Frankfurt–Liveblog

Frankfurt–Liveblog Live

  • 9/2/2021 1:05:58 PM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Im Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens hat eine betrunkene Frau mehrere Bundespolizisten attackiert. Wie die Polizei laut dpa mitteilte, hatte die Frau in der Nacht zum Donnerstag zunächst andere Reisende belästigt und war deshalb aus dem Gebäude verwiesen worden. Weil sie der Aufforderung nicht nachkam, habe das Sicherheitspersonal die Bundespolizei zur Verstärkung gerufen. Sie habe sich geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich aggressiv verhalten. Sie habe die Polizisten mit einem Feuerzeug bedroht, einer Beamtin mit der Faust gegen den Arm geschlagen und einen weiteren Beamten getreten. Bei der Durchsuchung auf der Wache habe sie weiter nach den Beamten getreten, geschlagen und diese bespuckt. Nach Polizeiangaben hatte die Frau 1,92 Promille Alkohol im Blut. Nach einer Nacht in der Zelle und der anschließenden Vernehmung konnte die Frau am Morgen ihre Heimreise nach Rom antreten. Gegen sie wird nun wegen Widerstandes, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

  • 9/2/2021 12:56:00 PM   Daniel Meuren
    Kassel. Der Krankenhausbetreiber Helios übernimmt die in Schieflage geratenen DRK-Kliniken Nordhessen. „Einen entsprechenden Kaufvertrag haben Helios und der DRK-Schwesternschaft Kassel e.V. sowie der DRK-Soziale Dienste und Einrichtungen Nordhessen e.V. in dieser Woche unterzeichnet“, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die DRK-Schwesternschaft bleibt demnach Mitgesellschafterin. Geplant sei, gemeinsam mit dem Helios-Standort im nordrhein-westfälischen Warburg ein „länderübergreifendes medizinisches Netzwerk“ zu bilden und in den kommenden Jahren auszubauen. Der Kaufpreis beträgt den Angaben zufolge ein Euro, umfasst allerdings auch die „Übernahme der Verbindlichkeiten nebst der Liquiditätssicherung für den laufenden Betrieb und erforderliche Investitionen“. Weitere Details wurden nicht genannt. Ende Juni war bekannt geworden, dass die DRK-Kliniken Nordhessen gGmbH im Wege eines Insolvenzverfahrens saniert werden soll. Zuvor war ein angestrebter regulärer Verkauf der in Finanznot geratenen Kliniken gescheitert. Der Insolvenzantrag soll nun zurückgenommen werden. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe des Bundeskartellamtes und des Beschlusses zur Aufhebung des vorläufigen Insolvenzverfahrens, wie es weiter hieß. Das Unternehmen rechnet mit einem Abschluss der Übernahme im Lauf des vierten Quartals. Die DRK-Kliniken Nordhessen sind das zweitgrößte Krankenhaus in der Region Kassel. An den zwei Standorten in Stadt und Landkreis Kassel arbeiten rund 1100 Menschen. Die Helios Kliniken GmbH gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. (dpa)
  • 9/2/2021 12:49:17 PM   Daniel Meuren
    Bensheim/ Darmstadt. Nachdem sie ihren sieben Monate alten Sohn mit einem Messer lebensgefährlich am Hals verletzt hat, muss eine Mutter in eine geschlossene psychiatrische Klinik. Vom Vorwurf des versuchten Totschlags wurde die 43-Jährige am Donnerstag vom Landgericht Darmstadt wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. „Diese Erkrankung birgt die Gefahr, dass es wieder passiert“, sagte der Vorsitzende Richter Jens Aßling in der Urteilsbegründung. Sie müsse vor einer Entlassung therapiert werden. Die geständige Frau aus Bensheim hatte Ende Februar nach dem Aufstehen erst ihr Kind und dann sich selbst mit Messerschnitten schwer verletzt. Der 65 Jahre alte Ehemann entwaffnete seine Frau. Die Mutter kam wegen ihrer Verletzungen erst in ein Krankenhaus und dann in Untersuchungshaft, wo eine psychische Erkrankung festgestellt wurde. Mit dem Urteil folgte das Gericht dem psychiatrischen Gutachter und der Verteidigung. Der Gutachter hatte bei der Mutter eine schon länger vorhandene Depression festgestellt, zu der eine Psychose mit Stimmenhören und einem „diffusen paranoiden Wahnerleben“ gekommen sei. Die Staatsanwaltschaft hatte hingegen auf zwei Jahre und vier Monate Freiheitsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung plädiert. Aus Sicht des Anklägers hat die Ingenieurin auf ihre Depression aufmerksam machen wollen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob sie Revision einlegt. (dpa)
  • 9/2/2021 11:12:46 AM   Thorsten Winter

    Frankfurt. Die Forderung nach mehr Heimarbeitsplätzen für die Zeit nach der Corona-Pandemie ist einer Umfrage zufolge in Hessen größer als in allen anderen Bundesländern. 40 Prozent der befragten Erwerbstätigen in Hessen wünschen sich dies, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des zur Talanx-Gruppe gehörenden Versicherers HDI ermittelt hat. Im Bundesschnitt stellen 34 Prozent diese Forderung, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten „HDI Berufe-Studie 2021“ hervorgeht, die den Angaben zufolge repräsentativ ist, so dpa. In der Pandemie haben viele Arbeitgeber die Büros ausgedünnt. Der Erhebung zufolge richteten sich während der Corona-Zeit nur in Hamburg (28 Prozent) noch mehr Berufstätige erstmals am heimischen Schreibtisch ein als in Hessen. Dort waren es mit 25 Prozent ebenfalls mehr als im Bundesdurchschnitt (20 Prozent). Allerdings: Das mobile Arbeiten mit einer Vielzahl oft ungewohnter digitaler Hilfsmittel erleben viele Beschäftigte demnach auch als Belastung. 13 Prozent der Befragten in Hessen und damit mehr als im Durchschnitt der 16 Länder (10 Prozent) gaben an, dass sich ihre Work-Life-Balance in der Corona-Zeit verschlechtert habe.

