Homeschooling

Homeschooling

  • 1/21/2021 4:59:58 PM   FAZ Admin
    Liebe Leserinnen und Leser,
    gerade haben Bund und Länder eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar beschlossen. Es geht also weiter mit der Mehrfachbelastung aus arbeiten, Kinder beschulen oder bespaßen und kochen.
     
    Wir möchten heute von 10 bis 13 Uhr mit Ihnen über folgende Fragen diskutieren:
     
    • Wie lange arbeiten Sie schon zuhause?
    • Wo ist Ihr Arbeitsplatz - mitten im Geschehen oder in einem Arbeitszimmer?
    • Wie gut werden ihre Kinder von der Schule unterrichtet und betreut?
    • Haben Sie die Aufgaben im Haushalt neu aufgeteilt?
    • Wie nehmen sie sich Zeit und Raum für sich selbst?
    • Wie hoch ist das Aggressionslevel in der Familie?
    • Haben Sie Ihre Elternrollen neu aufgeteilt?
    • Erleben Sie Ihren Arbeitgeber und Ihre Kollegen als unterstützend?
    • Hat der Lockdown auch positive Seiten für Sie?
     
    Erzählen Sie uns von Ihrem Alltag zuhause. Teilen Sie mit uns Ihre Eindrücke und Erfahrungen. Schreiben Sie uns einfach per Mail an 2951139@scribblelive.com.
     
    Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme,
    Ihre F.A.Z.-Redaktion
  • 1/22/2021 9:10:46 AM   Manon Priebe
    Homeschooling fällt bei mir – zum Glück – weg. Obwohl ich es mir als Schülerin oft gewünscht hätte, von zuhause aus und in meinem Tempo lernen zu können. Doch das ist vermutlich Homeschooling durch die rosarote Brille betrachtet. Beim Homeoffice habe ich mir selbst eine eiserne Regel auferlegt: Nicht mit derselben Jogginghose ins Bett und an den Schreibtisch. Das ist die Barriere, die das Chaos von Professionalität trennt, mit der ich mich gegen die Verlotterung stemme.

    Ansonsten bewege ich mich mit dem Flow und gehe spazieren. Ich bin neu in das Viertel gezogen und so lerne ich jede Seitengasse jetzt ganz genau kennen und merke, wie viel sich doch tatsächlich in Laufdistanz befindet. Wenn ich anfange mit den Vögeln auf meinem Balkon zu reden – wie fleißig sie heute aber auch wieder picken! – oder bei den hängenden Blättern meiner Zimmerpflanzen zu häufig nachfrage, was ihnen denn fehle, weiß ich: Es wird mal wieder Zeit, mit Menschen zu reden. Der beste Tipp: Wenn Sie einen Knuffelkontakt haben, knuffeln Sie ihn oder sie, bis alles leichter ist.
     
    Und immer dran denken: Wir sind alle zusammen in der Situation und kommen da nur zusammen wieder raus.
  • 1/22/2021 9:31:37 AM   Manon Priebe
    Wir haben auch auf Instagram nach den besten Tipps gefragt.
     
    firlemaedchen schreibt: "Ich glaube der beste Tip ist: das sind nicht meine Schulaufgaben, Fehler dürfen sein, Fernsehen ist okay, raus an die frische Luft und auspowern- weil ausgepowerte Kids kommen nicht auf so Ideen...wie vom Schrank aufs Trampolin und von dort, mit Hechtrolle ins Bett zu springen. (Man munkelt es wäre so oder so ähnlich geschehen) ein Snackteller direkt morgens wirkt gegen den Hunger, der einen 78 mal am Tag überfällt und sonst sich bewusst machen, dass man nicht alleine ist."
  • 1/22/2021 9:33:18 AM   Manon Priebe
    recht_kreatives_cafe empfiehlt "Wochen-, Tagespläne, To-Do-Listen" für einen möglichst strukturierten Tagesablauf.
  • 1/22/2021 9:33:57 AM   Ina Lockhart
    Einmal am Tag knallt's zwischen meinem 12-jährigen Sohn und mir. Dann lässt er seinen Frust über den Arbeitsblattmarathon seiner Lehrer ohne persönliche Interaktion an mir aus. Immerhin: Im Vergleich zum ersten Lockdown hat er jetzt in zwei Fächern Videounterricht!
     
    Oder mir reicht's mal wieder. Als Alleinerziehende (und logischerweise Alleinverdienende) überrollt mich die Welle der Überforderung. Arbeiten, Kochen, Einkaufen, Lehrerin spielen und den Digitalkonsum meines Sohnes (nicht den für die Schule!) kontrollieren. Hin und hergerissen zwischen dem, was eigentlich sollte und wie es derzeit einfach ist. Und, ach ja, da war ja noch was: Selbstfürsorge. Wenn ich gut drauf bin, nehme ich diesen Ratschlag ernst. Wenn ich schlecht drauf bin, nervt er mich nur.
     
    Ansonsten haben wir beide uns der Macht des Faktischen ergeben und leben einen Alltag, in dem wir zwischen unseren Zimmern, Küche und Bad hin- und herpendeln. Über unseren Bewegungsmangel - speziell den meines Sohnes - mag ich gar nicht nachdenken. Ich versuche das Positive zu sehen: Meinen Sohn, der immer mal wieder seinen kleinen Workout zuhause macht und ich selbst, die sich zum regelmäßigen Sport und zu Spaziergängen mit Freunden aufrafft.
     
    Genauso wie wir im Lockdown zwischen lockerer und härter hin- und herschwanken, fühlen sich mein Sohn und ich mal einsam zweisam und mal allein glücklich. Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich beide Hüte - Mutter und Berufstätige - nicht mehr ständig zeitgleich tragen muss. Aber ich freue mich auch an den schönen Momenten mit meinem Sohn, meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen, die irgendwie dann doch Corona-einzigartig sind und sein werden.

  • 1/22/2021 9:34:28 AM   Manon Priebe
    svenkrakow ist Lehrer und unterrichtet von zuhause aus. Er schreibt: "Man merkt, dass die Schüler Routinen entwickeln. Abgesehen vom sozialen Aspekt und davon, dass mein Job durch Interaktion geprägt ist, machen die Schüler das super. Die Programmen sind zahlreich verfügbar und alle (auch die Lehrer) werden digital fit."
  • 1/22/2021 9:36:58 AM   Manon Priebe
  • 1/22/2021 9:49:05 AM   Ina Lockhart
    Ein guter Ratschlag für das Homeoffice ist, sich morgens genauso fertigzumachen wie wenn man wirklich an die Arbeit geht. Doch bei vielen hat sich mittlerweile eine dezente Verwahrlosung eingestellt. Eine Freundin gestand mir unlängst, dass sie jetzt einfach in ihrem Jogginghosen-Look vor die Tür gegangen ist. Vor Corona sei das für sie noch unvorstellbar gewesen.
     
    Legen Sie noch Wert auf Ihr Äußeres, wenn Sie zuhause sind?

