Sturmtief "Sabine"

Sturmtief "Sabine"

Ein Orkantief mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern braust über Europa

  • 2/10/2020 3:28:16 AM   Klaus Bardenhagen
    Wer für diesen Montag eine Fahrt mit der Fähre auf der Nordsee plante, hat wohl kein Glück. Laut NDR sind Verbindungen von Cuxhaven nach Helgoland ebenso gestrichen wie Fähren zu den Nordfriesischen Inseln.
    Auf der Ostsee solle der reguläre Fährbetrieb am Montag wieder aufgenommen werden, hatte die Reederei Scandlines in Aussicht gestellt. Auch hier empfiehlt es sich aber, aktuelle Informationen einzuholen.
  • 2/10/2020 3:32:32 AM   Klaus Bardenhagen
    Ein Ausflug auf Niedersachsens höchsten Berg ist derzeit nur abgebrühten Wetterreportern zu empfehlen.
     
  • 2/10/2020 3:36:28 AM   Klaus Bardenhagen
    „Sabine“ hat nun weite Teile Deutschlands überquert - im Süden steht der schwere Sturm jetzt unmittelbar vor der Tür. Im Norden flaute er bereits wieder ab.
     
    Im Südosten Deutschlands „kommt noch alles“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am frühen Montagmorgen. Das Unwetter werde hier in der ersten Tageshälfte erwartet. In ganz Süddeutschland sind in tiefen Lagen einzelne Orkanböen (um 120 km/h) möglich, auf den Bergen teils die volle Orkanstärke (über 140 km/h). Im Süden müssen die Menschen gebietsweise mit Starkregen rechnen, zudem kann es in der Mitte und im Süden der Republik am Morgen kräftig gewittern. Das stürmische Wetter soll in ganz Deutschland bis Dienstagabend andauern.
  • 2/10/2020 3:54:19 AM   Klaus Bardenhagen
    In Nordrhein-Westfalen richtete „Sabine“ allem Anschein nach weniger Schäden an als vorab befürchtet. Zwar gab es Verletzte, über Todesopfer wurde zunächst aber nichts bekannt.
     
    In Mülheim an der Ruhr hatten zwei Insassen eines Autos riesiges Glück: Ein 25 Meter hoher Baum erwischte ihren fahrenden Wagen im hinteren Bereich. Das Auto landete im Straßengraben. Die beiden konnten sich selbst befreien. „Wäre das Fahrzeug nur eine Sekunde eher an der Stelle gewesen, hätte es wesentlich schlimmer ausgehen können“, berichtete die Feuerwehr am frühen Montagmorgen.
  • 2/10/2020 4:03:34 AM   Klaus Bardenhagen
    Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern sogar die höchste - hier ist „extremes Unwetter“ zu erwarten.
    Warnung des Deutschen Wetterdienstes von 4:54 Uhr
  • 2/10/2020 4:54:59 AM   Klaus Bardenhagen
    Dutzende Flüge am Stuttgarter Flughafen sind annulliert worden. Mit Einschränkungen rechnet der Flughafen bis in den Nachmittag hinein.
  • 2/10/2020 5:36:53 AM   Klaus Bardenhagen
    In Frankfurt wurde der Ausleger eines Baukrans in das Dach des Doms gedrückt. Verletzt worden sei niemand, berichtete die Polizei. Wie groß der Schaden ist, konnte in der Nacht noch nicht gesagt werden. Laut Feuerwehr stellt der Ausleger keine Gefahr dar.
  • 2/10/2020 5:42:18 AM   Klaus Bardenhagen
    An den Flughäfen fallen an diesem Vormittag zahlreiche Flüge aus - aber nicht alle. In Düsseldorf wurden Verbindungen nach Berlin, München oder Wien annulliert. Bei Maschinen etwa nach Lissabon, Amsterdam oder Fuerteventura startete das Boarding nach Angaben des Flughafens aber pünktlich.
     
    Ähnlich die Situation in Köln: Während Maschinen nach Leipzig, Mailand oder Hamburg ausfielen, wurden Passagiere für Flüge nach London, Barcelona oder Manchester wie geplant abgefertigt.

    Vor allem die Entscheidung von Eurowings, während des Sturms fast alle Flüge zu streichen, führte zu vielen Flugausfällen. (dpa)
  • 2/10/2020 5:53:13 AM   Klaus Bardenhagen
    Viele Bahnpassagiere mussten die Nacht auf Bahnhöfen in bereitgestellten Übernachtungzügen verbringen - mehr oder weniger bequem.
    Embedded PolopolyImage
    Embedded PolopolyImage
    (Fotos: Reuters, F.A.Z.)
  • 2/10/2020 6:00:24 AM   Klaus Bardenhagen
    Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen: So sah es in der Nacht an vielen Orten in Deutschland aus.
    Embedded PolopolyImage
    In Nordrhein-Westfalen bei Kierspe
    Embedded PolopolyImage
    In Rheinland-Pfalz bei Lochum im Westerwald
    (Fotos: dpa)
  • 2/10/2020 6:31:49 AM   Cai Philippsen
    Orkantief „Sabine“ hat es auf dem Feldberg im Schwarzwald mit Böen von mehr als 170 Stundenkilometern stürmen lassen. Um 7.00 Uhr am Montagmorgen seien dort 177 Stundenkilometer registriert worden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Auch auf dem Brocken im Harz stürmte es heftig: Dort gab es um 4.00 Uhr Böen mit 171  Stundenkilometern. Bei Stürmen wie „Sabine“ werden meist auf den Bergen die  Spitzengeschwindigkeiten gemessen.
  • 2/10/2020 6:46:11 AM   Cai Philippsen
    Das Orkantief soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden. Für die komplette Südhälfte Deutschlands gilt laut DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe, für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern die höchste.
  • 2/10/2020 6:48:32 AM   Cai Philippsen
    Ob es eine Unwetterwarnung für Ihre Stadt oder Ihren Landkreis gibt, können Sie auch hier nachschauen.
  • 2/10/2020 6:51:36 AM   Cai Philippsen