  • 9/2/2021 7:32:44 AM   Daniel Meuren
    Eltville. Auf der B 42 bei Eltville (Rheingau-Taunus-Kreis) ist am Donnerstagmorgen eine Frau tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei war ein Fahrzeug zwischen Hattenheim und Erbach in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem Auto frontal zusammengestoßen. Dabei kam eine Frau ums Leben, drei Personen wurden verletzt. Die Bundesstraße ist aktuell vollgesperrt. Es kommt zu langen Staus. Laut Polizei soll ein Gutachter den genauen Unfallhergang klären.(dpa)
  • 9/2/2021 6:48:12 AM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. Innerhalb eines Tages sind in Hessen 1477 weitere Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg deutlich auf 95,2, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag (Stand 3.14 Uhr) hervorgeht. Am Mittwoch hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 85,6 gelegen. Entsprechend liegen laut dem Dashboard des RKI nahezu alle Städte und Kreise im Rhein-Main-Gebiet vom rheinland-pfälzischen Mainz im Westen bis zum Main-Kinzig-Kreis am Ostrand der Region nun wieder jenseits der Marke von 100, die allerdings nach Änderung der Corona-Verordnungen ihren Schrecken verloren hat. Offenbach weist mit 166 den derzeit höchsten Wert in Hessen auf. Es gehen mit dem Überschreiten dieses Inzidenzwertes nur wenige zusätzliche Beschränkungen einher. Den Angaben zufolge gab es fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie meldeten die Gesundheitsämter im Bundesland 310.653 Corona-Fälle. 7638 Menschen starben an oder mit dem Erreger. Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Donnerstag (Stand: 6.19 Uhr) 96 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 40 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Derweil bereiten sich auch die hessischen Impfzentren auf eine zusätzliche Impfung der bereits vollständig geimpften Menschen der Risikogruppen der über 80 Jahre alten oder pflegebedürftigen Menschen vor.
  • 9/2/2021 6:37:42 AM   Daniel Meuren
    Offenbach. Das Wetter in Hessen bleibt freundlich. Der Donnerstag startet örtlich mit Nebel, der sich am Vormittag zunehmend auflöst, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Im Tagesverlauf wird es meist heiter und sonnig. Nur im Norden und im Bergland ist es den Meteorologen zufolge zeitweise wolkig, aber auch hier bleibt es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 23 und 25 Grad. Die Nacht zum Freitag wird gering bewölkt oder klar und trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 7 Grad. Am Freitag wird es laut DWD nach örtlichem Nebel sonnig und trocken. Am Nachmittag können sich die Hessen auf spätsommerlich warme Temperaturen bei 23 bis 27 Grad freuen. (dpa)
  • 9/2/2021 6:37:13 AM   Daniel Meuren
    Gießen. Unbekannte sind in der Innenstadt in Gießen in ein Juweliergeschäft eingebrochen. Die Einbrecher fuhren ersten Erkenntnissen zufolge am Donnerstagfrüh mit einem Auto durch die Glasscheibe des Ladens, wie die Polizei mitteilte. Genaue Details zu Beute und Sachschaden waren zunächst unbekannt. (dpa)
  • 9/2/2021 6:27:29 AM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Der bundesweite Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn hat am Donnerstagmorgen für zahlreiche Zugausfälle und -verspätungen in Hessen gesorgt. Der Ausstand im Personenverkehr habe um 2.00 Uhr begonnen, bestätigte ein Sprecher der Bahn. Für den Fernverkehr gibt es laut einer Pressemitteilung ein „stabiles Grundangebot von rund einem Viertel“. Für den Regionalverkehr bestehe das Ziel, heute und in den kommenden vier Tagen rund 40 Prozent des regulären Angebots zu fahren. Hier zeichnen sich laut Mitteilung jedoch erneut regional starke Unterschiede ab. Der Streikschwerpunkt liegt demnach in Ostdeutschland. Doch auch in Hessen ist mit Zugausfällen und -verspätungen zu rechnen, sagte der Sprecher. Schon seit Mittwochnachmittag bestreikt die Gewerkschaft den Güterverkehr. Trotz eines neuen Angebots der Bahn hat die GDL in der Nacht den Arbeitskampf wie geplant auch im Personenverkehr wieder aufgenommen. Es ist das dritte Mal binnen weniger Wochen, dass Hunderttausende Pendler und Bahnreisende von den Arbeitsniederlegungen getroffen werden. Der Streik soll nach dem Willen der GDL bis Dienstagnacht dauern. Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Die Deutsche Bahn hatte angekündigt, bundesweit rund jeden vierten Fernverkehrszug fahren zu lassen. Im Regional- und S-Bahnverkehr soll rund 40 Prozent des sonst üblichen Angebots Bestand haben. Die GDL kündigte mehrere Streikkundgebungen für Donnerstag, Freitag und Montag an. Gewerkschaftschef Claus Weselsky plant demnach Auftritte in Leipzig, Nürnberg, Magdeburg und Berlin. Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. Allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge der Streiks möglich. (dpa)
    Stillstand am Bahnhof: Wie hier in Frankfurt fahren weniger Züge. (AFP)

  • 9/1/2021 11:48:25 PM   Daniel Meuren

    Wiesbaden verschärft Regeln: Vorbereitungen für Auffrischungsimpfung laufen

    FAZ.NETDie ersten sogenannten Booster-Auffrischungsimpfungen sollen in Hessen bald verabreicht werden. Hausärzte und mobile Teams übernehmen diese Aufgabe. Zudem wird es neue Angebote für junge Menschen geben.

