Krieg in der Ukraine

Krieg in der Ukraine Live

  • 2/24/2022 2:45:54 PM   Lorenz Hemicker
    Russland kündigt an, auf europäische und US-Sanktionen mit vergleichbaren Maßnahmen zu antworten. Das sagt eine Sprecherin des Moskauer Außenministeriums.
  • 2/24/2022 2:35:09 PM   Lorenz Hemicker
    Das Bundesministerium der Verteidigung teilt mit: Basierend auf der NATO-Entscheidung zur Auslösung der Krisenreaktionsmaßnahmen wurden sogenannte nationale Alarmmaßnahmen ausgelöst. Die Bundeswehr werde bis in die einzelne Dienststelle vorbereitende Maßnahmen für den Fall einer Verlegung der sogenannten NATO Response Force treffen.

    Die Bundeswehr sei vorbereitet und erhöhe derzeit weiter ihre Bereitschaft. Das bedeute auch, dass die Bevölkerung gegebenenfalls in den nächsten Tagen mehr militärische Bewegungen im öffentlichen Raum wahrnehmen kann. Es könne auch zu Einschränkungen im Verkehrsbereich kommen, da Transportkapazitäten zu Lande, zu Wasser und in der Luft für militärische Zwecke vorgehalten werden müssen.
  • 2/24/2022 2:28:43 PM   Kim Maurus
    Vier Metrostationen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew werden nach Angaben des Bürgermeisters Vitali Klitschko als Bunker genutzt. Dabei gehe es um vier Stationen, in denen derzeit keine Züge fahren. In der Stadt sind Sirenen zu hören.
  • 2/24/2022 2:27:46 PM   Lorenz Hemicker
    Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat ein schnellstmögliches Ende des Krieges in der Ukraine gefordert. "Das ist die Verantwortung der russischen Regierung", schreibt Schröder auf der Internetplattform LinkedIn. Viel sei in den vergangenen Jahren über Fehler und Versäumnisse im Verhältnis zwischen dem Westen und Russland gesprochen worden. "Und es gab viele Fehler – auf beiden Seiten." Aber auch Sicherheitsinteressen Russlands rechtfertigten nicht den Einsatz militärischer Mittel.
  • 2/24/2022 2:26:30 PM   Sebastian Reuter
  • 2/24/2022 2:25:03 PM   Kim Maurus
    Die ukrainische Hauptstadt Kiew hat wegen des russischen Angriffs Luftalarm ausgelöst. Die Stadtverwaltung rief am Donnerstag alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in Luftschutzbunkern in Sicherheit zu bringen.

  • 2/24/2022 2:21:41 PM   Lorenz Hemicker
    Die amerikanische Luftwaffe verlegt sechs Kampfflugzeuge des Typs F-35 in die baltischen Staaten. Das gaben die amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa soeben bekannt. In einer Pressemitteilung heißt es, die die Flugzeuge sollten von der estnischen Basis Amari aus operieren und die die Luftraumüberwachung an der NATO-Ostflanke verstärken.
    "Wir sind mit einem dynamischen Umfeld konfrontiert", sagte General Jeff Harrigian, Kommandeur der U.S. Air Force in Europa. Die F-35 gelten als diejenigen Kampfflugzeuge des Westens, die am ehesten gegenüber den hochmodernen russischen Flugabwehrsystemen wettbewerbsfähig sind.
  • 2/24/2022 2:14:43 PM   Lorenz Hemicker
    Die europäische Flugaufsichtsbehörde EASA weitet ihre Sicherheitshinweise auf Teile des russischen Luftraums aus. Fluggesellschaften müssten besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie in Gebieten operierten, die von Moskau und Rostow aus kontrolliert würden, heißt es. Es bestehe das Risiko, dass Raketen in den Luftraum eindrängen.