    Nach Unwetter: Das können Sie machen, wenn Ihr Zug ausfällt

    Unwetterschäden behindern in Teilen Deutschlands am Montagmorgen den Bahnverkehr. Was können Bahnkunden tun? Ein Überblick.
  • 2/10/2020 7:15:06 AM   Cai Philippsen
    Orkantief "Sabine" hat zu Hunderten Flugausfällen in Deutschland geführt. Am größten deutschen Airport in Frankfurt am Main lief der Flugbetrieb am Morgen normal an. Einige Airlines hatten im Vorfeld allerdings vorsorglich Flüge abgesagt. Wegen des Sturms waren am Vortag 190 Starts und Landungen in Frankfurt gestrichen worden. Größer dagegen die Auswirkungen in München: 420 von normalerweise mehr als 1000 Flügen wurden annulliert, wie ein Sprecher sagte. Vor allem die Lufthansa, der größte Kunde des Flughafens München, hatte alle Kontinentalflüge bis 13.00 Uhr und alle Interkontinentalflüge bis 14.00 Uhr an Deutschlands zweitgrößtem Airport ausgesetzt.
  • 2/10/2020 7:56:25 AM   Cai Philippsen
    Das Orkantief hat am Sonntag die Flugzeit von New York nach London auf neue Rekordwerte verkürzt: Drei Maschinen schafften die Strecke von 5554 Kilometern in unter fünf Stunden, wie das Portal Flightradar24 meldete. Am schnellsten war eine Boeing 747-436 der British Airways, die - angeschoben vom starken Wind - vier Stunden und 56 Minuten benötigte. Laut Flughafen Heathrow landete sie 103 Minuten früher als geplant. Zwei Maschinen der Fluggesellschaft Virgin Atlantic legten die Strecke in vier Stunden und 57 Minuten beziehungsweise vier Stunden und 59 Minuten zurück. Bisheriger Rekord für einen Passagierflug in einem normalen Flugzeug waren fünf Stunden und 13 Minuten, aufgestellt von einer Boeing Dreamliner des Billigfliegers Norwegian im Jahr 2018.
  • 2/10/2020 8:01:00 AM   Cai Philippsen
  • 2/10/2020 8:01:06 AM   Sebastian Eder
    Wegen des Orkantiefs „Sabine“ ist in mehreren Regionen Bayerns die Stromversorgung ausgefallen. Etwa drei Stunden nach Mitternacht habe es erste Stromausfälle in Unterfranken gegeben, teilte die Bayernwerk AG am Montagmorgen in Regensburg mit. Gegen 5.00 Uhr weiteten sich die Stromausfälle auf Oberfranken aus, in den Morgenstunden auf die Oberpfalz und Oberbayern. Rund 50.000 Haushalte seien ohne Strom. „Ursache für die Ausfälle sind meistens Bäume oder Äste, die Stromleitungen berühren oder beschädigen“, erklärte ein Sprecher. Die ersten Kunden in Oberfranken würden über sogenannte Schaltmaßnahmen wieder versorgt. Techniker seien in allen Regionen des Bayernwerk-Netzgebiets im Einsatz oder in Bereitschaft.
  • 2/10/2020 8:08:11 AM   Sebastian Eder
    Schäden am Dach des Frankfurter Doms, zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr – aber keine Verletzten: Orkantief „Sabine“ hat Hessen nach einer ersten Bilanz der Polizei vom Montagmorgen weniger stark getroffen als erwartet. Einem Polizeisprecher zufolge wurde das Dach des Frankfurter Doms in der Nacht durch den Ausleger eines Baukrans beschädigt. Der Domplatz blieb zunächst großflächig abgesperrt, zu Schaden kam niemand. Außerdem habe es in der Sturmnacht bis zum frühen Morgen allein in Frankfurt etwa 60 weitere Einsätze von Polizei und Feuerwehr gegeben. Vielfach seien Bäume oder Baustellenschilder im Stadtgebiet umgestürzt. In Wiesbaden berichtete die Polizei ebenfalls von Dutzenden Einsätzen in der Nacht wegen Sturm- und Orkanböen. Auch hier entwurzelte „Sabine“ mehrere Bäume. Im Wetteraukreis stürzten Bäume, Plakatwände oder Bauzäune um. Sturmschäden sorgten für mehrere Straßensperrungen.
  • 2/10/2020 8:14:04 AM   Sebastian Eder
    An den beiden größten NRW-Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sind am Montag wegen des Sturms „Sabine“ insgesamt 165 Flüge storniert worden. In Düsseldorf hätten Airlines 120 Verbindungen gestrichen, in Köln/Bonn seien es 23 Starts und 22 Landungen, teilten Sprecher der Flughäfen mit. Vor allem Eurowings hatte Flüge abgesagt. Von zehn Uhr morgens an wollte Eurowings den Betrieb schrittweise wieder aufnehmen. Unregelmäßigkeiten seien aber weiter möglich.
  • 2/10/2020 8:25:40 AM   Sebastian Eder
    Der Sturm hat auf der Autobahn 92 von Deggendorf Richtung München einen Lastwagen erfasst und umgeworfen. „So wie es aussieht, ist der Lastwagen witterungsbedingt ins Schleudern gekommen und umgestürzt“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Der Fahrer wurde am Montagmorgen leicht verletzt. Zwei Fahrspuren auf Höhe Landshut waren blockiert. Die Polizei leitete den Verkehr um.
  • 2/10/2020 8:40:54 AM   Sebastian Eder
    Der Sturm „Sabine“, der in Belgien „Ciara“ heißt, hat dort bis zum Montagvormittag etliche Schäden angerichtet. Verletzt wurde nach ersten Medienberichten niemand, als vielerorts im Land Bäume und Baugerüste umstürzten. In Brüssel löste der Wind Teile einer Leichtbaufassade, die vom sechsten und siebten Obergeschoss auf die Straße fielen. Auch etliche Dächer deckte der Sturm ab. Bahnen fuhren auf vielen Strecken verspätet oder eingeschränkt. Im Hafen von Antwerpen kippten aufeinandergestapelte Container um. In Blankenberge an der Küste wurden Windgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde gemessen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga meldete.
  • 2/10/2020 8:52:16 AM   Jacqueline Sternheimer
  • 2/10/2020 8:55:05 AM   Jacqueline Sternheimer
    Das Orkantief „Sabine“ ist am Montag auch über Tschechien hinweggefegt. Rund 100.000 Haushalte waren ohne Elektrizität, weil Stromleitungen durch umstürzende Bäume beschädigt wurden, wie Energieversorger mitteilten. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, um Straßen freizuräumen und Dächer zu sichern – innerhalb einer Stunde wurden landesweit mehr als 250 Einsätze gezählt. Im südböhmischen Bezirk Prachatice (Prachatitz) wurde ein Mensch leicht verletzt, als ein Baum auf ein Auto krachte. Im Bahnverkehr kam es zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen. Unterbrochen waren unter anderem die Verbindungen zwischen Cheb (Eger) und Hof im Nordosten von Bayern.
  • 2/10/2020 9:02:50 AM   Jacqueline Sternheimer