  • 9/1/2021 2:40:33 PM   Thorsten Winter
    Gießen. Die bekannteste Betrügerei via Telefon ist sicher der Enkeltrick, gefolgt von sogenannten Schockanrufen oder auch Anrufen angeblicher Polizeibeamter. Auch Anrufe angeblicher Mitarbeiter von Microsoft oder aber von angeblichen Bankangestellten gehören zum Repertoire der Betrüger. „Die Opfer sind nicht immer nur Seniorinnen und Senioren. Es trifft auch jüngere Menschen ", sagt Jan-Oliver Karo von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen. So wie im Fall einer 28 Jahre alten Frau aus Mittelhessen. Ein Betrüger hatte sich als Bankangestellter ausgegeben und von ihr fast 25.000 Euro erbeutet. Der Mann telefonierte am vergangenen Mittwoch nahezu viereinhalb Stunden mit der jungen Frau. Das Telefondisplay ihres Handys zeigte die ihr bekannte, richtige Rufnummer ihres Kreditinstituts an, berichtet die Polizei.
    Der Anrufer klang relativ jung, sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt. Er kannte nicht nur die Mobilfunknummer, sondern auch die „Hausbank“ seines Opfers und sogar deren Zugangsmöglichkeit zum Online-Banking, wobei sich bislang nicht nachvollziehen ließ, woher er diese Daten hatte. Aufgrund dieses Wissens, des sehr eloquenten Auftretens und der Vertrauen erweckenden Gesprächsführung schöpfte das Opfer keinen Verdacht, heißt es. Der Anrufer gab ihr dann zu verstehen, dass sie ihr Konto wegen einer akuten Bedrohung durch eine wohl unbekannte Person sofort schützen müsse. Zur angeblichen Verifizierung bedürfe es der Übermittlung von Transaktionsnummern (TAN) ihres TAN-Generators. „Spätestens hier hätte das Gespräch beendet sein müssen, denn jetzt geht es ums Geld. Die Übermittlung von TAN gibt dem Empfänger freie Hand für Überweisungen an von ihm bestimmte Ziele", sagt Karo. Da das ahnungslose Opfer mehrere TAN übermittelte, gelangen dem Betrüger mehrere Überweisungen mit dem fünfstelligen Gesamtbetrag. Als das Opfer am nächsten Tag Mitarbeiter ihrer Bank kontaktierte, fiel der Betrug auf. Zu der Zeit war das Geld aber schon unwiederbringlich abgehoben. (katw.)
  • 9/1/2021 1:53:25 PM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Ein Unbekannter hat eine Frau in Frankfurt mit einem Messer überfallen und stundenlang über einen Feldweg geführt. Die 51-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt, wie die Polizei in Frankfurt am Mittwoch mitteilte. Die Frau habe am Montagmorgen am Busbahnhof im Stadtteil Zeilsheim gestanden, als ein Mann sich ihr von hinten näherte und ein Messer an den Rücken hielt. Der Unbekannte habe sie daraufhin drei Stunden lang über einen nahe liegenden Feldweg der Gleise entlang geführt. Dabei habe er zeitweise Selbstgespräche geführt und den Eindruck vermittelt, geistig verwirrt zu sein. Schließlich habe der Mann die Tasche der 51 Jahre alten Frau gegriffen und Geld gestohlen. Daraufhin soll er die Frau mit seinem Messer am Oberkörper und im Gesicht verletzt haben. Die Frau lief anschließend zurück zum Busbahnhof, wo ein Busfahrer den Rettungsdienst alarmierte. Der unbekannte Angreifer flüchtete, die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen schweren Raubes und sucht nach Zeugen. (dpa)

  • 9/1/2021 1:41:06 PM   Thorsten Winter

    Darmstadt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) will nach der Erlaubnis für den weiteren Kiesabbau am Langener Waldsee nun klagen. „Die weitere Rodung von Bannwald für den Sand- und Kiesabbau wollen wir nicht akzeptieren“, teilte der stellvertretende Vorsitzende des Bund Hessen, Guido Carl, am Mittwoch mit. Der schnell wachsende Problemdruck durch die Klimaerhitzung bestätige, dass wir mit der Natur deutlich rücksichtsvoller umgehen müssen. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte im August den Hauptbetriebsplan der am Ort tätigen Firma genehmigt. Dagegen wollen die Naturschützer nun beim Verwaltungsgericht Darmstadt klagen, wie dpa schreibt.

    Auch die Rodung von weiterem Wald ist von Herbst 2022 an vom Regierungspräsidium zugelassen worden. Voraussetzung war allerdings, dass zuvor in einem anderen Bereich wieder aufgeforstet wird. Das Regierungspräsidium hatte die sofortige Vollziehung angeordnet. Das bedeutet, dass im Falle von Klagen die Kiesgewinnung nicht vorübergehend eingestellt werden muss. Der Rechtsstreit begann dem Bund zufolge 2013, nachdem das Regierungspräsidium den Kiesabbau auf einer Fläche von über 67 Hektar Bannwald zugelassen hatte.

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    Umstritten: Kiesabbau am Langener Waldsee; Foto Rainer Wohlfahrt
  • 9/1/2021 1:10:04 PM   Thorsten Winter

    Gießen. Im Verfahren um volksverhetzende Posts in sozialen Netzwerken haben sich ein Zeitsoldat der Bundeswehr und die von ihm beklagte Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Gießen auf einen Vergleich geeinigt. Demnach nimmt der Mann seine Klage zurück, sodass seine Entlassung bestandskräftig wird, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Im Gegenzug erhält er eine bereits im Zuge eines Disziplinarverfahrens der Bundeswehr gezahlte Geldbuße zurück (Az.: 5 K 2969/19.GI). Der Zeitsoldat soll volksverhetzende und den Holocaust verharmlosende Bilder auf Facebook eingestellt haben, darunter auch ein Bild von Adolf Hitler. Ein Strafverfahren gegen ihn vor dem Amtsgericht Dillenburg war zuvor gegen Geldauflage eingestellt worden. Der nun geschlossene Vergleich ist vorläufig und kann von den Verfahrensbeteiligten noch bis zum 22. September widerrufen werden, wie dpa berichtet.