  • 2/24/2022 2:14:26 PM   Kim Maurus
    Russlands Außenminister Sergej Lawrow gibt sich gesprächsbereit. Sein Land sei immer bereit für einen Dialog, der zurück zu Gerechtigkeit und den Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen führe, sagt er der Agentur IFAX zufolge. Russland habe intensive und detaillierte Gespräche mit den USA und der Nato geführt.
  • 2/24/2022 2:12:54 PM   Lorenz Hemicker
    US-Präsident Joe Biden hat den Nationalen Sicherheitsrat zu Beratungen über die Ukraine einberufen. Das teilt ein Vertreter des Präsidialamts mit.
  • 2/24/2022 2:09:20 PM   Kim Maurus
    Vor den russischen Botschaften in Warschau und Paris haben am Donnerstag jeweils hunderte Menschen gegen den russischen Großangriff auf die Ukraine demonstriert. „Putin Mörder“, „Stoppt den Krieg gegen die unabhängige Ukraine“, „Warschau ist solidarisch mit der Ukraine“ stand auf Schildern und Transparenten, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in der polnischen Hauptstadt berichtete.
     
    Die Demonstranten, unter ihnen auch zahlreiche in Polen lebende Ukrainer, schwenkten ukrainische, polnische und EU-Fahnen. Sie verurteilten den russischen Angriff und forderten eine geschlossene Reaktion des Westens. Autofahrer bekundeten ihre Solidarität mit der Ukraine durch ein Hupkonzert.
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    Eindeutige Symbolik: Schild einer Demonstranti in Warschau: (Foto: AFP)
     
    Vor der russischen Botschaft in Paris skandierten die Demonstrantinnen und Demonstranten "Stoppt Putin, stoppt den Krieg". Auf einigen Plakaten war „Kein Krieg“ oder „Putin Ukraine 2022, Hitler Polen 1939“ zu lesen. Die Menschen schwenkten die gelb-blaue Fahne der Ukraine und sangen ein ukrainisches Lied aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
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    Demonstranten vor der russischen Botschaft in Paris (Foto: AFP)
     
    Vor dem Brandenburger Tor in Berlin protestierten rund hundert Menschen. Auch sie forderten auf Plakaten ein sofortiges Ende des russischen Angriffs auf die Ukraine. Vor dem Kanzleramt breiteten Demonstranten eine riesige ukrainische Fahne aus.
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    Auch in der deutschen Hauptstadt protestieren die Menschen (Foto: AFP)

  • 2/24/2022 2:00:11 PM   Lorenz Hemicker
    Er ist seit langem unentbehrlich für Putin. Der russische Verteidigungsminister liefert dem Machthaber im Kreml die militärischen Erfolge. Nun muss Sergej Schojgu für ihn die Ukraine niederringen. Ein Porträt.
     

    Verteidigungsminister Schojgu: Putins wichtigster Mann

    FAZ.NETEr ist seit langem unentbehrlich für Putin. Der russische Verteidigungsminister liefert dem Machthaber im Kreml die militärischen Erfolge. Nun muss Sergej Schojgu für ihn die Ukraine niederringen. Ein Porträt
  • 2/24/2022 1:56:55 PM   Lorenz Hemicker
    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat seine Militärkommandeure angewiesen, ukrainische Soldaten respektvoll zu behandeln. Das meldet die Agentur Interfax.
  • 2/24/2022 1:56:04 PM   Lorenz Hemicker
    Der russische Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow hat Kremlchef Wladimir Putin ein leichtfertiges Spiel mit atomaren Drohungen vorgeworfen. „Der Oberkommandierende dreht am Nuklearknopf wie an einem Schlüsselbund von einem teuren Auto“, sagte der Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung „Nowaja Gaseta“ am Donnerstag in einer Videobotschaft. „Was kommt als nächstes: ein atomarer Schlag?“ Wie sollten Putins Worte anders zu verstehen sein, fragte der im vergangenen Jahr mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Journalist.
     
