsten Winter

    Offenbach. Die Menschen in Hessen können sich wieder auf vereinzelte Schauer und Wolken einstellen. Der Mittwochmorgen beginnt mit örtlichem Nebel, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach laut mitteilte. Im Laufe des Tages kann es stark bewölkt werden, vereinzelt treten Schauer auf. Die Temperaturen erreichen maximal 10 bis 13 Grad. In der Nacht zum Donnerstag lockern zunächst die Wolken auf, später nehmen sie nördlich des Mains wieder zu. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 4 Grad.

    Der Donnerstag bleibt laut DWD überwiegend stark bewölkt, im Norden sind einzelne schwache Schauer möglich. Im Rest des Landes bleibt es meist trocken bei Höchsttemperaturen zwischen 12 bis 16 Grad. Donnerstagnacht soll es sich auf 8 bis 4 Grad abkühlen.

  • 10/13/2021 6:38:35 AM   Thorsten Winter

    Bad Hersfeld. 28 Autos sind durch den geplatzten Reifen eines Lastwagens auf der Autobahn 7 bei Bad Hersfeld beschädigt worden. Ein 41 Jahre alter Lastwagen-Fahrer war am späten Dienstagabend mit einem Anhänger in Richtung Kassel unterwegs, als zwischen dem Hattenbacher und dem Kirchheimer Dreieck ein Reifen seines Anhängers platzte, teilte die Polizei am Mittwoch laut dpa mit. Dabei wurde die Reifendecke abgetrennt. Das Besondere: Da der Unfall in einer Baustelle passierte, blieb der Reifen zwischen der erhöhten Fahrbahn-Begrenzung links und der Schutzplanke auf der rechten Seite „gefangen“. Er wurde auf einer Länge von 700 Metern immer wieder herumgeschleudert und von mehreren Autos erfasst. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf mehr als 70.000 Euro. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.


  • 10/12/2021 3:09:02 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Die Hotels der Unternehmensgruppe „Prinz von Hessen“ trennen sich in der Corona-Krise von größeren Teilen ihrer Weinvorräte. Vor gut einem Jahr hatte das Unternehmen der hessischen Landgrafenfamilie das Grandhotel „Hessischer Hof“ an der Frankfurter Messe wegen fehlender Nachfrage und schlechten Geschäftsaussichten geschlossen. Aus seinen Kellern sowie aus dem weiterhin geöffneten Schlosshotel Kronberg stammen mehr als 5500 Weinflaschen, die nun zu Preisen zwischen fünf und 400 Euro versilbert werden sollen. Die teils seltenen Weine aus verschiedenen Anbaugebieten würden über den Online-Shop des Kronberger Hotels (www.schlosshotel-kronberg.de) zu Sonderkonditionen verkauft, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
  • 10/12/2021 2:57:58 PM   Marie Kehler
    Frankfurt. Der Erstligist Eintracht Frankfurt will jungen Fans auch weiterhin den Stadionbesuch ermöglichen. Weil bei Heimspielen die sogenannte 3G-plus-Regel gilt, also nur Geimpfte, Genesene sowie Getestete, die einen negativen PCR-Test vorlegen, Eintritt erhalten, hat die Eintracht am Dienstag angekündigt, alle Besucher im Alter zwischen sieben und 18 Jahren sowie alle Besucher, die nachweislich nicht impffähig sind, mit einem PCR-Zuschuss in Höhe von 50 Euro zu unterstützen.„Gerade für unsere jungen Anhänger und deren Familien stellt die aktuelle PCR-Test-Auflage eine besondere Härte dar, die es aktuell in dieser Altersgruppe nur im Fußball und bei uns zu geben scheint“, begründet Vorstandssprecher Axel Hellmann die Aktion, die für die Heimspiele gegen Hertha BSC am 16. Oktober sowie gegen Olympiacos FC am 21. Oktober geplant ist. Weitere Details, wie Fans den Zuschuss beantragen können, will der Verein in Kürze bekannt geben.(mali.)