    Das Sturmtief hat auch im Norden Europas zu Stromausfällen und Behinderungen im Flug- und Zugverkehr geführt. Einen schweren Unfall gab es auf einem See in der schwedischen Gemeinde Svenljunga: Hier kenterten am Sonntag zwei Angler mit ihrem Boot – einer starb, nach dem anderen wurde am Montagmorgen noch gesucht. In Norwegen und Schweden mussten sowohl am Sonntag als auch am Montag zahlreiche Flüge gestrichen werden. Fähren blieben im Hafen und Zugverbindungen wurden eingestellt. Auch die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden war wegen starken Windes bis Mitternacht gesperrt. An der dänischen und an der norwegischen Westküste fürchtet man nun Überschwemmungen. Für Montagabend warnte das Dänische Meteorologische Institut vor Wasserständen bis zu 3,5 Meter über normal.

  • 2/10/2020 9:25:06 AM   Sebastian Eder
    Die Deutsche Bahn hat damit begonnen, den Fernverkehr nach und nach wieder aufzunehmen. Im Laufe des Vormittags sollen die Züge in weiten Teilen Deutschlands wieder fahren, sagte ein Bahnsprecher. Gegen zehn Uhr seien die ersten Fernverkehrszüge im Norden Deutschlands gestartet. Schrittweise werde der Fernverkehr auch in anderen Regionen wieder aufgenommen, in denen das Orkantief „Sabine“ durchgezogen ist. In Bayern und Baden-Württemberg sei bis auf Weiteres aufgrund der Witterungsbedingungen dagegen noch kein Fernverkehr möglich. Bahnkunden müssen den ganzen Tag über noch mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Bahn hatte den Fernverkehr am Sonntagabend wegen des Sturmtiefs "Sabine" eingestellt und den Kunden empfohlen, ihre für Montag und Dienstag geplanten Fahrten zu verschieben. Auch der regionale Bahnverkehr stand in vielen Bundesländern still.
  • 2/10/2020 9:25:35 AM   Valerie Scholz
    Baden-Württembergs Forstminister Peter Hauk (CDU) warnt angesichts des Sturm- und Orkantiefs „Sabine“ vor Risiken im Wald. „Wer jetzt die Wälder betritt, begibt sich in Lebensgefahr“, sagte Hauk am Montag. Landesweit sei es derzeit extrem riskant, weil Bäume umstürzen und Äste oder Baumkronen abbrechen könnten. Das Ausmaß der Schäden landesweit lässt sich nach Angaben des Ministers erst Zug um Zug ermitteln. Zunächst müsse sich die Lage entspannen, dann könnten die Forstleute die Wälder wieder betreten. Zahlreiche Waldgebiete würden in den kommenden Tagen und Wochen gesperrt, um aufräumen zu können.
  • 2/10/2020 9:48:14 AM   Valerie Scholz
    Durch Sturmtief „Sabine“ wurde am Vormittag in Buseck, im Landkreis Gießen, eine Person verletzt. Gegen 9 Uhr erfasste eine heftige Windböe eine Radfahrerin, die auf der Landstraßen 3128 zwischen Alten-Buseck und Großen-Buseck. Nach Angaben eines Zeugen riss die Windböe die 65 Jahre alte Frau mitsamt Fahrrad ein kleines Stück vom Boden und letztendlich um. Sie erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
  • 2/10/2020 9:58:47 AM   Sebastian Eder