    Putin hatte in seiner Fernsehansprache zum Beginn der russischen Invasion in die Ukraine gewarnt, niemand solle versuchen, ihn an der Operation in dem Nachbarland zu hindern. Russland verfüge über ein modernes Atomwaffenarsenal und werde jeden Angreifer vernichten.
    „Unser Land hat auf Befehl von Präsident Putin einen Krieg gegen die Ukraine begonnen“, sagte Muratow. „Und niemand kann diesen Krieg stoppen.“ Das sei ein Grund für Trauer und Scham, meinte Muratow. Zugleich zeigten er und seine Redaktion sich solidarisch mit der Ukraine: „Wir werden die Ukraine nie als Feind anerkennen.“ Die nächste Ausgabe des Blatts an diesem Freitag solle deshalb auf Russisch und Ukrainisch erscheinen. Muratow meinte auch, nur eine Anti-Kriegs-Bewegung in Russland könne den Planeten noch retten.
  • 2/24/2022 1:53:22 PM   Lorenz Hemicker
    "Jetzt muss knallhart priorisiert werden"
    Eva Högl (SPD), Wehrbeauftragte zum Zustand der Bundeswehr
  • 2/24/2022 1:51:54 PM   Lorenz Hemicker
    In der Stadt Mariupol im Osten des Landes ist nach Angaben der Stadtverwaltung ein Wohngebiet angegriffen worden. Wie viele Menschen dabei zu Schaden kamen, werde derzeit untersucht. Das ukrainische Militär berichtet zudem von vier ballistischen Raketen, die von belarussischem Gebiet aus in Richtung Südwesten abgefeuert worden seien.
  • 2/24/2022 1:51:20 PM   Kim Maurus
    Italien will sich stärker in den Ländern an der Nato-Ostflanke engagieren. „Wir koordinieren uns gerade mit den Nato-Verbündeten, um sofort die Sicherheitsmaßnahmen an der Ostflanke des Bündnisses zu verstärken – und wir sind dabei, unseren schon maßgeblichen Beitrag am Militäreinsatz in den Ländern der Verbündeten, die direkt exponiert sind, zu verstärken“, sagte Regierungschef Mario Draghi am Donnerstag nach einer Sitzung des Ministerrates in Rom. Der 74-Jährige sieht nach eigenen Angaben derzeit keine Möglichkeit für einen Dialog mit Russland. „Die Aktionen der russischen Regierung in diesen Tagen machen das unmöglich.“
  • 2/24/2022 1:42:37 PM   Lorenz Hemicker
    Angesichts der Vielzahl von Kampfhandlungen, hier eine erste Zusammenfassung der Deutschen Presse-Agentur, auf Grundlage der Angaben des ukrainischen Generalstabs. Bis um 12 Uhr wurden demnach 30 Angriffe mit Flugzeugen, Artillerie und Marschflugkörpern „auf ukrainische zivile und militärische Infrastruktur“ registriert. Allerdings gab es hierzu widerstreitende Angaben. Die ukrainische Polizei meldete, Russland habe sei Tagesbeginn 203 Ziele angegriffen. Die Kämpfe würden sich mittlerweile auf das gesamte Land erstrecken.

    Im Gebiet Tschernihiw, das im Nordwesten an Belarus grenzt, soll der russische Gegner laut Angaben der ukrainischen Seite zunächst gestoppt worden sein, hieß es. „Heftige Kämpfe gehen in Richtung Charkiw weiter.“ Die Großstadt Charkiw liegt im Osten unweit der russischen Grenze. Mariupol am Asowschen Meer sei „unter volle Kontrolle zurückgebracht worden“. Mit Blick auf den Süden des Landes teilte das Militär mit: „In Cherson ist die Situation schwierig.“ Die russische Armee starte auch Offensiven von der 2014 von Russland einverleibten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim in Richtung Cherson und Melitopol. Die Rede war zudem von „Sabotage- und Aufklärungsgruppen“ im Schwarzen Meer.