  • 9/1/2021 12:48:01 PM   Thorsten Winter

    Mainz. Betroffene von sexueller Gewalt im Bistum Mainz erhalten eine weitere Ansprechpartnerin. Von diesem Mittwoch an übernimmt die Diplom-Psychologin Ute Leonhardt als dritte Kontaktperson diese Aufgabe, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Leonhardt helfe seit über 20 Jahren ehrenamtlich in der Telefonberatung Menschen mit Lebensproblemen und berate Opfer von Straftaten. Weitere Ansprechpartner sind Schwester Marie Bernadette Steinmetz und Volker Braun. Das Trio ist den Angaben zufolge unabhängig von der Bistumsleitung, arbeitet aber mit ihr zusammen. Die drei Ansprechpartner stehen in keinem Dienstverhältnis zu der Diözese, so dpa.

    Die unabhängigen Ansprechpersonen sind für die Aufnahme und Weitergabe von Meldungen sexuellen Missbrauchs im Bistum Mainz zuständig. Für Betroffene oder Angehörige, die ein seelsorgliches Gespräch wünschten, stünden Mitarbeiter des Instituts für Geistliche Begleitung zur Verfügung, erklärte das Bistum weiter. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, der 2017 die Führung des Bistums übernommen hatte, setzt sich dafür ein, dass sich die katholische Kirche dem Thema sexueller Gewalt stellt und Fälle nicht vertuscht. Die bislang vorliegenden Erkenntnisse aus einer noch laufenden Studie weisen darauf hin, dass das Ausmaß sexueller Gewalt in der Diözese weitaus größer ist als zunächst gedacht.

  • 9/1/2021 11:57:22 AM   Daniel Meuren
    Frankfurt/Hanau. Weil sie mehr als ein Dutzend chinesischer Frauen aus Prostitutionszwecken nach Deutschland geschleust haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen Mann und eine Frau erhoben. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, wird den beiden vorgeworfen, zwischen 2018 und 2020 die 13 Chinesinnen teils mit gefälschten Ausweisen nach Deutschland geholt zu haben. Diese wurden dann, so der Verdacht, ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Hessen, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen als Prostituierte beschäftigt. Die 44-Jährige und der 37-Jährige werden beschuldigt, dabei die Organisation übernommen zu haben, etwa in dem sie Unterkünfte angemietet, Werbeanzeigen inseriert oder Termine mit den Freiern vereinbart haben sollen. Demnach sollen sie auch die Hälfte der Einnahmen kassiert und einen Teil davon nach China transferiert haben. Neben des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern, des Missbrauchs von Ausweispapieren und der Urkundenfälschung wird den beiden auch das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Dadurch soll der Sozialversicherung ein Schaden von mehr als 240.000 Euro und dem Fiskus soll ein Steuerschaden von über 800.000 Euro entstanden sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft erklärte. Die beiden Beschuldigten sitzen seit Dezember 2020 in Untersuchungshaft. Die Anklage wurde jetzt beim Hanauer Landgericht erhoben. (dpa)
  • 9/1/2021 11:55:55 AM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Zum Schutz der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt stellt die Stadt jährlich zusätzliches Geld in Höhe von einer Million Euro bereit. Das Geld soll ab dem Haushaltsjahr 2022 in die gestiegenen Aufwendungen für Sicherheitsleistungen und Sicherheitsdienste fließen, wie die Stadt mitteilte. Die Finanzmittel seien eine Ergänzung des „Frankfurter Vertrags“ zwischen der Stadt und der Jüdischen Gemeinde, der am Mittwoch mit einer gemeinsamen Unterzeichnung fortgeschrieben wurde. Mit der Verlängerung und der Ergänzung werde deutlich gezeigt, „dass Jüdisches Leben zu Frankfurt gehört und wir gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen werden, die Jüdische Gemeinde zu stärken und zu schützen“, sagte Bürgermeister Uwe Becker (CDU). „Es ist unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe, gegen Antisemitismus vorzugehen sowie gegen Hass und Hetze zu kämpfen.“ Becker betonte, dass jüdisches Leben Teil der Identität Frankfurts sei. „Aus meiner Sicht ist Frankfurt die jüdischste Stadt Deutschlands.“ Salomon Korn, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, sprach von einem „wichtigen Tag“. Mit der Ergänzung des Vertrags „wird auch die seitens der Politik immer wieder betonte Verantwortung für den Schutz der Jüdischen Gemeinde nun in konkrete Taten umgesetzt und deutlich gezeigt, dass man die Gemeinde nicht alleine lässt.“ (dpa)
  • 9/1/2021 10:01:42 AM   Daniel Meuren
    Gernsheim/Lorsch. Ein Militärtransporter hat am Mittwochmorgen für größere Verkehrsbehinderungen auf der A67 in Südhessen gesorgt. Der mit einem Panzer beladene Lkw sei zu breit für die Durchfahrt an einer Baustelle zwischen Gernsheim (Groß-Gerau) und Lorsch (Bergstraße), teilte die Polizei in Darmstadt mit. Der Lastwagen konnte demnach weder vorwärts noch rückwärts weiterfahren. Eine Baustellenfirma sei am Vormittag vor Ort gewesen, um die Baustelle zu verbreitern und eine Durchfahrt zu ermöglichen. Der Verkehr wurde stark behindert, nur die linke Fahrspur war weiterhin befahrbar. Wie lange die Arbeiten andauern würden, war am Vormittag noch unklar. (dpa)
  • 9/1/2021 6:53:40 AM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 1630 weitere bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Zudem gab es zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht (Stand 3.14 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, stieg deutlich an auf 85,6. Am Dienstag hatte der Wert noch bei 74,8 gelegen. Der Anstieg könnte mit den Tests in den Schulen nach Beginn des neuen Schuljahres zusammen hängen. Dadurch wurde ein starker Anstieg der Inzidenz prognostiziert.
    In Offenbach (139), Frankfurt (100), Wiesbaden (109) sowie im Landkreis Offenbach liegt die Inzidenz weiter über der Marke von 100, das Überschreiten hat mittlerweile allerdings nur noch geringe Auswirkungen, nachdem die Corona-Regeln in der Vorwoche bundesweit entsprechend angepasst worden waren. Seit Beginn der Pandemie meldeten die Gesundheitsämter im Bundesland 309.176 Corona-Fälle. 7633 Menschen starben an oder mit dem Erreger. Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Mittwoch (Stand: 7.19 Uhr) 93 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 37 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. (dme.)
  • 9/1/2021 6:46:47 AM   Daniel Meuren
    Höchst. Ein betrunkener Autofahrer hat in Höchst (Odenwaldkreis) einen Sachschaden von rund 23.000 Euro verursacht. Der 19-Jährige habe wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verloren und sei von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Wagen stieß am Dienstagabend auf ein geparktes Auto auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Durch den Anstoß habe sich das Fahrzeug überschlagen und ein weiteres Auto beschädigt. Der 19-Jährige und sein 17 Jahre alter Mitfahrer wurden leicht verletzt. Der Unfallfahrer musste seinen Führerschein abgeben und muss sich strafrechtlich verantworten.
     