  • 1/22/2021 9:50:13 AM   Ina Lockhart
     Haben Sie es gewusst? Vor Kurzem war übrigens der Tag der Jogginghose:
     

    Ständiger Begleiter: Warum es in diesem Jahr keine Huldigung der Jogginghose braucht

    Es ist mal wieder Tag der Jogginghose. Dabei ist kaum noch vorstellbar, dass dieses Kleidungsstück mal so einen schlechten Ruf hatte, dass es eines eigenen Tages bedurfte, um seine gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen.
  • 1/22/2021 9:53:02 AM   Manon Priebe
    Unter den Top 5 der liebsten Freizeitbeschäftigungen im Lockdown scheint das Spazierengehen zu sein. Das ist auf den Gehwegen, in Wäldern und Parks deutlich zu sehen.
     
    Nadine Appelstiel scheint traumhaft zu wohnen und macht "jede Menge tolle Ausflüge ans Meer. Frische Luft ist zum Glück nicht verboten."
     
    silke_bur geht drei Mal die Woche joggen und sieht auf der "sonntäglichen Joggingrunde mehr Spaziergänger als sonst, durchaus auch Familien mit Kindern".
     
    Wer von den ganzen Spaziergängen in den immer selben Straßen und auf den immer selben Wegen schon genervt ist, für den hat mein Kollege Sebastain Eder einen Tipp, für den dieses Emoji 🤯 erfunden worden ist: Ab und zu mal die Laufrichtung ändern. Danke, Sebastian!
     
  • 1/22/2021 9:56:07 AM   Ina Lockhart
    Insbesondere Jüngere tun sich mit den Corona-Maßnahmen schwer. Bei den unter 40-Jährigen sprechen sechs von zehn (59 Prozent) von starken bis sehr starken Belastungen. Das geht aus dem neuen „Deutschlandtrend“ des „ARD-Morgenmagazins“ hervor. Dafür hat Infratest vom 18. bis 20. Januar 1.027 Wahlberechtigte befragt.
  • 1/22/2021 10:01:01 AM   Manon Priebe
    Norge Hoff Ma setzt auf Solidarität:
    "Man hilft wie man kann. Geht Kompromisse ein, ist hilfsbereit und arbeitet sinnvoll an gemeinsamen Lösungen. Die Zeit die sinnlos geredet wird, ist sinnvolle Zeit, die uns später in der Umsetzung fehlt. Zusätzlich denken wir an unsere älteren Nachbarn. Bieten Einkäufe und Besorgungen an. Mehr können wir auch nicht leisten. Wichtig ist: Gerne machen und mit Überzeugung"!
    Thomas Faika schreibt zum Thema:
     
    "Wir schaffen das, weil wir es schaffen müssen....oder hat jemand eine Alternative für die ihr auch gerade stehen würdet, falls es schief geht? Schulschließungen sind eigentlich das Schlimmste aller Maßnahmen, ich möchte aber kein Entscheider sein."
  • 1/22/2021 10:04:42 AM   Ina Lockhart
    Birgit Rösner aus Sachsen befindet sich seit Mitte März 2020 im Homeoffice: "Ich habe ein Büro, wo ich meiner Arbeit nachgehen kann, ohne nennenswerte Störung von außen. Ich habe auch keine kleinen Kinder mehr. Ich weiß aber auch, dass Homeoffce für viele Familien eine enorme Belastung ist, vor allem wenn nebenher noch Homeschooling bewältigt werden muss.
    Im übrigen besteht trotz ein Jahr Homeoffice Kontakt zu meinen Kolleginnen. Zum einen wurde durch die Firma extra ein Chat entwickelt und freigegeben. Zum anderen besteht Verbindung durch diverse Apps wie etwa WhatsApp. 
    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich mich im Homeoffice wohlfühle. Ich weiß aber, dass meine Voraussetzungen dafür relativ gut sind gegenüber Familien mit Kindern. Danke für die Gelegenheit meine Meinung äußern zu dürfen!


    -roesner.birgit
  • 1/22/2021 10:08:19 AM   Florian Brandt
    Sehr geehrtes FAZ Team,
     
    Ich bin Schüler der Q1 in Niedersachsen und dementsprechend im Homeschooling..
     
    Dort merkt man deutliche Unterschiede zwischen Lehrern, die sich mit der Gestaltung des Unterrichts von Zuhause Mühe geben und welchen, die nicht einmal auf Nachfragen antworten.
     
    Prinzipiell habe ich jedoch gute Erfahrungen mit dem Homeschooling gemacht und bin deswegen der festen Überzeugung, dass wir kaum Wissenslücken wegen Corona bekommen.
     
    Ich kann die ständige Diskussion langsam nicht mehr ertragen, dass behauptet wird wir seien eine „verlorene“ Generation. Dies ist meiner Meinung nach eine stark subjektive Meinung von eigenen „Experten“ die weit weg von der Realität leben. Den Stoff, welchen man in der Oberstufe durchnimmt, ist zum großen Teil irrelevant (z.B. die 100 Gedichtsanalysen oder eine Musikanalyse über ein Barockstück).
     
    Natürlich hoffen wir alle, dass diese Krise bald vorbei geht. Am meisten vermisse ich das feiern gehen mit Freunden. Trotzdem versuchen wir natürlich alle das beste aus der jetzigen Situation zu machen. 
     
    Ich habe jetzt zwar nicht die eigentlichen Fragen beantworte, aber ich hoffe, dass dieser Beitrag trotzdem zu einer breiteren öffentlichen Diskussion führt,
    Mit freundlichen Grüßen,
    F. Brandt
  • 1/22/2021 10:09:02 AM   Bernhard Schaffrik
    Bernhard Schaffrik arbeitet seit Mitte März 2020 zuhause, ohne Unterbrechung: "Mein Arbeitsplatz ist im Arbeitszimmer, der meiner Frau im Wohnzimmer, unsere Tochter lernt in ihrem Kinderzimmer. Unsere Tochter wird schlecht von der Schule betreut außerhalb der 4-5 Videokonferenzen während dieser Woche.
     
    Die Aufgaben im Haushalt haben wir nicht neu aufgeteilt, die erledige ich komplett, auch schon vor der Pandemie. Raum und Zeit für mich selbst, außer Sport, bleiben derzeit komplett auf der Strecke, aber das ist noch ein paar Wochen aushaltbar.
     
    Das Agressionslevel war im ersten Lockdown etwas hoch, aber mittlerweile sind wir ein hervorragendes Team. Elternrollen sind auch nicht neu aufgeteilt. Arbeitgeber und Kollegen nehme ich als empathisch und unterstützend wahr, das funktioniert alles wunderbar, liegt aber auch daran, dass ich bei einem MIttelständler arbeite und das komplette Geschäft digital geliefert werden kann (Forrester Research).
     
    Das Positive am Lockdown ist tatsächlich einiges für mich: keine Zeitverluste durch Wohnung-Büro-Wohnungs-Pendelei, weniger CO2-Ausstoß durch verringerten Verkehr, bewussteres Familienleben."

  • 1/22/2021 10:13:24 AM   Manon Priebe
    Anne Werno hat ein Kind, das mit erst dreieinhalb Jahren nicht vom Homeschooling betroffen ist:
     
    "Aber...das große Aber....mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit von zuhause und ich habe einen Job, der es erfordert täglich ca. 5-6 Stunden in Telefonkonferenzen zu hängen. Gott sei Dank habe ich größtenteils sehr verständnisvolle Kollegen und Geschäftspartner, die sich nicht stören wenn mal Geräusche eines spielenden Kindes im Hintergrund zu hören sind.
     