    Moskau hatte betont, keine Flugzeuge, Raketen oder Artillerie gegen ukrainische Städte einzusetzen, sondern lediglich gegen militärische Infrastruktur, Luftverteidigung und Flugplätze der ukrainischen Luftwaffe vorzugehen. Auch diese Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml ließ die Frage, bis wohin russische Soldaten vorrücken wollten, zunächst unbeantwortet.
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    Gepanzerte ukrainische Truppen in der Region Luhansk (Quelle: AFP)
  • 2/24/2022 1:41:27 PM   Tobias Rabe
    Fußball-Zweitligaverein FC Schalke 04 wird nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nicht mehr mit dem Schriftzug seines russischen Hauptsponsors Gazprom auflaufen. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt. „Mit Blick auf die Ereignisse, Entwicklung und Zuspitzung der vergangenen Tage“ habe sich der Klub dazu entschieden, hieß es in der Mitteilung. Der Schritt erfolge nach Gesprächen mit Gazprom Germania. „Stattdessen wird Schalke 04 auf der Brust der Königsblauen stehen“, teilte der Verein mit. (dpa)
     
  • 2/24/2022 1:28:18 PM   Lorenz Hemicker
  • 2/24/2022 1:26:00 PM   Lorenz Hemicker
    In der Ukraine haben sich am Donnerstagmittag wohl noch mindestens mehrere hundert Deutsche aufgehalten. "Derzeit ist eine hohe dreistellige Zahl von Deutschen auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes registriert", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums auf Anfrage in Berlin. "Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus", sagte sie weiter.
  • 2/24/2022 1:22:27 PM   Kim Maurus
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa für eine mögliche Fluchtbewegung aus der Ukraine gerüstet.
     
    „Wir hoffen, dass es so wenig Flüchtlinge wie möglich geben wird, aber wir sind voll und ganz auf sie vorbereitet und sie sind willkommen.“

    Das sagte die deutsche Politikerin am Donnerstag in Brüssel. Es gebe für die EU-Staaten an den Außengrenzen Notfallpläne, um Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen. Auch sogenannten Binnenflüchtlingen innerhalb der Ukraine werde geholfen. Zudem solle die Finanzhilfe für das Land ausgeweitet werden.

  • 2/24/2022 1:20:46 PM   Lorenz Hemicker
    Die russische Regierung sieht sich Agenturberichten zufolge in der Lage, die Folgen von Sanktionen abzufedern. Russland habe genug Rücklagen, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten, teilte die Moskauer Führung laut der Nachrichtenagentur Interfax mit. Die Regierung stehe bereit, um die Finanzmärkte und die größten russischen Unternehmen vor den Folgen von Sanktionen und anderen Bedrohungen zu bewahren, meldete Tass.
  • 2/24/2022 1:16:16 PM   Kim Maurus
    Die Europäische Fußball-Union (UEFA) plant wegen des Kriegs in der Ukraine eine Sondersitzung. Am Freitag trifft sich das Exekutivkomitee, „um die Situation zu bewerten und alle notwendigen Entscheidungen zu treffen“, teilte der Kontinentalverband am Donnerstag mit. Demnach soll St. Petersburg das Champions-League-Finale entzogen werden. Das Endspiel der Königsklasse ist derzeit am 28. Mai in der russischen Stadt vorgesehen. Ob am Freitag schon ein neuer Finalort bekannt gegeben wird, ist offen.
  • 2/24/2022 1:15:13 PM   Lorenz Hemicker
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fürchtet nach Worten von Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) um sein Leben. Nehammer berichtete am Donnerstag in Wien von einem dramatischen Telefonat mit Selenskyj: "Der ukrainische Präsident hat mit den Worten begonnen, er meldet sich aus einem Land, wo er nicht mehr weiß, wie lange es besteht, und er meldet sich als Präsident ohne zu wissen, wie lange er noch am Leben ist."
     
    Selenskyj habe "uns unmittelbar davon in Kenntnis gesetzt, dass es schwere Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine gibt", sagte Nehammer bei einem Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Es gebe viele Verletzte und Tote. Der ukrainische Präsident "ersucht Europa und die Welt um Hilfe und fürchtet um die Existenz seines Landes", sagte Nehammer.