    (dpa)
  • 9/1/2021 6:46:04 AM   Daniel Meuren
    Offenbach. Die Menschen in Hessen dürfen sich in der zweiten Wochenhälfte über freundliches Wetter freuen. Der Mittwoch startet mit Nebel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Im Tagesverlauf gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken, in Südhessen kann es zu längeren sonnigen Phasen kommen. Es bleibt trocken bei Höchsttemperaturen zwischen 19 und 23 Grad. Die Nacht zum Donnerstag wird klar und trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 7 Grad. Nachdem sich am Morgen der Nebel aufgelöst hat, wird es auch am Donnerstag überwiegend heiter und niederschlagsfrei. Die Temperaturen erreichen maximal 23 bis 25 Grad, in den Kammlagen um 21 Grad. (dpa)

  • 8/31/2021 4:10:27 PM   Daniel Meuren
    Braunfels. Ein betrunkener Mann auf einem Hausdach hat in Braunfels einen nächtlichen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Eine Anwohnerin habe in der Nacht zum Montag beobachtet, wie der 32-Jährige auf das Dach des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses in Braunfels geklettert sei, sich dort an den Rand gesetzt und eine Zigarette angezündet habe, teilte die Polizei in Dillenburg am Dienstag mit. Beim Eintreffen der alarmierten Beamten lag der Mann laut schnarchend auf dem Dach und reagierte nicht auf die Rufe. Die zur Hilfe gerufene Feuerwehr gelangte über eine Leiter zu ihm und weckte den Mann. Er hatte knapp 1,7 Promille Alkohol im Blut. Laut Polizei gab er an, öfters auf dem Dach zu rauchen. (dpa)
  • 8/31/2021 4:10:10 PM   Daniel Meuren
    Frankfurt. Weil ein Lastwagen am frühen Dienstagmorgen kurz vor 6 Uhr eine größere Menge Klärschlamm verloren hat, musste Autobahn A66 mitten im Berufsverkehr in Fahrtrichtung Frankfurt längere Zeit gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer eines Sattelzuges auf dem Weg zum Industriepark Höchst die Ladeklappe seines Kippers nicht richtig verschlossen. Deshalb verteilte sich die Ladung, stinkender und rutschiger Klärschlamm, auf dem gesamten Fahrweg. Laut Polizei kam es auf der glitschigen Fahrbahn zu mehreren Unfällen. Zudem wurden viele Fahrzeuge stark verschmutzt. Verletzt wurde aber niemand. Die Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei war aufwendig. Erst gegen 7.15 Uhr konnten zunächst der mittlere und der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, die rechte Spur erst gegen 9 Uhr. Die Folge der Sperrung war ein erheblicher Rückstau bis nach Wiesbaden. Der Schaden wird auf 19.000 Euro geschätzt. (obo.)
  • 8/31/2021 9:08:44 AM   Johanna Schwanitz

    Wiesbaden. Die Zahl extremistischer Gewalttaten ist in Hessen stark gestiegen. 79 Taten wurden im Jahr 2020 registriert, wie aus dem am Dienstag von Innenminister Peter Beuth (CDU) und Verfassungsschutzpräsident Robert Schäfer in Wiesbaden vorgelegten Verfassungsschutzbericht hervorgeht. Das entspricht fast einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr, als 41 extremistische Gewalttaten im Land gezählt wurden. Die rechtsextremistischen Gewalttaten nahmen demnach deutlich zu und stiegen nach dem Bericht von 31 im Jahr 2019 auf 42. Zu einer dieser Taten zählte auch der rassistisch motivierte Terroranschlag in Hanau, bei dem acht Männer und eine Frau erschossen wurden. Einen sehr starken Zuwachs von extremistischen Gewalttaten habe es auch im Linksextremismus gegeben. Von fünf Taten im Jahr 2019 sei ein Anstieg auf 34 Taten im vergangenen Jahr registriert worden. Alleine 31 Taten seien in Zusammenhang mit den gewalttätigen Protestaktionen wegen des Ausbaus der Autobahn 49 in Mittelhessen aufgetreten. (dpa)

  • 8/31/2021 7:57:24 AM   Johanna Schwanitz
    Frankfurt. Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind am späten Montagabend Schüsse abgegeben worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um Schüsse aus einer Schreckschusswaffe. Ein Zeuge hatte dem 56 Jahre alten Schützen die Pistole abgenommen. Zuvor sollen zwei Frauen dem Sechsundfünfzigjährigen Geld aus seinem Auto entwendet haben und anschließend geflohen sein. Bei der Verfolgung der Frauen habe er zwei Warnschüsse in die Luft abgegeben, beschrieb der Schütze den mutmaßlichen Tathergang. Die Waffe wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an, teilte die Polizei weiter mit. (nitz.)