    Einfach ist es aber nicht, denn zum einen werde ich weder meinem Kind noch meiner Arbeit so gerecht wie ich es gerne wäre und zum anderen fehlt meinem Sohn zunehmend der Kindergarten, die dortigen Spiele, Möglichkeiten und Kontakte. Er ist jetzt seit dem 16.12. zuhause."
  • 1/22/2021 10:15:56 AM   Manon Priebe
    Humor hilft doch meistens:
     
    Wein, viel Wein😁...prost
    Denn ganzen Tag schlafen xD
    Außerdem, was methyl.mercury schreibt: "Keine Kinder haben hat bisher sehr geholfen"
  • 1/22/2021 10:22:42 AM   Ina Lockhart
    Nils ist Rechtsanwalt und arbeitet seit Mai 2020 zuhause, seine Frau ist im öffentlichen Dienst und macht etwas seit Oktober 2020 Homeoffice:
     
    Wo ist Ihr Arbeitsplatz - mitten im Geschehen oder in einem Arbeitszimmer?
    Jede(r) von uns hat ein eigenes ausreichend dimensioniertes Arbeitszimmer im Haus mit den jeweiligen notwendigen Kommunikationsmitteln ausgestattet.
     
    Wie gut werden ihre Kinder von der Schule unterrichtet und betreut?
    Wir haben glücklicherweise keine Kinder, weil wir von vorneherein unabhängig sein und bleiben wollten.
     
    Haben Sie die Aufgaben im Haushalt neu aufgeteilt?
    Nein, da wir seit Beginn unserer Beziehung den Haushalt gemeinsam etwa hälftig bewältigen, war eine Neuverteilung wegen beiderseitigem Home-Office nicht erforderlich.
     
    Wie nehmen sie sich Zeit und Raum für sich selbst?
    Wir machen in Absprache untereinander tagsüber mehrere Pausen miteinander und setzen uns zum Mittag oder Nachmittagskaffe zusammen. Daneben hat jede(r) von uns seine Rückzugsmöglichkeiten im Haus.
     
    Wie hoch ist das Aggressionslevel in der Familie?
    Überhaupt keines, wir sind mit der Situation sehr zufrieden und können selbstbestimmt den beruflichen und privaten Alltag bewältigen.
     
    Erleben Sie Ihren Arbeitgeber und Ihre Kollegen als unterstützend?
    Ja, es ist ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen (m/w/d).
     
    Hat der Lockdown auch positive Seiten für Sie?
    Unbedingt. Es fallen die täglichen zweifachen Arbeitswege und -zeiten
    und der damit verbundene Stress (Verkehrsstaus) weg; die Wegekosten
    (Benzin, anteilige Reparaturen) sind stark gesunken und die durchaus
    vorhandene Infektionsgefahr im Betrieb ist ebenfalls stark gemindert.

    Dagegen steht der etwas erhöhte Strom- und Heizungsverbrauch.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen Einblick geben konnte.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Nils
  • 1/22/2021 10:23:16 AM   Manon Priebe
    Wenn Sie mit Frust und Verzweiflung kämpfen, sind Sie definitiv nicht alleine.
     
    schneeflocke59 geht nach wie vor arbeiten: "Der Einzige der wochenlang zu Hause hockt ist unser Sohn! Online-Unterricht gibt es gar nicht, nur Aufgaben die er lösen muss. Die Motivation sinkt, der Frust nimmt zu. Es fehlen seit Wochen Kontakte, Freunde, Feedback durch Lehrer.
    nicky_w.85 schreibt: "Für uns hier ist das absolut nix....wir bekommen jeden Tag aufs neue die Krise."
  • 1/22/2021 10:25:37 AM   Manon Priebe
    wolf_wiegand ist als Vater im Home Schooling im Einsatz und rät: "Entspannt bleiben. Die Welt geht von einer nicht geschafften Hausaufgabe nicht unter."
  • 1/22/2021 10:26:29 AM   Manon Priebe

    "Etabliert feste Tagesabläufe und genehmigt Euch auch Auszeiten. 🙏"
  • 1/22/2021 10:29:50 AM   A.Langbein
    Ein Vater zweier Grundschüler empfindet den Unterricht zuhause als große Bereicherung:
    Allein der Blick über unsere Landesgrenzen hinaus sollte klar machen, dass wir es relativ gut haben in Deutschland.
     
    Ich bin Vater zweier Grundschüler und empfinde es als große Bereicherung, unsere Kinder, unterstützt durch die Schule, zuhause unterrichten zu dürfen. Unsere Kinder sagen selbst, dass sie zuhause besser und mehr lernen. Natürlich darf die soziale Komponente nicht außer Acht gelassen werden. Hier entstehen tatsächlich schwer kompensierbare Defizite. Auch Organisation/Koordination von Arbeit/Homeoffice/Beschulung/Freizeit ist sicherlich eine Herausforderung, aber zusammen durchaus zu bewältigen.
     
    Alles in allem befinden wir uns in Deutschland in einer äußerst privilegierten Position. Die gilt es zu wertzuschätzen.

    Grüße aus NRW
    A.Langbein

  • 1/22/2021 10:34:49 AM   Manon Priebe
    plueschkartoffel rät zu Auszeiten und Ausgleich für Bildschirmarbeit - für Kopf und Körper, und hat gleich eine ganze Liste an Vorschlägen:
     
    • Regelmäßig Sport machen oder spazieren gehen (Yoga oder Dehnübungen helfen genauso).
    • Hobbies viel bewusster zelebrieren
    • neue Dinge finden, die einen interessieren: mal ein neues Genre zum Lesen/Gucken/Zocken
    • Mal- und Zeichentechniken ausprobieren
    • ein Instrument lernen
    • eine neue Sprache lernen
    • Pflanzen zu bestimmen lernen
     
    "Festzustellen, dass man Fortschritte macht und täglich neue Erkenntnisse gewinnt, kann richtig Spaß machen! Man lernt was, hält den Kopf aktiv und man muss sich im Zweifel nicht langweilen. In meinem Fall sind es derzeit Sport, Bass spielen und Digital Art wobei ich meinen Kopf besonders frei machen und mich über neue Meilensteine freuen kann!
  • 1/22/2021 10:36:35 AM   Manon Priebe
    Mancher Leser ist zufrieden mit der derzeitigen Situation.
    matthis.piontek fährt zum Beispiel Rennrad: "Es geht fast nicht besser gleichzeitig fit zu bleiben und den Kopf frei zu bekommen. Ohne meine 10.000 Rad Kilometer wär ich dieses Jahr schon längst durchgedreht. Und es ist absolut Corona unabhängig."
     
    "Ich kann Sport machen🚲, oder spazieren gehen, sehr entschleunigende Zeit."
    Gibt nix zu Jammern.
    "Habe angefangen für einen Halbmarathon zu trainieren - ein langfristiges Ziel, welches ich hoffentlich nicht erreiche, bevor die Pandemie vorbei ist."
     