  • 2/24/2022 1:12:14 PM   Lorenz Hemicker
    Südkorea will sich als Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine geplanten internationalen Sanktionen gegen Moskau anschließen. Präsident Moon Jae In verurteilte am Donnerstag das Vorgehen Russlands. 
  • 2/24/2022 1:11:09 PM   Lorenz Hemicker
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    Eine Frau wartet in Kiew darauf, mit einem Zug die Stadt zu verlassen (Quelle: AP)
  • 2/24/2022 1:07:34 PM   Kim Maurus
    Wegen des Kriegs in der Ukraine hat das Festkomitee Kölner Karneval das für Montag geplante Rosenmontagsfest mit einem Umzug im Rheinenergiestadion abgesagt. Stattdessen werde man eine Friedensdemonstration mit Persiflagewagen auf Plätzen in der Kölner Innenstadt organisieren, sagte am Donnerstag ein Sprecher des Festkomitees der Deutschen Presse-Agentur.
  • 2/24/2022 1:05:39 PM   Lorenz Hemicker
    Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine hält Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) die Frage deutscher Waffenlieferungen an Kiew für erledigt. "In einen laufenden Krieg, in eine kriegerische Auseinandersetzung hinein Waffen zu liefern  ich glaube, das ist auch logistisch gar nicht mehr möglich, das sollte Deutschland jetzt nicht machen", sagt er am Donnerstag im TV-Sender Welt.

  • 2/24/2022 1:04:10 PM   Kim Maurus
    Die Deutsche-Bahn-Tochter Schenker setzt ihre Arbeit in der Ukraine aus. „Wir haben den Betrieb in den Logistik-Niederlassungen eingestellt und die Menschen nach Hause geschickt“, teilt der Staatskonzern mit. „Unsere Gedanken sind bei unseren ukrainischen Kollegen. Wichtig ist die Sicherheit unserer rund 90 Mitarbeiter vor Ort.“
  • 2/24/2022 1:02:40 PM   Lorenz Hemicker
    Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat das Nein der Bundesregierung zu Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt. „Ich halte das nicht für einen Fehler: Die russische Übermacht ist unvorstellbar“, sagte Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, am Donnerstag vor einer Sondersitzung des Gremiums. Die Bundesregierung überlege, anderes Material zu schicken. 
  • 2/24/2022 1:02:33 PM   Kim Maurus
    Nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der Rettungsdienste am Donnerstag ein ukrainisches Militärflugzeug abgestürzt. Es werde noch geprüft, "wie viele Menschen gestorben sind", teilten die Rettungsdienste mit. Demnach stürzte das Flugzeug rund 50 Kilometer südlich vom Kiewer Stadtzentrum ab.
  • 2/24/2022 12:58:53 PM   Lorenz Hemicker
     "Für Europa ist das ein Nine-Eleven-Moment"
    Hans-Peter Bartels (SPD), früherer Wehrbeauftragter
  • 2/24/2022 12:58:13 PM   Lorenz Hemicker
    In Lettland sind die ersten US-Truppen zur Verstärkung der Nato-Ostflanke eingetroffen. Ein Kontingent von etwa 40 amerikanischen Soldaten kam in der Nacht zum Donnerstag in dem baltischen Nato-Land an, wie das Verteidigungsministerium in Riga mitteilte. Insgesamt sollen mehr als 300 US-Soldaten nach Lettland verlegt werden, das an Russland und dessen Verbündeten Belarus angrenzt. Die Truppen sollen auf dem Militärstützpunkt Adazi stationiert werden.
  • 2/24/2022 12:57:33 PM   Lorenz Hemicker
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    Rauch steigt auf über dem Gelände des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Kiew (Quelle: Reuters)
  • 2/24/2022 12:55:12 PM   Kim Maurus
    Die russische Oppositionelle Marina Litwinowitsch ist von der Polizei festgenommen worden. Das teilt sie der Nachrichtenagentur Reuters mit und schreibt es auch auf Telegram. "Ich bin auf dem Weg nach Hause festgenommen worden", heißt es dort. Die in Moskau lebende Litwinowitsch hat ihre Landsleute zu Protesten gegen den Angriff aufgerufen. "Heute um 19 Uhr in die Zentren unserer Städte. Russen sind gegen Krieg!", schrieb sie in einem Facebook-Eintrag.
    Wir werden dieses Chaos in den kommenden Jahren beseitigen. Nicht nur wir. Sondern auch unsere Kinder und Enkelkinder.