  • 8/31/2021 6:28:59 AM   Daniel Meuren

    Neue Regeln für Frankfurt: Schülertests werden Inzidenz steigen lassen

    FAZ.NETFortan gelten in Frankfurt schärfere Corona-Regeln. Kontaktbeschränkungen, Impfnachweise, erweiterte Maskenpflicht – was die Bürger bei Inzidenzen über 100 erwartet.
  • 8/31/2021 6:28:14 AM   Daniel Meuren
    Neuenstein. Nach einem missglückten Wendemanöver eines Lkw-Fahrers in Osthessen ist die Absturzgefahr des Fahrzeugs dank der Feuerwehr gebannt. Nach Polizeiangaben war der Fahrer am Dienstagmorgen in Neuenstein (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in einen für Lastwagen gesperrten Bereich gefahren. Bei einem Wendemanöver fuhr sich der Lkw dann an einer Böschung fest und drohte, zehn Meter die Böschung hinunterzustürzen. Das Fahrzeug konnte noch am Morgen von Einsatzkräften der Feuerwehr geborgen werden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Der Sachschaden werde auf insgesamt 5000 Euro geschätzt.
    (dpa)

  • 8/31/2021 6:27:55 AM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. In Hessen gibt es weitere 384 bestätigte Corona-Infektionen. Zudem wurden drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus binnen eines Tages gemeldet, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht (Stand 3.15 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, sank leicht auf 74,8 nach 76,1 am Vortag. Es ist an den kommenden Tagen indes von einem deutlichen Anstieg auszugehen. Experten prognostizieren, dass die regelmäßigen Tests in den Schulen zu einer vermehrten Entdeckung infizierter Kinder führen werden. Seit Beginn der Pandemie meldeten die Gesundheitsämter im Bundesland 307.546 Corona-Fälle. 7631 Menschen starben an oder mit dem Erreger. Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Dienstag (Stand: 6.19 Uhr) 87 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 33 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. (dpa)
  • 8/31/2021 6:25:03 AM   Daniel Meuren
    Offenbach. Die Menschen in Hessen können sich in den kommenden Tagen auf einen Wechsel aus Sonne und Wolken einstellen. Der Dienstag startet mit teils dichten Wolken und vereinzeltem Nebel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Im Laufe des Tages bleibt es meist trocken, im Süden sind noch leichte Schauer möglich. Vor allem am Nachmittag soll es heiter werden. Die Temperaturen erreichen maximal 19 bis 23 Grad. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es trocken und teils wolkig. Die Temperaturen kühlen auf 12 bis 8 Grad ab. Der Mittwoch beginnt neblig und trüb, im Laufe des Tages wird es aber trocken mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Besonders in Südhessen kann es am Nachmittag längere sonnige Abschnitte geben. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 23 Grad. Auch in der Nacht zum Donnerstag bleibt es klar und niederschlagsfrei bei Temperaturen zwischen 12 und 7 Grad. Gebietsweise kann sich Nebel bilden. (dpa)
  • 8/31/2021 12:29:52 AM   Daniel Meuren