  • 1/22/2021 10:36:55 AM   Ina Lockhart
    Eine Ruheständlerin hat uns einen sehr berührenden Beitrag geschickt:
     
    Liebes FAZ-Team,
    lassen Sie mich vorausschicken, dass ich im Moment sehr traurig und erschüttert bin, weil mein gesunder Bruder mit Ende siebzig gerade an einer COVID-Infektion gestorben ist.
    Dennoch: Ich bin als Ruheständlerin noch nebenberuflich tätig und arbeite seit Mai ausschließlich virtuell. Ich lerne jeden Tag dazu.
    Zum Glück habe ich seit dem Auszug der Kinder auch dafür ein eigenes Arbeitszimmer. Meine Kinder sind berufstätig und die Enkel noch zu Hause bei der beurlaubten Mutter.
    Weil ich gerade so traurig bin, versorgt mich mein Mann sehr liebevoll und mehr als ohnehin schon.
     
    Ich nehme an Online-Vorlesungen der Uni teil, das taktet meine Woche im Semester sehr schön und sorgt für virtuelle und intellektuelle „Reisen im Kopf“.
    Wir sind bescheiden, weil wir um den Luxus unserer Situation wissen. Die Zeit bringt uns einander liebevoller näher.
    Mit und von Kolleg*innen habe ich viel geduldige Unterstützung erlebt und auch neue bereichernde Menschen kennengelernt. Inzwischen bin ich selbst „Halb-Experte“.
    Positiv erlebe ich, was „trotzdem“ alles geht. Zoom-Party mit 40 Teilnehmenden im Plenarsaal und in Breakouts.
    Am Silvesterabend haben wir mit vier vorher verabredeten virtuellen Facetimes unerwartet sehr schöne nahe Gespräche erlebt.

  • 1/22/2021 10:43:10 AM   Manon Priebe
    traveller_0374: "Fahre Rennrad, höre Musik, lese Bücher und Magazine, gehe zum Sport, koche Essen...schaue Dokus an."
     
    jayrabita hat ein großes Grundstück und Haus direkt am Waldrand und schreibt: "Würde ich jetzt jammern, wäre es unfair gegenüber Menschen, die in kleinen Stadtwohnungen leben. Möglichst jeden Tag Nordic Walking, paar Kraftübungen- und leider zu gern kochen,backen,essen und einzelne Gäste einladen." Nicht an alle Coronabeschränkungen scheint sich javrabit zu halten: "Und das letzte werde ich auch beibehalten - egal was beschlossen wird."
  • 1/22/2021 10:47:39 AM   Ina Lockhart
    Hier eine dezidierte Meinung zum Thema Homeoffice und Maskenpflicht am Arbeitsplatz:
     
    Ich denke definitiv, dass die Situation in der Arbeitswelt zu wünschen übrig lässt. Nur wenige große Arbeitgeber haben direkt umgesetzt was sie können. Leider herrscht da auch immer noch zu viel Misstrauen den Angestellten gegenüber.
    Das wiederum hat nichts mit Corona zu tun und man muss Corona eher dankbar sein, dass es aufdeckt, was sowieso im Argen ist. Es herrscht immer noch ein starkes Hirarchiegefälle. Ein Arbeitsverhältnis in Deutschland hat nichts mit einem gleichberechtigten Vertragsschluss zu tun. Das ist sehr traurig und leider mit ein Grund, weshalb in Deutschland so viele Menschen an chronischen Krankheiten leiden! Denn Abhängigkeit und Druck machen krank.
     
    Deshalb ist es sehr schade, dass der Gesetzgeber in diesem Bereich nicht viel früher eingegriffen hat. Denn es muss doch allen von Anfang an klar gewesen sein, das Risikopatienten überall und vor allem in der Arbeitswelt sind und nicht ausschließlich im Pflegeheim!
    Schade ist auch, dass den ganzen Sommer über Risikourlaubsgebiete austachiert wurden, statt sich um diese wichtigen Themen zu kümmern!
     
    Genauso die ffp2 Maskengeschichte und vor allem in der Arbeitswelt, das hätte längst angegangen werden können!
     
    Auch das Thema Krankmeldung während corona!?! Was ist denn mit Menschen, die besonders gefährdet sind, aber zur Arbeit müssen?! Krankengeldbezug? 1 Jahr? Oder lieber Corona? Was sagt denn ein Herr Spahn zu den vielen Betroffenen? Meiner Meinung nach, sagt er seit einem Jahr nichts richtig und man fragt sich, wo die Beliebtheitswerte herkommen... und warum der Mann für diese mittelwertige Leistung so viel Geld bekommt...
    Ich lebe in einer kleinen Großstadt und bekomme seit Jahren keinen Hausarzttermin. Wie geht so was in Deutschland? Nicht außerhalb nirgends. Dafür bezahl ich Krankenkasse! Für keine verfügbare hausärztliche Versorgung!? Und dann bekommt man immer zu hören, wie froh man sein kann, dass man in Deutschland lebt? Das empfinde ich schon lang nicht mehr so. Und es fällt auf, dass diesen Spruch immer Leute sagen, die einfach keine Probleme haben und sie aber in jedem andern Land auch nicht hätten und wahrnehmen würden.
     
    Das hört sich jetzt so negativ an, obwohl es das nicht grundsätzlich ist. Ich muss auch sagen, dass wir froh sein können um unsere viel gescholtene Kanzlerin zum Beispiel und noch paar andere. Trotz allem haben wir zu viele Widersacher und Riesenegos in der Politik, die die Suppe immer wieder versalzen.

    LG c


     

  • 1/22/2021 10:49:14 AM   Manon Priebe
    luisevbubnoff lernt von zuhause aus - und findet das immer schwieriger:
     
    "Die Aufgaben häufen sich, Feedback gibt es nicht und Klausuren werden auf unbestimmte Zeit verschoben... dass man sie letztendlich in kürzester Zeit schreiben muss."
     
    lucas.zro fand homeschooling "auch nicht schlecht", geht im Moment aber wieder zur Schule.
  • 1/22/2021 10:49:18 AM   Frau S
    Ein Live-Bericht einer Mutter und Rundumversorgerin:
     
    3 Kinder zu Hause: 2 Grundschulkinder, 1 Kitakind. Mann im Homeoffice, ich aktuell nicht im Arbeitsverhältnis „nur“ Mutter, Lehrerin, Putzfrau, Köchin, Erzieherin, Ehefrau, Spielpartnerin...
     
    Wir haben das große Glück ausreichend Technik, Platz und tolle Lehrerinnen zu haben.
     
    Gänzlich enttäuscht, desillusioniert, frustriert von der Bildungspolitik, Schulleitung, Kultusministerium! Man spart an den Kindern und lässt es die Familien austragen. Die Verantwortung in die Hände der Eltern zu legen, funktioniert nicht. Die Schulklassen meiner Kinder sind zu 60 bzw. 75 Prozent ausgelastet, die Kita zu 80 Prozent.
     
    Distanzkinder werden gegenüber den Präsenzkindern stark benachteiligt, nicht nur was die Vermittlung von Inhalten angeht. Besonders die fehlende soziale Interaktion, das Zerbrechen von Freundschaften, diese Ungerechtigkeit treibt uns als Familie um!