  • 2/24/2022 12:44:19 PM   Lorenz Hemicker
    Erst vor Kurzem haben sich Xi Jinping und Wladimir Putin eine „grenzenlose Freundschaft“ versprochen. Wie weit reicht sie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine? Aus Peking berichtet Friederike Böge.
     
  • 2/24/2022 12:44:02 PM   Simon Hüsgen
    Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ein „gewaltiges Paket an Wirtschaftssanktionen“ angekündigt. In einer Fernsehansprache an die Nation sprach Johnson am Donnerstag von einer „riesigen Invasion zu Land, zu See und aus der Luft“. Deshalb würden noch am Donnerstag in Abstimmung mit den Verbündeten Wirtschaftssanktionen beschlossen. Johnson deutete zudem an, dass Großbritannien weitere Waffen an die Ukraine liefern könnte.
     
    Den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete Johnson als Diktator, dessen „barbarisches Abenteuer“ scheitern müsse. Der Angriff auf die Ukraine sei „ein Angriff auf die Demokratie und die Freiheit in Osteuropa und der ganzen Welt“. An die Menschen in der Ukraine gerichtet, sagte er: „Wir sind in diesem Moment des Leids bei euch. Wir beten für euch und eure Familien und stehen an eurer Seite.“
     
    Noch am Abend wollte Johnson im Parlament die Sanktionen vorstellen. Die bisherigen britischen Maßnahmen gegen fünf russische Banken und drei Vertraute von Präsident Wladimir Putin waren weithin als zu lasch kritisiert worden.
  • 2/24/2022 12:43:55 PM   Tobias Rabe
    Der frühere Weltmeister Sebastian Vettel will nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nicht beim geplanten Rennen in Sotschi (25. September) starten. Er sei „schockiert“ über den „furchtbaren“ Einmarsch in der Ukraine, sagte der 34-Jährige bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bei den Testfahrten in Barcelona: „Ich sollte nicht gehen, ich werde nicht gehen.“ Sichtlich bewegt und „traurig“ sprach Vettel über den Krieg. „Menschen werden aus dummen Gründen getötet“, sagte der Aston-Martin-Pilot, Russland habe eine „sehr seltsame und verrückte Führung“. Deshalb wolle er nicht in Russland fahren. „Meine Entscheidung ist gefallen“, sagte Vettel.

    Derweil hat die Formel 1 noch keine Entscheidung über das Rennen in Sotschi getroffen. „Die Formel 1 beobachtet die sehr unklaren Entwicklungen genau wie viele andere und hat zum jetzigen Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar zu dem für September geplanten Rennen“, hieß es in einer Stellungnahme der Rennserie: „Wir werden die Situation weiterhin sehr genau beobachten.“ Seit 2014 fährt die Formel 1 in Sotschi, der russische Präsident Wladimir Putin hat sich stets sehr stark für den Großen Preis auf dem Gelände des Olympiaparks an der Schwarzmeer-Küste eingesetzt. Ab dem nächsten Jahr soll die Königsklasse in St. Petersburg fahren. (sid)
  • 2/24/2022 12:40:41 PM   Simon Hüsgen
    Die Slowakei hat angekündigt, zusätzliche Soldaten an ihre Grenze zur Ukraine zu senden. Verteidigungsminister Jaroslav Nad betonte am Donnerstag vor Journalisten in Bratislava, man erwarte jedoch keine unmittelbare militärische Bedrohung der Slowakei selbst. Die Verstärkung der Armeepräsenz an der ukrainischen Grenze, die zugleich EU- und NATO-Außengrenze ist, diene nur der Unterstützung der Polizei. „Wir haben 1500 Angehörige der Streitkräfte für die Kontrolle unserer Ostgrenze bereitgestellt“, sagte der Minister.
     