  • 10/12/2021 1:52:10 PM   Christian Riethmüller
    Frankfurt. Nachdem in Frankfurt eine 38 Jahre alte Frau bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen ist, ermittelt die Kriminalpolizei in diesem Fall. „Aufgrund erster Erkenntnisse ist von einer fahrlässigen Brandstiftung auszugehen“, teilte die Behörde am Dienstag mit. Der Brand war in der Nacht zum Montag in einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines Wohnhauses im Stadtteil Sachsenhausen ausgebrochen. Knapp 70 Bewohner mussten für die Löscharbeiten das Mehrfamilienhaus im Süden der Stadt verlassen.
    Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten hatten die Frau in der Wohnung entdeckt. Auch ein Hund konnte nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden. Den Schaden bezifferte die Polizei am Dienstag mit mehreren hunderttausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. (dpa)
  • 10/12/2021 12:07:04 PM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Nach Tagen mit einem Abwärtstrend bewegen sich die neuen Richtwerte für die Corona-Politik in Hessen wieder in die falsche Richtung. Die sogenannte Hospitalisierungsindizenz liegt etwas höher als zu Wochenbeginn, dieser Wert spiegelt die binnen Wochenfrist neu in hessischen Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten wider. Zudem ist die Zahl der Covid-Kranken auf Intensiv- und Normalstationen leicht gestiegen. Abwärts geht es dagegen weiter mit der Sieben-Tage-Inzidenz, das sind die innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichneten Neuinfektionen.

    Wie das Sozialministerium berichtet, ist die Hospitalisierungsinzidenz von 1,65 auf 1,88 gestiegen, wobei das einer der tieferen Werte seit der ersten Bekanntgabe dieser Kennziffer vor gut einem Monat ist. Der Schwellenwert für schärfere Vorgaben beträgt acht. 124 Intensivbetten seien mit Corona-Kranken einschließlich 14 Verdachtsfällen belegt, ein Bett mehr als zuvor. Sollten es mehr als 200 Kranke werden, müsste das Land Vorgaben im Alltag ändern. Auf Normalstationen behandeln Kliniken derzeit 278 Covid-Kranke, eine Zunahme um sechs; darunter sind laut Ministerium 63 Personen, bei denen die Infektion noch nicht bestätigt ist.
  • 10/12/2021 11:24:10 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Weiterer Tatverdächtiger nach einer Messerstecherei im Frankfurter Gallus gefasst: Die Polizei hat einen 23 Jahre alten Mann festgenommen. Er soll an einer Auseinandersetzung am Sonntag beteiligt gewesen, in deren Verlauf zwei Personen Stichverletzungen davongetragen haben. Zwei 22 Jahre alte Männer hatte die Polizei schon festgenommen. Wie sie mitteilt, sind die drei Verdächtigen einem Haftrichter vorgeführt worden, der sie hinter Gitter schickte.
  • 10/12/2021 9:48:45 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Kurz vor der entscheidenden Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen haben die Gewerkschaften mit landesweiten Protestaktionen den Druck erhöht. In Wiesbaden verteidigte laut dpa die Verhandlungsführerin und stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende Christine Behle am Dienstag die Forderung von fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro für die Landesbeschäftigten.

    Rund 300 Teilnehmer waren bei der Aktion in einem Protestmarsch vom Bahnhof in die Wiesbadener Innenstadt gelaufen. Auf Plakaten, Transparenten und Westen stand unter anderem „Wir sind es Wert“, „Wir sind systemrelevant, wir sind unverzichtbar“. Bei der Rede der Gewerkschafterin wurde auch Konfetti geworfen. Unter den Demonstranten war auch die Linken-Bundesvorsitzende Janine Wissler. Die Gewerkschaft Verdi hatte auch zu größeren Kundgebungen in Kassel, Gießen und Darmstadt aufgerufen.

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    Ausstand: Warnstreikende im öffentlichen Dienst                    Foto dpa
  • 10/12/2021 8:56:51 AM   Thorsten Winter
    Darmstadt. Kokain und Amphetamin, Cannabis und Metamphetamin - diese Drogen haben von der Polizei in Südhessen erwischte Autofahrer im Blut gehabt. Wie die Polizei mitteilte, haben Streifenpolizisten nahe Brensbach 74 Fahrzeuge mit insgesamt 93 Insassen kontrolliert. In sieben Fällen saßen Fahrer unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer, wie es weiter heißt. "Alle sieben Personen wurden vorläufig festgenommen und mussten sich anschließend Blutentnahmen unterziehen", so die Polizei weiter. Die Blutproben müssten nun zeigen, ob sich der jeweilige Verdacht bestätige. Den sieben Fahrern drohten Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Drogeneinfluss am Steuer. Zwei weitere Chauffeure erwischten die Beamten ohne gültigen Führerschein. Auch diesen Fällen haben sie Strafverfahren eingeleitet.

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