    Gründerpreis: Das sind die besten Gründer Frankfurts

    FAZ.NETMit 30.000 Euro ist der Frankfurter Gründerpreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen dieser Art in Deutschland. Dieses Jahr ging er an vier Start-ups.
  • 8/30/2021 6:44:04 PM   Johanna Schwanitz
    Rodenbach. Bei einem Dachstuhlbrand in Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Den Sachschaden an dem Wohnhaus schätzte die Polizei am Montag auf rund 200.000 Euro. Der Dachstuhl habe bei Eintreffen der Rettungskräfte am Montagmittag bereits in Flammen gestanden. Es entwickelte sich den Angaben zufolge starker Rauch. Die zwei Leichtverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, weitere vier Personen seien vor Ort medizinisch versorgt worden. Die Brandursache war zunächst unklar. Vor Ausbruch des Feuers hätten Handwerker am Dach gearbeitet. Ob ein Zusammenhang besteht, soll nun untersucht werden. (dpa)
  • 8/30/2021 4:27:59 PM   Thorsten Winter
    Hanau. Gut eineinhalb Jahre nach dem rassistischen Anschlag mit neun Toten in Hanau steht der Gestaltungswettbewerb für ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer vor dem Abschluss. Aus den insgesamt 118 eingereichten Vorschlägen hätten ein Fachbeirat und eine Jury aus Angehörigen der Opfer fünf ausgewählt, teilte die Stadt Hanau am Montag laut dpa mit. An diesem Wochenende sollen die Entwürfe im Congress Park Hanau erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und auch diskutiert werden können. Zudem werden sie vom 6. bis 18. September in einer Vitrinenausstellung im Kulturforum am Hanauer Freiheitsplatz zu sehen sein.
    Ein 43 Jahre alter Deutscher hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bevor er mutmaßlich seine Mutter und sich selbst tötete. Bisher erinnern in Hanau Gedenktafeln an den Tatorten in der Innenstadt und im Stadtteil Kesselstadt sowie auf dem Hanauer Hauptfriedhof an die
    Anschlagsopfer. Auch ein „digitales Denkmal“ mit Nachrufen, Videos, Interviews mit Angehörigen der Opfer sowie einem Kondolenzbuch hatte die Stadt ins Leben gerufen.
  • 8/30/2021 4:24:00 PM   Johanna Schwanitz
    Fulda/Gersfeld. Mit einer spontanen Suchaktion hat eine Fußballmannschaft in Osthessen einen vermissten Rentner gerettet. Der Dreiundachtzigjährige war am 19. August in Gersfeld (Landkreis Fulda) als vermisst gemeldet worden, wie das Polizeipräsidium Osthessen am Montag mitteilte. Kurz entschlossen hätten Mitglieder der „Alte Herren“-Mannschaft der Sport- und Kulturgemeinschaft Gersfeld/Rhön (SKG) die Suchaktion unterstützt und den unterkühlten Mann zweieinhalb Stunden später im Wald in einem Graben liegend aufgefunden. Um sich zu bedanken – und für ein Freundschaftsspiel – soll am Donnerstag eine Auswahl des Polizeipräsidiums nach Gersfeld kommen. (dpa)
  • 8/30/2021 2:14:25 PM   Thorsten Winter
    Butzbach. Zu einer Karambolage mit fünf Fahrzeugen ist am Montagmittag auf der Autobahn 5 in der Nähe von Butzbach gekommen. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt war für etwa zwei Stunden voll gesperrt, wie die Polizei berichtet. Demnach war ein Autofahrer auf der linken Spur unterwegs und musste in einer Baustelle stark abbremsen. Sein Hintermann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Das gleiche Schicksal ereilten einen Kompaktwagenfahrer. Sogar ungebremst in den Wagen des Vordermanns rauschte ein weiterer Fahrer, bevor ihm selbst einer in das Auto fuhr und es in die Betonleitplanke drückte, wie die Polizei weiter berichtet. Zwei Personen mussten kurzzeitig in ein Krankenhaus. Den Schaden beziffert die Polizei auf eine niedrige fünfstellige Summe.
  • 8/30/2021 1:52:17 PM   Daniel Meuren
    Frost, starker Regen oder Schädlinge haben in Hessen die Süßkirschensaison verdorben. „Die Süßkirschensaison lässt sich dieses Jahr so zusammenfassen: Extrem schwierig und für das Gros der Obstbaubetriebe unwirtschaftlich und deprimierend“, heißt es in einer Mitteilung des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen in Kassel vom Montag. Nicht nur der Sommer, auch die Kirschernte sei ins Wasser gefallen. Zahlen zur Ernte lagen zunächst nicht vor. In Süd- wie in Nordhessen habe die Situation ähnlich ausgesehen. Das Wetter habe zu Qualitätseinbußen geführt. Schädlingen sei angesichts des Wetters auch mit Insektiziden nicht beizukommen gewesen. Die wechselhafte Witterung, Starkregen und Wind hätten hier oftmals keine Lücken für eine Behandlung geboten. Nach Abschluss der Ernte würden nun viele Früchte an den Bäumen bleiben, platzen und faulen. Nach Schätzungen blieben zum Beispiel in Nordhessen in Einzelfällen 20 bis 30 Prozent der Früchte an den Bäumen hängen. (dpa)
  • 8/30/2021 1:50:03 PM   Daniel Meuren
    Ein Autofahrer ist einen Tag nach seinem Unfall auf der Autobahn 67 in Südhessen gestorben. Der 64-Jährige sei am Montag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei in Offenbach mit. Sein Sportwagen war am Sonntagmittag kurz vor dem Rüsselsheimer Dreieck von der Fahrbahn abgekommen und unter die Schutzplanken geschleudert worden. Der aus dem Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg) stammende Mann wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache ist laut Polizei weiterhin unklar. (dpa)

  • 8/30/2021 11:22:11 AM   Thorsten Winter
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    Aufgeplatzt: Hessische Süßkirschen anno 2021, Foto LLH
    Frankfurt. Für das Gros der Obstbaubetriebe unwirtschaftlich und deprimierend - so ist die Süßkirschenernte 2021 in dieser Saison ausgefallen. Dies stellt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) fest. Auch die letzten Früchte seien mittlerweile geerntet. Wie der Sommer, so sei auch die Kirschenernte ins Wasser gefallen. Große Anbaugebiete finden sich in der Wetterau in Ockstadt und in Witzenhausen. Späte Fröste im Frühjahr haben demnach zum Ausfall bestimmter Sorten geführt. Nahezu die ganze Blüte herrschte wechselhaftes, nasses, kühles Wetter vor, so der LLH. Zudem hätten Früchte unter Hagelschauern gelitten. Zusätzlich zeigten Gelbfallenfänge und Proben ein "extrem starkes Auftreten der Kirschfruchtfliege (Kirschenmade) schon ab Beginn der Erntephase der frühen Sorten", heißt es weiter.
  • 8/30/2021 10:56:53 AM   Thorsten Winter
    Pohlheim. Sage und schreibe 26 Mängel weist ein Lastzug auf, den die Polizei an der A5 nahe Pohlheim in Mittelhessen aus dem Verkehr gezogen hat. Wie das regionale Polizeipräsidium berichtet, war einer Streife ein Lastwagen mit Anhänger aufgefallen, der einen gebrauchten Lastwagen geladen hatte. Was die Beamten sahen, offenbarte "ein erschreckendes Ausmaß" an Defekten. So war die Druckluftbremsanlage der Zugmaschine undicht, auch waren die hinteren Bremsschreiben abgefahren. Mögliche Folge: Totalverlust der Bremswirkung. Auch war die Lenkung verschlissen und der Fahrzeugrahmen rissig, wie es weiter heißt. Weiter berichten die Ordnungshüter: "Die Bremsen am Anhänger waren nahezu vollständig ausgefallen. An drei der sechs Räder waren keine Bremsbeläge mehr vorhanden." Nicht zuletzt sei die 14 Tonnen schwere Ladung nur mangelhaft gesichert gewesen.
    Der Fahrer musste demnach noch an Ort und Stelle 3500 Euro als Sicherheitsleistung zahlen. Die Kennzeichen seines Lastwagens kassierten die Polizisten ein und schickten sie an die zuständige Behörde in Polen.
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    "Rollende Gefahr": Der aus dem Verkehr gezogene Lastwagen, Foto Polizei
  • 8/30/2021 10:41:11 AM   Thorsten Winter
    Frankfurt. Auf Katalysatoren aus Autos hatten es Diebe am Samstag auf dem Parkplatz des Brentanobades in Frankfurt abgesehen. Eine Polizeistreife wurde dort von einem ADAC-Mitarbeiter auf einen gestohlenen Katalysator aufmerksam gemacht. Darauf schauten sich die Beamten weitere abgestellte Fahrzeuge näher an. Ergebnis: An vier Autos fehlte der Katalysator, ein weiterer Abgasreiniger lag auf dem Parkplatz. Den Schaden beziffert die Polizei auf mehrere tausend Euro.
  • 8/30/2021 10:10:19 AM   Thorsten Winter