  • 1/22/2021 10:57:09 AM   Manon Priebe
    ninasweltistbunt berichtet ehrlich aus ihrem Alltag:
     
    "Ich bin zu 100% im Home Office, hab zwei Kleinkinder. Die sind jetzt in der Notbetreuung, denn der Versuch, beides zu managen ist kläglich gescheitert. Erklärt mal einem brasilianischen Kollegen, warum das Kleinkind ausgerechnet jetzt während der Videokonferenz, zu der ich eingeladen hatte, die Windel so voll hat, dass ich unterbrechen muss🤨 no way!
     
    Ach und Home Office klappt auch nur dann, wenn nicht alle Nachbarn gleichzeitig da sind und arbeiten, weil ansonsten die Internetverbindung zu schwach wird. Und nein, ich lebe nicht irgendwo in der Pampa sondern in einer Stadt und dachte nicht, dass die Internetverbindung eine Herausforderung sein könnte 🤨"
  • 1/22/2021 10:59:26 AM   Ina Lockhart
    Eine fünfköpfige Familie berichtet über Homeoffice + Homeschooling + Kita-Kinder
     
    Hallo, 
     
    mein Mann und ich sind beide berufstätig. Wir haben drei Kinder; weiterführende Schule, Kindergarten, Krabbelstube. 
     
    Mein Mann ist ununterbrochen im Büro und darf dort auch gar nicht fern bleiben. Ich dagegen arbeite seit dem ersten Lockdown im Home-Office mit gelegentlichen „Ausflügen“ ins Büro im August, September. 
     
    Unser ältestes Kind kann sich zum Glück gut organisieren und kommt dem vermittelten Unterrichtsstoff gut zurecht. Allerdings verstärkt Home-Schooling die bereits gewonnenen Wahrnehmungen hinsichtlich des Engagements einzelner Lehrer. Während es Lehrer gibt, die unglaublich gut aufgestellt sind, Aufgaben verteilen, Fragen beantworten und auch Kontakt zu den Schülern halten, gab und gibt es Lehrer, von denen nichts zu hören oder sehen ist und die nicht einmal auf Anfragen reagieren.
     
    Schwieriger ist für uns das Thema Betreuung der Kleine. Das mittlere Kind ist gerade 5 geworden, das kleine ist gerade 16 Monate alt. 
     
    In Frankfurt am Main haben die Kitas Notbetreuung mit verkürzten Öffnungszeiten. Das heißt konkret: Es gibt eine Betreuung von 8 bis 15 Uhr. Wenn man die Kids bringt und abholt, kommt immer wieder mal ein Satz: „Naja, wenn Sie meinen das ist das Beste für das Kind“.
     
    Aber wie soll ich sagen: Solange es ein Betreuungsangebot gibt, habe ich keine Möglichkeit „zusätzliche Kindkranktage“ in Anspruch zu nehmen. Die Regelung heißt klar: „Wenn die Kinder nicht betreut werden können". Aber es gibt eine Betreuung. Also müssen die Kleinen in die Betreuung und ich arbeite solange sie betreut werden und abends wenn die Kleinen im Bett sind. Einfach ist das ganz gewiss nicht, da in meinem Job auch viele länger dauernde Telefonkonferenzen geführt werden. 
    Alles in allem hangeln wir uns am Limit durch. Es darf nichts mehr dazukommen, sonst bricht unser fragiles Konstrukt zusammen. Wir haben Aufgaben im Haushalt neu verteilt. Die Große hat eine Menge Aufgaben hier zusätzlich übernommen. Zeit mit/für meinen Mann ist knapp.
    Wir hoffen, dass endlich alle lernen, ihre Masken richtig zu tragen und sich an die Regeln zu halten. 
    Wir haben seit Monaten keinen Kontakt (live) zu unseren Familien gehabt oder sind weggefahren oder, oder, oder...  Wir laufen seit einiger Zeit am Limit und hoffen auf ein baldiges Ende, oder wenigstens auf Regelungen, die nicht so widersprüchlich sind wie dieses Betreuungsthema. 
    Wir danken allen Lehrern, die voller Engagement auch Fernunterricht meistern!! Genauso wie Kollegen und Geschäftspartnern, die Verständnis haben, dass zu bestimmten Zeiten einfach keine Telefonkonferenzen drinnen sind!!
    Viele Grüße
    eine 5-köpfige Familie
  • 1/22/2021 11:03:18 AM   Manon Priebe
    Mel Anie beschult nach eigener Aussage derzeit vier Kinder (2. 4. 8. und Abschlussklasse), gemeinsam mit ihrem Mann "in Wechselschicht, ich in Teilzeit. Klappt mal mehr mal weniger gut. Es ist nicht immer einfach die Kids zu motivieren dran zu bleiben. Manchmal ist auch die Menge an Aufgaben nicht zu bewältigen jedoch geben sich vor allem unsere Grundschule Lehrer Mühe Arbeitspläne zu erstellen die recht selbstständig von den Kids bearbeitet werden können. Auch finden täglich Video Konferenzen statt.
     
    Es bleibt einem halt auch nicht viel anderes übrig aber wir geben als Familie unser Bestes nicht zu verzweifeln. Ich wünsche uns allen viel Kraft und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit! Haltet durch..."
  • 1/22/2021 11:04:31 AM   Manon Priebe
    Julia Montague schreibt: "Je älter desto einfacher. Meiner ist 14 und von 8-14 Uhr "im Unterricht" per Teams. Danach hat er noch Aufgaben bei denen er bisher nur selten Hilfe braucht. Wir Eltern sind von 9-18 im HO in getrennten Räumen und treffen uns zwischendurch in der Küche auf nen Kaffee.
     
    Bei kleineren ist es natürlich schwieriger und fordernder, denke aber das wir das auch geschafft hätten. Ich habe mit Junior immer gerne Aufgaben gemacht."
  • 1/22/2021 11:06:31 AM   Ina Lockhart
    Ein Physik-und Chemielehrer, Quereinsteiger seit 10 Jahren, unterrichtet an einem Privatgymnasium in türkischer Trägerschaft. 95 Prozent der Schüler sind türkischer Herkunft.
    Wir machen MSTeams, das klappt ganz gut. Niemals wird online-Unterricht funktionieren, das sage ich. Klar, nichts besseres im Moment. Keine Experimente, schon 1 Jahr, man sieht die Schüler nicht. Ich lebe von der guten Beziehung, die ich zu den Schülern vorher aufgebaut habe. Hätte ich Schüler neu, also noch nicht persönlich im Unterricht gehabt, oder hätte man nur das, es wäre sicher eine Katastrophe.
    Ich habe ein schönes großes Arbeitszimmer, kein Problem. Unser Sohn Max, 11, ist in der 5. Klasse Gymnasium. Die machen das super! Tolle Arbeitsblätter, sie machen Schülergruppen mit der Moodle-Software, tolle Sachen! Wir haben sicher großes Glück mit unserem Gymnasium.
    Meine Frau macht den Haushalt, wie immer. Und sie betreut auch Max in der Schule, außer bei den schwierigen naturwissenschaftlichen Fragestellungen, das muss ich machen hahahaha :-) Sie macht das gerne, und wir haben alle großen Spaß :-)
    Ich habe viel Zeit und tolle Bücher: Philosophie, Psychologie, Soziologie, Arno Gruen, Martin Dornes, Eric Kandel, ZEN. 100e von Büchern eins spannender als das nächste. Und alle gerade erst angelesen.
    Auf einer Skala von 0 bis 100 ist das Aggressionslevel in unserer Familie bei 0.
    Meinen Kollegen, erst recht meinem Kolleginnen, alle die schon immer nur Lehrer waren und ansonsten im Leben nichts erreicht haben, gehe ich lieber aus dem Weg. Ich bin für meine Schüler da. Meine Kollegen brauche ich nicht, und jetzt sehe ich sie auch nicht, umso besser.
    Der Lockdown ist eine sehr, sehr nette Erfahrung. Aber ich finde auch immer alles gut, alles, das was gerade ist. Das lernt man im ZEN :-)
    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Fritz Stumm
  • 1/22/2021 11:07:09 AM   Manon Priebe
    Natürlich kann gar nicht jeder und jede im Homeoffice bleiben.
    froggy_kerstin meint:"Ich würde gerne Homeoffice machen ... gehöre aber zu denen, bei denen es nicht geht. Ich bin mit meinen Kollegen weiter am Start!"
     