    Erste Bilanz: Schäden durch Sturm „Sabine“ geringer als erwartet

    Orkan „Sabine“ fegt über Deutschland und Europa. Die Schäden in der Nacht sind zwar geringer ausgefallen als erwartet – der Straßen- und Flugverkehr ist dennoch stark beeinflusst. Im Süden ist der Orkan noch nicht vorbei.
  • 2/10/2020 10:12:28 AM   Sebastian Eder
    An den beiden größten NRW-Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn hat die Gesellschaft Eurowings am Montag schrittweise den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Von beiden Flughäfen starteten am Vormittag wieder Flugzeuge der Airline. Partiell werde es noch Unregelmäßigkeiten geben, sagte eine Eurowings-Sprecherin. An beiden Flughäfen wurden am Montag wegen des Sturms „Sabine“ insgesamt 165 Flüge storniert. In Düsseldorf hätten Airlines 120 Verbindungen gestrichen, in Köln/Bonn seien es 23 Starts und 22 Landungen, teilten Sprecher der Flughäfen mit. Vor allem Eurowings hatte Flüge abgesagt. Die Deutsche Bahn teilte unterdessen mit, dass der Betrieb im Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen wieder aufgenommen wird.
  • 2/10/2020 10:13:27 AM   Jacqueline Sternheimer
    Auch Tiere sind von dem Sturm betroffen. Für eine Katze, die bei der Betriebswerkstatt Grünau der S-Bahn Berlin Zuflucht gesucht hat, wurde gut gesorgt.
  • 2/10/2020 10:20:11 AM   Sebastian Eder
    Wegen des Sturmtiefs sind in Frankreich Zehntausende Haushalte ohne Strom. Der Sturm, der in Frankreich "Ciara" und nicht wie in Deutschland "Sabine" heißt, habe zu Stromausfällen in rund 130.000 Haushalten in Nord- und Ostfrankreich sowie im Großraum Paris geführt, teilte der Netzbetreiber Enedis am Montag mit. In Nord- und Ostfrankreich wurden zahlreiche Verbindungen mit Regionalzügen gestrichen.
  • 2/10/2020 10:23:12 AM   Jacqueline Sternheimer
    Die Schäden durch den Sturm sind in Deutschland nicht so schlimm wie erwartet. Eine Twitter-Nutzerin zeigt, wie in Leipzig trotzdem  für Wirbel gesorgt wird.
  • 2/10/2020 10:27:12 AM   Sebastian Eder
    Der Sturm „Sabine“ hat in tiefen Lagen rekordverdächtige Werte erreicht. Bei Fürstenzell im niederbayerischen Landkreis Passau wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 154 Stundenkilometer gemessen. „Das ist in solchen Tieflagen eine absolute Spitze“, sagte der Meteorologe vom Dienst, Martin Schwienbacher, am Montag. Über den Großen Arber, mit 1455 Metern höchster Berg des Bayerischen Waldes, fegte der Orkan mit bis zu 161 Stundenkilometern – bisher die stärkste Böe in Bayern. Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, registrierte die dortige Messstation 158 Stundenkilometer. „Sabine“ komme zumindest in Bayern ziemlich nahe an den Sturm „Kyrill“ heran, der im Januar 2007 schwere Schäden verursacht hatte, sagte Schwienbacher. Damals waren im Flachland in Bayern 144 Stundenkilometer und auf der Zugspitze knapp über 180 km/h gemessen worden. Allerdings ist „Sabine“ noch nicht durch. „Es kommt am Mittag im Süden Bayerns noch zu Windspitzen mit Orkanstärke“, sagte Schwienbacher. Das bedeutet Windstärken ab 120 Stundenkilometern. Im Norden sei das Schlimmste vorbei. Aber: „Am Nachmittag kommen Schauer herein, an diesen Schauern geht der Wind punktuell stark nach oben.“
  • 2/10/2020 10:40:04 AM   Sebastian Eder
    Unsere Kollegin Johanna Dürrholz ist am Kölner Hauptbahnhof unterwegs und berichtet: "Hier ist man vorbereitet, so scheint es. Der Informationsschalter wurde mit zusätzlichen Stehtischen ausgestattet, an dem Reisende von gut gelaunten Bahnmitarbeitern in orangefarbenen Westen beraten werden. Ein weiteres Schild der Bahn lässt „Kaffee“ verlauten, es gibt außerdem Wasser für die Wartenden. Das große Chaos herrscht hier nicht mehr; immerhin war man gewarnt. Die App zeigt weiterhin an, dass Fernzüge zumeist ausfallen und auch die Anzeigen sagen nur: Nichts geht, alles kann. Die Stimmung unter den Reisenden ist entspannt. „Ich hab damit gerechnet“, sagt ein Mann."
    Entspanntes Warten: Der Hauptbahnhof Köln am Montag
  • 2/10/2020 10:53:21 AM   Sebastian Eder
    Unser Mitarbeiter Artur Weigandt war gestern Nacht für uns im Frankfurter Bahnhofsviertel unterwegs – auf der Suche nach gestrandeten Reisenden, die sich aus Frust betrinken. Hätte theoretisch ein interessanter Artikel werden können, praktisch hatte Artur Weigandt am Morgen nur das zu berichten:

    Ich bin gestern Abend alle umliegenden Bars abgeklappert – und habe kein trinkendes, gestrandetes Volk gefunden. Nach den Sober Bars, die anscheinend im Trend liegen, ist das der nächste Schock: Menschen trinken anscheinend keinen Alkohol, wenn  Züge ausfallen – traurig. Wie dem auch sei: Leider gab es gestern keine Geschichte, die man finden konnte.

  • 2/10/2020 10:55:13 AM   Sebastian Eder
    Der Flughafen München hat wegen des Sturmtiefs „Sabine“ am Montagmorgen einen Abfertigungsstopp verhängt. Seit etwa 7.45 Uhr wurden keine Flugzeuge am Boden mehr be- oder entladen, wie ein Sprecher sagte. Abfliegen konnte demnach zunächst kein Flugzeug mehr. „Wir haben noch vereinzelt Landungen“, sagte der Sprecher. Die Passagiere würden in diesen Fällen mit Spezialleitern der Feuerwehr aus dem Flugzeug geholt. Insgesamt seien 450 von sonst 1050 Flügen annulliert worden, sagte der Sprecher. Sobald der Sturm nachlasse und eine Abfertigung wieder gefahrlos möglich sei, solle sie wieder aufgenommen werden.
  • 2/10/2020 11:14:36 AM   Jacqueline Sternheimer

    Schadenshöhe noch unklar: Abgeknickter Baukran steckt im Dach des Frankfurter Doms

    FAZ.NETDurch das Orkantief „Sabine“ wurde der Ausleger eines Baukrans in das Dach des Frankfurter Doms gedrückt. Wie groß die Schäden sind, soll am Mittag festgestellt werden.
  • 2/10/2020 11:27:22 AM   Jacqueline Sternheimer

    In Nordbayern hat die Deutsche Bahn den wegen Wintersturm „Sabine“ zunächst komplett gestoppten Regionalverkehr am Montagmittag auf einigen Strecken wieder aufgenommen. Der Zugverkehr habe „vereinzelt“ starten können, teilte das Unternehmen in München mit. Es gebe aber weiter große Verspätungen und Ausfälle. In Südbayern war der Regionalverkehr zunächst weiterhin komplett eingestellt. Auch der am Sonntag bundesweit gestoppte Fernverkehr der Bahn lief am Montag wieder an. Der Konzern warnte aber weiter vor Störungen und empfahl, Reisen möglichst zu verschieben.

  • 2/10/2020 11:33:02 AM   Madeleine Brühl
    Die für Montagnachmittag erwartete Sturmflut könnte in Hamburg etwas höher als bislang vorhergesagt ausfallen. Der Scheitelpunkt gegen 17.30 Uhr werde in St. Pauli 2,00 bis 2,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen, hieß es vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Vermutlich werde das Wasser den Fischmarkt überschwemmen. Die Feuerwehr rief Autofahrer auf, ihre Fahrzeuge aus den tiefer gelegenen Gebieten an der Elbe wegzufahren. „Sonst ziehen wir die Autos mit dem Unimog raus, und das ist nicht gut fürs Getriebe“, sagte ein Sprecher. Für Dienstagmorgen wird erneut eine Sturmflut erwartet. Der Scheitelpunkt gegen 5.45 Uhr werde vermutlich aber nur 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen, hieß es.
  • 2/10/2020 11:39:22 AM   Sebastian Eder
    Auch in vielen privaten Whatsapp-Gruppen geht es heute um "Sabine". Meine Cousine Anna Jötten wohnt im Augsburger Hotelturm und hat in unserer Familiengruppe mit den Worten "Wenn Sabine gegen das Haus drückt und es plötzlich aus der Küche zieht" dieses Bild gepostet:
    Im Augburger Hotelturm: ein Riss in der Wand
  • 2/10/2020 11:46:19 AM   Sebastian Eder