    Gemeinsam mit Außenminister Ivan Korcok bestätigte Nad aber auch Pläne einer baldigen Entsendung von Soldaten anderer Nato-Länder in die Slowakei. Darüber berate man noch mit den Verbündeten.
  • 2/24/2022 12:39:46 PM   Rebecca Boucsein
    Großbritanniens Premier Johnsons Rede an die Nation.
  • 2/24/2022 12:37:02 PM   Tobias Rabe
    Schachtar Donezks Trainer Roberto De Zerbi hält sich trotz des aktuellen Konflikts weiter in der Ukraine auf. „Die italienische Botschaft hatte uns angehalten, zu gehen, aber ich als Mann des Sports konnte dem Klub und dem Fußball nicht den Rücken kehren“, sagte der Italiener der Nachrichtenagentur Italpress am Donnerstag am Telefon. Der 42-Jährige aus Brescia in Norditalien befindet sich nach eigenen Angaben in einem Hotel. „Es ist ein schlimmer Tag“, erzählte er und schilderte weiter: „Heute Nacht haben uns die Explosionen aufgeweckt.“ De Zerbi glaube zumindest derzeit nicht, dass er in Gefahr sei. Am Donnerstag setzte der ukrainische Fußball-Verband den Spielbetrieb der ersten Liga aus. Eigentlich sollten die Partien in der Premier Liga an diesem Freitag nach der Winterpause wieder beginnen. (dpa)
  • 2/24/2022 12:36:38 PM   Simon Hüsgen
    Die NATO schließt eine militärische Unterstützung der Ukraine nach dem Einmarsch Russlands in das Land weiter aus. „Wir haben keine NATO-Truppen in der Ukraine, und wir haben auch keine Pläne, NATO-Truppen in die Ukraine zu schicken“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Brüssel.
    Die Ukraine sei ein geschätzter Partner und man habe das Land seit vielen Jahren unterstützt. Stoltenberg machte jedoch deutlich, dass die Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung nur für die NATO-Alliierten gilt. „Wir unterstützen die Ukraine, wir bieten absolute Sicherheitsgarantien für die Nato-Verbündeten.“
    Militärische Unterstützung für die Ukraine gilt als ausgeschlossen, weil dadurch ein noch größerer Krieg ausgelöst werden könnte. Da die Ukraine kein Mitglied des Bündnisses ist, kann sie auch nicht nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags Beistand beantragen.
     
    Die Gefahr einer Ausweitung auf das Bündnisgebiet der NATO sieht Stoltenberg derzeit nicht. „Solange Russland weiß, dass ein Angriff auf einen Nato-Verbündeten eine Antwort des gesamten Bündnisses auslöst, werden sie nicht angreifen“, sagte Stoltenberg am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
  • 2/24/2022 12:32:59 PM   Simon Hüsgen
    Angesichts der massiven internationalen Proteste gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine warnt der Kreml den Westen vor einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen. „Ein Land wie Russland kann nicht hinter einem Eisernen Vorhang sein“, sagte der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow, am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. „Natürlich haben wir vielleicht Probleme mit einer Reihe von Staaten. Aber auf die eine oder andere Weise hatten wir mit diesen Staaten auch zuvor schon Probleme.“
     
    Mit Blick auf den früheren Eisernen Vorhang zwischen Ost und West im Kalten Krieg sagte Peskow: „Ein Land wie Russland kann nicht durch einen Eisernen Vorhang abgesperrt werden. Das ist einfach unmöglich.“ Die Ukraine hat bereits ihre diplomatischen Beziehungen zu Russland abgebrochen – ebenso Georgien nach einem Krieg 2008. Der Westen will nach dem Einmarsch russischer Truppen harte Sanktionen gegen Russland verhängen. Auf die Frage zu möglichen Gegenmaßnahmen sagte Peskow: „Lassen Sie uns die Ereignisse analysieren und weitere Schritte berechnen, wenn Probleme auftreten.“
  • 2/24/2022 12:24:59 PM   Annina Metz
    Der Fotojournalist und Autor Erik Marquardt, ehemaliger Bundessprecher der Grünen Jugend und heute im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen sowie Mitglied des EU-Parlaments, äußert seine Gedanken zum Angriff auf die Ukraine wie so viele andere via Twitter.
     
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