    Jan Rebel schreibt dazu mit einer gehörigen Portion Sarkasmus; "Haben die Homeoffice und Eltern einen Druck, während die anderen jeden Tag zur Arbeit müssen und das noch mit MASKE und Abstand halten. Achja die Armen Eltern im HomeOffice"
    lostson7 schaut mit Ironie auf die Situation: "Also bei uns im Autohaus werden die defekten KFZ mir direkt vor meinen Eingang geschoben dann kann ich das entspannt von zuhause diagnostizieren."
  • 1/22/2021 11:10:03 AM   Manon Priebe
    Überwiegend Mütter melden sich auf Facebook und Instagram zum Thema zu Wort
     
    schreibt:"Es geht ehrlich gesagt gar nicht. Zumindest nicht mit einem Erstklässler, der die Aufgaben nicht selbst lesen und verstehen kann, noch dazu muss man daneben sitzen und mithören beim laut lesen und zusammen basteln und Gedichte bzw Lieder auswendig lernen."
     
    Anna Quick-Rathgeber findet die Situation überfordernd, auch für die Kinder: "Ein Grundschulkind kann nicht über Wochen alleine in seinem Zimmer sitzen und lernen. Die Interaktion fehlt, die gemeinsamen Pausen, der Schulweg, der Austausch im Unterricht. Mit dem Kitakind geht es überhaupt nicht. Wie soll es sich über Stunden alleine beschäftigen. Es ist eine Zumutung für jedes Familienmitglied."
  • 1/22/2021 11:12:58 AM   Ina Lockhart
    In einer vierköpfigen Familie hat das Leben mit Corona eine positive Dynamik ausgelöst:
    Hallo zusammen,
    zunächst einmal vielen Dank für den partizipativen Ansatz. Es ist so wichtig gemeinsam im Gespräch zu bleiben.
    Mitentscheiden, neue Ideen mitentwickeln, dass wäre der richtige Ansatz, um die Gesellschaft zu einen. Die Herausforderungen sind mir bewusst.
    Ich arbeite nicht im Homeoffice, jedoch ist meine Frau mit den drei Kindern Zuhause, demzufolge ohne meine Unterstützung. Homeoffice ist jedoch aus Arbeitgebersicht keine Alternative. Meinen Arbeitgeber erlebe ich nicht als unterstützend.
    Allerdings studiere ich berufsbegleitend und bin im Nachmittag und Abendbereich zuhause und muss häufig noch studienrelevante Arbeiten erledigen. Mein Arbeitsplatz ist jedoch im Keller, mit dem Blick auf den Garten. So kann ich a. die Kinder und b. den Hund mit in den Garten nehmen und kann so für Entlastung sorgen, wenn die Protagonisten dazu Lust haben.
    Vor den Weihnachtsferien wurde die Erstklässlerin und die Viertklässlerin mit .pdf Formaten zugedeckt. Das war katastrophal und ohne meine Frau die kontinuierlich zuhause ist, wäre das für die Kinder sehr herausfordernd gewesen.
    Aktuell kommen 1-2 Video-Calls mit der Klasse dazu. Das ist für die Kinder super, da sie endlich ihre Freunde aus der Klasse sehen können. Dieses Format ist leicht umzusetzen und hilft den Kindern mit technischen Möglichkeiten.
    Wir haben unsere Ansprüche herunter gefahren und versuchen, neue Regeln im Zusammenleben mit allen regelmäßig auszuhandeln. Damit die Bedürfnisse von Kindern und Eltern allen bekannt sind.
    Wir schnappen uns abwechselnd den Hund oder die Kinder oder beide und gehen im Wald mit diesen joggen, Fahrrad fahren oder spazieren. So bekommen wir unsere Köpfe frei. Wir haben den Riesenvorteil, dass wir direkt am Wald wohnen und auch Seen nur 5 Min. entfernt sind.
    Wie gesagt, wir sind dem Aggressionslevel mit Familienkonferenzen und neuen Regeln begegnet. Wir als Eltern haben untereinander mehr gestritten. Die Rückmeldung der Kinder war klar. Das wollen diese nicht weiter miterleben und wir haben uns von den Kindern beraten lassen.
    Papa muss jetzt immer dreimal tief durchatmen, viel laufen und grundsätzlich ruhiger werden :). Aber auch die Kinder haben durch den permanenten Homeschooling-Stress Aggressionspotential gezeigt. Hier haben wir Kinderzimmerzeiten und Ruhezeiten im Wohnzimmer eingeführt. Auch die Medienzeit ist bei uns limitiert. Zudem fördern wir das Spielen an der frischen Luft und beteiligen uns auch daran.
    Positiv ist auf jeden Fall die Dynamik in der Familie, die wir durch unsere offene Kommunikation, die partizipative Beteiligung und interessanten Strukturänderungen neu erleben dürfen.
  • 1/22/2021 11:13:26 AM   annette.braun
    Schon seit langem am Anschlag

    Guten Morgen,
     
    jetzt schneide ich mir die Zeit für diese Mail aus den Rippen in der Hoffnung, dass das Kind (5. Klasse) nicht noch dringend etwas braucht, bevor die Aufgaben der Woche hochgeladen werden müssen - ich bin stolz auf dieses Kind, da es so viele unterschiedliche Lehrer mit ihrer unterschiedlichen Arten, Aufgaben zu stellen (manche Lehrer haben sogar selber verschiedene Varianten der Aufgabenerteilung) und die noch viel unterschiedlichere Arten, die Ergebnisse zurück zu spielen, selbst organisiert ... ok, es wird freitags etwas hektisch, aber ich bin mir sicher, dass ich vor unendlich vielen Jahren das nicht so hinbekommen hätte - Hut ab vor dieser ganzen Klasse, stellvertretend für alle anderen 5.-Klässler, die in ihrer neuen Schule vielleicht im Video-Unterricht das erste Mal ihre Lehrer vollständig, ohne Maske gesehen haben!!!
     
    Das Homeschooling ... ist teilweise fast eine Erleichterung, der Start an der neuen Schule war extrem holprig und so, zu Hause, kann ich doch mehr helfen. Nicht bei den Aufgaben, aber bei der Art des Arbeitens, Lernens, der Ordnung und des sich Organisierens. Da wir beide als Ein-Eltern-Familie leben, bleibt alles, ausnahmslos alles bei mir.
     