    Orkantief „Sabine“: Bilder aus Europa

    Das Orkantief „Sabine“ – oder „Ciara“, wie es auch genannt wird – zieht über Europa hinweg und richtet vielerorts Schäden an. Die spektakulärsten Bilder.
  • 2/10/2020 11:57:52 AM   Madeleine Brühl
    In Polen hat das Orkantief „Sabine“ zwei Menschenleben gefordert: Eine Frau und ihre Tochter wurden auf einem Parkplatz von herabfallenden Dachteilen erschlagen. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag. Zwei weitere Menschen, eine Frau und ein Junge, seien bei dem Unglück in dem Skiresort Bukowina Tatrzanska im Süden des Landes verletzt worden. Sie wurden mit leichteren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte waren kurz vor 11.00 Uhr alarmiert worden. Die Dachteile fielen von einem Gebäude, in dem ein Skiverleih eingerichtet ist. Bukowina Tatrzanska ist ein beliebtes Ziel für den Skisport und Ausgangspunkt für Wanderungen in der Hohen Tatra, einem Teilgebirge der Karpaten an der Grenze zur Slowakei.
  • 2/10/2020 12:12:34 PM   Jacqueline Sternheimer
  • 2/10/2020 12:24:54 PM   Jacqueline Sternheimer

    Auch wenn sich Tief „Sabine“ inzwischen über Norwegen befindet, bleibt es stürmisch in Deutschland. Nach einer nur sehr kurzen Verschnaufpause am Montagnachmittag im Westen nehme am Abend und in der Nacht zum Dienstag der Wind von Frankreich und Belgien her wieder kräftig zu, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Dabei seien Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Kilometern in der Stunde möglich, hieß es. Auch schauerartige Niederschläge, teilweise mit Gewittern wurden erwartet. Ungemütlich soll es auch am Dienstag und Mittwoch bleiben. Bei Höchsttemperaturen zwischen vier und zehn Grad muss am Dienstag mit Regen- und Graupelschauern gerechnet werden, in den Mittelgebirgen in Höhen oberhalb von 300 bis 400 Metern auch mit Schnee. Zeitweise könne es auf den Straßen glatt werden, hieß es. Dazu bleibe es weiterhin windig bis stürmisch, vor allem in Schauernähe sowie im Norden kann es auch noch einzelne Sturmböen geben. Auch an den Küsten bleibt es durchweg stürmisch. Am Donnerstag hingegen soll es zunächst trocken bleiben, im Ostteil Deutschlands kann es auch längere sonnige Phasen geben. Von den Mittagsstunden an ziehen dann von Westen kommend allerdings wohl abermals Regenwolken durchs Land. Weitere Stürme werden in den Folgetagen derzeit nicht ausgeschlossen.

  • 2/10/2020 12:29:55 PM   Jacqueline Sternheimer
    Der Rhein ist für die Schifffahrt zwischen Düsseldorf und Krefeld seit Montagmittag wegen eines Problems an einer den Fluss überspannenden Hochspannungsleitung gesperrt worden. Gegen 12 Uhr war zunächst ein ungefährliches Erdungskabel auf der Krefelder Seite ins Wasser gefallen, das möglicherweise ein Kabel mit Spannung nach sich ziehen könnte, wie die Polizei Duisburg mitteilte. „Es ist noch nichts passiert“, sagte eine Sprecherin. Ob es sich bei dem Fall um einen Sturmschaden handele, könne derzeit weder bestätigt noch dementiert werden. Die Wasserschutzpolizei, Feuerwehrleute und Rettungskräfte sowie der Betreiber der Leitung seien vor Ort. Die Sperrung erfolgte zwischen den Rheinkilometern 760 und 762.
  • 2/10/2020 12:31:21 PM   Valerie Scholz
    Das Sturmtief Sabine hat auch in Österreich und der Schweiz für Beeinträchtigungen im Flug-, Bahn- und Straßenverkehr gesorgt. In der schweizerischen Gemeinde Wald krachte eine S-Bahn am Montagmorgen in einen umgestürzten Baum. Verletzt wurde niemand, wie die Nachrichtenagentur sda berichtete. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Moutier im Kanton Bern, auch dort gab es keine Verletzten.

    An den Flughäfen Zürich, Basel-Mülhausen und Wien fielen durch den Sturm seit Sonntagabend zahlreiche Flüge aus: In Zürich wurden für Montagvormittag rund 100 Starts und Landungen abgesagt, in Wien etwa 30 von rund 600. Die sda berichtete zudem von Flugzeugen, die am Flughafen Zürich beim Landeversuch durchstarten mussten. In beiden Alpenländern wurden Bahnstrecken gesperrt, Busse fielen aus und Bäume stürzten auf zahlreiche Straßen. In Österreich wurden vorsorglich viele Zoos, Parkanlagen und teils auch Friedhöfe gesperrt.