    Wiesbaden. Die Verbraucherpreise ziehen in Hessen an. Im August gab es einen Anstieg um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Juli hatte die Inflationsrate bei 3,4 Prozent und im Juni bei 2,2 Prozent gelegen. Der Anstieg ist den Angaben nach wesentlich darauf zurückzuführen, dass im Vorjahreszeitraum vorübergehend die Mehrwertsteuer gesenkt wurde. Im Vergleich zum Vormonat Juli seien die Verbraucherpreise im August durchschnittlich unverändert geblieben, wie dpa berichtet.

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    Teurer: Gemüse aller Art, Foto: dpa

    Die Preise für Energie stiegen um 12,6 Prozent. Vor allem Heizöl habe sich binnen Jahresfrist um 55,1 Prozent und Kraftstoffe um 26,1 Prozent verteuert. Höhere Kosten seien auch für Erdgas (plus 5,2 Prozent) und für Strom (plus 2,1 Prozent) angefallen. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie hätte die Gesamtteuerung im August in Hessen bei 2,7 Prozent gelegen. Nahrungsmittel wurden laut Landesamt im Mittel um 4,8 Prozent teurer, Gemüse um mehr als elf Prozent.

  • 8/30/2021 10:02:26 AM   Thorsten Winter

    Groß-Gerau. Nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen 39 Jahre alten Mannes in Groß-Gerau dauert die Untersuchung der Waffen der eingesetzten Beamten an. Damit solle auch ermittelt werden, wer den tödlichen Schuss abgefeuert habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt laut dpa am Montag. Die Polizisten hätten sich in dem laufenden Verfahren bislang nicht geäußert.

    Der Mann war am vergangenen Dienstag von fünf Kugeln getroffen worden. Vier Projektile waren Durchschüsse durch Arme und Beine des Mannes. Ein fünfter Schuss wurde den Ermittlern zufolge vom rechten Oberarm in die Brust abgeleitet. Der Mann hatte zuvor seine Frau, seine Schwiegermutter und zwei Nachbarn mit einem Messer verletzt. Es wird geprüft, ob er möglicherweise psychische Probleme hatte.

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    Einsatz: Sanitäter nach den tödlichen Polizeischüssen in Groß-Gerau
  • 8/30/2021 9:19:22 AM   Thorsten Winter
    Wiesbaden. Die hessischen Lehrerinnen und Lehrer haben für ihre Arbeit in der Coronavirus-Pandemie bislang mehrere zehntausend Leih-Computergeräte bekommen. Bis Ende Juli bestellten die Schulträger insgesamt rund 61.700 Tablets und Notebooks, wie aus der Antwort des Kultusministeriums in Wiesbaden auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hervorgeht. Davon seien 47.900 Geräte ausgeliefert worden. Die Mittel können gemäß einer Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule abgerufen werden. Diese trat Ende Januar 2021 in Kraft und betrifft „Leihgeräte für Lehrkräfte“. wie dpa berichtet.

    Ziel der Vereinbarung sei es, die Schulen während der Pandemie „in die Lage zu versetzen, mobile digitale Endgeräte wie Laptops, Notebooks und Tablets für den Unterricht in der Schule, für den Distanzunterricht sowie zur allgemeinen Unterrichtsvor- und Nachbereitung zur Verfügung zu stellen“, so das Ministerium. Das Land habe die Bundesmittel von 37,2 Millionen Euro auf 50 Millionen aufgestockt. Davon sind dem Ministerium zufolge rund 43,2 Millionen für die Beschaffung und Inbetriebnahme von etwa 73.000 Endgeräten vorgesehen.

  • 8/30/2021 9:08:41 AM   Alexandra Dehe

    Kassel. Ein aus der Vitos-Klinik für forensische Psychiatrie Haina (Landkreis Waldeck-Frankenberg) geflohener Mann ist in den Niederlanden festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Mann nach seinem Ausbruch am 21. August ein Auto gestohlen und war damit über die Grenze gefahren. Unterdessen hatte die Polizei eine europäische Fahndung aufgrund des Auto-Diebstahls eingeleitet, so dass die niederländischen Beamten das gestohlene Fahrzeug bereits am vergangenen Montag entdeckten und den 30 Jahre alten Mann stellen konnten.

    Laut den Angaben hatte der Mann noch versucht, zu fliehen und dabei das gestohlene Fahrzeug beschädigt, teilte die dpa mit. Forensische Psychiatrien sind spezielle psychiatrische Einrichtungen für Straftäter.

  • 8/30/2021 6:39:47 AM   Daniel Meuren
    Wiesbaden. Binnen eines Tages sind in Hessen 361 weitere Corona-Fälle registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100:000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg auf 76,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag (Stand 3.14 Uhr) hervorgeht. Am Sonntag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 72,6 gelegen. Laut den Angaben gab es keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie meldeten die Gesundheitsämter im Bundesland 307:162 Corona-Fälle. 7628 Menschen starben an oder mit dem Erreger. Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Montag (Stand: 6.19 Uhr) 81 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 32 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Frankfurt muss nach Überschreiten der Inzidenz von 100 abermals verschärfte Maßnahmen ergreifen. (dpa)
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