    Immerhin darf ich jetzt von zu Hause arbeiten. Es wäre von Anfang an gegangen, aber das wollte der Arbeitgeber nicht. Wie schon jemand schrieb, ist das Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern groß. Dabei klappt es sogar sehr gut von zu Hause aus.
     
    Da ich im ersten Lockdown nicht von zu Hause aus arbeiten durfte, hatten wir die Hardcore-Variante "Office Schooling" ... das war für uns beide nicht schön, obwohl die Kollegen mein Kind für sein Verhalten gelobt haben. Es war trotzdem hart.
     
    Daher will ich jetzt hier in meinen eigenen vier Wänden nicht meckern - schlimmer geht immer und mit diesem Leitsatz halte ich mein Kinn knapp über Wasser.
     
    Was wünsche ich mir, wenn alles vorbei ist? Ich glaube, ein Wochenende voller Nichtstun und Langeweile wäre herrlich ... und meine besten Freunde möchte ich ganz lange in den Arm nehmen.
     
    Dafür machen wir das und es wird sich lohnen.
     
    Viele liebe Grüße, Aurifectrix

  • 1/22/2021 11:16:00 AM   nelke305
    Jeden Tag Home Office seit März und nun auch Ausgangssperre in München ab 21 Uhr - die aktuelle Situation ist für mich als Single, der alleine lebt, sehr schwierig.
     
    Ich weiß, dass viele Eltern mit jungen Kindern und Paare ein hohes Stresslevel auszuhalten haben. Allerdings wird relativ wenig berichtet über Menschen wie mich, die jetzt sozial sehr isoliert sind. Die Rückkehr ins Büro kann ich kaum erwarten.
     
    Zum Glück habe ich ein paar tolle Entdeckungen gemacht, die mich bis dahin beschäftigt halten:
    • Fantasy-Hörbücher: für mich als Sachbuchleser eine große positive Überraschung (z.B. Brandon Sanderson)
    • Kochen: eine Fähigkeit, die bei mir vorher nicht sehr ausgeprägt war
    • Resistance Bands Workouts: eine tolle Form von Muskelaufbau für Menschen, die den ganzen Tag sitzen
    • Steuererklärung: Komischerweise eine Sache, die ich vorher als todeslangweilig wahrgenommen habe.
     
    Viele Grüße,
    Sebastian

  • 1/22/2021 11:18:15 AM   Christian Huebner
    Wir haben drei Jungs, die das Gymnasium besuchen. Meine Frau ist Ärztin, ich bin Hochschullehrer. Für meine Frau ist Home-Office also kein Thema, aber auch bei mir geht das einfach nicht, da ich für die Online-Lehre einen gut ausgestatteten und vor allem ruhigen Arbeitsplatz brauche. Die Online-Lehre ist wesentlich aufwändiger als Präsenz-Lehre.
     
    Das Gymnasium, das unsere Jungs „besuchen“, macht das mit der Online-Lehre schon ganz gut. Zum Glück arbeiten unsere Söhne auch relativ selbständig, sonst ginge das auch gar nicht. Leider wurde die Zeit nach dem ersten Lockdown (vermutlich, weil man sich auf die Aussagen von Herrn Spahn verlassen hat) nicht genutzt, um eine wirkliche Lernplattform, wie wir sie hier an der Uni nutzen, zu etablieren.
     
    Insgesamt liegen die Nerven schon ziemlich blank, man merkt einfach, dass der soziale Kontakt nach außen fehlt. Wir schränken unsere Kontakte wirklich ein, und dann ist es natürlich sehr ärgerlich, wenn die Infektionszahlen wegen derer, die das nicht machen, einfach nicht runtergehen. 

    Was mich als Wissenschaftler besonders ärgert, ist, dass wir als Wissenschafts- und Industrienation immer noch ziemlich im Blindflug durch diese Pandemie torkeln (von wegen „auf Sicht“, die „Sicht“ ist Null!).
     

    Es werden zu wenige Daten erhoben (Teststrategie, Sequenzierung), die leicht zu erheben wären, die Daten werden nicht gut aggregiert, und sie werden nicht schnell genug analysiert. Als es über die Feiertage ständig hieß, „die Daten können fehlerhaft sein“, hab‘ ich gedacht, ich bin im falschen Film.

    Beste Grüße, Christian Hübner

     






     

  • 1/22/2021 11:21:59 AM   chron
    Der Umzug aufs Land steht bald an - weg aus dem teuren München:
     
    Seit 11 Monaten bin ich nun durchgehend im Home-Office und was soll ich sagen? Ich liebe es.
     
    Wir haben einen 6 Wochen alten Sohn zu Hause und ich finde es super, dass ich ihn in der Mittagspause sehen und mich mit ihm beschäftigen kann.
     
    Ich denke, dass ich auch nach Corona nicht zurück ins Büro gehen werde. Dann heißt es bald auch "Tschüss, Mietpreise in München" und ab zurück aufs Land.

  • 1/22/2021 11:22:47 AM   Manon Priebe
    andnowtakeachillpill setzt auf Autosuggestion, um mit der aktuellen Situation klar zu kommen:
     
    "Ich stelle mir vor, ich bin dankbar für die Zeit zu Hause und dann bin ich es irgendwann wirklich ❤️"
  • 1/22/2021 11:31:21 AM   Ina Lockhart
    Eine erschöpfte, alleinerziehende Mutter schreibt uns:
    In der Theorie klappt das Homeoffice gut - wie auch schon vor Corona ab und zu praktiziert. Es klappt aber nicht, wenn man mit zwei jüngeren schulpflichtigen Kindern zuhause sitzt. Theoretisch klappt auch das Homeschooling, wenn man nicht arbeiten muss.
     
    Das Beste wäre natürlich, wenn man Kinderkrankentage nehmen könnte, aber der Druck durch Kunden und unterschwellig durch die Vorgesetzten ist nicht hilfreich.
     
    Hilflos muss man erfahren dass:
     
    • die Kultusminister und auch Schulen im ersten Lockdown und in der Zeit danach anscheinend nicht in der Lage waren anständige Konzepte aufzustellen
    • dass das Lehrkräfte sich ein einfaches Leben machen, indem die einfachsten Seiten aus dem Netz als Aufgaben verschickt werden, Videokonferenzen ohne Sinn und Verstand abgehalten werden
    • Arbeitgeber und auch Krankenkassen noch weniger informiert sind als man selber, und alles selbst erarbeitet und erfragt werden muss
    • warum gibt es keine zentrale Seite die über Hilfen und Möglichkeiten informiert? Es wird doch auch sonst über alles informiert
    • warum klappt es im Job mit Konferenzen, Telefonaten und allen Aufgaben? Aber nicht in der Schule?
     
    Ich bin alleinerziehend, arbeite Vollzeit und kann mich immer wieder nur wundern. Die Resilienz ist verbraucht.
     