  • 2/10/2020 12:49:02 PM   Jacqueline Sternheimer
    Bei dem schweren Sturm in Großbritannien ist ein Autofahrer durch einen umstürzenden Baum ums Leben gekommen. Der 58 Jahre alte Mann starb noch am Unfallort, teilte die Polizei am Montag mit. Das Unglück sei am späten Sonntagnachmittag auf dem Weg von Winchester nach Micheldever in Südengland passiert. In einigen Regionen Großbritanniens hat der Sturm innerhalb von 24 Stunden so viel Regen gebracht wie sonst in eineinhalb Monaten fällt. Mehr als 20.000 Haushalte waren in der Nacht zum Montag vom Strom abgeschnitten. Überschwemmungen und umgestürzte Bäume behinderten den Verkehr auf Straßen und Schiene erheblich, in Brentwood (Essex) stürzte ein Auto in einen kleinen Krater, der über Nacht auf der Straße entstanden war. Auch der Flugverkehr wurde eingeschränkt. Meteorologen warnen nun vor Schnee und Eis.
  • 2/10/2020 1:35:44 PM   Johanna Dürrholz
    „Sabine" hat einen Anhänger eines Lastwagens auf der Autobahn 3 in der Oberpfalz umgekippt – und ihn kurze Zeit
    später wieder aufgerichtet. „Der Abschleppdienst war gerade vor Ort, da hat sich das Wetter wohl gedacht: Wir richten den Anhänger selbst wieder auf“, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Eine Windböe habe den Anhänger auf Höhe Nittendorf im Landkreis
    Regensburg auf die Leitplanke zwischen den Fahrbahnen geweht. „Er hing komisch in der Luft und drohte, auf die Gegenfahrbahn zu kippen.“ Als der Abschleppdienst eintraf, erwischte eine Böe aus entgegengesetzter Richtung den Anhänger – und richtete ihn wieder auf. „Als wäre nichts passiert, konnte der Fahrer wieder in seinen Lkw einsteigen und losfahren“, hieß es weiter. Zur Sicherheit sei er dann
    aber bei der nächsten Ausfahrt heruntergefahren und habe gewartet, bis sich das Wetter beruhigte. Nach zwei Stunden Vollsperrung konnte die Autobahn in Richtung Regensburg wieder freigegeben werden.
  • 2/10/2020 1:38:26 PM   Johanna Dürrholz
  • 2/10/2020 1:39:36 PM   Valerie Scholz
    Der während des Sturms auf das Dach des Frankfurter Doms gekrachte Kran kann voraussichtlich erst Mitte der Woche entfernt werden. „Es wäre bei dieser Wetterlage viel zu gefährlich, das jetzt schon zu tun“, sagte die Dombaumeisterin der Stadt, Julia Lienemeyer, am Montag. Wichtig sei nun, den Kran abzusichern und das Dach provisorisch zu schließen, damit kein Wasser in das Gewölbe eindringen kann. Einsturzgefahr bestehe nicht, der Kran stecke fest. Wie hoch der Schaden ist, blieb unklar. „Wir sind einfach froh, dass niemand verletzt wurde“, so Lienemeyer. Sturm „Sabine“ hatte den Baukran in der Nacht zu Montag umknicken lassen. Die Spitze krachte ins Dach des Doms. Die Feuerwehr sperrte das Gebiet weiträumig ab. Gefahr für Passanten bestehe dank der Absperrung nicht, selbst wenn sich ein Ziegel lösen sollte, sagte ein Feuerwehrsprecher. Um die Bergung des Krans kümmere sich eine Fachfirma.
  • 2/10/2020 1:46:50 PM   Madeleine Brühl
    Aufgrund der starken Regenfälle ist in Hawick (Schottland) die Rückwand einer Pension kollabiert und in den Fluss Teviot gestürzt. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der BBC handelt es sich um ein 200 Jahre altes Haus.

    Radio Clyde News on Twitter

    Twitter“🎥 WATCH: Here’s the dramatic moment disaster struck in #Hawick following this weekend’s storm 😱 #StormCiara https://t.co/to7KtDAZ1m”
  • 2/10/2020 1:51:51 PM   Johanna Dürrholz

    Nach dem Durchzug von Orkantief „Sabine“ werden immer mehr Haushalte in Bayern wieder mit Strom versorgt. Unter anderem weil Bäume Leitungen beschädigt hatten, waren Zehntausende Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom. Sprecher der Bayernwerk AG und der N-Ergie Netz GmbH teilten am Montagnachmittag aber mit, dass die Reparaturarbeiten vorankämen.

    Gegen 14.00 Uhr waren zum Beispiel in Mittelfranken noch kleinere Orte betroffen. Die Bayernwerk AG berichtete von nur noch rund 25.000 Haushalten mit Stromausfällen. Im Tagesverlauf waren es mehr als doppelt so viele gewesen. „Der Sturm und die damit verbundenen Störungen haben sich aktuell auf Ostbayern, insbesondere Niederbayern verlagert“, hieß es. Im Raum Vilshofen-Eggenfelden gebe es viele neue Störungen. In Oberbayern sei das Störungsaufkommen „überschaubar“.

    Die Unternehmen hatten ihr Personal angesichts der Sturmwarnungen vorsorglich aufgestockt beziehungsweise in Bereitschaft gesetzt. Ursache für die Ausfälle waren den Angaben nach meistens Bäume oder Äste, die Stromleitungen berührten oder beschädigten. In manchen Fällen fielen Stromleitungen auf den Boden. „Wir warnen Bürgerinnen und Bürger dringend davor, sich diesen Leitungen zu nähern“, hieß es.