    Eine erschöpfte Mutter

  • 1/22/2021 11:32:23 AM   Lehrer@Hessen
    Das engagierte Plädoyer eines Lehrers für eine baldige Rückkehr zu einer Mischung aus Präsenz- und Distanzunterricht:
    Heute haben wir neue Post aus Wiesbaden erhalten. Vordergründig wird noch vom 14.02. gesprochen, aber wenn man weiter liest, dann wird klar, dass es frühestens Mitte/ Ende März mit dem Wechselmodell los geht.
     
    Wir verlieren durch das Homeschooling massiv den Kontakt zu den Schülern. Vor allem bei Schülerinnen und Schülern, die sowieso nicht die leistungsstärksten oder aufmerksamsten sind. Bei mir in den höheren Stufen wohl noch weniger als bei meinen Kollegen in den Unter- und Mittelstufen.
     
    Wir müssen so schnell wie möglich zumindest zurück ins Wechselmodell. Wir ziehen uns eine ganze Schülergeneration heran, die schlecht vorbereitet ins Leben gehen wird. Da hilft es nicht, nur die Abschlussjahrgänge analog zu beschulen.
     
    Im übrigen: Die GEW schlägt vor, dass die Abiturprüfungen ausfallen sollen. Die GEW, die keine Ahnung hat vom Abitur und überhaupt nicht den Großteil der Gymnasiallehrer vertritt... Schuster bleib bei deinen Leisten.
  • 1/22/2021 11:37:32 AM   Manon Priebe
    Was auch hilft bei den ganzen Strapazen?
     
    @neuesstatement: "Sich klar machen, dass das Leben rettet!"
  • 1/22/2021 11:42:15 AM   Manon Priebe
    Bei Tobias Kramer klappt diese Lockdown-Sache nach eigener Aussage "hervorragend":
     
    "Vor allem, wenn man nur zwei Katzen nebenbei zu bespaßen hat."
     
    Tierisch bleibt es auch bei beyou2711:
     
    "Manchmal weine ich im Supermarkt wenn ich Freilandhaltung lese - aber sonst ist alles schön 😊!"
  • 1/22/2021 11:43:52 AM   Ina Lockhart
    Wie so oft gibt es keine klare Antwort. So viel ist von Tagesform und einzelnen Umständen abhängig.
     
    Wir waren von Anfang an sehr konsequent bei Abständen und Kontaktbeschränkungen, wir haben vieles so gut es geht mit Technik kompensiert. Da ist viel möglich, Konzerte gibt es online, da wird es auf dem Fernseher zum Familienevent statt zum kinderfreien Abend. Mit Freunden tauscht man sich statt in einer Wohnung in der Videokonferenz aus. Darum fehlt es ein bisschen am Verständnis, wenn das große Jammern über Verzicht in der Freizeit kommt.
     
    Schule ist eine Herausforderung, Homeoffice macht vieles einfacher, aber es fordert auch. Der Wechsel zwischen dem eigenen Fach und den Schulaufgaben, spontan diverses Grundwissen aus dem eigenen Kopf zu kramen. Das Kind warten zu lassen, wenn man dienstlich telefoniert und der Versuch zu helfen, ohne es selbst lösen zu können.
     
    Genug Zimmer und Schreibtische und ein Garten machen es einfacher. Trotzdem ist man immer zusammen, ohne Spaziergang als „Zeit für mich allein“ wird es irgendwann zu viel und gleichzeitig ist man eben nicht allein, nicht einsam.
     
    Ich glaube, jede Lebenssituation hat gerade ihre Schwierigkeiten. Ich glaube auch, wenn jeder bereit ist, jetzt konsequent zu sein und auch mal etwas mehr an sich hält als immer die Grenzen des gerade Erlaubten auszuschöpfen, dann können wir uns mit Impfstoff und ein bisschen Geduld Besserung erhoffen.
     
    Bleiben Sie alle gesund und zuversichtlich. 

  • 1/22/2021 11:50:50 AM   Laudi
    Ich arbeite im Friseurhandwerk und bin seit rund 6 Wochen zuhause, lebe alleine in einer sehr kleinen Wohnung, habe keine Kinder, aber einen festen Partner.
     
    Wir machen das Beste aus der Situation. Es wird jeden Tag frisch gekocht, wir machen Spaziergänge, lesen, Yoga und wir empfinden, dass der Tag trotz der vielen Zeit zu kurz ist.
     
    Ich bekomme Kurzarbeitergeld. knapp 800 Euro netto im Monat. Hätte ich nicht etwas gespart, würde ich finanziell nicht zurecht kommen.
     
    Obwohl ich mein Handwerk liebe, stelle ich fest,dass mir im Augenblick nichts fehlt (Lautstärke im Geschäft, Kunden, die auf die Uhr sehen, Erzählungen vom Urlaub,bla,bla). Das nette Miteinander unter den Kollegen fehlt mir sehr.
     
    Dass auf den Straßen nicht so viel los ist finde ich gut. Die Luft ist besser und ich glaube, ich werde in Zukunft, wenn wir die Pandemie besser in den Griff bekommen, nicht mehr so oft essen gehen oder mich im Café treffen, weil ich jetzt merke, ich brauch das nicht ständig mit Bekannten, irgendwo zu sitzen und Geld auszugeben.
     
    Sommerurlaub gibt es im näheren Wald oder im Freibad.
    Ich glaube mir graut es davor wenn wieder alles"normal" wird.

  • 1/22/2021 11:56:57 AM   Stephi
    Wir haben drei Kinder: 8,10 und 12 Jahre alt. Im Gymnasium läuft der Onlineunterricht gut. Eine deutliche Veränderung zum letzten Jahr.
     
    Für die Grundschüler ist es beschwerlicher. Die Lehrerinnen geben sich viel Mühe und versuchen das Beste zu machen. Allerdings hängt es sehr vom Engagement der Lehrer und Lehrerinnen ab. Gerade bei den Grundschülern bin ich als Mutter sehr gefragt , um etwas zu erklären oder beim Meeting zu helfen!
    Die Kinder wünschen sich die Schule zurück und das so schnell wie möglich.
     
    Mein Mann ist selbstständig und kümmert sich hauptsächlich darum, dass die Firma nach dem Lockdown finanziell über die Runden kommt. Ich arbeite im Homeoffice und versuche alles unter einen Hut zu bekommen.
     
    Zeit für mich nehme ich mir zwei Mal die Woche. Da stehe ich noch früher auf, um zumindest etwas Sport zu machen.
     
    Nebenher versuchen wir Impftermine für die Großeltern zu organisieren. Leider seit Anfang Januar ohne Erfolg.
     
    Ein Erfolg ist natürlich, dass die Schulen schneller digitalisiert wurden ( zwar noch nicht ausreichend -aber schneller als in den letzten Jahren).
     
    Als Familie haben wir doch mehr Zeit zusammen, da alle Aktivitäten wegfallen.

  • 1/22/2021 12:00:52 PM   Ina Lockhart
    Liebe Leserinnen und Leser,
     
    so langsam neigt sich die Live-Diskussion dem Ende entgegen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und die vielen Beiträge, Eindrücke und Erfahrungen aus Ihrem Alltag mit Homeoffice und Homeschooling. Es hat uns – und hoffentlich auch Ihnen – viel Spaß gemacht. Der Blog bleibt zur Nachlese.
     
    Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle alles Gute und bedanken uns. Bleiben Sie gesund und munter,
     
    Ihre F.A.Z.-Redaktion
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