  • 2/10/2020 1:55:44 PM   Valerie Scholz
    Bei Aufräumarbeiten wegen des Sturms „Sabine“ ist es auf der Autobahn 67 im Süden Hessens zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Lastwagenfahrer kam am Montagvormittag ums Leben, als er mit seinem Lkw mit einem auf der rechten Fahrspur aufgestellten Sperranhänger der Autobahnmeisterei kollidierte, wie die Polizei mitteilte. Demnach fanden auf der Standspur zwischen Lorsch und Viernheim Aufräumarbeiten wegen des Sturms statt, als es zu dem Unfall kam. Weshalb der Lastwagen auf den Sperranhänger auffuhr, ist unklar. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Genaue Angaben zur Identität des Mannes konnte die Polizei nicht machen.
  • 2/10/2020 2:27:56 PM   Jacqueline Sternheimer
    Der Zugverkehr in Limburg Süd kann laut Angaben der Bahn wieder aufgenommen werden. Die Züge zwischen Frankfurt und Köln sollen in Kürze wieder fahren.
  • 2/10/2020 2:30:20 PM   Johanna Dürrholz
    Embedded PolopolyImage
    Aufgepasst! "Sabine" kann auch Auswirkungen auf das Frisurverhalten haben, wie die Sturmfrise von Sebastian Kurz beweist. (Foto: Picture Alliance)
  • 2/10/2020 2:45:05 PM   Valerie Scholz
    Embedded PolopolyImage

    Sturmtief „Sabine“ hat den Strand auf Wangerooge stark beschädigt. Die Abbruchkante sei teilweise bis zu zwei Meter hoch und erstrecke sich am Hauptstrand über eine Länge von etwa einem Kilometer, sagte am Montag der stellvertretende Ratsvorsitzende der Insel, Peter Kuchenbuch-Hanken (Grüne). Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) sagte, der Scheitelpunkt der Flut sei höher gewesen als vorausberechnet. „Wenn das drei Tage so anhält, dann werden wir vielleicht nachher gar keinen Strand mehr haben.“ Ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sagte, es würden nach der leichten Sturmflut am Montagmittag noch vier weitere bis Mittwoch erwartet. Danach werde man den Schaden begutachten. (Foto: dpa)

  • 2/10/2020 2:48:46 PM   Johanna Dürrholz
    Embedded PolopolyImage
    In Brentwood, Großbritannien, ist ein Auto in einen kleinen Krater gestürzt, der dort über Nacht entstanden ist. In einigen Regionen hatte "Ciara" so viel Regen gebracht wie sonst in eineinhalb Monaten fällt (Bild: dpa).
  • 2/10/2020 3:30:25 PM   Jacqueline Sternheimer
    Auch am Tag nach dem Sturm „Ciara“ in den Niederlanden mussten am Amsterdamer Flughafen Schiphol wieder rund 220 Flüge annulliert werden. Wegen starken Windes und heftiger Böen sei die Kapazität der Start- und Landebahnen eingeschränkt, teilte der Flughafen am Montag mit. Am Vortag waren 240 zumeist innereuropäische Flüge gestrichen worden. Der Sturm, in Deutschland „Sabine“, richtete in den Niederlanden nur begrenzten Schaden an – meist ging es um umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer.
  • 2/10/2020 3:46:17 PM   Jacqueline Sternheimer

    Geschlossene Fluttore, überflutete Anleger und „Land unter“ auf den Halligen – am Montagnachmittag ist es an der nordfriesischen Küste zur einer Sturmflut gekommen. Unter anderem standen die Fähranleger in Dagebüll und Wyk auf Föhr unter Wasser. Auf den Halligen hieß es „Land unter“. Fährfahrten nach Amrum und Föhr sowie zu den Halligen fielen am Montagnachmittag aus. In Dagebüll wurde nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ein Pegelstand von 2,18 Metern über dem mittleren Hochwasser gemessen. In Husum wurde das mittlere Hochwasser um 2,28 Meter überschritten. In Wittdün auf Amrum wurde ein Pegelstand von 1,97 Metern über dem mittleren Hochwasser gemessen. Auch die kommenden Hochwasser werden nach BSH-Angaben erhöhte Pegelstände aufweisen, aber deutlich niedrigere als am Montagnachmittag. Von einer Sturmflut spricht man an der Nordseeküste, wenn die Pegelstände 1,50 bis 2,50 Meter über mittlerem Hochwasser (MHW) liegen. Bei einer schweren Sturmflut wird das MHW um 2,50 bis 3,50 Meter überschritten. Bei einer sehr schweren Sturmflut werden an der Nordsee mehr als 3,50 Meter über MHW erreicht.

  • 2/10/2020 3:47:06 PM   Valerie Scholz
    Eine Sturmböe hat am Montag in Heßdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt) einen Auto-Anhänger während der Fahrt erfasst und auf den Gehsteig geschleudert. Dort sei ein 20 Jahre alter Mann erfasst worden, berichtete das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag in einer Bilanz der Schäden durch das Sturmtief „Sabine“. Laut Mitteilung wurde der Fußgänger am Kopf getroffen und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
  • 2/10/2020 3:48:40 PM   Johanna Dürrholz
    Liebe Leserinnen und Leser,
    wir beenden an dieser Stelle den Liveblog zum Sturmtief "Sabine". Weitere Informationen und aktuelle Nachrichten zum Thema finden Sie wie immer weiterhin auf FAZ.NET. Ihnen noch einen schönen Abend!
    Ihre F.A.Z.-Redaktion
Gesponsert von Platform for Live Reporting, Events, and Social Engagement